Glaube an einen universellen Gott bzw. etwas Größeres?

    • (1) 09.09.13 - 12:47

      Hi, mich beschäftigt in letzter Zeit die Frage nach einem Gott ziemlich stark, dabei rede ich hier nicht von diesem "Religions-Gott", sondern von einer Art universeller Energie. Glaubt ihr, dass es etwas Größeres als auch selbst gibt? Das muss kein Mann mit einem Bart sein, der bestraft und belohnt, sondern vielleicht etwas ganz Anderes.

      Finde, dass man als Mensch immer sehr in Schubladen denkt. Gott muss das oder jenes sein. Wie sieht ihr das? Habt ihr eine besondere Form von Glauben? Vielleicht an euch selbst? Ich selbst glaube an das Einssein, auch rein wissenschaftlich vom Urknall her, wir alle haben physikalisch gesehen den gleichen Ursprung, somit sind wir alle eins. Das ist für mich kein Humbug oder Glaube, es ist schon mehr ein Wissen.

      Bin gespannt auf eure Kommentare ;-)

      Glaubst du an eine Art von Gott?

      • (2) 09.09.13 - 12:54

        ja, ich glaube dass es so was gibt, wer/was es genau ist, kann ich nicht sagen.
        Auch wenn ich jetzt belächelt oder verspottet werde: mir hilft die Mutter Gottes immer wieder, wenn ich in eine Kirche gehe und vor der Marienstatue eine Kerze anzünde, dann geht's mir danach besser. ich fühle mich getröstet und verstanden.
        Und ich glaube, dass unser Leben - zumindest im Groben- vorbestimmt ist.
        Natürlich muss ich trotzdem selber aktiv werden, selber was tun aber was dabei rauskommt kann ich nicht beeinflussen, das geschieht von einer höheren Macht aus.

        (3) 09.09.13 - 13:06

        Hallo

        Ich war lange Zeit Atheist und tendiere aber mittlerweile zum Agnostizismus. Vielleicht weil ich älter werde...Beruhigend für mich zu wissen, dass die Anzahl der Atome im Universum auf 10 hoch 8 beschränkt ist. Somit ist es schon was besonderes als denkendes und fühlendes Konstrukt für eine Weile auf der Erde verweilen zu können. Wer die Fäden dabei zusammen hält ist hier die Preisfrage. Es wäre schön wenn es Gott wäre. Wenn ich später mal wieder in meine Bestandteile verfalle würde ich gerne mal ein Pläuschchen mit ihm halten. So gewisse Sinnfragen klären. Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass wir Menschen der reinen Unterhaltung dienen.;-)

        Liebe Grüße

    (11) 09.09.13 - 13:13

    Wenn man sich so die Abstimmung anschaut, dann glauben in dem Forum nicht viele an etwas Größeres als sich selbst, sie sehen sich nicht als einen Teil von etwas Größerem an, und fühlen sich anscheinend auch nicht mit anderen Menschen verbunden. Irgendwie traurig. Du hast es gut gesagt, dass die Menschen zu viel in Schubladen denken, und Gott immer noch mit diesem einem Bild verbinden, dass man "anbeten und idealisieren kann, das uns aber auch bestrafen, wenn wir sündigen. Es gibt zahlreiche Strafen, die uns treffen können, von Naturkatastrophen über schwere Krankheiten oder ein unglückliches Schicksal." (Quelle: http://xn--gtter-jua.org/)

    Ich für mich selbst glaube an einen Gott, eine universelle Kraft, eine Art Verbindung ziwschen allem Lebendigen. Und nein, es sitzt niemand auf einer Wolke und bestraft. Man muss von diesem Bild wegkommen, um sich endlich von dem Jahrtausend alten "Götter-Gedanken" loslösen zu können und die Wahrheit für sich zu finden.

    Meine Meinung dazu #stern

    • *und fühlen sich anscheinend auch nicht mit anderen Menschen verbunden.*

      Wie kommst Du aus der Abstimmung zu dieser Schlussfolgerung?

      * Es gibt zahlreiche Strafen, die uns treffen können, von Naturkatastrophen über schwere Krankheiten oder ein unglückliches Schicksal."*

      Dann würde ich gerne mal wissen, was eine mir sehr nahestehende Person getan hat, dass sie in ihrem Leben schon von Kindheit an dermaßen "bestraft" wird, was eine Cousine, mit sehr schwerem Schicksal getan hat, ja und auch was ich getan habe. Denn mir hat das Schicksal in meinem Leben auch schon schwer mitgespielt.

      Da von diesen "Strafen" selbst Kinder betroffen sind, frage ich mich, was dieses "Größer"/"Gott" (an den ich nicht glaube) damit bezweckt.

      Cinderella

      Und was hat Schicksal mit Bestrafen zu tun?

      Warum werden Menschen schon als kleine Kinder "bestraft", in dem Fall, den ich meine, durch Missbrauch und kommen ein Leben lang nicht drüber weg? Was ist das für eine Strafe? Warum?

      Tut mir leid, für mich gibt es keinen Gott.

(17) 09.09.13 - 15:55

Hallo,

worin äußert sich denn deine Verbundenheit mit den Menschen?

(18) 09.09.13 - 17:15

Die Abstimmungsfrage lautet:

"Glaubst du an eine Art von Gott?" -nicht mehr und nicht weniger

Ich habe diese Abstimmungsfrage mit NEIN beantwortet und verstehe nicht, wie du daraus diese Rückschlüsse ziehen kannst:

>Wenn man sich so die Abstimmung anschaut, dann glauben in dem Forum nicht viele an etwas Größeres als sich selbst<
>fühlen sich anscheinend auch nicht mit anderen Menschen verbunden. Irgendwie traurig<

Du bist ganz schön anmaßend.

(19) 09.09.13 - 15:39

#sonne

Ich habe einen Glauben -wie man ihn genau definiert..keine Ahnung...ist ja auch egal-

Ich glaube z.b. das jeder Mensch einen Schutzengel hat, mit 11 1/2 Jahren hatte ich ein so krasses Erlebnis, das ich seitdem daran glaube.

lg

(20) 09.09.13 - 18:37

<<<Habt ihr eine besondere Form von Glauben?>>>

Durchaus.

Es ist nichts, worüber ich diskutieren möchte, aber in meinen Augen sind die Weltreligionen nur winzige Fragmente, viel zu verzerrt und unnachgiebig, und viel zu sehr auf die Macht weniger Menschen ausgelegt, als dass es hier wirklich noch um etwas ginge, an dass es sich lohnen würde zu GLAUBEN !

Man könnte die einzelnen Religionen mit der Beschreibung eines wundervollen Sommertages vergleichen, in der jemand einfach nur sagt "Der Tag ist schön"....und alle plappern dies nur nach, ohne zu wissen oder zu verstehen, was denn genau das schöne daran ist/war....und das ist mir persönlich eindeutig zu wenig. :-)

(21) 09.09.13 - 21:31

Ich sehe mich als Agnostikerin, ich kann nicht ausschliessen, das es eine "höhere/weitere/tiefere" Energie gibt, ob sie nun "göttlich" ist; mag eine Bezeichnung oder Glaubensfrage sein.

Viele Dinge sind nun mal nicht wissenschaftlich, physikalisch oder mathematisch zu erklären, stehe diesen Phänomenen sehr offen gegenüber:-D

(22) 10.09.13 - 00:19

Glaube ist doch in erster Linie Hoffnung (auf etwas besseres?) oder antrainierter Wahn.

Den Unfehlbaren Gott gibt es nicht, sieht man jeder momentanen Kriegsecke und auch in den "aufgeklärten" Ländern dieser Welt.

Unschuldige werden bestraft, Weltverbesserer getötet, Dikatoren ungestraft Steinalt.

Ich beneide jeden Gläubigen der in einer Kriesensituation auf Gott vertauen kann/ will/ mag. Aber willst du wirklich zu einem Gott in sein vermeindliches Paradies, wo es eine Rolle spielt ob du was auf deinem Kopf getragen hast oder wie dein Bart geschnitten ist? Wo die Jungfrau mehr wert ist als eine Frau die die Nachbarskinder durchfüttert.

Für mich ist Gott keine Option, ich helfe lieber mal in der direkten Umgebung mit etwas Kinderkleidungim Asylantenheim oder einem Abendessen für den Penner vorm Supermarkt, als das ich Gott vertraue und er richtet alles. Es wird mir nicht vergolten, aber ich weiß das ich etwas verbessere. Mehr als mit 10 Ave Marias oder einem Monat nicht bei Sonnenschein zu essen.

Meiner Meinung nach machen die verschiedenen Glaubesrichtungen (und vor allem derer seiner vorbeteten Lakeien) das Zusammenleben der Menschen schwerer,

(23) 10.09.13 - 10:18

Morgen!

WENN ich mich festlegen müsste, dann würde ich mich wohl irgendwo zwischen dem Buddhismus und dem Atheismus reinsetzen... aber nein, ich glaube nicht an eine höhere Macht... weder an eine, die mich bestraft, noch an eine die mein Schicksal lenkt o.ä.

Ich glaube an eine Art Karma... daran, dass jeder das zurückbekommt, was er gegeben hat. Aber an diesem Karma ist derjenige selbst schuld (ob im positiven oder im negativen) und nicht irgendjemand oder irgendetwas höheres.

Ich glaube daran, dass man nicht so starke Geschöpfe beschützen muss... ob ich danach immer lebe, steht leider auf einem anderen Blatt (aktuell Tiermassenhaltung etc).

Ich glaube daran, dass ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann und es so verändern kann, dass es mich glücklich macht und nicht dafür jemanden anbeten muss. Ob das jmd aus dem Slum in Afrika z.b. so unterschreiben würde, bezweifel ich aber leider :-(

Ausserdem glaube ich an die Kraft des Willens... ja, auch ich bin schon in die Kirche gegangen um für jmd. eine Kerze anzuzünden, aber nicht, um Gott darum zu bitten, sondern einfach der Atmosphäre wegen, in der man Zeit hat in sich zu gehen... ich hätte auch in den Keller, oder in den Wald oder an einen sonst wo ruhigen Ort gehen können, aber ich denke in einer Kirche ist die positive Energie sovieler Menschen versammelt, dass mein Wille oder mein Wunsch stärker weitergetragen werden (jetzt hör ich mich schon an wie die von AstroTV)...

Wie man feststellen kann glaube ich auch an etwas übersinnliches, aber halt nicht an Gott oder irgendjmd. der alles lenkt... das "übersinnliche" ist für mich einfach irgendeinem Kraft, die man nicht mit Geräten messen kann... lass es "Engel" sein, "Geister" oder von mir aus auch nur eine Anhäufung von irgendwelchen Materieteilchen...

Aber mein wichtigstes Gebot ist die Sache mit dem Karma... danach lebe ich am meisten.

Lg

(24) 10.09.13 - 15:27

Hallo

Ich glaube an Gott gehe so gut wie jeden Sonntag in die Kirche zusammen mit meinen kids und meinem Mann und beten regelmässig .Wir sind damit sehr glücklich und fühlen uns wohl.

Achja ich bin neuapostolische Christin.

Liebe Grüsse

(25) 10.09.13 - 19:06

Nein, ich glaube nicht an irgendeinen Gott. Ebenso wenig glaube ich an die (gottgewollte oder gar gottgeschaffene) Einzigartig der Menschheit in dem nahezu unendlichen Universum.

Vielmehr glaube ich an glückliche Zufälle und Entwicklungen sowie an die Evolution.

Insofern kann ich Marx nachvollziehen, als er sagte, dass nicht die Religion den Menschen, sondern der Mensch die Religion macht.

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