Zahlt die Versicherung, wenn meine Freundin mit meinem Auto einen...

    • (1) 01.07.13 - 21:24

      ...Unfall hat?

      Also: Kann ich meiner Freundin für 2 Wochen mein Auto leihen und ist es dann versichert? Ich hörte Gerüchte, ich müsse es meiner Versicherung mitteilen, wenn jemand Anderes als ich mein Auto fährt.

      Alles immer so kompliziert#augen

      Danke vorab und schönen Abend!

      rem

            • Die Versicherung zahlt im Falle eines Unfalls dem Opfer GENERELL den Schaden. Kann aber sein, dass die Versicherungsnehmerin in Regress genommen wird, weil sie die Freundin nicht gemeldet hat.
              Dafür müsste man wissen, ob die Fahrerin alleinige Versicherte ist oder noch Mitfahrer gemeldet sind.

              Auf der sicheren Seite ist sie in jedem Fall, wenn der Versicherung der vorübergehende Fahrerwechsel gemeldet wird. Das KANN eine Mehrprämie kosten, muss aber nciht zwingend sein. Hängt von der Versicherung ab.

              LG #katze

            • Einen "Regress" i.S.v. VN muss den Schaden ersetzen den die Versicherung zahlen musste etc.gibt es nicht.

              Die Versicherung kann dann aber wohl Beitragsnachforderungen und je nach Vertrag eine Vertragsstrafe fordern.

              Dies gilt selbstverständlich nur für nicht gemeldete Fahrer etc. bei denen das Einfluss auf die Prämie hat und nicht für unberechtigte Fahrer ohne Fahrerlaubnis etc.

              • Lieber Parzifal,

                Es ist aber IMMER ratsam, sich vorher mit dem VR in Verbindung zu setzen und nachzufragen, um später nicht das böse Erwachen zu bekommen.

                Die meisten Versicherer haben keine großen Probleme, wenn kurzzeitig ein Fahrerwechsel gemacht wird (wollen aber schon gern informiert werden!). Oft verzichten sie auch auf Zusatzbeiträge deswegen.

                Wohl aber kann es bei entsprechendem Fehlverhalten durchaus zu Regressforderungen (nennt sich heute Leistungskürzung, meint aber das Gleiche) kommen (Thema Leistungskürzung bei bestimmten Pflichtverletzungen...). Eine KFZ-Haftpflicht wird immer an den Geschädigten zahlen. Sich aber die entsprechende Kürzung dann wieder zurückholen. Dies wird allerdings kaum bei einem Fahrerwechsel eintreten. Es sei denn, der neue Fahrer macht Mist.

                Ansonsten wüsste ich nicht, wann geändert worden ist, dass die VR generell in diesem Fall (kfz-HP) erstmal zahlen müssen...

                LG
                #katze

                • Was ich versuche zu verdeutlichen, ist das ein Unfall durch einen nicht "gemeldeten" Fahrer (z.B. unter 23) eben gerade nicht zu einer Regressforderung wegen einer Pflichtverletzung (genauer Obliegenheitsverletzung) führt.

                  Regressforderungen gibt es z.B. bei Trunkenheitsfahrten, Unfallflucht etc.

                  Aber eben nicht bei einem Fahrer unter 23 wegen dem man eigentlich höhere Beiträge zahlen müsste.

                  P.S.
                  Leistungskürzungen sind auch eine andere Baustelle. Die gibt es z.B. bei grob fahrlässigen Handeln in der Kaskoversicherung.

      Die Versicherung des Kfz haftet für Schäden.

      Das ergibst sich eigentlich schon daraus, was wäre denn wenn die Freundin gar keine Versicherung hat?

      "meines Wissens nach muss die Versicherung deiner Freundin zahlen, wenn sie mit deinem Auto nen Unfall baut. Deine zahlt da nicht."

      Totaler Blödsinn

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