Impfschutz

    • (1) 13.06.13 - 17:50

      Hallo,

      daher bin ich für einen umfassenden - dennoch sinnvollen - Impfschutz. Wenn ich mich / oder meine Kinder nicht impfen lassen möchte, dann sollte ich sie im Krankheitsfalle isolieren......nur dass das leider nicht geht und auch völliger Quatsch ist. Was also tun? Es als gottgegeben/schicksalhaft ansehen oder doch die Impfplicht einführen? Wobei wir natürlich dann bei weiteren Problemen wären.
      Ich finde es gut und sinnvoll wenn sich Eltern kritisch mit der Versorgung ihrer Kinder auseinander setzen, aber sobald ich andere Leben durch meine Entscheidung auf das Spiel setze, hört der Spaß (untreffender Begriff, sorry) auf.

      http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ostwestfalen-14-jaehriger-an-spaetfolgen-von-masern-gestorben-a-905585.html

      Gruß,

      Livinah

      • ansteckend erkrankte kinder (ich rede jetzt nicht von pillepalle husten und co.) gehören auch nicht in ein "sammelwartezimmer" !

        • Das stimmt! Ich frage mich aber gerade, wie das z.B. bei meiner Kinderärztin funktionieren soll....sie hat nur 1 Wartezimmer und oft wissen Eltern ja zunächst nicht, dass ihr Kind etwas Ansteckendes hat und setzen sich erst mal ins Wartezimmer....

          • unsere hat für solche fälle ein extrazimmer !

            man schildert ja auch im normalfall das anliegen am telefon, wenn man nach einem termin fragt und geht nicht "auf gut glück" hin ! und bei masern oder anderen kranheiten an der haut kann man das doch recht eindeutig deuten und bei verdacht komme ndiese kinder extra in ein zimmer !

            • Kinder die mit Masern erkrankt sind, sind schon mind. 3 Tage vor Ausbruch von den Masern Merkmalen ansteckend! Vorher haben diese Kinder nur Grippe ähnliche Symptome und können daher sehr wohl dann andere anstecken. Also man kann es leider nicht rechtzeitig abklären. Und jetzt sind es ja eher junge Erwachsene die an masern erkranken und dann andere anstecken.

          Das hab ich auch gerade ueberlegt. Beim alten Kinderarzt gab es ein extra Infekt-Zimmer mit Klingel, bei der neuen nicht. Dazu ist die Anmeldung auch noch fuer einen Allgemeinarzt... da steht man dann schon mal wegen einer U eine halbe Stunde neben keuchenden und schniefenden Erwachsenen, bei denen man auch nicht immer sicher ist, was die so haben...

Es gibt Leute die glauben etwas weil es in den Medien (Zeitung, Internet ect) geschrieben steht.
In wie weit hast du Informationen über diesen Fall und zwar direkte, genaue und der Wahrheit entsprechend?

Ich finde es total unpassend solch einen Fall in den Medien breit zu treten und jetzt noch in Foren zu zerpflücken
Der Tod eines Menschen ist tragisch und er gehört einfach nicht als Hetzkampagne benutzt. Weder für noch gegen das Impfen. Es gibt genug Todesfälle auf beiden Seiten !

  • Glaubst du, dass die Pharmaindustrie solch eine "Hetzkampagne" (?) verbreitet? Leider (und das meine ich ernst mit dem leider!), kenne ich solche Fälle und zwar aus dem einfachen Grunde, weil der Großteil meiner Familie aus Ärzten besteht. Meine Schwester stand vor der schrecklichen Aufgabe, einen solchen "Fall" den Eltern beizubringen. Was meinst du, wie groß die Trauer und furchtbar dieser (doch vermeidbare!) Schrecken ist? Daher bin ich schon daran interessiert, dass solche Dinge diskutiert werden.

    Gruß,

    Livinah

    • "Solche Fälle" haben IMMER eine Vorgeschichte!
      Wie ist es eigentlich mit den Fällen , wo ein Kind an den Folgen einer Impfung oder an den Spätfolgen einer Impfung stirbt?
      Aus welchem Grund haben sie es so schwer, diese Wahrheit ans Tageslicht zu bringen?
      Wieso brauchen Opfer einer fehlenden Impfung nichts tun um ans Tageslicht zu kommen?

      Wer Hetzkampagnen startet und aus welchem Grund ist letztlich egal, es ist und bleibt unpassend!

      Ob die Fälle vermeidbar gewesen wären, weiss keiner- man nimmt es an!
      Annehmen ist nicht Wissen!!!
      Denn Impfungen sind keine Garantie von der Krankheit verschont zu bleiben oder für einen unproblematischen Krankheitsverlauf- das wird dir nämlich kein Arzt garantieren udn das aus gutem Grund.

      Es muss jeder mit seiner Entscheidung leben , die die impfen und die die es nicht tun und das mit allen Konsequenzen.
      Ich kenne sowohl Menschen mit Impfschäden (auch anerkannter dabei) und ich kenne auch Kinder die trotz Impfung erkrankt sind (jedoch unproblematisch überstanden haben). Ich kenne kerngesunde Impfkinder und kerngesunde ungeimpfte Kinder.
      Also was soll so eine Diskussion bringen?

      Für mich gilt: Ich achte jede Entscheidung!

      • Hallo!

        Ich achte auch jede Entscheidung und ich hoffe, dass ich durch mein Handeln oder Nichthandeln andere Menschen beeinträchtige oder schade. Darum geht es mir eigentlich und daher auch eine Diskussion. Wenn mein Kind - wie es nun heutzutage ja immer öfter passiert - an Masern erkrankt und ein anderes sich ansteckt, was ist das nun? Eigenverantwortliches Pech, Schicksal oder vielleicht doch vermeidbar? Ich verteufle weder Impfgegner noch halte ich jede Impfung für sinnvoll (z.B. bei der Schweinegrippe, dagegen hätte ich meine Kinder nie geimpft!), aber gibt es nicht doch Schutzimpfungen, die nötig und sinnvoll sind? An Tetanus zu erkranken ist leider gar nicht so selten, aber auch das ist eine Impfung.
        Noch eine Frage: du kennst wirklich persönlich Impfgeschädigte? Wie wirkt sich das aus, bzw. was für Beeinträchtigung haben diese Menschen? Ich kenne das nur aus der Literatur, nicht aus meinem persönlichen Umfeld.

        Gruß,

        Livinah

        • Die eine Person ist inzwischen Erwachsen und hat eigene Kinder.
          Bei ihr ist das Bein in das geimpft wurde geschädigt, dass heißt sie kippt beim laufen immer stark nach rechts. Es gab wohl eine finanzielle Entschädigung aber sie wird nie graziel auf Absatzschuhen durch die Passage laufen. Sie war lt Mutter vor der Impfung gesund und gut entwickelt.
          Die Andere Person hat nach ist am Folgetag nach der Impfung (damals wurde noch gleich nach der Geburt geimpft Tbc) blau geworden und wurde auf die ITS gebracht.
          LT der Ärzte hatte es ein schlechtes Blutbild (das Kind war nach der Geburt gesund!)
          Und das eine Kind entwickelte nach dem ersten Impfmarathon Neurodermitis und Bronchitis(vorher war es gesund!!!)
          2 der Personen sind in meiner Familie, eine ist eine ehemalige Bekannte von mir.

          Wenn denn die anderen Kinder doch durch Impfungen geschützt sind wie soll es denn ein anderes anstecken?
          Auf der anderen Seite gibt es Kinder die nicht geimpft werden können/sollen diese Kinder können sich untereinander anstecken.
          In dem Falle wäre es Schicksal, mal abgesehen davon , dass Impfungen eben nicht (wie oft geglaubt) Sicherheit vor Erkrankung bedeutet.

          Ich denke , dass Krankheiten und die Schwere der Krankheitsverläufe zunehmend ist, durch die oft vorbeugende und zu häufige Gabe von AB an Kinder, durch die Lebensmittel (Fleisch und Milchindustrie) die ja mit den Mitteln arbeitet ect.
          Kombiniert mit möglichst steril sauberer Lebensbedingung, der "falschen " Ernährung, Bewegungsmangel, zuwenig Bewegung im Freien bei Wind und Wetter, zu wenig Sonne, Stress (körperlich und psychisch)
          ....
          Das sind meiner Meinung nach die Komponenten , die das Immunsystem unserer Kinder (und unseres) extrem verändert haben...so dass Krankheitsverläufe schwerer und länger sind und Krankkeime viel öfter leichtes Spiel haben....

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