bedroht per FB

    • (1) 15.08.13 - 23:36

      Hallo,

      ich will jetzt keine Diskussion über FB lostreten, ich bin dort aktiv, findet euch damit ab ;-)

      Nun bin ich auch in einer Gruppe, wo es auch mal etwas hitzig wird....wir wohnen sehr grenznah und es gibt eben so Diskussionen, ob die offenen Grenzen wirklich sinnvoll sind, ich vertrete in der Hinsicht meinen Standpunkt....nun wurde mir grad öffentlich gedroht
      *sag mal Kennzeichen meine Freundin mit polnischem Nachnamen überlegt sich was um dein Auto zu sichern :D *

      Nun sitze ich hier und überlege, ob und wie ich vorgehen soll, ein Kumpel meinte, vorsichtshalber der Polizei melden, ist mir irgendwie zuviel, natürlich sage ich dieser Person nicht mein Kennzeichen, wenn aber die Tage etwas sein sollte, läge der Verdacht nahe....einen Screenshot habe ich gemacht.
      Ich habe darauf nicht mehr reagiert, aber ganz wohl ist mir auch nicht...wenn man schon so droht....

      Wie würdet ihr damit umgehen?

      LG Anita

      • ich glaube nicht mal, dass diese Person eine polnische Freundin hat ;-)

        • Aber ich habe ein paar!

          Die sollen mal ihre Männer herschicken damit sie mir das Auto reparieren. Ich habe nämlich das schlimme Vorurteil, dass Osteuropäer fast alles reparieren können.

          Mein Chef erzählt immer wieder strahlend die eine Geschichte: Seine Waschmaschine war kaputt und er stellte sie an die Strasse für den Sperrmüll. Da kam ein Sammler vorbei, Pole. Er nahm die Maschine mit, Chef beteuerte, dass das nur noch Schrott sei, der Mann lächelte milde. Ein paar Tage später kam er extra noch einmal zu Chef, und erzählte, dass die Maschine lief, wie neu.

          Und solche Geschichten kenne ich hier zuhauf.

          Also, Polen klauen keine Autos (nicht mehr als andere Menschen auch, meine ich), aber sie können fast alles reparieren! #freu

          P.S. kennst du dich mit Autos aus?

          • Freunden von meinen Eltern ist in den frühen Neunzigern beim Doppel-Familienurlaub im tiefsten Osten der Slovakei (was für eine Gegend!) die Auspuffanlage kaputt gegangen. so richtig.

            Die in der Werkstatt hatten noch nie mit diesem Fahrzeugtyp zu tun, und erst recht keine Bezugswege für Ersatzteile oder so.

            Die Jungs haben also die kaputte Anlage ausgebaut und als Muster verwendet, um aus Metallteilen eine passende (und vor allem: funktionierende) Kopie zusammenzuschweißen.

            DAS nenn ich versierte Handwerker.#pro

            • GEIL.

              Aber ehrlich.

              Bei uns hier hätte man mit den Schultern gezuckt und sich etwas anderem zugewandt.

              Mag (ziemlich sicher) sein, dass da eine Tugend aus der Not gewachsen ist (wo früher keine neuen Teile erhältlich waren, musste man sich etwas einfallen lassen), aber diese Tugend ist unglaublich wertvoll, finde ich.

              Und ging das Fahrzeug später durch den TÜV?

              Andere Story: Was sagte ein polnischer AN zu seinem deutschen Kollegen: "Ich würde mir nie in Polen ein Auto kaufen. Selbst wenn das Auto als NEU deklariert wird, könnte es aus tausend Einzelteilen von anderen Autos zusammengesetzt sein." Sieht gut aus und hält, aber trauen kann man dem Ganzen nicht.

              Ich wohne mehr als grenznah und im Moment haben wir auf Arbeit genug mit gut situierten Polen (für mich die typischen Polen-Zuhälter) und polnischen Firmen mit ihren kleinen Arbeiter-Ameisen zu tun.
              Die verzappen nur Sch... Ich sehe jeden Tag, was die für "gute" Handwerker sind. In ein von den Polen aufgestelltes Zelt zur Lagerung von Waren läuft das Wasser rein, beim Rolltor zum Boden klafft eine 10cm große Lücke, etc.. Eigene Materialien zum Bauen? Fehlanzeige! Was eine deutsche Firma selbst mitbringt, muss der Bauherr selbst besorgen, weil polnische Firmen das nicht mitbringen. Von Schwesterfirmen hört man ähnliches. Was soll man aber machen, wenn der Chef der Muttergesellschaft einen alten polnischen Kumpel als Bauleiter einsetzt?

              Wir haben persönlich und beruflich schon so viel erlebt/erleben müssen, dass ich nur dieses Fazit ziehen kann: Ja, die Polen arbeiten viele Stunden am Tag, sind fleißige Bienen. Aber ihre Arbeiten sind immer am Rande der deutschen Legalität, wenn sie nicht sogar schon illegal sind. Die besseren Handwerker sind sie aber bei weitem nicht. Die älteren Ossis (Ü35) wissen sich auch zu helfen und sind Meister im Improvisieren. Wir hatten ja auch nicht viel zu Ostzeiten. Deswegen kann ich mich eurer Jubelarien nicht wirklich anschließen.

          "kennst du dich mit Autos aus? "

          nein, ich klaue sie auch nicht und das schlimmste ist - ich habe die doppelte Staatsbürgerschaft #schock
          #rofl

          aber das mit dem Reparieren kenne ich. Wir reparieren unser Auto immer drüben(d.h. nicht wenn es schon kaputt ist, sondern Verschleissteile auswechseln), weil es günstiger ist und, weil es dort gut gemacht wird. Mein Bekannter hat vor Jahren Sperrmüll in Deutschland gesammelt. Die Möbel hat er überholt und richtig Kohle damit gemacht. Heute ist er ein stolzer Besitzer einer gut besuchten Tanlstelle!
          Ein paar andere haben es mit Schrott-Autos gemacht (damals musste man für sie keinen Zoll bezahlen). Die Leute sind richtig reich geworden.

          es lieg vielleicht daran, dass die Polen keine Wegwerfgesellschaft sind...

Guten Morgen,

ich empfinde es auch eher als eine ironische Bemerkung. Aber wir kennen ja nun auch nicht den Verlauf der Diskussion. Da ist es dann etwas schwieriger zu beurteilen. Ich würde gar nichts machen. Meistens beruhigt sich sowas doch von alleine....

LG

Diese Aussage stellt keine Bedrohung dar, also finde Dich damit ab. ;-)

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