Ich finde das ja....

    • (1) 21.08.13 - 11:34

      ....schon mutig, aber dennoch eher peinlich, wenn ich z.B. in VK`s oder auch grundsätzlich auf Profilen (nicht nur hier) unter dem Punkt "Bücher" lese: "Nö, ich lese nicht"
      "Was ist das?"
      "Bücher? Nie was von gehört.."
      "Lesen? Was soll das sein?"
      "Ich lese höchstens Comic"
      "Gott bewahre...never..."

      Etc. pp.

      finde ich ja gut, wenn man offen zu seinem literarischen Ausfall steht - bin mich aber trotzdem immer so leicht am Fremdschämen.

      Welchen Eindruck habt ihr, wenn euch sowas begegnet?

      Gruss
      agostea

            • Grundsätzlich ist es doch erstmal gut, wenn überhaupt gelesen wird. WAS ist zunächst Zweitrangig.

              Wenn "lesen" an sich aber von vorneherin ausgeschlossen wird - oder schlimmer: "Bücher? Was ist das?" da steht...denke ich schon...naja.

              • Du bist unheimlich oberflächlich, wenn du allein aus dieser Tatsache solche Schlüsse ziehst. als ob jemand, der horrorbücher (wie ich bevorzugt) irgendwie gebildetet ist, der ganz klar sagt: Ich lese nicht gern.

            • "Grundsätzlich ist es doch erstmal gut, wenn überhaupt gelesen wird. WAS ist zunächst Zweitrangig."

              DAS finde ich zum Beispiel ganz und gar nicht! (siehe meine Antwort unten) Das gilt für mich nur bei Grundschulkindern.
              Ich habe jedenfalls einen viel besseren Eindruck von jemandem, der von sich sagt, er liest keine Bücher, dafür aber eine hochwertige Zeitschrift als von einem sogenannten Vielleser, der sich Regalmeter von Cecilia Ahern, Dora Heldt bzw. Perry Rhodan und Tom Clancy reinpfeift.

              Mist, jetzt hab ich es doch gesagt. #cool

              Hallo,

              ich sehe es erst einmal auch so, dass das Genre zweitrangig ist. Ob nun Horror, Thriller, Liebesschmonzette oder hochwertiges Material.

              Lesen hat ja auch etwas mit Sprachbildung zu tun und nicht nur mit den Inhalten. Wenn ich Bücher verschiedener Autoren lese, setze ich mich doch auch zwangsweise mit Schreibstilen, Rechtschreibung, Grammatik und Erzählweisen auseinander.

              Das kommt auch im fortgeschrittenen Alter (also nicht nur in der Grundschulzeit) dem eigenen Wortschatz, Ausdruck und der Sprachgewandtheit zugute.

              Viele Grüße
              Heike

              • Finde ich auch...ich habe mit Bücher Lesen sehr viel Deutsch gelernt. Beim ersten Buch hatte ich "Angst" , ob ich es schaffe und danach lief wie am Schürchen :-)...ich habe mit leichten Krimis und Romanen angefangen(die ich bis heute sehr gerne lese :-p). Dass ich nicht gleich Bücher von Günter Gras ausgewählt habe, kann man wohl verstehen(übrigens- ich lese den bis heute nicht gerne...genauso wie Konsalik #zitter)
                Also Bücher lesen bildet- egal welches Genre

                #winke

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