boah.. ich krieg das nicht in meinen schädel rein!!!

    • (1) 13.07.13 - 22:56

      Hallo!

      Ich brüte über meiner prüfungsvorbereitung für klassische testtheorie und item-response-theorie.

      spätestens wenn es um den standardtmessfehler geht, hakt es bei mir aus :-[
      ICH RAFF DAS NICHT!!! :-[

      Habt ihr auch in eurem studium absolute hassthemen gehabt, die ihr einfach nciht gerafft habt?
      und wenn ja, welche strategien habt ihr verwendet um die prüfung wenigstens mit ner 4 zu bestehen?

      Liebe Grüße
      ne äußerst frustrierte Unipsycho.... #schmoll

      • Nein, hatte ich nicht. Tatsächlich habe ich in meinem Studium alles begriffen, aber wir hatten auch keine Prüfungen. Die Umsetzung war dafür manchmal nicht ideal.

        Ansonsten, wenn ich wirklich ein Problem hatte, half folgendes:

        1) Mitstudent um Hilfe gebeten, der das Problem vielleicht aus einer anderen Sichtweise sieht und erklärt.
        2) Lesematerial gesucht und Stück für Stück aufgearbeitet.
        3) Professionelle/ Tutoren angerufen/ angemailt/ angesprochen und um Hilfe gebeten - in Form von Vorschlägen, was bei der Erarbeitung hilfreich sein kann, nicht mir das Ganze vorzukauen.

        4) Mich dem Problem abstrakt und spielerisch nähern und auf ein realistisches Beispiel projizieren.

        Da ich dein Thema nicht kenne, weiss ich nicht, ob etwas davon für dich hilfreich ist. Aber Austausch kann Blockaden wirklich sehr gut lösen und einem andere Blickwinkel aufzeigen, das Hirn anders benutzen lassen.

        nun ja, bei solchen themen ist es zum einen wichtig, daß man sie EIN MAL richtig verstanden hat.
        d.h. such dir jemanden, der es gut und einprägsam erklären kann, wenn du es dir nicht selbst aneignen kannst und dann
        an konkreten beispielen eingeübt hat
        d.h. such dir testaufgaben und mach die bis zum abwinken (so bald du das grundprinzip verstanden hast)

        wann stehen denn die Prüfungen an?

        • in 2 wochen.
          ich raff das thema seit 3 jahren nicht.
          durchrechnen, klar, kein ding. aber ich merk mir das einfach nicht.
          ich find das so UNSINNIG!!! vermutlich kann ich mir das deswegen nicht merken, weil es so fern jeder logik ist (außer natürlich der mathematischen...)#klatsch
          Die ganze klassische testtheorie ist ausgemachter schwachsinn #aerger
          und dann kommen solche meisterleisungen raus wie "Intelligenz ist das, was der Intelligneztest misst" #klatsch

          • hihi, das erinnert mich an die erste seminararbeit meiner mitbewohnerin (annudazumal) die sonderschullehramt studierte und die den satz beinhaltete
            "lernbehindert ist, wer eine Schule zur individuellen Lernförderung besucht"

            ich glaube wir haben gefühlte 24 wochen über diesen satz (den sie natrlich auch nur irgendwo abgeschrieben hatte) diskutiert und lagenuns merh als ein mal böse in den haaren:)

            Einfach versuchen, das von der sportlichen seite zu sehen. Mathematik ist in sich logisch. das muß von außen erste mal nicht ersichtlich sein, sondern nur innerhalb des systems sinnig sein.
            man kann also ausrechnen, ob eine reale brücke stabil genug sein wird, in dem man eine imaginäre zahl (i) einsetzt. das ergibt eigentlich keinen sinn, aber am ende kann man über die brücke fahren und innerhalb des systems ist es sinnvoll sie einzusetzen.
            man muß nur ein mal verstanden haben, wie das prinzip funktioniert.
            daher hab ich mathe immer so geleibt- wenn man es nicht hinterfragt, sondern einfach so nimmt wie es ist ist es doch so logisch:)

      Hallo!

      Ich such mir in solchen Situationen immer ein paar grundverschiedene Quellen, (auch auf populärwissenschaftlichem Niveau): Freunde, Zeitungsartikel, andere Hausarbeiten, andere Fachliteratur.

      Dann "arbeite" ich mich daran hoch, von stark abstrahiert für Laien über Hausarbeiten von bis zum Fachwissen.

      Liebe Grüße und viel Erfolg!

    • Ignoriert und gehofft .... hat immer irgendwie funktioniert .... kein guter Rat, gebs ja zu

      nächstes Jahr findet die größte und letzte Prüfung meines Lebens statt. Bin null motiviert zu lernen. Zumal ich 99% im Alltag nicht brauchen werde. Reine Schikane

      Hallo,

      mein früherer Freund hatte das bei seinem Studium mal mit einer bestimmten Matheklausur während es Vordiploms.

      Er hat sie damals so oft wiederholt, wie es ging (3 versuchen glaube ich, weiß ich aber nciht mehr genau). Bei dem letzten Versuch war es dann eine 4 -, ich glaube sogar noch mit mündlicher Prüfung dazu. #schwitz Da war es auch so, daß er alle Klausuren vom Vordiplom bereits bestanden hatte und nur wegen dieser einen Matheklausur, die er ständig wiederholen mußte, ein ganzes Jahr länger gemacht hat. #schock

      Danach gab es während das gesamten restlichen Studiums keine solchen Probleme mehr, das lief dann alles reibungslos und gut. Und das Hauptdiplom ging auch insgesamt dann schneller.

      Bei ihm war es wohl so, daß er über diese eine persönliche Hürde einfach irgendwie rüber mußte. Bei ihm half halt wirklich nur Versuchen und Glück haben.

      LG
      donaldine

      hallo,

      ich hatte eine abschlussprüfung (schriftlich) in empirie. es war der hass pur.
      ich habe schlicht auswendid gelernt. richtig stoisch. und habe ann in der prüfung schlicht das auswendig gelernte aufgeschrieben. ob ich es verstanden habe oder nicht.

      ansonsten habe ich erprobte strategien für mündliche prüfungen. wenn man gut i stoff steht, sollte man gleich am anfang die zügel in die hand nehmen udn erstmal zum einführungsthema gut reden. dabei hinterfragen, also kontroversen aufwerfen. ich mach das immer zu bereichen, die ich ansprechen muss, die ich aber selber schwierig finde. sage das dann z.b. auch und greife so bestimmten tiefergehenden fragen zu diesem bereich voraus, die unweigerlich kommen würden udn mich in die defensive drängen würden. könnte man wohl proaktiv nennen.
      man r´kann ruhig bei einer direkten nachhakefrage zugeben, etwas nicht zu wissen. man muss es nur geschickt verpacken. a la: zu diesem thema habe ich mir bereits ausführlich gedanken gemacht, komme aber für mich selber zu keinem ergebnis, was das und das betrifft. ich bin und schlüssig, sehe die logik nicht.... (kommt natürlich aufs fach an, in fächern mit interpretationsspielraum ist das einfacher).

      lg und viel glück!

      • (10) 14.07.13 - 16:02

        Ja dito!

        Empirie war auch bei mir pures Runterschreiben des Auswendiggelernten, ohne davon auch nur etwas mehr als die puren Ansätze verstanden zu haben #schein Bestanden hab ich, nur ist mir bis heute unbegreiflich wie ;-)

        LG

    Ich habe zwar nicht studiert, erinnere mich aber mit Grauen zurück an Abschreibungen und Bilanzen. Uargs

    Kenn ich, hatte ich häufiger in Physik...
    Kommt halt auf die Prüfung an: bei manchen Dingen kann man " Mut zur Lücke" beweisen, bei anderen Dingen alles auswendig lernen ohne es zu verstehen, manche Sachen läßt man sich erklären oder man läßt sie erst mal ruhen um sich einige Zeit später noch mal damit zu beschäftigen.
    Da ich jetzt mit den von dir genannten Begriffen GAR nichts anfangen konnte(aber von Natur aus sehr neugierig bin), habe ich mal gegoogelt und etwas gefunden, daß es( wie ich finde) ganz gut erklärt:
    http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000001495/03_Kap3.pdf?hosts=
    Reicht dir wahrscheinlich nicht aus, aber ich habe etwas gelernt.....
    Ansonsten: Aufregung lohnt nicht.....

    Huhu,

    bei mir war es das Thema "Kreisel" in Experimentalphysik...

    da fehlte mir einfach das räumliche Vorstellungsvermögen, um sämtliche Rotationsachsen und so weiter zu begreifen.

    (Vielleicht wäre es heutzutage leichter, wenn man sich Computersimulationen angucken würde...)

    Ich habe dann auf die klassische Strategie "Mut zur Lücke" gesetzt und was kam prompt in der Prüfung dran...

    Habe dann noch versucht, den Prüfer geschickt auf ein anderes Thema umzulenken, aber er hatte sich an dem Kreisel festgebissen. Na ja, hat trotzdem noch für eine Zwei gereicht.

    Nur Mut, man muss nicht perfekt sein. Mach dich lieber nicht verrückt und lerne das andere Zeug besser, dann kannst du eine Lücke ausgleichen.

    LG Isa

    oh gott

    der algorithmus eines hidden markov modells in phonetik... bzw das modell an sich schon beschreiben war ein grauen!!! und dann noch als mündliche prüfung... #schwitz #zitter

    stures auswendig lernen trotz fehlendem wissen hat dann eine 3 gegeben... sowas geht mit karteikarten ganz gut!

    viel glück!

    (15) 14.07.13 - 14:43

    Ich bin während des Studiums dreimal durch die Experimentalchemieklausur gesaust. Nix ausserordentlich Schweres, eigentlich bestand die jeder - nur ich nicht. Nachdem ersten versiebten Versuch, spannte ich Papa und Bruder (beide dürfen sich immerhin 'Doktor der Chemie' schimpfen) zur Nachhilfe ein. Ergebnis: Familienkrach zwischen Papa und Bruder und ich falle prompt wieder durch, auch durch die mündliche. Ich hätte zwar durchaus gute Ansätze gezeigt, sagte der Prof nach Ende der Prüfung, aber ob ich sein Buch nicht gelesen hätte?

    Nun musste mein bester Freund (Chemie-Doktorand) dran glauben: Ich knallte ihm besagtes Buch auf dem Tisch und verlangte weitere Nachhilfe, 'aber genau nach dem Buch!'. Mein Freund las das Buch, erging sich in stundenlangem Geschimpfe über den unfähigen Autor des Buches, erklärte mir den Inhalt in 'Richtig' und ich fiel das dritte Mal durch.
    Daraufhin lernte ich das Buch kurzerhand auswendig und bestand die mündliche Prüfung.

    Grüsse
    BiDi

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