Zahlt die Versicherung, wenn meine Freundin mit meinem Auto einen...

    • (1) 01.07.13 - 21:24

      ...Unfall hat?

      Also: Kann ich meiner Freundin für 2 Wochen mein Auto leihen und ist es dann versichert? Ich hörte Gerüchte, ich müsse es meiner Versicherung mitteilen, wenn jemand Anderes als ich mein Auto fährt.

      Alles immer so kompliziert#augen

      Danke vorab und schönen Abend!

      rem

            • Die Versicherung zahlt im Falle eines Unfalls dem Opfer GENERELL den Schaden. Kann aber sein, dass die Versicherungsnehmerin in Regress genommen wird, weil sie die Freundin nicht gemeldet hat.
              Dafür müsste man wissen, ob die Fahrerin alleinige Versicherte ist oder noch Mitfahrer gemeldet sind.

              Auf der sicheren Seite ist sie in jedem Fall, wenn der Versicherung der vorübergehende Fahrerwechsel gemeldet wird. Das KANN eine Mehrprämie kosten, muss aber nciht zwingend sein. Hängt von der Versicherung ab.

              LG #katze

            • (8) 02.07.13 - 13:15

              Einen "Regress" i.S.v. VN muss den Schaden ersetzen den die Versicherung zahlen musste etc.gibt es nicht.

              Die Versicherung kann dann aber wohl Beitragsnachforderungen und je nach Vertrag eine Vertragsstrafe fordern.

              Dies gilt selbstverständlich nur für nicht gemeldete Fahrer etc. bei denen das Einfluss auf die Prämie hat und nicht für unberechtigte Fahrer ohne Fahrerlaubnis etc.

              • (9) 02.07.13 - 13:59

                Lieber Parzifal,

                Es ist aber IMMER ratsam, sich vorher mit dem VR in Verbindung zu setzen und nachzufragen, um später nicht das böse Erwachen zu bekommen.

                Die meisten Versicherer haben keine großen Probleme, wenn kurzzeitig ein Fahrerwechsel gemacht wird (wollen aber schon gern informiert werden!). Oft verzichten sie auch auf Zusatzbeiträge deswegen.

                Wohl aber kann es bei entsprechendem Fehlverhalten durchaus zu Regressforderungen (nennt sich heute Leistungskürzung, meint aber das Gleiche) kommen (Thema Leistungskürzung bei bestimmten Pflichtverletzungen...). Eine KFZ-Haftpflicht wird immer an den Geschädigten zahlen. Sich aber die entsprechende Kürzung dann wieder zurückholen. Dies wird allerdings kaum bei einem Fahrerwechsel eintreten. Es sei denn, der neue Fahrer macht Mist.

                Ansonsten wüsste ich nicht, wann geändert worden ist, dass die VR generell in diesem Fall (kfz-HP) erstmal zahlen müssen...

                LG
                #katze

                • (10) 02.07.13 - 15:06

                  Was ich versuche zu verdeutlichen, ist das ein Unfall durch einen nicht "gemeldeten" Fahrer (z.B. unter 23) eben gerade nicht zu einer Regressforderung wegen einer Pflichtverletzung (genauer Obliegenheitsverletzung) führt.

                  Regressforderungen gibt es z.B. bei Trunkenheitsfahrten, Unfallflucht etc.

                  Aber eben nicht bei einem Fahrer unter 23 wegen dem man eigentlich höhere Beiträge zahlen müsste.

                  P.S.
                  Leistungskürzungen sind auch eine andere Baustelle. Die gibt es z.B. bei grob fahrlässigen Handeln in der Kaskoversicherung.

      (13) 02.07.13 - 12:58

      Die Versicherung des Kfz haftet für Schäden.

      Das ergibst sich eigentlich schon daraus, was wäre denn wenn die Freundin gar keine Versicherung hat?

      (14) 02.07.13 - 17:36

      "meines Wissens nach muss die Versicherung deiner Freundin zahlen, wenn sie mit deinem Auto nen Unfall baut. Deine zahlt da nicht."

      Totaler Blödsinn

    Hallo!

    Versichert ist das Auto, nicht der Versicherungsnehmer oder Fahrzeughalter... Und ob die Versicherung für einen bestimmten Fahrer gilt, ob er Fahrer bestimmte Bedingungen erfüllen (unter 23 oder unter 25 ist oft ausgeschlossen) muss oder ob eben jeder das Auto fahren darf, hängt von der Police ab. Im Zweifelsfall würde ich bei der Versicherung nachfragen.

    LG

Guten Abend,

ich musste damals bei meiner Versicherung angeben, ob nur ich oder auch andere das Auto fahren. Ich meine, bin mir aber nicht sicher, das mein Auto nur versichert ist, wenn ich es fahre, da ich das auch so angegeben habe.

LG

Hallo REM

man gibt doch bei Versicherungsabschluss an, wer alles damit fährt, man kann da *fährt jeder damit* oder eben arg einschränken. Meinen darf nur mein Mann bzw Lebensgefährte fahren (namentlich wurde niemand benannt, ich habe nur einen männlichen Fahrer über 25 als Lebensgefährte angegeben). Würde ich jetzt mein Auto zwei Wochen verleihen, müsste ich wohl ein paar Euro mehr zahlen.
Mit unserem wollen aber viele mal eine Runde drehen und ich bin froh, dass ich einfach die Versicherung vorschieben kann, dass dies leider nicht möglich ist #schein
Es durfte bisher nur ein Kumpel von meinem Mann damit fahren, aber da wusste ich, er kommt mit der Maschine klar und hätte im Notfall das Geld den Schaden zu ersetzen.
Wenn du jetzt nicht mehr weißt, ob ihr Einschränkungen getroffen habt, solltest du besser nachfragen.

LG

Ich bin bei der LMV bzw meine Mutter sie hat das Auto auf sich laufen damit ich als Fahranfänger mit 50% statt 230% Fahren kann.

Ich bin als Hauptfahrer eingetragen.

Ich habe letzte Woche noch mit denen telefoniert und habe gefragt wie es aussieht wenn mein Mann (39) als Führerscheinneuling das Auto ebenfalls fährt.

Die sagten mir das ich keinen weiterern Fahrer eintragen muss auch wenn er Neuling ist, AUSSER er ist unter 23.
Im Falle eines Unfalls werden die Schäden begleichen das sei garkein Problem.

Würde meine Mutter als Versicherungsnehmerin allerdings darauf bestehen das er eingetragen wird würde ich nicht mehr monatlich 38€ bezahlen sondern 45€

Also 7€ mehr.

Er sagte aber ganz klar das es absolut nicht notwenig ist und rausgeschmissenes Geld da weitere Fahrer über 23 nicht eingetragen werden müssen.

Wie es bei anderen Versicherungen läuft weiss ich nicht, ich kann nur von der LMV sprechen.

(aber ganz ehrlich ich trau dem Braten keinen Milimeter über den Weg, am Ende bin ich weden 8€ die gelackmeierte und bekomm Schäden an meinem geliebten Flitzer nicht bezahlt weil die dann behaupten das hätten die "nieeeeeeee gesagt" und er hätte doch eingetragen werden müssen.

Nene, verarschen können die sich selbst #nanana)

  • (20) 01.07.13 - 23:57

    Genau so!

    Die Versicherung zahl immer den Schaden, egal wer fährt. Ausnahme sind Fahrer unter 24 Jahren, wenn sie im Vertrag als Fahrer ausgeschlossen wurden. Da kann die Versicherung eine Selbstbeteiligung von max. 5000 € verlangen!

    • (21) 01.07.13 - 23:59

      Bei der LMV steht drin ab dem 23. Geburtstag ;-)

      Manche sogar ab 25 Jahren je nachdem.

      Nur wie ist es in meinem Fall, Sinnvoll oder nicht für 8€ mehr in eintragen zu lassen?

      Nicht das ich am Ende echt noch vor nem Trümmerhaufen steh#heul

    (23) 02.07.13 - 13:18

    Das ist nicht richtig.

    Du verwechselst das mit einem Regress wegen einer (schweren) Obliegenheitsverletzung.

    Die Versicherung kann je nach Vertrag Beiträge nachfordern oder eine Vertragstrafe (z.B. doppelte Prämie?).

    Ob letzteres je tatsächlich erfolgte ist mir unbekannt.

Du hast ne Kaskoversicherung für die alte Kiste?
Zuviel Geld?

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