Lob der Helikopter-Eltern - Da habt ihrs :-D

Mütter und Väter werden beschimpft und belehrt, weil sie ihre Kinder angeblich überbehüten. Das ist ungerecht. Dem Nachwuchs geht es besser denn je. Zeit, mit dem Eltern-Bashing endlich aufzuhören.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schluss-mit-dem-eltern-bashing-lob-der-helikopter-eltern-12536105.html

hi.

Naja überzeugt mich jetzt nicht wirklich zur "Helikopter-Mum" zu werden. Kinder müssen dennoch eigene Erfahrungen sammeln und somit manches selber lernen. Man kann ja helfen aber nicht dauernd hinten dran kleben. Spätestens wenn sie dann aus dem Haus ziehen haben die ein oder andere Probleme (wir haben hier so ein Fall in der Familie) und dann kann man auch nicht dauernd dahinter stehen. Wo werden denn diese Kinder wirklich zur Selbstständigkeit erzogen wenn dauernd der "große Beschützer Mama/Papa" da ist?

Lg
Babyboom

Also wenn ich mal davon ausgehe, dass fast alle Eltern alles für ihre Kinder tun um ihnen eine geschützte Kindheit zu bieten, sie um-und versorgen, dann kann es ja nicht so falsch sein was sie tun.
(ob nun bemutternd oder Freiheit lassend)

Ein Freund sagte mal zu mir: " Kinder sind wie eine Blackbox" du weißt was du reinsteckst, was rauskommt weißt du nicht.

Egal was für einen Erziehungsstil ein Kind erlebt, ausschlaggebend ist nur wie das Kind dies erlebt und welche Entsscheidungen es später davon ableitet.
Das sind jedoch Dinge auf die hat außer dem Kind KEINER Einfluss.

Schließlich erleben wir ja in vielen Kindern, völlig aus der Art geratene Geschwisterkinder.
Die Erziehung war gleich/ähnlich und dennoch ging die Entwicklung der Geschwister gegensätzliche Wege.

Elternführerschein (und daran die Zahlung des Kindergeldes abhängig machen)- ich sehe darin einen weiteren Schritt Eltern unter Generalverdacht zu stellen.

Bei aller geschätzter Pädagogik, neben der "logischen" Gesundheit gibt es noch die emotionale Gesundheit und die wird gestärkt durch gelebte Gefühle/Empfindungen und liebevolle Zuwendungen, elterliche Nachsicht, Familienzusammenhalt ect das sind Dinge die Kinder eben nur im Familienverband kennenlernen/empfinden.

Meine Meinung: Eltern wissen oft ob, wann und was ihr Kind braucht, fühlt, bewegt. Sie lesen es ihrem Kind an der Gestik/ Mimik, an der Körpersprache ab, ob alles in Ordnung ist oder nicht.
Dazu bedarf es keiner psychologischen Ausbildung es reicht das normale menschliche Empfinden, Empathie und Liebe zum Kind.

Irgendwie haben die Leute echt nichts zu tun, dass sie Zeit und Gelder in so einen Schwachsinn investieren!
Besser wäre es hilfesuchende Eltern bekämen schneller und unbürokratischer Hilfe.

Karna,

die jetzt ihre Söhne von der Schule abholt, obwohl sie auch Bus fahren könnten :-p
und deren Söhne erst mit 40 ausziehen dürfen#schein#rofl

Wirtschaftsjournalistin Inge Kloepfer zitiert Jürgen Oelkers ( Erziehungswissenschaftler)...na, wenn das nicht überzeugend ist.

Hast du zufällig mit jungen (neuen) Azubis zu tun? Wie erklärst du es dir, mir und allen anderen, dass diese neuen Azubis von Jahr zu Jahr unselbständiger werden? Könnte das nicht evtl. doch mit dem Überbehüten zusammenhängen?

Ehrlich gesagt glaube ich solchen Berichten nicht wirklich,alleine schon weil man ja andere Eltern kennt und weiß wie es bei ihnen ist
Bestes Beispiel : Eine Freundin meiner Tochter hat eine große Schwester,die beiden durften NIE etwas,nichtmal alleine vors Haus.
Bus fahren alleine geht weil sie zu Bushalte gebracht werden (bis der Bus kommt warten die Eltern) und da auch wieder abgeholt werden
Weg mit Freunden dürfen sie auch nicht und mal was Süßes oder Ungesundes erst recht nicht
Selbst die Kleiderauswahl ist eingeschränkt
Du willst garnicht wissen was die ältere alles gemacht hat als sie 18 wurde#schein

habe jetzt keine Lust, diesen ellenlangen Artikel zu lesen- meines Erachtens sollten Eltern sich mal wieder auf ihre Instinkte verlassen und nicht ständig irgendwelche Erziehungsratgeber zu lesen. Das ist doch alles Pauschalkram.

Damit das es immer mehr Eltern versäumen ihren Kindern grundlegendes beizubringen :-p
Das Versäumnis hat aber nicht zwangsläufig mit überbehüten zu tun.

Die Gründe dafür sind vielfälltig!

z.B.:

-beide Eltern müssen lang arbeiten um den Lebensunterhalt verdienen und es fehlt an gemeinsamer Zeit mit dem Kind
- die Eltern glauben den Erziehungsratgebern :-p
- Eltern versorgen ihr Kind zwar, aber überlassen es sich sonst selbst
- Eltern haben mit sich zu tun psychisch, physisch und kümmern sich nicht ausreichend

- Eltern verwöhnen ihr Kind, weil sie der Meinung sind das grauen des Lebens lernt es noch früh genug kennen
und und und

Wir leben im Jahr 2013 und im Vergleich zu uns hat sich im Schulwesen und in den Anforderungen an unsere Kinder einiges verändert. es ist zu einfach alles den Eltern in die Schuhe zu schieben!
-

Frag die Kinder und deren Umfeld doch einfach mal in 18 Jahren ob das wirklich alles so gut für sie war...

Haha, warte ab ,entweder werden diese Kinder werden dann noch unverschämt sagen: Meine Eltern sind scheise, auf einmal lassen sie mich im Stich....denn irgendwann muss ein Mensch auch mal lernen alleine klar zu kommen.

In dem Fall in unserer Familie ist es ja auch so, die Mutter hat ihn immer betuttelt, und erzählt noch heute wie lange sie ihm Brei püriert hat, wie lange sie ihm alles hinterhergetragen hat (und gibt mir das als Rat bei meinen Kindern zu tun #augen, es täte Kinder ja soooo gut)....nun ist der Kerl 22.... hat eine Freundin, wohnt bei dieser, aber Mutti muss immer noch Geld vom Konto holen sowie Auszüge #rofl. Nun ist es ja auch so dass sie einerseits sagt "oh meinem Kind darf nix passieren, ich biete ihm trotzdem noch ein tolles Leben " (aus Finanzieller sicht), andererseits sagt sie er muss ja selber lernen und nimmt ihn bei allem in Schutz und steckt ihm doch wieder alles in den Hintern. Für sie wichtig dass er ein tolles Auto fährt (was zum größten Teil von den Eltern finanziert wird) aber ohne Mami geht grundsätzlich nix. Ich frage mich echt was da wohl los ist wenn die Mutter (Gott bewahre) mal nichtmehr ist....

Naja und um zu meiner eigentlichen Antwort noch zu kommen, der Kerl hat nicht einmal Respekt vor seiner Mutter, ganz im Gegenteil, sie wird von ihm noch beim Vornamen genannt anstatt "Mama" und selbst in Krankheitsfällen (sie hatte auch schon einen Herzinfarkt) war er nicht einmal da.

Und die andere Möglichkeit wäre noch dass diese Kinder alle im TV sind, alla "Schwiegertochter gesucht" , also werden sie die neuen H4 Unterhalter von morgen #rofl

"meines Erachtens sollten Eltern sich mal wieder auf ihre Instinkte verlassen und nicht ständig irgendwelche Erziehungsratgeber zu lesen"

Instinkte?? Hä?? selber denken??? also hör mal da verlangst du aber was .... auserdem gibt's doch jetzt ganz viele Kitas ab 1 Jahr, da kannste doch schön dein Kind einquartieren, die erziehen dein Kind schon ;-)

Gott bin ich froh, dass ich meine Kinder groß habe.

;-)

Wenn ich aber so an die Zukunft denke bin ich mal ganz gespannt wie die nächste Generation das handhaben wird, in 25 Jahren werde ich Oma...da bin ich mal sooo gespannt #rofl . Wahrscheinlich geht's da sofort 6 Wochen nach Geburt wieder an die Vollzeitstelle haha.

Man man man

das ist die einzig wahre Elternschaft:

http://www.youtube.com/watch?v=DL_eZmyC3IE&list=PL9B2A21CB79217047

da können alle Erziehungsratgeber einpacken!

#rofl aber wirklich fast wie im echten Leben. Aber sowas find ich auch furchtbar...erinnert mich als die Kleine meiner Freundin noch nicht krabbeln konnte während meine es schon konnte...."mach....sie kanns auch.... mach doch mal , du weist wie es geht" #augen

Also gerade das Schulwesen gibt mir sehr zu denken. Ich hatte erheblich mehr Freizeit neben der Schule, aber mir kommt es vor, als würden die Kids heute weit weniger lernen als ich damals. Oder sie können es sich einfach nicht merken #gruebel. Da wäre eine Reformation meiner Meinung nach längst angebracht.

Naja....letztens erst war eine Praktikantin hier, die Familie ist dorfbekannt, die eine Lehre im Anschluß beginnen wollte. Die Mutter hat alles geregelt, sogar angerufen, wenn der Praktikantin etwas nicht gepasst hat #schock Letztendlich stand die Mutter auf der Matte und meinte, daß wäre nichts für Ihr Töchterchen. Das Kind war 15 Jahre und hat nichts auf die Reihe bekommen. Das sind Nachteile vom Überbemutteln und so läuft es in vielen Betrieben ab. Es wird eine Lehre begonnen, kommuniziert wird aber nur über die Eltern, das kann doch nicht sein? Die Jugendlichen werden unruhig, weil sich im Betrieb nicht mehr alles nur um sie dreht, das ist ein Schock für sie #schock Der eine packt es, der andere nicht. Aber Helikopter Eltern sind definitiv nicht gesund für ein Kind. Und das es deutschen Kindern besser geht, kann wohl kaum an der Überbehütung liegen #kratz

LG

Mir fällt ja immer dieses hier dazu ein: „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

Sokrates

Ich kenne einen guten Spruch, und finde da ist sehr viel wahres dran!#pro

Man kann Kinder nicht vorm hinfallen schützen,sondern nur beim Aufstehen helfen!

Kinder müßen aus Erfahrungen lernen! Das ist unsere Meinung und wir fahren gut damit.;-)

LG Sandy#klee

Kinder werden in der heutigen Ein-Kind-Familie oft deutlich überbehütet.

Was da heranwächst , ist eine Generation von unselbstständigen Egomanen, die sich mit 30 noch nicht ein Butterbrot selbst machen kann.

Nur eine Zahl: 1970 sind mehr als 91% der Grundschüler selbst zur Schule gelaufen. Heute sind es nur noch 50%.

Und das liegt nicht am Straßenverkehr. Der ist erwiesenermaßen sicherer geworden. Auch nicht daran, dass hinter jeder Ecke ein Kindermörder lauert. Es sind fanatische Eltern, die meinen, ihren Sprösslingen alles abnehmen zu müssen.

Diese Eltern, die ihren Kindern noch im Teenageralter die Schuhe zubinden müssen, finde ich so dermaßen gruselig, dass mir mitunter wirklich die Worte fehlen.

Es ist von erheblichen pädagogischem Wert, auch einmal zu scheitern und sich weh zu tun. Eltern, die das zwanghaft ihren Kindern ersparen möchten, bereiten ihre Kinder vielleicht auf eine Existenz unter einer Glasglocke aber nicht auf das echte Leben vor.

Den kenn ich auch.

Mir gehts aber nicht um das Benehmen, sondern um das Wissen und die (Un)selbständigkeit.

Die Frage ist nur, wo genau da der Fehler im System ist.

Ich sehe keinen Fehler im System, in der Jugend meiner Mutter wurde schon genauso über die angebliche Unfähigkeit der Azubis geurteilt. Meistens vergessen die Menschen einfach, dass sie auch mal klein angefangen haben.

Also ich bin da ein sehr geduldiger Mensch, erkläre Dinge gerne immer wieder. Wer Fragen hat, darf diese stellen. Aber mir fällt zunehmend mehr auf, dass grundlegene Dinge schlicht fehlen. Dinge, die mit der Ausbildung ansich nichts zu tun haben. Ist doch völlig klar, dass ein Azubi berufsspezifische Sachen noch gar nicht wissen kann.

Ich weiß noch, als ich Azubi war. ich konnte den Geschirrspüler nicht bedienen und musste ihn mir erklären lassen, welch Drama, wie das denn sein könnte usw. Ich war auch ziemlich unsicher als Lehrling in der der ersten Zeit, mit 16 in einer fremden Stadt, in einem fremden Bundesland, da kann man schonmal durch den Wind sein. Gelernt habe ich es trotzdem, aber auch damals wurde so geredet, wie du es jetzt tust. Und viele grundlegende Dinge habe ich auch erst in dieser Zeit gelernt.

Also dann wärst du bei mir genau richtig gewesen. Ich hätte dir gezeigt, wie das Gerät funktioniert (hat doch nicht jeder einen Geschirrspüler und die Geräte sind auch oft sehr unterschiedlich) und zumindest versucht, es dir so angenehm wie möglich zu gestalten. Da hab ich gar kein Problem mit. Unsicherheit ist auch nicht das Thema. Das finde ich absolut normal. Es ist schließlich eine große Umstellung, wenn man nach der Schule anfängt zu arbeiten. Und in deinem Fall gleich in doppelter Hinsicht.

Ich hatte übrigens eine sehr ungeduldige Person als "Ausbilderin", der man keine Frage zweimal stellen durfte und die auch nie vernünftig erklärt hat. Damals hab ich mir schon geschworen, dass ich das nie so machen werde. Da meine Azubis sich auch trauen, Fragen mehrfach zu stellen, kann ich wohl so schlimm nicht sein. Trotzdem fällt mir auf, dass die Fragen ansich sich halt verändern. Und das liegt nicht an den geänderten Anforderungen im Job, sondern an den Voraussetzungen, die diese Azubis mitbringen. Bei mir kommt da oft der Gedanke auf, dass sie das Lernen nicht gelernt haben. Dinge werden fix gepauckt und genauso schnell wieder vergessen.

Mir ist übrigens sehr wichtig, dass meine Azubis nie das Gefühl haben, zu stören oder nicht fragen zu dürfen. Ich glaube, das gelingt mir auch sehr gut. Sie bekommen die Erklärungen, die sie brauchen. Und wenn ich dann mit meiner Arbeit hinterher hänge, ist das eben so. Die Zeit, die ich in die Ausbildung der Azubis investiere, spare ich ein, sobald sie selbständig Arbeiten erledigen können.