Versuchtes Parken im absoluten Halteverbot, Strafe?

    • (1) 14.05.13 - 08:48

      Guten morgen ihr Lieben,

      habe nach einer langen Diskussion eine Frage: Kann man für das versuchte Parken im absoluten Halteverbot belangt werden? Situation: Mann will Kind gegenüber der Schule im absoluten Halteverbot rauslassen, weil alle Parkbuchten soweit belegt, sieht dann eine Polizistin vor der Schule (keine Angst, ist die Schulpolizistin), verständigt sich per Handzeichen mit ihr, dass er nicht die Erlaubnis hat, hier zu halten, fährt weiter und parkt wo anders.
      Kann es nun deswegen für ihn zur Strafe kommen, oder wird allerwahrscheinlichkeit, weil er ja das Halten an sich nicht durchgeführt, sondern abgebrochen hat, nichts weiter passieren?
      Ich bitte um eure Erfahrungen, allerdings keine Diskussion, ob das Halten im absoluten Halteverbot erlaubt ist, denn es ist klar, dass man dies prinzipiell nicht darf.
      Danke.

      LG, Sarah

      • Was ist eine "Schulpolizistin"?

        Wenn sie eine normale Polizeibeamtin ist, dann hat sie die Weisung gegeben weiterzufahren. Damit hat dein Mann sich schon mal richtig verhalten.

        Das Anhalten ist, sofern nicht verkehrsbedingt, im absoluten Halteverbot nicht erlaubt. Hat er angehalten oder ist er nur ganz langsam gefahren und dann nach der Weisung weitergefahren?

        Der Erfahrung nach wird da nichts kommen, sonst hätte die Polizistin ihn nicht weitergewunken, sondern ihn angehalten um die Personalien festzustellen und gleich eine Verwarnung auszusprechen.

        Ich würde sagen: Glück gehabt.

        • Danke für deine schnelle Antwort.
          Ja, sie ist eine 'normale' Polizeibeamtin, die zwischendurch auch vor der Schule steht und nach dem Rechten sieht und auch bei weiteren Aufgaben an der Schule (Fahrradprüfungen, etc.) tätig ist.
          Er fuhr langsam ran, hielt aber dann kurz an, um sich bei der Polizistin zu informieren, und fuhr dann sofort weiter. Eine direkte Verwarnung hat er nicht bekommen.

            • (5) 14.05.13 - 09:16

              Es ist weniger Angst, als mehr Information.
              Wegen der Strafe: Sie kann sich doch das Nummernzeichen notiert haben und daraufhin den Halter ermitteln (lassen). So wird das doch generell bei Falschparkern gehandhabt, die man nicht direkt angetroffen hat.

          (6) 14.05.13 - 18:17

          "Er fuhr langsam ran, hielt aber dann kurz an, um sich bei der Polizistin zu informieren"

          Auch ein Fahranfänger sollte wissen, dass im absoluten Halteverbot absolutes Halteverbot ist...oder worüber musste er sich informieren? #kratz

    Hallo

    Das sollte keine Folgen nach sich ziehen. Die Polizistin hat sich mit ihm ja verständigt, wollte sie ihm unbedingt ne Strafe aufbrummen wäre sie gekommen um gleich den Strafzettel auszuhändigen. Mein Kumpel ist auch schon mal den Ordnungshütern entegengewetzt als sie schon beim schreiben waren, er stand im Parkverbot. Er hat gleich angeboten zu zahlen, sie haben abgewunken und gebeten sofort weg zu fahren. Damit wars erledigt.

    Rein rechtlich hat er sich natürlich strafbar gemacht. Halteverbot heißt nicht anhalten, auch nicht kurz. Wenn das vor euer Schule so katastrophal ist dann würde ich entweder weiter weg halten oder 2. Reihe, wenns wirklich nur ums aussteigen geht.

    Liebe Grüße

Hallo!

Gute frage,mein Mann ist vor ner Weile auch auf dem weg in solche Bucht gewesen,wurde aber auch gleich erwischt und ihm wurde gleich mitgeteilt das er einen Bescheid bekommt.
Hat uns 25€ gekostet ;-)

Ich weiß nicht ob das jetzt so rechtens war, weil er ja quasi dort noch nicht wirklich stand, aber wir hatten nun auch keine Lust darüber rumzudiskutieren und er hat ja nun mal sich NICHT dorthin zu stellen.

Liegt wohl im Ermessen der Polizistin, ihr werdet ja sehen ob da was kommt.
Wäre das denn jetzt sooo schlimm?

LG

(15) 14.05.13 - 09:16

Fürs nächste Mal: Kind aus langsam fahrenden Auto "stoßen"....so, das es "eins" mit der Bewegung des Autos wird.

Schrittgeschwindigkeit reicht aus.

Vorteil: Kind ist aus dem Auto und niemand musste anhalten.

(18) 14.05.13 - 09:39

Oder das Kind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule schicken.
Schon die Umwelt, hält schlank und fit, entlastet die Eltern....

  • (19) 14.05.13 - 09:42

    Obwohl hier Entfernung zwischen Elternhaus und Schule wohl nützliche Informationen wären...

    Das sehe ich auch so.

    Ich habe mich heute morgen erst wieder am Kindergarten geärgert.

    Ich bringe meine Tochter fast immer zu Fuß in den Kindergarten und muss weil die Leute zu faul zum laufen sind dauernd mit Kleinkind die Straße benutzen weil der Gehweg zugeparkt ist.

    Oder ich muss einen Umweg laufen weil der andere weg auch zugeparkt ist.

    Wir haben schon öfters die Leitung angesprochen und ich selber habe meinen Nachbarn der hier im Ort beim Ordnungsamt tätig ist gesagt das er da mal kontrollieren sollte.

    Aber bisher ist noch nichts passiert.

    Heute habe ich mir es nicht verkneifen können und habe einen Spruch gebracht da die Dame erst am aussteigen war.

    Ich habe gesagt das ich jetzt zum Bürgermeister gehe und frage ob die Stadt nicht für den Kindergarten eine Drive in machen möchte dann brächte sie garnicht mehr aussteigen:-p,nachdem sie gesagt hat das sie auf dem Gehweg steht.:-[

    Zufall fünf Meter zu laufen,solche Leute würde ich gerne mal barfuß durch die Klamm wandern lassen#schwitz.

    Lg

    • Auf dem Gehweg parken geht gar nicht - aber: Das Kind mit dem Auto zum Kindergarten zu bringen hat ja nicht immer was mti Faulzeit zu tun sondern vielleicht auch mit Zeitdruck, weil man pünktlich auf der Arbeit sein muss? :-)

      • Das mit zu faul war auch so gemeint das sie nicht ordentlich parken und am besten noch mit dem Auto in den Kindergarten rein.

        Es bricht keinen einen Zacken aus der Krone 20 Meter zu laufen.

        Und wenn ich arbeiten muss dann muss ich am morgen mehr zeit einplanen.

        Ich finde es nicht gut da ich dann die Straße benutzen muss und somit stärker gefährdet bin.

        Die beiden die heute auf dem Gehweg standen sind beide in Elternzeit und laufen könnten sie trotzdem da sie in der Nähe vom Kindergarten wohnen,also doch eher faul weil es ja fast täglich ist.#schein

        • Achsooo :-) Solche gibts bei uns natürlich auch - aber ich habe z. B. morgens ein extrem knappes Zeitfenster (Kiga öffnet um 7.30 Uhr, um 8:00 Uhr sollte ich im 26 km entfernten Büro sein), da MUSS ich mit dem Auto kommen und möglichst auch noch nah am Kiga parken, der von uns aus eh nicht fußläufig erreichbar ist.

          Aber ich parke ordentlich auf den dafür vorgesehenen Flächen #schein

    Also ich muss sagen, dass ich meine Kinder auch mit dem Auto fahre. Es sind 2 km. ABER: Es geht an einer viel befahrenen Bundesstraße entlang, wo man schon ohne Kind nur ungerne über den Bürgersteig geht. Geschweige denn, mit dem Kinderwagen. Dann geht es steil bergauf. Beide Kinder wiegen zusammen 25 kg plus dann der Geschwisterwagen. Dann die gleiche Tour zurück, wieder hin, wieder zurück... Das wäre ein Kraftakt und dann würde es sich zeitlich gar nicht mehr lohnen, wenn man vier Mal rennen würde.

    Ich parke immer gegenüber vom Kindergartentor (dort darf man aber). Das war allein schon praktisch, als ich den Maxi Cosi mit der Kleinen am Arm und die Große an der Hand hatte. Und zwei kleine, wütende, bockende Kinder im Schlepptau... (kommt leider bei uns oft vor). Da ist man natürlich froh, wenn man zeitnah einsteigen kann.

    So lange es auf ausgewiesenen Flächen ist, begrüße ich sogar, dass die Eltern, gerade mit Babys und kleinen Kindern, möglichst weit vorfahren.

    Denn andere Verkehrsteilnehmer drosseln leider oft nicht ihre Geschwindigkeit. Und viele Kinder reißen sich mal eben los. Ich wäre auch dafür, wenn ein Zebrastreifen vor dem Kindergarten eingeführt würde. Aber selbst bei uns im Dorf lebt man in der ständigen Gefahr, dass man von einem irren Raser platt gefahren wird. (Vor dem Kindergarten ist im Grunde genommen Tempo 50).

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