Geht es Euch auch so?

    • (1) 14.08.13 - 09:45

      Guten Morgen,

      ich stelle meinen Thread im Allgemeinen ein, da ich mir von verschiedenen "Gruppen" eine Antwort wünschen würde. Oh Mensch, ich bin noch nicht richtig da :) Ich wünsche mir antworten von Eltern, deren Kinder kein bestimmtes Alter haben :)

      Also, ich bin Mama von 2 Kindern, 4 und 14. Zur Zeit habe ich einige Anzeigen bei Ebay Kleinanzeigen laufen.

      u.a. :

      Das erste Kinderfahrrad von meinem kleinen

      sein Kinderwagen

      sein Laufrad

      usw.

      Ich habe die Sachen ganz cool eingetragen, denn wir möchten umziehen und nicht alles mitschleppen, aber, jetz wo die ganzen Anfragen kommen, macht mich der Gedanke, die Sachen zu verkaufen, traurig.

      Ich antworte nur zögernd auf die Anfragen, wenn überhaupt.

      Es fällt mir wirklich schwer, diese Sachen zu verkaufen #schock

      Kennt ihr das? Ich kann mich nicht daran erinnern, beim ersten Rad vom großen so Probleme gehabt zu haben, aber da war ich auch noch sehr jung. Vielleicht habe ich es einfach lockerer genommen?

      Würdet ihr die Sachen verkaufen, auch wenn ihr erst mal traurig seid? Der Kinderwagen z.B. ist von Teutonia, also kein billig Wagen, ihn jetzt im Keller verrotten zu lassen ist ja auch nicht gerade Sinn und Zweck :-(

      Es würde mich einfach mal interessieren ob es Euch auch schwer fällt

      • fällt dir sicher schwer, kann ich verstehen, aber mich freut der gedanke immer sehr, daß ein anderes kind jetzt spaß mit den sachen hat! das ist doch besser als es für sich zu behalten, obwohl es keinen zweck mehr erfüllt!

        Guten Morgen!
        Also, da unsere Motte erst 10 Monate alt ist und wir noch weitere Kinder planen, bin ich im Moment nicht in deiner Situation. Aber ich kann es mir sehr gut vorstellen und bin mir sicher, dass es mir ganz genauso gehen wird, wenn ich mal irgendwann ans ausmisten und verkaufen gehe!

        Ich tue mich grad schon schwer, das Beistellbett gegen das große Kinderbett auszutauschen, obwohl das echt dringend nötig war, weil Motte schon immer fast rausgefallen ist.. Nun steht das Babybay im Flur und soll auf den Dachboden umziehen und ich laufe jeden Tag 100 x dran vorbei und - lasse es stehen.. Total albern!

        Eigentlich bin ich ein sehr rationaler Mensch, aber bei manchen Dingen fällt es mir sehr schwer, mich zu trennen. Habe Rotz und Wasser geheult, als ich in der Schwangerschaft mein 1. eigenes Auto verkauft habe. Aber es musste ja nun mal was familientaugliches her..
        Ich habe auch noch mein Brautkleid und werde es wohl eher nicht verkaufen, genauso meinen heißgeliebter Sattel von meinem inzwischen sehr altem Renter-Pferd, den werd ich auch nicht verkaufen.
        Und ich weiß jetzt schon, wie schwer es mir fallen wird, unseren Kinderwagen irgendwann zu verkaufen!
        Ich glaube, das ist doch recht normal. Man tut sich eben schwer, sich von Dingen zu trennen, die einen in einem bestimmten Lebensabschnitt begleitet haben, es hängen Erinnerungen dran und nicht zuletzt beginnt ja mit der Trennung auch ein neuer Abschnitt!
        Veränderungen tun gut, aber man braucht etwas Mut, um sie anzugehen! Also, pack es an! #liebdrueck

        Ich habe nur Dinge aufgehoben, die ich mal meinen Kindern für die Enkel geben will .....einzelne Kleidungsstücke, eine Wiege, etwas Spielzeug, Tragetücher.

        Alles andere habe ich nach jedem Kind immer direkt verkauft (meine Kinder haben große Abstände) weil alles irgendwann auch mal alt ist und sich Geschmäcker auch ändern.

        Alles aufzuheben weil irgendwann vielleicht nochmal ein Kind kommt fand und finde ich sinnlos, weil ich doch jedesmal alles wieder neu kaufen würde.
        Und es aufzuheben obwohl irgendwann eh kein KInd mehr kommt finde ich noch sinnloser.

        Außerdem bekommt man mehr Geld dafür wenn alles noch relativ neu und zeitgemäß ist. Ich habe meinen Kinderwagen nach einem Jahr mit fast null Verlust wieder verkauft. In ein paar Jahren will den kein Mensch mehr.

      • Hallo

        Nein, mir geht es nicht so und mir fällt es auch nicht schwer, mich von den materiellen Dingen meines Kindes zu trennen und sie zu verkaufen.

        Ich freu mich immer über den Erlös, der dabei rausspringt. Entweder wird davon wieder etwas neues gekauft ( wenn was gebraucht wird ) oder das Geld geht auf das Sparbuch meines Sohnes. So hat sich über die Jahre schon ein schönes Sümmchen angesammelt.

        Er wird sich später mal freuen :-)

        LG

        Hallo,

        Ich kenne das sooooo gut...

        Nach Kind 1. (da waren wir noch extrem jung) hat's ja sehr lang gedauert bis Kind 2 dann kam, da war schon immer in Überlegung alles zu verkaufen.
        Haben wir aber gelassen, weil wir immer wußtet's irgendwann kommt noch mal ein.

        Nr. 2 war dann ein Mädchen und das meiste musste eben doch neu her.
        Trotzdem habe ich mich geweigert meine jungssachen los zu werden.
        Naja nach dem 2. haben wir uns dich spontan zu einem 3. entschieden und es ist dann doch nochmal ein junge geworden, nun können wir wieder alles davon gut gebrauchen ;-)

        Die kinderplanung ist nun komplett abgeschlossen und bei 3 Kindern sammelt sich hier vieles.
        Ich trenne mich nun nach und nach von allem, wo der jüngste raus ist.
        So fällt es nicht ganz so schwer.
        Kinderwagen und Co. Werden allerdings für meine Schwägerin aufbewahrt, so bleibts in der Familie, dass macht mich irgendwie glücklicher, danach können die das verkaufen oder was immer sie wollen, erspart mir den "herzschmerz" #rofl

        LG

      • Hallo #winke

        mir geht es ähnlich. Es fällt mir wahnsinnig schwer, mich von den Sachen meines Sohnes zu trennen. Wir planen allerdings nohc ein zweites Kind.

        Allerdings ist meine Schwester gerade schwanger und erwartet im September ihr Kind. Hab jetzt eine große Kiste Sachen von meinem Sohn aussortiert und bringe sie ihr später vorbei. Sie kriegt auch den Kiwa, den Maxi Cosi und ein paar Spielsachen.

        Auch wenn es in der Familie bleibt, fällt es mir dennoch schwer. Ich saß gestern auf der Couch, hab sortiert und immer wieder gedacht "hach ja..da hat er mal reingepasst..und sah sooo süß darin aus.." Aber ich freu mich auch schon, wenn ich meinen Neffe dann in den Sachen sehen kann :-)

        Ich hab allerdings auch eine Kiste mit Sachen, die ich nicht weitergebe. Darin z.B sein Strampler, den er auf dem Rückweg vom KH anhatte, den ersten Body den ich nach dem positiven SS-Test vor lauter Freude gekauft habe und einfach ein paar Sachen, an denen mein Herz hängt #verliebt

        Vllt hast du ja auch jemanden in der FAmilie oder im Bekanntenkreis, der die SAchen brauchen kann...dann fällt die Trennung nicht so schwer #gruebel

        Mal ganz realistisch betrachtet: Was willst du mit dem Zeug noch? Du brauchst es einfach nicht mehr und es würde im Keller nur unnötig Platz wegnehmen.

        Schönere Erinnerungen sind doch Fotos, auf denen die Gegenstände in Gebrauch sind. Da hast du doch sicher welche von.

        (9) 14.08.13 - 13:52

        Nö, mir ist nichts schwer gefallen.....habe auch nur 4 Teile pro Kind bis dato aufgehoben,,,,haben nämlich keinen Platz, um großartig Erinnerungen zu horten, die man nicht wirklich benötigt.

        Wenn es eine alte Wiege ist, die durch die ganze Verwandtschaft geht, ein Taufkleid für die gesamte Familie,....kann ich noch verstehen.
        Aber ein Rad, Kinderwagen, unendlich viele Klamotten...was willst Du damit? Ich denke nicht das die Kinder mit 18 Jahren voller Demut davor stehen und sich freuen, das überreicht zu bekommen.

        Lisa

        ich wäre mir blöd vorgekommen, wenn ich für die Kindersachen Geld genommen hätte, vielleicht noch auf einem Flohmarkt wegen ein paar Mark (damals war noch kein Euro) "gehandelt" hätte. Habe alles verschenkt, nach Osteuropa oder hier in München an ein Mutter-Kind-Heim.

        Schwergefallen ist mir das überhaupt nicht.

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