Nachnamensdiskusion Vater/Mutter unehelich

    • (1) 27.06.13 - 13:48

      Hallo zusammen!

      Ich stehe vor nem relativ großen Problem und wüsste gerne Eure Meinungen und Eure Erfahrungen...

      Mein Freund und ich erwarten ein Baby und eins der zur Zeit leidigsten Themen rund um die SS ist, welchen Namen das Baby anschließend tragen soll...

      Ich bin noch Verheiratet, die Scheidung läuft und ich hoffe, dass Sie bis zum ET durch ist.
      Den Ehenamen werde ich allerdings behalten, was meinen Freund nicht sehr erfreut und er hat ein Problem damit, dass das Kind meinen Namen annehmen soll und nicht seinen.

      Ich habe versucht Ihm zu erklären, dass ich die jenige sein werde, die die ganzen Behördensachen mit Zwerg macht, zum Arzt rennt etc. und es für mich einfach nur mega umständlich wäre, wenn Zwerg dann anders heißt als ich.

      Meine Freundin sagte mir, dass man sich dann immer ausweisen müsste und es halt immer zu Stolpersteinen kommen würde...

      Ich habe nicht vor in absehbarer Zeit (eigentlich garnicht mehr, aber man soll ja niemals nie sagen) zu Heiraten, deshalb würde ich eigentlich gerne meinen Namen haben, aber habe Ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen....

      Wie sind Eure Erfahrungen??
      Haben Eure Kinder den Nachnamen des Vaters und habt Ihr dadurch Nachteile oder ist das eigentlich furchtbar wurst??

      Danke!!

      • Ich finde es auch befremdlich, dass du dem Kind selbstverständlich den Namen des Ex gibst, aber nicht bereit bist, ihm den Namen des Vaters zu geben.

        Meine Große war vier, als wir dann doch noch geheiratet haben, sie hatte sofort den Namen ihres Papas. Ich habe mich NIE ausweisen müssen oder sonst irgendwelche Probleme deshalb gehabt. Warum auch? Wir leben nicht mehr im Jahre 1950! Es ist nur ein paar Mal vorgekommen, dass ich mit falschem Nachnamen angesprochen worden bin, aber dann klärt man das Missverständnis eben auf.

        lg

        • (3) 27.06.13 - 13:59

          Ja, das passiert mir auch ganz oft, dass ich mit dem Nachnamen meiner Kinder angesprochen werde, aber das ist ja nun echt kein Drama.

          ...aber ab Septermber tragen wir alle denselben Nachnamen #huepf#huepf#huepf

          • (4) 27.06.13 - 14:19

            Dafür wurde mein Mann vor der Hochzeit, wenn die Leute nur meinen Nachnamen kannten auch oft mit diesem Nachnamen angesprochen, aber wir fanden das auch nie schlimm. Bei Menschen, mit denen man weiterhin etwas zu tun hat, korrigiert man das und bei anderen denkt man sich eben seinen Teil.

            lg

      (5) 27.06.13 - 13:57

      Hallo,

      also meine Kinder haben damals (vor fast 6 Jahren) auch den Nachnamen des Papas bekommen und bis jetzt musste ich mich noch nirgendswo ausweisen. #kratz
      Also es gab keinen einzigen Nachteil dadurch.

      Ich kann Deinen Mann verstehen, dass er es doof findet, dass Du den Nachnamen Deines Exmannes an SEIN(E) Kind(er) weitergeben moechtest.

      LG
      roze

      Für mein Gefühl ginge es gar nicht, dass das Baby den Nachnamen meines Ex trägt #schock

      Ich überlege noch immer (weil diese doofe Scheidung so lange dauert, sonst hätte ich das schon längst durch), ob ich nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder annehmen soll. Sollte ich dann mit meinem neuen Partner ein weiteres Kind (habe schon zwei mit dem Ex) bekommen, wird dieses Kind seinen Namen bekommen.

      Das wäre dann wie folgt: 2 Kinder Nachname 1 Partner und Kind 3 Nachname 2 ich Nachname 3

      Ist zwar irgendwie absurd, aber gut. So kann sich wenigstens keins der Kinder benachteiligt fühlen ;-)

    • (7) 27.06.13 - 13:59

      Ja meine Töchter tragen den Nachnamen meines Freundes und es gab bisher nie Probleme! Ich musste mich noch nie ausweisen und dass man z. B. beim Kinderarzt mit dem Nachnamen des Kindes angesprochen wird, stört mich mittlerweile auch nicht mehr.
      Nein wirklich, dass es umständlich ist, kann ich nicht bestätigen!

      Ich finde es schön, dass mein Freund und meine Töchter durch den gemeinsamen Nachnamen nochmal stärker miteinander verbunden sind. ;=)

      Falls wir mal heiraten sollten, dann bleibt uns der Stress erspart, die Nachnamen
      der Kinder wieder ändern zu lassen. Das Argument, dass man ja nie weiß, ob man sich doch auseinanderlebt und dann nicht heiratet, zählt für mich nicht. Mein Freund ist der Vater und warum sollen meine Kinder nicht seinen Nachnamen tragen, auch wenn wir nicht mehr zusammen sind..er bleibt der Papa. :)

      LG
      Steffi

      (8) 27.06.13 - 14:00

      Meine Kids hatten auch von Geburt an den Namen des Vater und auch ich musste mich nie ausweisen oder Sonstiges. Deine Freundin sollte sich erstmal informieren, bevor sie Infos aus zweiter Hand weiter erzählt.

      Ansonsten finde ich, dass ihr das vernünftig ausdiskutieren solltet. Ich weiß nicht, was dagegen sprechen sollte... und was daran umständlich ist?

      Ich möchte meinen Geburtsnamen nicht wieder haben und mag meinen Namen.
      Er hat mich mit diesem Namen kennengelernt und er hat für mich nichts mit dem Ex zu tuen - Was jetzt aber auch hier nicht zur Diskusion stehen soll ;)

      Mir geht es nur darum zu wissen, ob für mich Nachteile entstehen, wenn das Kind eben seinen Namen hat und wie da Eure Erfahrungen sind.

      • (10) 27.06.13 - 14:01

        Was denkst DU denn welche Nachteile entstehen könnten?

        • (11) 27.06.13 - 14:04

          Meine Angst wäre, dass ich z.B. da ich quasi nicht "ersichtlich" die Mama bin (jetzt vom Namen her) immer mit Geburtsurkunde rum rennen müsste damit ich "Beweisen" kann, dass ich die Mutter bin und alle Rechte habe..

          Ich weis ja nicht ob das bekloppt ist, aber das sind halt so die Fragen die sich mir damit stellen...

          Wenn ich z.B. ins Krankenhaus muss spontan, muss ich mich dann ausweisen?!

          • (12) 27.06.13 - 14:08

            Ja, das ist bekloppt. ;-)

            Nein, natuerlich nicht. Meistens stellst Du ja sowieso nur Dein Kind vor, wenn Du zum Arzt/ins Krankenhaus fährst und deswegen kommt es dann automatisch vor, dass DU mit dem Nachnamen Deines Kindes angesprochen wirst, weil kein Mensch weiß, dass Du eigentlich einen anderen nachnamen hast.;-)

            Also was die ganzen Behoerden oder so betrifft, da brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen machen. Es interessiert keinen Menschen wer wie heißt.

            • (13) 27.06.13 - 14:10

              Na Dein Wort in gottes Ohren...
              Ich hab ja ansich kein Problem damit wenn das Baby so heißt wie er, denke ich.. Aber ich möchte halt nur es damit es "seinem Gewissen" gut geht keine Nachteile haben...

              Irgendwie ne schwere Entscheidung...

              • (14) 27.06.13 - 14:14

                Hmmm...kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. Nicht boese gemeint. Aber eine Mama hat alle Rechte der Welt, wenn es ums Kind geht, da haben es die Vaeter oft viel schwieriger, da verstehe ich oft Frauen nicht, die dem Mann nicht mal "goennen", seinen Nachnamen an das Kind weiterzugeben. Immer dieses "Was ist, wenn wir uns trennen.."Ja, dann ist er eben immer noch der Papa. Und wenn Du entschieden hast, von ihm ein Kind bekommen zu wollen, dann wird er wohl ein toller Kerl sein, oder? Also warum negativ in die Zukunft sehen?

                (15) 27.06.13 - 14:15

                Es gibt keine Nachteile. ;)

                In der heutigen Zeit handhaben es doch sehr viele unverheiratete Paare so und
                mir ist kein Fall bekannt, bei dem es mal Schwierigkeiten gab.

          (17) 27.06.13 - 14:09

          Das ist Quatsch. Ich musste mit meiner Großen auch ins KH und mich nie ausweisen...
          Könnte es sein, dass die Namen der Eltern auf der Krankenversicherungskarte gespeichert sind?

          du mußt niemanden irgendwo beweisen das du die mama bist.

          aber wie in einer antwort hier schon steht habt ihr ganz andere probleme wenn du zur entbindung noch nicht geschieden bist. dann ist dein ex automatisch vor dem gesetz der papa. und dann geht die rennerei erst richtig los. also geht mal fix aufs jugendamt und lasst euch beraten.

          (19) 27.06.13 - 21:29

          Ich bin verheiratet, habe aber meinen Namen behalten, mein Sohn und mein Mann haben einen anderen Nachnamen.
          Damit gab es nie irgendwo ein Problem, weder beim Arzt, bei Behörden, im Ausland usw. Das Schlimmste was ab und an passiert ist, dass ich beim Kinderarzt beispielsweise mit dem Nachnamen meines Sohnes angesprochen werde.

          Und ehrlich gesagt hätte ich auch ein Problem damit, würde unser Sohn dem Namen der Ex meines Mannes tragen. Dabeiseist es vollkommen egal, wie sei Gefühl für den Ex ist oder ob er dich mit diesem Namen kennengelernt hat.

Hallo,

wenn Du zum Zeitpunkt der Geburt noch verheiratet bis habt Ihr ein ganz anderes Problem als nur den Namen.

Wenn ein Kind innerhalb einer Ehe geboren wird, ist der gesetzliche Vater automatisch der Ehemann mit allen Rechten und Pflichten. Somit erhält das Kind automatisch Euren Ehenamen.

Ich meine Dein Exmann muss die Vaterschaft gerichtlich anzweifeln und der KV muss dann die Vaterschaft anerkennen.

Wendet Euch damit mal ganz schnell ans Jugendamt und lasst Euch beraten wie Ihr am besten vorgehen müsst. Der genaue Ablauf ist mir nicht bekannt.

Zum Streitpunkt an sich würde ich persönlich dem Kind nur meinen Nachnamen geben. Das mag egoistisch sein, aber am Ende is i.d.R. die Mutter diejenige die mit dem Kind da sitzt wenn sich die Eltern trennen. Wenn die Option Ehe und somit ein gemeinsamer Name für alle nicht zur Wahl steht, würde ich dem Kind meinen Namen geben.

Ist aber eine rein persönliche, subjektive Meinung und auch moralisch jetzt nicht unbedingt einwandfrei. Der KV kann ja eigentlich nichts dafür dass Du ihn nicht heiraten möchtest...

VG K.

  • "Zum Streitpunkt an sich würde ich persönlich dem Kind nur meinen Nachnamen geben. Das mag egoistisch sein, aber am Ende is i.d.R. die Mutter diejenige die mit dem Kind da sitzt wenn sich die Eltern trennen. Wenn die Option Ehe und somit ein gemeinsamer Name für alle nicht zur Wahl steht, würde ich dem Kind meinen Namen geben."

    Eben, das ist ja das wo meine Ängste liegen, was ist dann bei Trennung z.B. .... Dann hat das Kind immer seinen Namen und keiner bringt es quasi mit mir in Verbindung, und was ist dann mit Ämtern etc... Ich bin da einfach total verunsichert...

huhu...

also ich war schon geschieden als ich von meinem partner schwanger wurde. und für mich stand sofort fest das die kleine so heißt wie er. denn ich habe meinen ehenamen behalten. nun heißt sie eben andres als ich, na und, is doch wurscht.

wir haben vor der geburt eine vaterschaftsanerkennung beim jugendamt gemacht und gleich das gemeinsame sorgerecht mit geregelt.

ich kann deinen partner verstehen das er nicht gut findet wenn zwerg so heißt wie dein ex. wenn du deinen mädchennamen wieder annehmen würdest wäre es was anderes.

auch ich werde wohl nie wieder heiraten. also werden meine kleine und ich immer verschiedene nachnamen haben. und ich hatte in den 5 monaten ihres lebens deswegen auch bei keiner behörde oder sonst irgendwo probleme.

meine kleine heißt eben müller wie ihr papi und ich schulze wie mein exmann ( nur so zum beispiel )

überleg es dir gut was du wegen dem namen machst.

lg und schöne ss noch #herzlich

(24) 27.06.13 - 14:52

Hallo,
als unsere großen auf die Welt gekommen sind, haben sie meinen Nachnamen bekommen.
2 Jahre später wurde geheiratet und mein Mann hat meinen Namen angenommen, Problem geklärt.
Übrigens finde ich es auch ein wenig befremdlich mit dem Namen deines Ex Mannes rumzulaufen und deinem Kind zu geben.

(25) 27.06.13 - 15:22

Hallo,

ich bin eine von vielen Pflegemamis in Deutschland und somit heißt der Nachwuchs automatisch anders als ich. Probleme gab es nie, das einzige was ich vorzeigen musste bei einer über Wochen vorausgeplanten Operation war die Vormundschaftsurkunde. Wäre das ein medizinischer Notfall gewesen, hätte die Operation ohne Urkunde stattgefunden.

Mir würde jedoch die Tatsache Gedanken machen dass mein ehemaliger Lebenspartner als Vater in die Geburtsurkunde eingetragen wird, wenn Ihr nicht schnellstens geschieden werdet. Also schnellstens mit Anwalt und Gericht Kontakt aufnehmen und versuchen das Verfahren zu beschleunigen. Der Papierkram und auch die Kosten die auf Euch zukommen wenn das nicht geklärt ist, sind nicht unerheblich

Viele Grüße

Geli

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