Wie ehrlich seid ihr? (2 konkrete Fälle).

    • (1) 11.05.13 - 19:57

      Hallo,

      hatte es gerade mit meinem Mann davon, wie ehrlich man sein sollte. Was denkt ihr?

      Fall 1 - Eine gute Freundin von uns (Mitte 30, ledig, Kinderwunsch) hat im Skiurlaub im Februar einen Mann kennengelernt, sich an Ostern verlobt und sie werden heiraten - nach Pfingsten. Ich freue mich für sie, der Mann scheint nett zu sein, aber es geht einen Ticken zu schnell (finde ich). Würdet ihr was sagen - und damit ihre Freude trüben? Ich habe halt echt etwas Angst um sie, weil es so schnell geht.

      Fall 2 - Eine gute Freundin von uns ist mit einem Mädchen schwanger und denkt ernsthaft darüber nach, das Kind ... ich möchte den Namen hier nicht schreiben, aber liegt so auf der Brigitte - Hannelore Linie ... zu nennen, nach ihrer Mama. Als Zweitname total okay, aber sie möchten wirklich nur einen Namen, würdet ihr da was sagen?

      GLG
      Miss Mary

      • Hallo Miss Mary :-)

        Ja ich bin da Ehrlich. Zu Fall 1 : Ich würde glaub ich nicht Direkt was sagen, aber bei einem Gespräch würde ich es mir nicht verkneifen können zu sagen: " Also MIR persönlich wäre das zu schnell...Kennenlernen...Verloben..Heiraten..ABER muss ja jeder selber wissen..."

        Zu Fall 2: Ebenfalls wieder im Gespräch. " Du der Name wäre MIR persönlich zu Altbacken, aber jeder wie er mag...."

        Wieso im Gespräch? Weil ich finde das es MICH nix angeht, um jemanden Frontal damit zu Konfontieren! Ich habe nicht das Recht dazu. Allerdings kann ich in einem Gespräch, meine Meinung dazu äussern.

        lg

        J#aha

        Das ist für mich nicht Ehrlichkeit sondern "einmischen".

        Bei meiner Schwester haben wir Wetten abgeschlossen, wie lange die Ehe hält, da sie sich auch nur wenige Monate kannten....haben drei Kids und sind schon über 20 Jahre verheiratet#schein

        Was geht Dich der Kindername an.....ob modern oder altmodisch, das müssen die Eltern doch entscheiden u d das Kind muss damit leben.
        Lieber eine Brigitte als eine Chantal, Sophia, Chiara#schwitz

        lisa

        • Was mich jetzt noch interessieren würde ist; wer hat die Wette gewonnen? Ich frage nur, weil ich meinen Man auch schon nach 11 Monaten geheiratet habe und wir jetzt das 2. Kind bekommen nach 7 Jahren Ehe und ich weiß, dass es bei uns auch Wetten gab! Aber keiner will mir mehr sagen, was er gewettet hat!:-p#cool

          Lg Ponymama

              • naja, Familientreffen.....#schein da muss man ab und zu über seinen Schatten springen#schwitz und sich sehen.

                Es gibt halt Geschwister, mit denen kann man nicht....wir waren 6 Kids daheim....jeweils drei verstehe sich....

                lisa#winke

        >Lieber eine Brigitte als eine Chantal, Sophia, Chiara<

        #pro sehe ich genauso.
        außerdem kommen die alten namen auch so langsam wieder in "mode" bzw. sind es bereits.

    In beiden Fällen würde ich nichts sagen, es sei denn, ich werde direkt nach meiner Meinung gefragt.

    Zumal - die Liebe kann schief und gut gehen - egal, wie lange man sich vorher kennt. (mit meinem ersten Mann war ich 5 Jahre zusammen, bevor wir geheiratet haben und es ist dann doch schief gegangen).

    Und über Geschmack lässt sich nunmal nicht streiten. Wenn ihnen der Name gefällt, ist deine Meinung nicht wichtig.

    Wie gesagt, wenn du nach deiner Meinung gefragt wirst, dann sage sie auch ehrlich (so würde ich das machen) aber ansonsten freue dich über das Glück deiner Freunde - egal wie lange es währt.

    LG
    Suse

    1. geht keinen was an!
    2. geht keinen was an!

    in beiden Fällen kann man diskret die Meinung sagen, aber im Endefekt müssen die Betroffenen selbst entscheiden...

    • "Geht keinen etwas an" heißt für mich "gar nichts sagen". Denn es geht einen eben "ja nichts an" (also auch z.B. den besten Freund nicht).

      Dann kommt aber "diskret die Meinung sagen", was ich bei guten Freunden für selbstverständlich halte.

      • ja, die Wortwahl war wohl nicht optimal. Ich meinte, man KANN was sagen, aber man DARF NICHT erwarten, dass man aufs Verständnis stosst.

        Mein Mann hat mich nach 3 Monaten gefragt, ob wir zusammen ziehen..das haben wir gemacht und nach einem Jahr sogar geheiratet. Es war vor 12!!! Jahren und wir sind immer noch glücklich zusammen und erwarten ein zweites Kind...
        unsere Tochter wird höchstwahrscheinlich Romy heissen, was nicht jedem gefällt-aber interessiert mich die Meinung anderer Leute? nö!- allerdings bin ich nicht beleidigt, wenn mir einer sagt, dass ihm der Name nicht gefälllt- denn das ist eine Geschmackssache- soll heissen, dass es keinen was angeht :-p

        • Nach ca. drei Monaten zu heiraten ist printipiell falsch. Ohne wenn und aber.

          Und da ändern auch Beispiele nichts daran, dass es gut gegangen ist.

          Außer es kann mir jetzt jemand Gründe nennen, die dafür sprechen schon nach drei Monaten zu heiraten. Was soll denn das für Vorteile bringen?

          Das es Ausnahmen geben mag (tödliche Krankheit z.B.) ist klar. Aber keinen vernünftigen Grund im Regelfall.

          Bei Dir war es ja im Übrigen ein Jahr. Ab da kann man auch beginnen darüber nachdenken.

          Wenigstens jede Jahreszeit sollte man mit einem Partner schon erlebt haben, bevor man so einen weitreichenden Schritt unternimmt.

          • (14) 13.05.13 - 06:50

            Ach, ich wusste gar nicht, dass es Regeln gibt, wann ein Paar zu heiraten hat?!?

            Was gibt es denn für Nachteile bzw. was gibt es für Vorteile, wenn man dann mind. ein Jahr zusammenlebt?
            Und wenn nicht Positivbeispiele überzeugen, was eigentlich dann?

            • Du brauchst Verbotsregeln um zu erkennen wann etwas nicht angebracht ist?

              Soll ich Dir jetzt tatsächlich erklären, welche Nachteile eine "überstürzte" Hochzeit haben kann?

              Falls Du tatsächlich so lebensfremd bist, diese nicht sehen zu können, teile das bitte mit und ich versuchen es dir zu erläutern.

              Wenn Dir allerdings Vorteile einfallen nach drei Monaten Kenntnis zu heiraten, dann heraus damit. Ich lerne doch gerne dazu. Oder beschränkt sich das auf Steuervorteile?

              Ich lann auch keine Nachteile sehen z.B. "erst" nach einem Jahr des Kennens zu heiraten. Wenn Du da welche siehst nenne sie doch bitte.

              "Und wenn nicht Positivbeispiele überzeugen, was eigentlich dann? "

              Bis Du so leikcht zu übgerzeugen?

              Ist Helmut Schmidt jetzt für Dich ein Positivbeispiel, dass Rauchen nicht schadet?

              Und wer das in Frage stellt muss sich von Dir fragen lassen warum dieses Positivbeispiel nicht überzeugt?

              Ich kann Dir für jedem Fall Positivbeispiele nennen. Da war z.B. nicht angeschnallt zu sein positiv bei einem Unfall.

              Nicht Einzelfälle sind entscheidend.

              Bist Du der Ansicht, dass es keinen Unterscheid macht, wie lange sich Partner kennen?

              Ob drei Monate oder drei Jahre ist piepegal bei einer Hochzeit?

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