Findet ihr Heiraten altmodisch?

    • (1) 27.08.13 - 19:45

      Hallo zusammen,

      ich bin 30! Früüüüher hatte ich mir immer vorgenommen, dass ich mit 30 ein Haus habe, verheiratet bin, das ein oder andere Kind habe und mit meinem Studium fertig bin. Nun ja, zumindest das mit dem Kind hat geklappt:-p

      Dennoch ertappe ich mich immer wieder bei dem Gedanken, dass ich bei meinem Freund nachhake, wie er denn so zum Heiraten steht, denn ja, ich möchte mal geheiratet werden!
      Das hat aber nichts mit steuerlichen Vorteilen zu tun, sondern einfach mit einem Zusammenghörigkeitsgefühl. Klar, das haben wir auch als Paar. Aber dennoch gibt man sich so das Versprechen sein Leben bis ans Ende mit dem anderen zu teilen. Ich stelle es mir toll vor zu sagen: DAS ist mein EHEMANN!, einen Ring und denselben Namen zu tragen...einfach verheiratet zu sein. Dabei will ich nicht mal ne pompöse Hochzeit (in weiß schon gar nicht), wenn dann fänd ich es toll heimlich still und leise "ja" zum anderen zu sagen. Denn ich heirate ja den anderen Menschen und nicht - naja indirekt schon - Freunde und Verwandte!

      Nun ja, aber immer wieder höre ich, dass Heiraten altmödisch wäre...wie seht ihr das?

      Grüße
      Jana

      • Und noch was: gerade weil unsere Zeit so schnelllebig ist, man sich ständig und überall auf die Suche nach vermeintlich besseren Lebensabschnittsgefährten geben kann und man immer nur wartet, ob nicht noch was Besseres kommt, gerade heute ist es doch schön zu sagen: Weeßte, ich liebe dich! lass uns heiraten! Ich such nix anderes mehr. Ich hab alles....

        Wir wollten schon heiraten, da waren wir noch garnicht lange zusammen, nach 6 Monaten machte mein Mann mir den Antrag.
        Zum Heiraten kamen wir trotzdem erst 3 Jahre später, spontan im ganz ganz kleinen Kreis.
        Unsere Trauzeugen + Kind , unsere Tochter und meine Mama.
        Klein und perfekt für uns :)

        Hallo

        Ich bin auch 30 und seit über 7 Jahren verheiratet. Ich würde es immer wieder so machen und was anderes habe ich mir auch nie vorgestellt. Pompös war unsere Hochzeit auch nicht, ganz kleiner Kreis und hinterher beim Thailänder gespachtelt. War super. Nochmal und ich würde es auch heimlich machen. Am besten in Jeans + T-shirt.#schein An der Prozedur selber hänge ich keinen Wert auf aber das Gefühl verheiratet zu sein ist wirklich was besonderes.

        Liebe Grüße

      • (5) 27.08.13 - 20:10

        Ich empfinde heiraten als ganz und gar nicht altmodisch. Die von dir genannten gründe zum heiraten sehe ich auch so und ganz ehrlich; ja, es ist toll "mein Ehemann bzw. Mein Mann" zu sagen und es entspricht absolut den Tatsachen. Er Ist mein Mann und ich bin Seine Frau und genau das, dieses zusammengehörigkeitsgefühl, ist super! Was daran altmodisch sein soll, weiß ich nicht.

        Hallo!

        Ich finde heiraten nicht altmodisch.

        Ich finde gerade heute, wo man eigentlich nicht mehr verheiratet sein muss, weil man in den meisteh Dingen doch auch schon als Paar gleichgestellt ist bzw. es gesellschaftlich auch nicht mehr gefordert wird, ist es etwas besonderes.

        Die bewusste Entschiedung, zu einem anderen Menschen Ja zu sagen und es auch so zu meinen. Ohne Hintergedanken. Ohne Absicherung. Ohne Rücktrittsrecht. Das finde ich mutig. Das finde ich besonders.
        Genau wie du sagst, sich dafür zu entscheiden, die Suche oder die Chance, auf etwas "besseres" aufzugeben, weil man zufrieden ist, mit dem was man hat. Weil man glücklich ist mit dem was man hat und meint, es gäbe dort draußen nichts besseres.
        Wie der Hochzeitsspruch meiner besten Freundin:

        "Heirate nie jemanden von dem du annimmst mit ihm leben zu können. Heirate vielmehr jemanden, ohne den du glaubst, nicht leben zu können"

        Dieser Hintergrund beim Heiraten ist aber, nach meinem Empfinden, heute leider etwas rar geworden.

        Ich habe ich das Gefühl, dass viele eben doch nur heiraten, weil es eben toll ist, mal zu heiraten. Weil man eben irgendwann heiratet. Weil die Feier so toll ist. Weil man so ein schönes Kleid anziehen kann. Weil man so viel geschenkt bekommt. Etc. pp.

        Und leider habe ich (bin gerade 30) schon 2 Ehen im Freundeskreis auseinander gehen sehen. Scheidung ist eben zu leicht. Was ich wiederrum nicht verstehe, sind Menschen, die nicht heiraten wollen (warum auch immer), aber sich zusammen ein Haus kaufen, Kinder bekommen etc. Durch ein Haus und insbesondere Kinder bindet man sich doch viel stärker aneinander als durch ein einfaches Ja. Wieso ist man dann nicht bereit, auch diesen Schritt zu gehen?! Das verstehe ich nicht (auch wenn ich natürlich nix gegen unverheiratete Paare habe ;-) ).

        Alles Liebe
        Julia (seit 5 Jahren sehr sehr glücklich verheiratet)

      • Ich finde heiraten nicht altmodisch. Mir sind Leute (Männer) suspekt die sagen sie brauchen keinen Trauschein zum Glücklichsein - gerade wenn sie eh schon seit Jahren mit Kind und Kegel zusammenleben, hat für mich was von "Optionen aufhalten".

        • >>Mir sind Leute (Männer) suspekt die sagen sie brauchen keinen Trauschein zum Glücklichsein - gerade wenn sie eh schon seit Jahren mit Kind und Kegel zusammenleben, hat für mich was von "Optionen aufhalten". <<

          Das mag auch so sein. Mal ehrlich, in der heutigen Zeit sind nur wenige Ehen für die Ewigkeit und die unterschiedlichsten Gründe führen zu einer Trennung.

          Bei den älteren Generationen wurden Ehen oft einfach "ausgesessen", aber wer bleibt bitte heute noch 60 Jahre verheiratet, wenn 40 davon schlecht sind?

      Ich halte heiraten nicht für altmodisch - eher für überflüssig!

      Ich mag den Gedanken an eine "ewige Bindung" einfach nicht. Ich war und bin eher ein Einzelgänger (nicht Außenseiter!), der sich immer die Option der "Freiheit" beibehalten möchte.

      Hallo,

      ich betrachte heiraten nicht als altmodisch, aber auch nicht als Muss. Für mich ist es eine romantische Angelegenheit und sicher auch schön, um sich als Familie mit Kindern als Einheit zu fühlen. Als ich jung war, habe ich auch von Hochzeit geträumt und war überglücklich, als der grosse Tag dann endlich da war.

      Heute sehe ich die Dinge pragmatischer. Ich bin geschieden und eine zweite Ehe kommt für mich nicht in Betracht.

      Lg, Cinderella

      Ich finde es nicht direkt altmodisch. Ich kann's mir für mich nur nicht vorstellen. Ich brauch weder einen staatlichen Stempel noch göttlichen Segen für meine Beziehungen.
      Klar - Hochzeiten hat's schon immer gegeben, auf die eine oder andere Art. Die Leute hatten schon immer das Bedürfnis, sich einander exklusiv zu versprechen. Das ist nicht altmodisch, das ist sogar etwas sehr Schönes.
      Ich mag nur das nicht, was hierzulande darunter verstanden wird. Die Hochzeitsfeiern, auf denen ich war, fand ich ganz fürchterlich gewollt spießig. Ok, das ist alles Geschmackssache. Aber dann die Sache mit der Scheidung... sobald man erstmal verheiratet ist, wird eine Trennung teuer und langwierig. Das wiegt das schönste Kleid nicht auf.
      Die einzigen Gründe für mich, zu heiraten, wären finanzielle. Die Sache mit der Rententeilung, die Steuervorteile.

      Nichtsdestotrotz: zwei Freundinnen planen ihre Hochzeiten, ganz unterschiedlich. Die eine heiratet in wenigen Monaten, nur standesamtlich, kein Brimborium. Die andere spart mit ihrem Freund jetzt schon auf die Hochzeit in 1,5 Jahren. Sie will ein Schloss, 'ne Kutsche, weiße Tauben und Eisskulpturen. Die volle Prinzessinnen-Dröhnung. Zu beiden Hochzeiten werde ich sehr gerne gehen und ihnen von Herzen alles Liebe wünschen. Ich freue mich sehr für sie!
      Und die erste Freundin meinte zu mir, sie hätte vor 'nem Jahr auch noch gesagt, das eine Hochzeit so ungefähr das Letzte ist, was sie will. Dann traf sie ihren Freund, und irgendwie war ziemlich schnell alles klar. So kann's auch gehen.

      Wer sagt, dass Heiraten altmodisch ist, hat noch nicht den richtigen gefunden oder hat einfach nur Schiss einen Schritt weiter zu gehen - meine Meinung.

      (13) 28.08.13 - 08:31

      Nein, ich finde heiraten nicht altmodisch! :-)

      Es ist einfach, wie du schon schreibst, wunderschön - zu sagen : Das ist mein Ehemann, mit dem ich mein ganzes Leben lang an einer Seite gehen will!

      Wir waren noch nicht lange zusammen, da bekam ich von meinem Mann einen Heiratsantrag! Kurz bevor unsere Tochter letztes Jahr geboren wurde, haben wir im kleinen Kreis standesamtlich geheiratet. Die kirchliche Trauung findet in 2-3 Jahren statt, wenn unser Häuschen fertig ist!

      GLG

      (14) 28.08.13 - 09:21

      altmodisch finde ich es nicht.

      es muss jeder selbst wissen wie er dazu steht.

      für mich gehört heiraten auch irgendwie zum leben, genau wie ein kind, ein hund, ein haus #rofl

      geheiratet habe ich mit 20

      "denn ja, ich möchte mal geheiratet werden" - das halte ich für altmodisch!!!!

      Sorry, aber ich verstehe tatsächlich nicht wie moderne, junge Frauen die selbst im Leben stehen da sitzen und warten bis der LG sie endlich zur Frau nimmt....#schein

      Verheiratet sein hat in Deutschland ja leider immer noch unbestrittene Vorteile von daher werde ich über kurz oder lang das wohl auch mal sein.

      Was mich aber immer noch schockiert ( und ich sehe das auch bei mir im Bekanntenkreis) wie die empanzipiertesten Frauen in Punkto Heiratsantrag, Hochzeit, Ehe zu verstaubten,altmodischen "Muttchen" mutieren (ER muss den Heiratsantrag machen, am Besten noch auf die Knie fallen, auf keinen Fall darf ER das Brautkleid vor der Hochzeit sehen, trotz 15 jähriger Beziehung lassen die Frauen sich vom Vater an den Altar führen etc.....#klatsch -) - bei sowas krieg ich die Krise!!!!

      • (16) 28.08.13 - 10:39

        Was ist an den Dingen altmodisch? Nur, weil man gerne gewisse Traditionen haben möchte und das schön findet, ist das doch bicht altmodisch. Oder ist ein weihnachtsbaum aufstellen für dich auch altmodisch, weil es Tradition ist und Spaß macht?

        • (17) 28.08.13 - 11:07

          Naja, ich wundere mich einfach immer über die Frauen die nach jahrelanger Beziehung, in der Sie durchaus eigene Entscheidungen getroffen haben und sicher und erfolgreich im Leben stehen, durch die Planung einer Hochzeit wieder in eine komplett andere Welt verfallen.

          Die Tradition z.B. dass ein Vater seine Tochter zum Traualtar führt, rührt aus der Zeit in der die Töchter bis zur Heirat zu Hause gewohnt haben und dann vom einen Mann an den anderen Mann übergeben wurde. Was hat es also nach 15jähriger Beziehung und z.B. 2 Kindern dann noch mit Tradition zu tun????#schein
          Oder wenn man schon jahrelang zusammen wohnt, warum sollte man dann ausgerechnet am Tag vor der Hochzeit wieder bei den Eltern schlafen (bei den man je nach dem schon ca. 20 Jahre nicht mehr übernachtet hat??) - all diese Dinge haben in meinen Augen eben nicht wirklich was mit "Tradition" zu tun...
          Aber jedem das Seine....

          • Naja, das haben Traditionen so an sich, dass sie an Zeiten erinnern, aus denen sie stammen - angefangen beim Brautkleid, dass ja den Jungfrauen vorbehalten war und und und. Das ist doch grade das Schöne an alten Bräuchen auch wenn sie ins zeitgemäße umgewandelt werden.

            Und ehrlich - wenn Frauen eh schon so vieles selbst oder allein machen (müssen) - wenigstens den Heiratsantrag kann der Kerl sich doch abringen? Und Getränkekisten schleppen ebenfalls. Emanzipation hat für mich nicht immer was mit fehlender "Galanterie" zu tun.

            (19) 28.08.13 - 22:56

            Man kann aber auch in der Nacht vor der Hochzeit zusammen sein und sich dann einfach an unterschiedlichen Stellen fertig machen.
            Ich finde dieses erste Aufeinandertreffen einfach magisch und ein ganzes Stück dieser Magie ginge verloren,wenn man vorher weiß,was der Partner trägt.

      Was hat denn das alles mit fehlender Emanzipation zu tun? Ich halte mich für eine recht selbstständige Frau, die kein Problem damit einen Mann einzuladen und die Tür muss man mir auch nicht immer aufhalten. Ich möchte kein pompöses Fest, naja wenn doch, dann speziell. Geheiratet wird bei uns in schwarz, wir besitzen nämlich nichts anderes, und ne richtige Sauerreifeier auf einer Burg, bei dem mit den Fingern gegessen wird, fänd ich super. Aber ich hätte auch nichts dagegen meinen Freund heimlich und nur zu zweit zu heiraten. Meinetwegen auch mit einem Ring für 20 Euro. Das ist mir alles schnuppe. ABER ja, ich würde mich über einen Antrag von ihm freuen. Von IHM! Ja, da bin ich altmodisch. Der muss aber nicht im Fernsehen sein oder totaaaaaaaaaaal romantisch aber was Schnulziges, bwz. ehrliche Worte von ihm fänd ich toll. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut und mich rühren die einfachsten Dinge...da ich keinen Kontakt zu meiner Familie habe, werde ich auch brav alleine zum Altar (oder wo auch immer hin) laufen....

      Was ist denn eigentlich so schlimm daran, die Emanzipation mal sausen zu lassen? Ich bin allein erziehende Mutter, hab ein Studium und einen Job. Und nee, ich hatte es nie leicht im Leben. Da finde ich es nicht schlimm und schon gar nicht wenig emanzipatorisch, wenn einem der Liebste auf Knien um die Hand bittet. Ich stehe meine Frau, keine Frage und das tue ich nicht weniger, wenn ich heule weil mein oller mir sagt, dass ich die einzig allerwundertollste Frau von Welt für ihn bin:-D

      • Nein, wenn Du Dich damit wohl fühlst ist doch alles gut.

        Aber wenn Du jahrelang verbittert wartest, bis Dein LG dich heiratet finde ich eben dass ein bischen Emanzipation nichts schaden kann....;-)

Hallo

Wenn es altmodisch ist, dann bin ich gerne altmodisch :-)

Meine Mann und ich waren schon 11 Jahre zusammen, als wir geheiratet haben. Natürlich kannten wir uns schon in und auswendig und waren uns in allen Dingen sehr nahe. Und trotzdem hat die Ehe noch einmal ein anderes Zusammengehörigkeitsgefühl gebracht!

Und auch die Hochzeit selber war sehr "altmodisch" oder sagen wir traditionell!

Einen Heiratsantrag in dem Sinne gab es eigentlich nie, weil wir schon mit 15 beschlossen haben, dass wir für immer zusammen bleiben und heiraten!

lg

Hallo,

ich finde heiraten eher altmodisch und hatte auch nie das Bedürfnis zu heiraten.

Ich finde die Vorstellung, zusammenzubleiben obwohl man relativ einfach auseinandergehen könnte viel schöner, als die Vorstellung sich vor dem Gesetz quasi zusammenzuketten. So sagt man jeden Tag und nach jedem Konflikt neu und wohlüberlegt JA zueinander und nicht nur einmal.

Klar kann man sich auch als verheiratetes Paar wieder scheiden lassen aber viele Ehen bestehen irgendwann nur noch aus Gewohnheit, wegen der Kinder oder weil das Haus noch nicht abbezahlt ist /gerade abbgezahlt ist o.ä. das finde ich eine super gruselige und auch sehr altmodische Vorstellung.

Eine Hochzeit ist für mich ein ähnliches Statement, wie ein Schloss an eine Brücke zu hängen und den Schlüssel wegzuschmeißen- man sperrt sich gegenseitig ein und lässt einander keinen Ausweg.

Auch den Satz 'In guten wie in schlechten Zeiten' würde ich niemals unterschreiben wollen. Wenn die schlechten Zeiten überwiegen oder wenn ein Partner regelmäßig schlechte Zeiten verursacht möchte ich für mich, dass langfristig die besseren Zeiten überwiegen- auch wenn das eine Trennung bedeutet.

Das ist aber nur meine Meinung und ich würde nie jemandem eine Hochzeit ausreden wollen.

vlg

  • "aber viele Ehen bestehen irgendwann nur noch aus Gewohnheit, wegen der Kinder oder weil das Haus noch nicht abbezahlt ist /gerade abbgezahlt ist o.ä. das finde ich eine super gruselige und auch sehr altmodische Vorstellung."

    Ich lebe jetzt doch aber bereits in solchen "Verhältnissen". ich habe ein Kind, wir suchen eine Wohnung und wir teilen unser Geld, je nachdem wer mehr oder weniger braucht...was ändert eine Hochzeit also daran? Den Schritt, dass man nur der Kinder wegen oder aus Gewohnheit zusammen ist, haben wir ja damit schon überwunden bzw. nie gehabt.

    • Hallo,

      genau das ist mein Punkt; zusätzlich zu anderen, aus meiner Sicht fragwürdigen Punkten, aus denen manche Paare zusammenbleiben wie Kinder, Haus, Finanzen etc. schaft die Hochzeit eine weitere, bürokratische, Barriere, die einer oft gesunden Trennung im Wege steht.

      Und wie du es schon sagst, Geld, Haus, Herd und Bett kann man ja auch aus freien Stücken und ohne Ehe teilen - solange es eben überwiegend gute Zeiten gibt.

      Aus meiner Sicht hatte die Ehe in Zeiten, in denen die klassiche Rollenverteilung nicht angezweifelt wurde und uneheliche Kinder es schwerer hatten eine Legitimation: Die Kinder waren geschützt, die Frau trug den Namen des Mannes und war ihm damit zugehörig; er musste sie versorgen und sie durfte ja auch eh nicht arbeiten und der Mann hat seinen 'MEINS'-Stempel auf die Frau gedrückt.

      Als freier und emanzipierter Mensch möchte ich nur vor mir selbst rechtfertigen müssen, mit wem ich zusammenbin und mit wem nicht und nicht vor dem Gesetz und schon gar nicht vor irgendeiner Kirche.

      vlg

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