Brauche einmal ein Rat!

    • (1) 09.09.13 - 16:35

      Hallo

      Ich wende mich an euch um endlich eine Entscheidung zu treffen.
      Und zwar geht es um Autokauf ( Privat).Wir haben uns im Juni ein Auto gekauft gebraucht da ich ein schnell ein neues Auto brauchte.Haben wir bei ein Angebot nicht allzulang gezappelt.Und sind hingefahren und uns das Schicke Auto anzugucken.Wie auf den bildern im Internet abgebildet sah es in Echt gut aus, ausser natürlich ein paar macken.Aber die hat man ja bei den jeden Gebrauchten Auto.Wir haben uns dann noch den Motor zeigen lassen.Der hat sauber ausgesehen tip top also haben wir gesagt wir kaufen das auto.Haben ein Kaufvertrag gemacht wo auch drauf steht ohne mängel.Das Auto hatte zu den Zeitpunkt frischen Tüv+Au gehabt.

      Leider konnte ich das Auto nicht probefahren da abgemeldet.
      Wir hatten ausgemacht das ich das Auto am nächsten Tag hole wenn ich es Angemeldet habe.

      Die ersten Fahrten waren ohne Probleme gewesen.Bin zur Werkstatt um Wapu und Keilriemen wechseln zu lassen.Da es bei den Fahrzeug noch nicht gemacht worden ist.
      Am nächsten Tag bin ich zur Werkstatt um das Auto wieder zu holen und da kam die Schreckensnachricht und auch direkt der Kostenvoranschlag für die Zylinderkopfdichtung :( Wir haben natürlich den Verkäufer direkt kontaktiert und in dies Mitgeteilt und er es auch gewusst haben muss.Wir wollten uns eigendlich einigen das wir die Rechnung teilen.Darauf ist er nicht eingegangen und war ab dann nicht mehr zu erreichen.

      Da ich das Auto brauchte haben wir es machen lassen und die Rechnung aus eigener Tasche bezahlt.Zu den Zeitpunkt wollte mein Mann schon ein Anwalt einschalten, ich hatte ihn abgehalten davon.Weil man nicht 100% sagen das wir das auch gewinnen und mir zu teuer geworden wäre.Ok er hat eingewilligt bis Anfang August.

      Anfang August musste ich wieder in die Werkstatt für die Motorlagerung die weggeplatzt ist und Radlager.Freitags das Auto in die Werkstatt, samstag sollte ich es wieder abholen.Ich bin dann morgens hin das Auto war nicht fertig und immer noch auf der hebebühne ich ging ins Büro.Und der Arbeiter schüttelte nur noch den kopf und sage ich habe einige Schutzengel da oben.:-(.Er hat mir mein Auto dann gezeigt und ich war mehr als geschockt gewesen.Die Federn waren gebrochen und die Bremsen komplett abgefahren.Wir haben uns kurz geschlossen und die Polizei hinzugeholt.Da es vorne und hinten nicht stimmen konnte.Ich habe zwei Tüv berichte im ersten bericht werden Federbeine antriebswelle ,bremse bemängelt.In der Nachuntersuchung wird dies nicht mehr aufgelistet also geht man davon aus das alles behoben worden ist.Aber so wie es aussah ist daran nix gemacht worden.

      Wir haben anzeige erstattet gegen den Verkäufer.Mein Mann will sich die Reperatur Kosten wieder zurück holen.Und es alles Zivilrechtlich über Anwalt machen.

      Jetzt will ich gerne wissen haben wir da überhaupt eine Chance??
      Die Anzeige die gemacht worden ist läuft auf Strassenverkehrsgefährdung oder so ähnlich.

      Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

      Sorry für meine Rechtschreibung #schein

      lg schnucki809 #winke

      • Zur rechtlichen Situation kann ich dir leider nix sagen. Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass der Wagen mit diesen Mängeln gar nicht vom TÜV abgenommen worden wäre...zumal die ja bei der 1. Untersuchung aufgefallen sind und aufgelistet wurden. Lasst euch von einem Anwalt mit entsprechendem Fachgebiet (Vertragsrecht?) beraten...der wird euch sagen können, wie die Chancen stehen, eine entsprechende Klage zu gewinnen.

        • (3) 09.09.13 - 17:18

          dass der Wagen mit diesen Mängeln gar nicht vom TÜV abgenommen worden wäre...zumal die ja bei der 1. Untersuchung aufgefallen sind und aufgelistet wurden

          Doch - ist mir genau so bei unserem Auto im letzten Jahr passiert.

          Unser Meriva war TÜV-fällig,es wurden div. sicherheitsrelevante Dinge bemängelt. Also habe ich mir in "meiner" Werkstatt einen Termin geben lassen, um alle Mängel zu beheben (es gab auch Geräusche am Auto). Den TÜV-Bericht habe ich vorgelegt und mit abgegeben, als ich das Auto brachte. Da bei einer Sache nicht klar war, ob ein oder zwei kleine "Gelenke" gemacht werden müssen, hies es, ich bekommen einen Anruf. Den bekam ich auch und freute mich "wir brauchen nur eins der beiden Gelenke machen - kostet 100€ weniger" :-).

          Auto habe ich am nächsten Tag abgeholt - die Geräusche waren noch da. Dachte mir aber erstmal nichts dabei. Bin 2 Tage später zum TÜV zur Nachuntersuchung. Habe den alten TÜV-Bericht und die Rechnung vorgelegt - und bekam meine Plakette nachdem die AU auch gemacht wurde. Das Auto wurde NICHT hochgehoben für eine erneute Sichtprüfung! Die Geräusche blieben. Als es übers WE lauter wurde, bin ich wieder in die Werkstatt, um das nochmal prüfen zu lassen. Der Mechaniker, der an dem Abend da war, war entsetzt (der andere hatte praktischerweise genauso Urlaub wie der Chef :-[). Das Auto wurde mir NICHT ausgehändigt, weil dieses "Gelenk", was angeblich nicht gemacht werden musste, jederzeit hätte brechen können. Mir wäre dann das Rad fliegen gegangen im Fall der Fälle.

          All das spielte sich innerhalb von nichtmal eine Woche ab.

          Ich muss nicht sagen, dass die werkstatt mich nicht mehr wieder sieht und ich beim nächsten Mal beim TÜV auf einer erneuten Sichtprüfung bestehe, oder?

          Gruß
          Kim

          P.S.: Bis dahin hätte ich das nie für möglich gehalten - und habe ich in den 7 Jahren, die ich im Autohaus gearbeitet habe auch nie erlebt - geschweige denn in den vielen Jahren mit alten, tüv-fälligen Autos...

      Um mehr sagen zu können:

      Um was für ein Auto, wie alt, wieviel km, wie teuer reden wir eigentlich?

      Wieviel km bist Du vom Kauf bis August gefahren?

      • Guten Morgen

        Es ist ein Renault Megane Bj 96 hab den gekauft mit 111tkm.Wie das mit den Zylinderkopf rausgekommen ist bin ich gerade mal 100km fahren ingesamt bis jetzt bin ich knapp 2000km gefahren erst.Ich hab das Auto seid Mitte August wieder daher soviele KM.

        Das Auto war mehr in der Werkstatt als in meinen Besitz :(

        Wir haben zwar 1000 Euro bezahlt aber 1500 euro reingesteckt.Da ist Wapu und Keilriemen dabei die ich ja von selbst aus gemacht habe.

        Ich weiß für 1000 euro darf man nicht viel erwarten.Aber wenn das Auto frisch getüvt worden ist erwartet man wenigsten etwas und nicht das man direkt 1200 euro zusätzlich reinsteckt.In meinen Augen hatte das Auto ein wirtschaftlichen Totalschaden und hätte auch als solches verkauft werden müssen.

        • Sehe ich das richtig, das Auto ist von 1996? Das meint dann, es ist FAST 20 Jahre alt?

          Ich will nicht motzen, aber warum seid ihr weder Probe gefahren, noch habt ihr es euch in einer Werkstatt VOR dem Kauf durchschauen lassen?

          Wenn der Grund ist "es war nicht mehr angemeldet", dann hätte ich Abstand vom Kauf genommen. Das kam ja einem Glücksspiel gleich, was ihr da getan habt und ihr habt dieses Spiel verloren.

          Wie das rechtlich ist, das erfahrt ihr ja gerade, ihr geht die Schritte ja bereits. Aber ernsthaft: Niemals kauft ein Mensch ein Auto ungefahren und ohne Durchsicht mittels neutralen Experten.

          Ich hoffe, ihr nehmt das als Lektion mit.

          L G und viel Erfolg bei der Anzeige etc.!

          White

        • Ein Auto in dem Alter ist NIE mängelfrei, auch wenn Verkäufer sowas behaupten.

          Die Kopfdichtung war sicherlich schon hinüber, als ihr das Fahrzeug übernommen habt. Das muss der VK aber nicht zwangsläufig gewusst haben.

          Die restlichen Dinge können auch innerhalb der 2 Monate kaputt gegangen sein, das ist bei solch alten Fahrzeugen durchaus normal.

          Wasserpumpe und Keilriemen sind doch nicht TÜV-relevant, damit hättet Ihr trotzdem rechnen können und sollen und wenn der VK Euch einen mängelfreien TÜV-Bericht mitgegeben hat, wüßte ich nicht, warum ihr IHN anzeigt. Er wird genau so wie ihr sagen, er hätte sich auf die TÜV-Prüfung verlassen und im Fall von Bremsen usw. sollte man das auch können.

          Gruß,

          W

    Sorry aber ihr als totale Laien kauft ein 20 Jahre altes Auto ohne Probefahrt und ohne eine einzige Person mit etwas Fachwissen dabei?! Selbst Schuld sage ich da!

    Das wäre ja so als ob ich mir einfach so von der Straße weg ein Auto kaufen würde! #rofl

    Wir haben uns gestern auch einen kleinen Zweitwagen gekauft und mein Mann hat meinen Vater zur Besichtigung und Probefahrt mitgenommen. Einfach um wirklich sicher zu gehen weil mein Vater noch mehr davon versteht als mein Mann. Und nur dass der Motor gut aussieht sagt ja gar nichts aus! Dass die Bremsen nichts mehr sind hättet ihr doch auch schon beim Kauf merken müssen und dass die Radlager kurz nach dem Kauf gewechselt werden müssen ist einfach Pech. Das kann man schlecht vorhersehen. Wie es mit der Zylinderkopfdichtung ist kann ich dir nicht sagen und auch nicht wie das rechtlich aussieht! Habt ihr denn das Öl mal überprüft? Daran kann man auch oft erkennen ob etwas mit der Zylinderkopfdichtung nicht stimmt.

    Alles Gute!

    Mir ist vor fast 3 Jahren fast dasselbe passiert. War der Wagen zufällig aus Dortmund?

    Zur Rechtslage kann ich dir leider nichts sagen, aber was mich stutzig macht.
    Ihr habt das Auto gekauft und direkt danach war es in der Werkstatt und denen sind weder die Bremsen, noch die Federn aufgefallen?

    Ich weiß nicht, was für eine Werkstatt das ist, aber sonderlich können die nicht gewesen sein!

    Mein Bruder macht gerade eine Ausbildung als KFZ Mechatroniker und sein Chef sagt ihm immer wieder, dass man sich das ganze Auto ansehen muss und nicht nur den Defekt beheben sollte. Oft übersieht der Fahrer etwas und das kann dann ganz böse ausgehen.

    Kann sein, dass der Verkäufer sich darauf beruft, dass das Auto ja direkt nach dem Kauf in der Werkstatt war und die Mängel dann nicht festgestellt worden sind.

    Sorry, aber wer so einen alten Wagen kauft, ohne ihn durchchecken zu lassen, ist selbst schuld. Solche Autos kauft man nur, wenn man sich damit auskennt. Allen anderen kann ich nur raten: Finger weg! Bei der HU wird nur auf sicherheitsrelevante Dinge geachtet. In dem Fall hätte der Prüfer die Bremsen und Stoßfedern bemängeln müssen. Wasserpumpe, Keilriemen und Zylinderkopfdichtung sind für die HU irrelevant. Dem Verkäufer wird man dafür nicht ans Bein pinkeln können.

    Grundsätzlich kann ich für die Zukunft raten immer skeptisch zu sein, wenn der Motor sauber ist bzw. eine Motorwäsche durchgeführt wurde. Eine Motorwäsche ist bei einem gesunden Motor nicht notwendig und sollte immer hinterfragt werden.

    VG
    Mateo

    DA sieht man es mal wieder: Kaufe keinen Gebrauchten von Privat ohne Gutachten.

    • Und was bringt Dir das tolle Gutachten?

      Mit einem defekten Bremssattel fahr ich Dir ne Bremse in 2 Tagen so herunter, dass das Fahrzeug verkehrsunsicher ist.

      Federn altern und brechen einfach so.

      Paar Km mit zuwenig Wasser killt die Kopfdichtung.

      Was ich Dir sagen will, das Auto muss gar nicht so schlecht gewesen sein zum Zeitpunkt des Kaufes. Eine defekte ZKD würde ein 50 €-Gutachten ganz sicher auch nicht aufdecken. Und der Rest (Bremsen, Federn etc.) ist nunmal Verschleiß.

      Dass hier ziemlich viel auf einmal kaputt war, ist nicht so selten, das Auto hatte schließlich sein MHD schon überschritten.

      • Nun, irgendeinen Grund hat der Verkaufende ja auch, warum er das Auto nicht mehr fahren will.

        Ich kaufe meine Gebrauchten am liebsten beim Händler mit Gebrauchtwagengarantie.
        Ich habe auch gute Erfahrungen mit Autos gemacht, die vorher in einer Vermietung liefen, obwohl ich da zuerst skeptisch war.

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