Was haltet ihr vom Hype um vegane Ernährung usw.

Ich stelle die Frage bewusst mal hier, da ja hier mehr Leute mitlesen.

Was haltet ihr von dem neuen Hype um vegane Ernährung/Challenges? Ich lese das nun überall. Es bilden sich regelrechte Blogs und die Frauen diskutieren heftig darüber, wer mehr im Bioladen gelatzt hat und wer wie viele Kilo abnehmen muss usw.

Ich lese eine ungemeine Angst. Vor dem Älter werden, vor hängender Haut, vor Gewichtszunahme. Gar davor, dass der eigene Mann, der ja vermeintlich ungesund isst, womöglich in nächster Zeit tot umfällt!!!

Da werden Bücher gekauft, die Gott weiß wie viele Euros kaufen (und wahrscheinlich nur den Schreiberling reich machen), die dollsten Sachen gekauft usw.

Aber ich lese da keine "Überzeugung" heraus. Eher die blanke Panik, dass man krank werden könnte, dass man nicht alt werden könnte, generell, dass man altert usw. Und außerdem machen das ja "alle" und da muss man natürlich mit machen.

Ich denke mir dann: Kann denn die Ernährung, so wie man sie früher durchführte, so falsch gewesen sein?

Dass ständig Fast food und Softdrings nicht gut sind, ist jedem klar.

Aber seit Gott weiß wie langer Zeit isst der Mensch Fleisch und andere tierische Produkte. Außerdem aßen die Leute früher auch viele Mehlspeisen.

Und wenn man sich so umsieht: Komisch. Man kennt doch verdammt viele alte Leute. Und bei Weitem sind diese nicht alle krank. Sondern für ihr Alter recht gut dabei, wie ich finde.

Z.B. wurden in der Familie meines Opas alle sehr alt. Mein Opa starb zwar mit 84 an den Folgen eines Sturzes. Aber generell sind dort viele Leute dabei, die durchaus über 90 wurden. Mit stinknormalem Essen. Ich sag jetzt einfach mal: Kartoffel/Nudel/Reis, Gemüse und Fleisch.

Denkt ihr, dass man mit spezieller Ernährung wirklich älter wir? Gesünder usw.?

Ich glaube irgendwie nicht daran und denke, dass diese ganzen Bücher, die auf den Markt geworfen werden, größtenteils nur dazu dienen, den Leuten Hoffnungen zu machen und das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich glaube nicht, dass man älter wird, wenn man nichts Tierisches isst.

Ich liebe Fleisch, ich liebe Kuchen und orientalische Gerichte und ich würde niemals darauf verzichten. Ich denke dann eher: Hinterher hab ich Tausende von Euro im Biomarkt ausgegeben und mir die leckersten Sachen verkniffen und am Ende werd ich vom Bus überfahren. :-p
Wie seht ihr es?

Ich finde die vergane Ernährung nicht um meiner Gesundheit Willen interessant, sondern weil:

a) Tieren viel Leid erspart erspart wird

b) weil keine tierischen Produkte verwendet werden ist sie weitaus ressourcenschonender und umweltfreundlicher

Ich selber würde das leider nie konsequent schaffen, freue mich aber über jeden Veganer und probiere gern vegane Gerichte aus.

Was mich an vielen veganen "Ersatzprodukten" wie zum Beispiel Sahne,.. stört, ist, dass sie häufig mit Aromen,... versetzt sind.

Tausche ...drings gegen ...drinks. #klatsch

Hallo!
Ich sehe es genauso wie du.
Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, d.h. täglich mehrere Portionen Gemüse und Obst, Vollkornprodukte usw.
Überwiegend klappt das bei uns auch gut. Ich koche selber und nutze fast keine Fertigprodukte (außer mal bereits panierten Fisch). Es gibt ab und zu mal Fastfood und täglich Süßigkeiten in kleinen Mengen.

Ich koche gerne, probiere viel Neues aus (u.a. asiatische, orientalische und mexikanische Gerichte) und esse gerne lecker zubereitete Mahlzeiten. Mir würde einiges an Lebensqualität JETZT verloren gehen, wenn ich das nicht mehr dürfte.
Ich weiß, dass man vegetarisches und veganes Speisen schmackhaft zubereiten kann.
Aber ich selber mag z.B. keine Bohnen und Linsen und bin gegen Nüsse allergisch. Somit würden viele wichtige Nahrungsmittel wegfallen. Mit Genuss hätte eine vegane Ernährung für mich nichts zu tun.

Man kann durch die Ernährung einige Krankheitsrisiken verringern. Aber ob´s gleich vegane Ernährung sein muss, wage ich zu bezweifeln (ist aber nur meine persönliche Meinung!).
Wer sich aus einer Überzeugung heraus für vegane Ernährung entscheidet, soll es machen - aber ohne naserümpfend anderen beim Essen zuzusehen. Im weiteren Bekanntenkreis ist eine Frau, die sich vür die vegane Ernährung entschieden hat. Jedes Mal, wenn ich sie treffe, versucht sie zu "missionieren" und macht jede andere Lebensweise schlecht. Sie ist darin leider sehr penetrant und akzeptiert nicht, wenn ich ihr sage, dass eine vegane Ernährung für mich nicht in Frage kommt.

LG Silvia

Wobei Vollkornprodukte nicht gesünder sind!
zB normales Brot und Vollkornbrot macht da keinen Unterschied....
Das meiste ist eh gefaket

Uih, so ein posting ausgerechnet von dir ?
Ich meine mich erinnern zu können, dass du diejenige bist die im Mode-Forum vor kurzem noch schrieb, dass es vollkommen egal ist was eine Frau mit Falten im Gesicht an Garderobe trägt. Weil, schön macht sie das aufgrund ihrer Falten doch eh nicht...

Zum Thema:

Ich esse Fleisch. Und zwar das vom Bauern um die Ecke.
Und ich verwende Sahne zum kochen.Ich trinke Milch, esse Joghurt, Quark, Käse...und ich trage Leder. Wobei mein einzigstes Paar Lederstiefel und meine heißgeliebte Lederjacke mittlerweile schon uralt sind.

Unabhängig davon finde ich es toll, dass viele Menschen sich mittlerweile immer mehr Gedanken um ihre Ernährung und die Qualen von Tieren in der herkömmlichen Lebensmittelproduktion machen.

Gruß,

vam-pir-ella

Das war ein Missverständnis im Mode-Forum, was mir dann mal eben so ausgelegt wurde. Ich weiß. Es ging um Camilla. Und ich habe dort einige Beispiele für "Frauen mit Falten" gebracht, deren faltige und fahle ungesunde Haut ich mit Kette-Rauchen in Verbindung gebracht habe. Meine Meinung dazu war und ist: So manch jemand könnte ohne massiven Sonnenbankbesuch und Rauchen wie ein Schlot sehr viel besser aussehen. Und wenn man Sonnenbank-verbrutzelt ist und schrumplig wie eine Zitrone, weil einem der Zigarettenqualm schon 500 Meter voraus weht, sieht selbst die teuerste Designer-Klamotte nix aus. Ist halt meine Meinung.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Ausnahmslos allen Frauen, die rauchen (oder gar gerne mal tief ins Glas schauen) und mehrmals wöchentlich auf der Sonnenbank liegen, sieht man das an. Nichts anderes wollte ich damit sagen.

Hallo!

" Und zwar das vom Bauern um die Ecke."

Hast Du jemals gesehen, was der "Bauer um die Ecke" in die Tiere wirklich dauerhaft in die Tiere rein füttert?

Weißt Du tatsächlich ganz genau, wie die Tiere wirklich rund um die Uhr gehalten und gepflegt werden?

Glaubst Du tatsächlich, dass die herkömmliche Viehhaltung immer schlechter ist als irgendweine angeblich bio-mäßige o.ä.?

Selbst aus der Landwirtschaft stammend und seit Jahren mit dieser aus verschiedenen Gründen in unterschiedlichen Bereichen (Bio und konventionell) verbunden, sind solche Aussagen wie Deine gerade so oberflächlich, uninformiert und nichtssagend, wie sie nur sein können.

LG
donaldine1

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Hallo,

ich kann damit nichts anfangen.

Mein früherer Partner hatte einen Freund, der sich vegan ernährte. Das ist jetzt schon 15-20 Jahre her, also vor irgendwelchen Hypes.

Und der Typ war damals das beste Beispiel dafür, dass man sich doch so lieber nicht ernähren sollte: viel (!!) zu schmächtig, nahezu dürr, sah immer kränklich aus, machte einfach einen so müden Eindruck. Und was ich am schlimmsten fand: der ganze Mann war einfach irgendwie so "gelb", ja ich kann es nicht anders ausdrücken, Haare, Haut, Zähne, alles sah irgendwie so eklig gelb und aschfahl aus.

Und anstrengend war er obendrein, weil er ja einfach an so vielen Dingen aus seiner -für uns damals super anstrengenden Überzeugung- heraus, wieder mal nicht teilnehmen konnte, also ein echte Spaßbremse eben. zusätzlich.

Ok, das ist der einzige Veganer, den ich je bewußt kennen gelernt habe. Mir hat der eine aber echt bis auf alle Ewigkeiten gereicht....

LG
donaldine1

"Aber seit Gott weiß wie langer Zeit isst der Mensch Fleisch und andere tierische Produkte."

Stimmt - allerdings nicht in diesen Unmengen und der "Qualität" wie heute - DAS ist der Unterschied.

Auch Dein Opa hat sicherlich den größten Teil seines Lebens weniger und oft besseres Fleisch gegessen als wir heute.

Fleisch macht heute krank und alt weil es von so minderwertiger Qualität ist.
Die unnatürliche Fleisch"produktion" ist gesundheitlich eine Zumutung, es gibt kaum noch Fleisch das nicht mit Medikamentenrückständen belastet ist.

Und auch generell lässt es dank der enthaltenen Purine Haut, Bindegewebe und Arterien schneller altern, das ist eine Tatsache.

Ich lebe seit fast 20 Jahren vegetarisch und werde deutlich jünger geschätzt als ich bin - trotz rauchens und einem ansonsten anstrengenden Lebenswandel.

Ich will so einen Müll für den auch noch Lebewesen gequält werden nicht essen.

Vegan zu leben birgt auch Risiken und der momentane Hype ist sicher kritisch zu bewerten - im Grundsatz jedoch ist eine fleischlose und weitgehend tierproduktefreie Ernährung erwiesenermaßen gesünder.

LG, katzz

"Ich lebe seit fast 20 Jahren vegetarisch und werde deutlich jünger geschätzt als ich bin "

Na ja, mit der veretarischen Ernährung hat das nicht unbedingt was zu tun.

Ich bin jetzt Mitte Vierzig und habe mich in meinem ganzen Leben noch nicht gesund ernährt (was ich jetzt hier lediglich als Tatsache darstellen möchte, auf keinen Fall mehr!), habe früher in manchen Zeiten zu viel getrunken und geraucht und werde heute trotzdem erheblich jüger -meist Mitte Dreißig- geschätzt als ich bin. Da haben wohl die Gene, die Persönlichkeit oder was auch immer eine viel, viel größere Rolle!!

LG
donaldine1

Wenn ich mir die Gene meiner Familie so anschaue eher nicht...

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>>dass man nicht alt werden könnte, generell, dass man altert <<

tragisch. Alle wollen alt werden, aber keiner will altern.

Hallo.

Ich kenne und lese nur Veganer, die diesen Lebensstil aus Überzeugung praktizieren ... man ernährt sich zwar sicherlich gesünder als der Durchschnittsdeutsche, aber das ist eher sekundär.

LG von jemanden, der sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt und versucht, eines Tages den veganen Weg auch zu gehen.

Meiner Meinung nach ist es kein Hype.

Durch die vielen Lebensmittelskandale sind die Menschen sensibilisiert, was die Ernährung angeht. Ich finde es gut, dass man sich Gedanken darüber macht, wo ihr Essen her kommt, was man zu sich nimmt und welche Menge davon. Andere finden es unmoralisch, wenn wg. ihnen Tiere sterben müssen. Es gibt noch weitere Gründe hierfür..

Ich persönlich habe Fleisch noch nie gemocht.
Schon meine Eltern haben keine Fertigprodukte benutzt, ich kenne die Essenszubereitung von Zuhause so, dass alles frisch gekocht wird. Meine Mama macht z. B. ihre Nudeln selbst.

Ich für meinen Teil denke, ich bin nicht irgendwer, daher esse ich nicht irgendwas.
Ich liebe Käse... aber ich vertrage ihn und auch andere laktosehaltigen Lebensmittel nicht.
Durchfall, starke Bauchkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen nach jedem ach so kleinen Schluck Milch, einem Eis, Handvoll Chips, Stückchen Schokolade, Käsebrot...

Ich ernähre mich vegan und bin so unendlich glücklich nicht nachdenken zu müssen, was ich am Tag / Abend noch alles vorhabe... Wie z.B. Wenn ich am Mittag ein Käsebrot essen würde, dann kann ich am Nachmittag nicht mehr in eine Besprechung oder nach Feierabend ins Kino oder Theater. Sonst müsste ich brav in der Nähe einer Toilette sitzen.

Oder, wenn alle an der Firmen-Weihnachtsfeier die berühmt berüchtigte Eisbombe essen, sage ich als Antwort auf die 1000. Frage, warum ich mir keinen Nachtisch hole, dass ich Eis nicht mag. Ich will niemanden meine Unverträglichkeit auf die Nase binden.

Ein befreundetes Paar ernährt sich auch vegan, wir treffen uns diesen Sonntag bei uns zum Kochen. Es gibt drei Gänge (auch Eis zum Nachtisch) alles vegan, und ich kann den Abend entspannt genießen.

Wir bekehren niemanden, leben unser Leben und verurteilen keine Vegetarier oder Allesesser.

LG

Ich habs versucht und fühle mich vegan tatsächlich besser.

Ich kann mehr leisten, bin fitter, mein Kreislauf sackt nicht mehr weg. Ich hab die Challenge begonnen und sehe im Umfeld viele Menschen mit großem Erfolg.

Aber: mir schmecken schlicht viele Sachen nicht. Die Hauptgerichte aus den Hiltmann Büchern koche ich aber liebend gern weiter. Die Vegane Bolognese ist der Hammer!

Das Ding ist einfach, das es funktioniert.

Was mich nervt, ist der extremismus, der ausbricht und dieses massive missionieren.

lg

Hallo,

grundsätzlich finde ich vegane Ernährung recht gut, wenn derjenige der sich so ernährt das aus Überzeugung macht und es ihm damit gut geht.

Grundsätzlich falsch finde ich es wenn so etwas zum Dogma wird und man irgendeinem "Ideal" hinterherjagd. Das ist in Sachen Ernährung oft einfach nur gefährlich.

lg

Andrea

Was mir aufgefallen ist, dass es sehr viele Reiche mit machen. Als Gründe geben sie u.a. an, dass sie Ressourcen schonen wollen, einige wollen auch auf Schuhe aus Leder verzichten, alle stänkern gegen die Tierhaltung usw. Der Umweltaspekt wird betont hervor gehoben!

Und im gleichen Atemzug posten sie bei Facebook ihre Fernreisen, ihren All-inclusive-Urlaub (keinesfalls vegan) und ihre dicken Spritschleudern.

Hochinteressant ist, wer die teuerste Küchenmaschine, die meisten Bücher zum Thema und die dickste Rechnung im Supermarkt hatte. Und das finde ich total verlogen.

Über diesen bestimmten Autor habe ich auch die dollsten negativen Bewertungen gelesen. Ok. Jedem das Seine. Ich habe nichts gegen Vegetarier und Veganer. Ich finde es toll, wenn man so einen starken Willen hat und man dann auch noch Erfolg damit hat.

Aber in letzter Zeit lese ich wie gesagt nur noch davon und es ist immer ein Wettrennen um die teuersten Anschaffungen und vor allem darum, wer angeblich die meisten Kilos abgenommen hat... Und wenn ich das Wort "Challenge" schon höre! Da machen Leute ein paar Wochen lang auf "vegan", hauen einen Haufen Geld raus und kehren danach wieder zu ihrem normalen Alltag zurück. Können aber hinterher sagen, dass sie eine "Challenge" gemacht haben. Das wirkt alles sehr merkwürdig.

>>> Was mir aufgefallen ist, dass es sehr viele Reiche mit machen. Als Gründe geben sie u.a. an, dass sie Ressourcen schonen wollen, einige wollen auch auf Schuhe aus Leder verzichten, alle stänkern gegen die Tierhaltung usw. Der Umweltaspekt wird betont hervor gehoben!

Und im gleichen Atemzug posten sie bei Facebook ihre Fernreisen, ihren All-inclusive-Urlaub (keinesfalls vegan) und ihre dicken Spritschleudern. <<<

Gibt es dafür reale Beispiele oder ist das ausgedacht, da es so gut zu Deiner Theorie passt?

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Hallo,

eine meiner Schwestern ist Veganerin. Sie hat sich zuvor einige Jahre vegetarisch ernährt und sich dann aus voller Überzeugung dazu entschlossen, komplett auf tierische Produkte zu verzichten.
Ja, sie muss hier und da etwas tiefer in die Tasche greifen, allerdings nimmt sie das gerne in Kauf. Es ist auch nicht so, dass sie den ganzen Tag nur an irgendwelchen Rohkost-Sticks lutscht...sie backt boooombastische Muffins und Kuchen, macht sich selber Pommes usw.
Sie hat sich nicht dazu entschlossen, weil sie abnehmen will oder weil sie einen "Hype" mitmacht - Sie geht ihren Weg und ist der Überzeugung, dass man auch die tierische Welt ihren Weg gehen lassen sollte...ohne, dass der Mensch großartige Eingriffe tätigt.

Ich habe den größten Respekt vor meiner Schwester und finde es sehr interessant, wenn sie ein bisschen erzählt. Sie hat in vielen Aussagen bzgl der Gründe für ein veganes Leben recht und ich bin sehr stolz darauf, dass sie es schafft, das Ganze so konsequent durchzuziehen - ich könnte das nicht!

Ich kenne auch weitere Veganer, die alle die gleichen Beweggründe haben, wie meine Schwester.

LG

Hallo,

ich sehe das so, alles in Maßen ist gesund. Unsere Ernährung ist nicht mehr wie zu Omas Zeiten. Weder die Bioprodukte noch die günstigen Massenware. Ich kaufe kein Bio aber ich kaufe von allem nicht zu viel. Wir essen insgesamt wenig Fleisch und an sich finde ich den fleischlos Gedanken richtig. Denn für dein Essen müssen immerhin viele Tiere sterben.

Unser Essen macht krank. Das ist so. Aber ich glaube nicht, dass man das durch Bio vollständig ausschließen kann. Der Name "Bio" ist nicht geschützt.

Ich habe das jetzt selbst erfahren müssen, da ich in den Anfängen eine Hautkrankheit hatte und das immer schlimmer wurde. Ich habe dann im Internet gelesen, dass diese auch durch Kaffee ausgelöst werden soll. Ich muss dazu sagen, dass ich viel Kaffee trinke. Und tatsächlich. Ich habe verschiedene Kaffeesorten ausprobiert. Gerade die Markenkaffee habe ich nicht vertragen, wahrscheinlich durch die Zusätze. Ich habe jetzt einen ganz billigen No-name Kaffee gekauft und mein Hautproblem ist weg.

Also ich kann nur sagen alles in Maßen. Wenn man sich massenhaft gekauften Kuchen reinstopft und massenhaft Fleisch isst, ist das ganz sicher nicht gesund.

Warum man nicht so viel Fleisch essen soll, hat ja seine Gründe. Fleisch enthält ungesunde Fette, die den Körper krank machen und z.B. die Arterien verstopfen. Fisch hingegen ist lebensverlängert, weil es gesunde Fette enthält.

Also deine Theorien teile ich auch nicht.

#winke

Ich ernähre mich vegetarisch, konsumiere wenige Milchprodukte.
Die Gründe sind aber nur zum Teil die Ernährung, auch wenn ich glaube, dass Fleisch aus Massentierhaltung und auch viele Milchprodukte nicht gesund sind. Das ist auch keine Meinung sondern ein Fakt, den jeder selbst nachprüfen kann ;-).

Meine Gründe sind eher auf der ethischen Seite. Das Quälen und Töten von Tieren ist die eine Seite. Eine große damit verbundene Umweltproblematik kommt dazu. Dann eben auch die Ernährung und die damit zusammenhängenden Zivilisationskrankheiten.

Das ist ein tolles Buch zu diesem Thema:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tiere_essen

Es ist nicht belehrend, sehr sachliche und zum Teil philosophische Analyse dieses Themas.
LG

Alle Veganer - egal ob Ovo, Lakto oder Ovo-Lakto haben hinsichtlich ihrer Lebenseinstellung in Sachen Tierhaltung, Ethik, Welternährung, Verteilungsgerechtigkeit, Umweltschutz und Gesundheit meinen uneingeschränkten Respekt.

Ich empfinde es nicht als Hype - sondern als ernstzunehmende Auseinandersetzung mit der Ressource Tier. Es ist eine Lebenseinstellung, dessen konsequente Durchsetzung nur wenigen gelingt - mich eingeschlossen.

Trittbrettfahrer und Möchtegernmitmacher gibt es überall. Auch bei den Veganern. Aber ob Sojemand wirklich den inneren Willen hat, sich konsequent und ehrlich mit allen Konsequenzen dem Veganismus auszusetzen, halte ich für fragwürdig.

Aber ein Anfang ist vielleicht gemacht und - wer weiß? Vielleicht findet ja doch ein langsames Umdenken im Kopf der Menschen statt...?

LG

Dieses Umdenken wünsche ich mir auch.

Gerade in den letzten 1-2 Jahren kommt es mir so vor, als ob sich die Leute viel bewusster mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. Das gefällt mir gut!
Der Konsument hat eben die Macht.
Was ich nicht mag, ist das Totschlagargument "Nur weil du kein Fleisch isst, ändert sich nichts." Ja klar, wenn alle so denken...

Ich denke dass man früher weitaus weniger Fleisch aß, als heute.
Die Menschen wurden früher nicht so alt wie heute.
Das Mehl war damals noch aus dem ursprünglicher Form, denn man kannte die Form der "Reinigung" nicht .

Dennoch finde ich Gründe für vegane oder vegetaerische Ernährung, wie längeres Leben, weniger Falten ect wirklich befremdlich.

Wir werden alle sterben, wann auch immer das sein wird.
Unsere Körper altern, egal o mit oder ohne Tier.

Ich denke es ist wichtig was wir essen und das Mass davon.

Wir essen auch nur an zwei Tagen in der Woche Wurst und Fleisch (ich verzichte ganz aber schon fast zwei Jahrzehnte).
Ich sehe zu dass der Großteil der Ernährung aus der Region, aus Eigenanbau, Bioanbau kommt. Dass das Brot aus vollwertigem Korn gebacken ist und noch so einiges anderes.
Aber natürlich kehren wir auch mal im Restaurant zur goldenen Möwe ein.
Natürlich gibt es im schwedischen Einrichtungshaus mal Hotdog, natürlich gibt es mal Supermarktbrot oder Mais aus der Konserve...

Ich denke sobald man glaubt verzichten zu müssen, wird es zur Qual.

Meine Kinder kennen nun auch die vegetarische/(aufgrund Laktoseintolleranz auch )veganische Küche zzgl Gerichte mit Fleisch und Wurst.
Ein Kind lebt Zeit seines Lebens schon vegetarisch und ist groß, stark und gesund.

Aber dass man mit vegetarischer /veganer Küche abnimmt #gruebe
Ich kenne so einige übergewichtige Vegis (die schon seit Jahren so leben ).

Aber letztlich muss es jeder für sich entscheiden.
Ich finde es gut, wenn sich die Ernährung mal überdacht wird und je nachdem Konsens , man sagen kann : Ja so wie ich mich ernähre ist es optimal für mich oder eben neues in der Küche Einzug hält.

Karna

Ich liebe Fleisch. Ich liebe Milchprodukte. Ich liebe Gemüse.

Müsste ich auf die ersten beiden Dinge verzichten müssen, würde mich das unglücklich machen. Und psychische Probleme wirken sich auch negativ auf den Körper aus und verkürzen das Leben. Was habe ich dann gekonnt?

Wenn du mal in einer Tierfabrik gewesen wärst, würdest du es nicht mehr lieben.

Man isst es nur, weil man keinen Bezug dazu hat und verdrängt, wo es herkommt und wie das Produkt entstanden ist. Es ist eben "Wurst" und nicht ein Stück von einem Tier, das gelebt hat.
Aber ich gebe dir Recht: Man muss glücklich mit der Entscheidung sein. Alle Vegetarier und Veganer die ich kenne, sind das auch. Sie essen gute und leckere Sachen und haben nicht das Gefühl, was zu verpassen. Ernährung hat ja auch was mit Gewohnheit zu tun.
Quälen soll sich keiner.

ich war in 2 Schlachthöfen und esse trotzdem Fleisch... ich werde meien Argumente nicht äussern, weil es wahrscheinlich zu einer Diskussion käme, auf die ich keine Lust habe...

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ich esse zur Zeit wenig Fleisch, weil meine Hormone es mir nicht gönnen(bin schwanger und bekomme dabei Übelkeit ) #rofl, sonst liebe ich Fleisch und Innereien(esse es aber trotzdem nicht jeden Tag), ohne Milch und Milchprodukte könnte ich nicht leben, also käme Vegane-Ernährung für mich nicht in Frage. Wenn überhaupt, dann könnte ich Vegetarier werden, aber das will ich auch nicht... Wenn einer vegan leben möchte, dann bitte schön. Ich finde es sogar bewunderswert, wie manche es konsequent und kompromislos durchziehen. Aber wenn, dann soll man es aus Überzeugung/Tierliebe machen und nicht, weil es garade zum Trend passt #augen
hier (in Basel) wollten die Studenten in der Uni-Kantine durchziehen, dass AUSSCHLIESSLICH vegane Gerichte angeboten werden- das geht mir dann zu weit und ich würde mir nicht verbieten lassen...Sie sind auch mit dieser Idee nicht durchgekommen...aber wenigstens haben sie erreicht, dass es dort mehr veganes Essen gibt #pro

also, leben und leben lassen - das müssen sowohl die "Normalos" als auch Veganer lernen...

#winke

Hallo.

>>> Aber wenn, dann soll man es aus Überzeugung/Tierliebe machen und nicht, weil es garade zum Trend passt <<<

Kann es nicht völlig egal sein, warum jemand einen Trend mitmacht, der im Moment nunmal zufällig vegane Ernährung ist?

Was stört Dich daran?

LG

Hallo Hedda,

ich kann da natürlich nur für mich antworten.

Mich stört daran das es wohl wieder, wie immer, so einige gibt die diesem Trend blind nachrennen.

Sie machen einfach mal mit, hören hier was, hören da was und experimentieren selber damit rum ohne sich darüber bewußt zu sein wie es "richtig" geht.

Ok, so lange das nun ein Erwachsener nur für sich macht soll mir das egal sein, aber ich kenne einen Fall in dem die "ich bin vegan weils schick ist" Mutter das ihren Kindern ( 1 1/2 , 4 und 7) aufzwingt obwohl zumindest der Große das nicht möchte.

Sie scheint mir, in meiner bescheidenen Ahnung von gesundem Essen, absolut uninformiert zu sein was eine ausgewogene vegane Ernährung betrifft und die paarmal die ich dort in eine Mahlzeit involviert war hatte ich den Eindruck dass das auf Dauer nicht gesund sein kann was sie ihren Kinder da zumutet.

In dem Moment stört mich so ein Trend dann doch, denn wenn man die Ernährung seiner Familie so radikal umstellt, dann sollte das Hand und Fuß haben, denke ich.

liebe Grüße

Andrea

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Ich selber esse alles, aber Fleisch und Wurst eher ab und zu.

Meine große Sympathie haben Vegetarier.

Ich finde, dass es eine gute Einstellung zur Ernährung ist, auch in einem guten Einklang mit der Verantwortung gegenüber der Tierhaltung in heutiger Zeit.

Mit dem veganischen Essen und auch der Überzeugungsarbeit einiger missionarischer Veganer kann ich gar nichts anfangen. Die Grundideologie, z. Bsp. Milch soll den Kälbchen vorbehalten sein ist nicht mal schlecht.

Aber ich glaube nicht, dass es langfristig für den Menschen gesund ist, auf alles, was tierischen Ursprungs ist, zu verzichten. Das sind dann zuviele Stoffe, die fehlen und nicht ausreichend ersetzt werden können, so das ich einen Mangel( auf lange Sicht gesehen) befürchten würde.

Übrigens in meiner Familie sind alle ( bis auf die Männer, die im Krieg geblieben sind) Mitte 90-100 Jahre alt geworden. Fleisch gabe aber nur 1-2mal die Woche, oftmals Huhn oder Hase aus dem eigenen Stall, viel Gemüse, viel Haferflocken ( ja , wirklich täglich), viel Obst und kleine Portionen bei den Mahlzeiten. Keiner mehr hungrig, aber auch keiner überfressen satt.

Inwiefern man sich gesund ernährt, hängt glaube ich mehr davon ab, was man in welchen Maßen und in welcher Qualitätsstufe verzehrt.

LG

Hallo,

"Was haltet ihr von dem neuen Hype um vegane Ernährung/Challenges?"

Nix.

Ich bin bekennender Fleischfresser und werde es auch bleiben. Zumal ich zu den Leuten gehöre, die diese "gesunden" Sachen nicht vertragen.

GLG #winke

Hallo!

Mein Mann ist Veganer aus ethischen Gründen, hat also nicht unbedingt was mit der eigenen Gesundheit zu tun. Und so geht es vielen

Gruß

Aus biologischer Sicht - nicht besonders viel. Wir haben ein Allesfressergebiss und einen Allesfresserverdauungstrakt. Deswegen dürfte artgerechte Ernährung für den Homo sapiens tatsächlich eine Mischkost mit einem Anteil tierischer Produkte sein (die zu ersetzen, ist schwierig - allein die empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel für zB vegane Ernährungsweise sprechen Bände).
Allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es in der 1. Welt oft praktiziert wird. Die DGE empfiehlt 300g Fleisch pro Woche. Nicht 3 Kilo. Das entspricht wohl ungefähr dem früher beliebten Sonntagsbraten als Abwechlung einer sonst fleischlosen Kost.

Der ökologische Aspekt ist natürlich nochmal ein anderer, da ist Vegetarismus und Veganismus besser. Auf der anderen Seite züchten und erhalten wir die Tierarten, von denen wir was haben. Zu behaupten, es ginge den Tieren besser, wenn wir sie nicht für unsere Zwecke benutzen, ist langfristig falsch, wenn es um die Arterhaltung geht.

Prinzipiell ist es mir ziemlich latte, wie andere Menschen sich ernähren. Ich finde Abwechslung gut, koche und esse gerne vegetarisch und, wenn es mich überkommt, auch vegan - ebenso wie Fleisch, Fisch, Tierprodukte. Ich mag nur den Missionierungseifer nicht, Marke: "Woher weißt du, ob jemand Veganer ist? - Keine Sorge, er wird es dir erzählen!"

Ich denke mir dann: Kann denn die Ernährung, so wie man sie früher durchführte, so falsch gewesen sein?

Früher haben die Leute anders gegessen - weniger Fleisch und mehr Gemüse und Hülsenfrüchte und so (also zu Zeiten deines Opas). Und die Nahrung war bestimmt nicht so chemisch verändert wie heutzutage.

Das unsere Ernährungsgewohnheiten nicht gesund sind sieht man an der Zahl der übergewichtigen Kinder, der zunehmenden Herzinfarkte, Schlaganfälle, etc.

Ich würde mich wirklich gern konsequenter und vegetarisch ernähren, vegan wär mir zuviel. Aus Bequemlichkeit gibts dann oft wieder Fleisch.

Heut hatte ich Hackfliechbällchen gemacht - und in der Küche hats nach Schweinepisse gestunken, was auch immer es war...

Wie mit allem Im Leben : Mit Angst lässt sich das meiste Geld verdienen.

Ich habe schreckliche Haare mann kann da einfach nichts machen denoch habe ich alle möglichen Wundermitel ausprobiert , die teuersten Shampoos und Kuren ich glaubte nicht wirklich daran aber ein bisschen Hoffnung hatte ich doch.

Genauso mit Hömeopatie totaler humbug aber denoch wahr ich mit meinem Schreikind bei Osteopath und Heilpraktiker was natürlich wie erwartet null brachte aber da wahr doch die Hoffnung es könnte ja besser werden. Ich weis Glaube versezt Berge aber wenn man an Zuckerkugeln nicht glauben kann wel man 4 Wochen alt ist ....

Viele hoffen das sie damit länger , leben gesünder leben ob sies wirklich glauben sei dahin gestellt.
Diejenigen die es aber aus gründen des Tierschutzes sehr genau nehmen mit ihrer Ernärung finde ich dagegen lobenswert . Wenn es nur genügent Menschen gibt die bio qualität kaufen dann wird es auch nach und nach den Tieren besser ergehen.
Ich kann es mir nicht leisten alles in bio Qualität zu kaufen aber bei fleisch und eiern kann ich mein schlechtes Gewissen nicht missachten.

Das Alter macht mir Angst da ich im Heim gearbeitet habe und weis wie das Leben enden kann genauso aber fürchte ich nicht Alt genug werden zu können um all die wichtigen dinge meines Sohnes mitzubekommen. Hierbei denke ich wenn meine Zeit gekommen ist ist sie gekommen daran kann ich nichts ändern (wenn man mal von Drogen und übermäßigen Alkoholkonsum absieht damit habe ich aber zum glück nichts zu tun)