bin sprachlos

    • (1) 20.09.13 - 10:08

      Guten Morgen,
      gestern um halb 11 morgens rief meine Frau mich, völlig aufgelöst, im Betrieb an und sagte sie sei im Krankenhaus. Ich muss vorweg sagen, dass sie in der 9. Woche schwanger ist und Heparin spritzen muss, weil sie schon mal eine Thrombose hatte und ein erhöhtes Thromboserisiko hat.

      Die gynäkologische Praxis meiner Frau rief sie an und sagte ihr, ihre Blutwerte seien nicht in Ordnung und sie solle sich umgehend ins Krankenhaus begeben. Zunächst dachte sie, es hänge mit dem Heparin zusammen und sie sei schlecht eingestellt. Sie fuhr also ins Krankenhaus. Die Blutergebnisse wollte die Praxis direkt ins KK faxen und dort anrufen.

      Ich machte mich sofort auf den Weg. Als ich im KK ankam, saß meine Frau im Untersuchungsraum allein und weinte. Als ich fragte was los sei, wusste sie es selbst nicht so genau. Man sagte ihr irgendwas davon, dass ihr Blutbild sehr schlecht sei und man sprach von Leukämie. Keiner sagte ihr etwas Genaues. Irgendwann kam eine Assistenzärztin und sagte sie müsse gleich in die Uni-Klinik zur Onkologie. Dort wisse man schon Bescheid und es wird dort eine Blutplättchentransfusion vorbereitet.

      Genaue Auskunft bekamen wir selbst auf Nachfrage nicht. Man sagte nur, dass man in diesem KK nichts für sie tun kann. Ich wollte meine Frau sofort in die Uni-Klinik hinfahren, aber man sagte uns, dass bereits ein Krankentransport vorbereitet wird. Ich habe meine Frau begleitet bis sie im Krankenwagen saß und wollte dann mit meinem Auto hinterher fahren.

      Bis dahin war ich noch relativ gefasst. Der Ernst der Lage wurde mir erst richtig bewusst, als der Krankenwagen losfuhr und das mit SIRENE und BLAULICHT. Verzweiflung machte sich in mir breit.

      Ich fuhr also hinterher. Die Fahrt dauerte ca. 45 min. Bis ich einen Parkplatz gefunden habe und herausfand wo sich meine Frau befindet, war nochmal eine halbe Stunde vergangen.

      Meine Frau befand sich bereits im Untersuchungsraum und drei Ärzte waren bei ihr. Darunter der Chefarzt. Man stellte ihr Fragen zu ihrem Befinden. Die Ratlosigkeit der Ärzte stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Der Chefarzt, sagte er wolle erst noch ein kleines und ein großes Blutbild machen, bevor sie mit der Transfusion beginnen.

      Meine Frau machte mehrfach, darauf aufmerksam, dass sie in schwanger sei. Darauf wurde überhaupt nicht eingegangen. Es wurde bei ihr Blutabgenommen und wir wurden erst mal alleingelassen. Wie lange weiß ich nicht. Kam mir vor wie eine Ewigkeit. Später kam dann die Oberärztin, die bei der Erstuntersuchung dabei war noch mal rein und klärte uns auf.

      Sie erzählte uns, dass die Blutwerte aus der gynäkologischen Praxis, die eines totkranken Patienten seien, der Allgemeinzustand meiner Frau aber nicht zum Blutbild passt und man deshalb noch einmal Blut abgenommen hat. Das Ergebnis des kleinen Blutbilds sei völlig in Ordnung, man wolle aber noch auf das große Blutbild warten. Sie gehen aber jetzt schon davon aus, dass irgendwo ein Fehler unterlaufen sei und meine Frau gesund sei.

      Die Erleichterung, die ich empfand, kann ich gar nicht in Worte fassen. Meine Frau weinte nur noch und konnte sich nicht beruhigen. Die Ärztin war sehr einfühlsam und tröstete meine Frau. Wir warteten noch auf das Ergebnis des großen Blutbilds. Der Chefarzt kam persönlich und teilte uns mit, dass die Werte alle normal seien. Wir durften nach Hause fahren.

      Heute Morgen rief ich in beim FA meiner Frau an und machte meinem Ärger erst mal Luft. Der Arzt schob alles aufs Labor und versprach der Sache auf den Grund zu gehen.
      Ich möchte die Sache aber nicht auf sich beruhen lassen. Weiß jemand wo ich Beschwerde einreichen kann? War jemand schon mal in ähnlicher Situation?
      Danke schon mal!
      VG
      Mateo

      • (2) 20.09.13 - 10:23

        Ärztekammer?

        Oh Mensch, ihr Armen#schwitz - was für eine Aufregung! Tut mir richtig leid....wie geht es deiner Frau jetzt?

        Puh...echt....

        Gruss
        agostea

        (3) 20.09.13 - 10:29

        #schock ich hoffe, das ist kein Freitags-Fake...aber es hört sich an, wie eine Horrorstory...
        Ich hoffe, Deiner Frau geht es gut und dem Bauchzwerg auch #schwitz

        Hallo!

        Alter Schwede... #schock

        Ich hoffe, es geht Euch gut und Du und vor allem Deine Frau habt den Schrecken etwas verarbeitet.

        Beschwerde kannst Du bei der Ärztekammer einreichen.
        Du kannst Dich auch Eure Krankenkasse wenden, die sicher noch mehr Informationen zu diesem Thema haben.

        Ich wünsche Euch alles Gute und Deiner Frau eine gute Schwangerschaft!

        LG

      • (5) 20.09.13 - 10:41

        Oh mein Gott. Ihr Armen. Das müssen für deine Frau und natürlich auch für dich grausame Minuten gewesen sein.

        Umso dankbarer solltet ihr jetzt sein, dass dem nicht so ist - also dass deine Frau nicht totkrank, sondern gesund und munter ist.

        Alles Gute für euch

        Suse

        Eine Unverschämtheit, so etwas darf nicht passieren. Schlimm ist auch, dass die Ärzte nicht richtig mit einem Reden und sagen, was los ist. Ich hoffe, du legst bei der Ärztekammer Beschwerde ein und ihr könnt die restliche Schwangerschaft unbeschadet erleben. Wechselt ihr jetzt den FA?

      • Wenn du nicht weißt, wer Schuld ist, wie willst du dann eine Beschwerde richtig platzieren?

        Beruhige dich und gehe dem Ganzen auf den Grund. Den Tipp mit der Krankenkasse finde ich gar nicht so übel. Wenn du dich direkt bei der Ärztekammer beschwerst, ist vielleicht ein Unschuldiger betroffen.

        Sei mir nicht böse, wenn ich jetzt Folgendes schreibe. Ich kann mir ansatzweise vorstellen, was in euch vorgeht. Aber Fehler passieren auf jeder Arbeit, auch wenn sie in solch einem Beruf nicht passieren dürfen. Ich will damit niemanden in Schutz nehmen, aber Fehler zu machen, ist höchst menschlich.

        Ich wünsche euch viel Glück und viel Ruhe für deine Frau!

        • Hi,

          ich stimme dir zu! Fehler passieren jedem einmal aber wie können so viele Menschen so ignorant sein und unfähig erstmal ihr Hirn einzuschalten bevor sie handeln.

          Wenn die Frau einen fitten Eindruck macht und ihr Blutbild aussagt, dass sie halb tot ist, dann kann irgendetwas ja nicht stimmen. Bevor man dann eine riesige Welle macht, kontrolliert man doch erstmal ohne Aufhebens das Blutbild nochmals im örtlichen KH mit den Worten, dass es Unstimmigkeiten im Blutbild gab und man das gerne nochmals kontrollieren würde. Basta!!
          So erspart man seinen Patienten doch jede Menge Aufregung!

      Jesus Gott!!! Mit Beschwerden kenne ich mich nicht aus, aber ich wünsche Euch alles Gute. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dem Arzt weiter vertrauen würde. Wahrscheinlich hätte ich mir einen anderen gesucht, auch, wenn es die Schuld vom Labor wäre...
      Liebe Grüsse

      (10) 20.09.13 - 10:52

      #schock#zitter

      Oh mein Gott! Tut mir echt leid was ihr mitmachen musstet. Aber ich freue mich, dass deine Frau gesund ist und dass ihr ein Baby bekommt #freu
      Das ist doch das Wichtigste...dass alles gut ist.

      Liebe Grüße
      Ariane

      Ach du Schande, das Gefühlschaos kann ich mir gar nicht wirklich vorstellen, wie schrecklich.

      Ich habe nur mal eine etwas ähnliche Situation erlebt, beim Plasmaspenden wurde einer Freundin gesagt, sie hätte Hepatitis. Hatte sie aber doch nicht, da war auch etwas schief gelaufen.

      Ich würde in Ruhe das Gespräch mit dem Gyn suchen und wahrscheinlich die Praxis wechseln, weil ich nicht mehr mit gutem Gefühl dort hingehen könnte.

      Vielleicht könnt ihr euch auch an die Ärztekamme wenden um zu erfragen, ob das ein Einzelfall war oder ob es schon öfter vorgekommen ist, dass unsauber gearbeitet wurde.

      Falls es ein Einzelfall war kann man mehr als eine Entschuldigung wahrscheinlich nicht erwarten, denn da arbeiten auch Menschen und die machen auch mal Fehler.

      Ist es kein Einzelfall, ist auch eine Entschuldigung fällig und die Fehlerquelle sollte schleunigst beseitig werden.

      Dir, deiner Frau und eurem Nachwuchs alles Gute und eine entspannte weitere Schwangerschaft.

      Liebe Grüße

      ich will dich ja nicht entmutigen, aber solche Fehler verlaufen im Sand. Es sei denn, es hat sich was geändert. Garantiert wird sich nichts nachvollziehen lassen. Wobei es natürlich immens wichtig ist, festzustellen, ob eine Verwechslung statt fand oder ob das Blut falsch analysiert wurde. Bei einer Verwechselung läuft irgendwo eine Frau rum und weiss nicht, dass sie schwer krank ist.

      Alles Gute für euch!

    (14) 20.09.13 - 11:56

    Das bringt doch alles nichts, weil einer Krähe der anderen kein Auge aushackt.

    Arzt wechseln, am Ende schickt der Proben ins gleiche unfähige Labor?

    • (15) 20.09.13 - 13:01

      Ich finde nicht das an diesem Schlamassel ein "unfähiges" Labor schuldig ist, sondern eher eine Reihe völlig unfähiger Ärzte die solche Werte auch noch als gegeben ansehen....

      Wieso wurde nicht bereits der FA stutzig bei solchen Blutwerten, wenn die Patientin dazu jung und fit wirkt?? Auch das örtliche KH hat hier völlig versagt....
      Es geht also um eine Reihe völlig unfähiger Ärzte und nicht nur um einen menschlichen Fehler im Labor!

eine Beschwerde wird auch nicht viel bringen. Da musst du schon selbst tätig werden. Vom FA erfragen, in welches Labor das Blut deiner Frau gegangen ist, dann selbst ein Labor suchen, welches bereit ist, als Referenzlabor tätig zu werden, dann die beiden Labore (das Labor des FA und das des Krankenhauses) kontaktieren und sagen, dass sie jeweils eine Blutprobe zu dem von dir ausgesuchten Labor schicken sollen bzgl. Vergleichs bzw. Nachbefundung. Dabei darauf hoffen, dass die Labore nicht untereinander in irgend einer Form vernetzt sind oder sich untereinander kennen (sog. Seilschaften)

Die Kosten dafür wirst aber bestimmt du tragen müssen. Es sei denn, du hast eine sehr kulante Krankenkasse

(17) 20.09.13 - 12:43

Erstmal danke für eure Antworten! Ich habe z.Z. Probleme mit der Internetverbindung. Deshalb antworte ich jetzt mal allen allgemein. Meiner Frau geht es den Umständen entsprechend gut. Der Schreck sitzt aber noch in den Knochen.

Ich glaube nicht, dass der Fehler in der Praxis entstanden ist, da ein Patient mit diesen Werten wohl kaum allein in die Praxis spaziert wäre, sowie die Oberärztin uns mitteilte. Deshalb macht es keinen Sinn sich bei der Ärztekammer zu beschweren. Zum Vorwurf mach ich dem FA allerdings, dass er bei solchen Blutwerten hätte stutzig werden müssen.

Meine Frau wird den Arzt wechseln. Sie möchte aber auch kein Aufheben um diese Sache machen. Die Idee mit der Krankenkasse finde ich nicht schlecht und werde mich mit denen mal in Verbindung setzten.

Und nein, das ist kein Freitags-Fake! Wobei ich zugeben muss, dass mir gestern auf dem Weg nach Hause auch durch den Kopf gegangen ist, ob wir nicht vielleicht bei "Vorsicht Kamera" gelandet sind!

VG
Mateo

  • (18) 20.09.13 - 14:22

    Wenn deine Geschichte so stimmt, dann spiegelt sie genau das wieder, was da gerade im Gesundheitswesen so abgeht. wichtig sind die Befunde, nicht der Mensch, der vor einem sitzt.

    Mag ja sein, dass im Labor was schief gelaufen ist, was eben auch mal passieren kann, aber wieso kommt keiner der folgenden Ärzte auf die Idee, dass das vielleicht nicht stimmen kann: Putzmuntere Schwangere mit Blutwerten, die mit dem Leben nicht vereinbar sind? Wieso macht man da nicht einfach mal eine Kontrolle? Ein kleines Blutbild ist weder teuer noch kompliziert noch sonderlich ungewöhnlich. (Ich glaube der Transport mit Blaulicht und tatütata war erheblich aufwendiger und vor allem sehr viel teurer!)

    Wenn es für euch nicht so schrecklich gewesen wäre, wäre es echt was zum totlachen. Da stehen zig Ärzte ums Bett und wissen wegen der schlechten Werte auf dem Papier nicht weiter. Wenn mal einer deine Frau angeguckt hätte, hätte man mal auf eine Idee kommen können, oder? Welch Armutszeugnis!

(20) 20.09.13 - 15:03

Was euch da passiert ist, finde ich wirklich furchtbar, so eine Geschichte ist echt heftig, aber (und da kann man mich jetzt steinigen) ich sehe die Sache etwas anders.
Angenommen, die Proben wurden im Labor verwechselt...das soll nicht passieren, das darf auch nicht passieren, aber Menschen machen Fehler. Oder vielleicht auch die Maschine, vielleicht war die kaputt und es handelt sich um einen Messfehler?
Wie dem auch sei, es wird ja den verschiedenen Ärzten vorgeworfen, nur auf das Blutbild und nicht auf den Patienten geachtet zu haben, dazu zwei Anmerkungen: 1. nicht jeder Arzt ist Spezialist für alles. Das heißt, wer Medizin studiert hat, kennt sich nicht explizit mit jedem Krankheitsbild aus, deswegen gibt es Fachärzte. Der Gyn hat gesehen, dass die Werte nicht okay sind und ans Krankenhaus überwiesen, das örtliche Krankenhaus hat die Werte+Überweisung gesehen und ans nächste Krankenhaus überwiesen, meiner Meinung nach genau richtig so. Gefahr im Vollzug, wieso erst warten und lieber selber erst noch ein Labor abnehmen (wodurch wertvolle Zeit vergehen würde) und ausprobieren und versuchen? Das fänd ich viel schlimmer. Zu sagen "das ist eine Nummer zu groß für uns, da geben wir lieber an Experten ab" finde ich genau richtig.
Zweite Anmerkung: "man sieht nur die Werte und nicht den Patienten"...jain. Normwerte entsprechen der Norm. Und ebenso wie es Menschen gibt, die nicht zwischen 165 und 190cm groß sind, sondern über 2 Meter, gibt es auch Menschen, wo medizinische Werte völlig aus dem Ruder laufen und man sieht es ihnen nicht an. Kleines Beispiel von heute morgen: Blutdruckkontrolle bei einem 50jährigen, fitten, fröhlichen, beschwerdefreien Mann: 230/110 - kein Witz. Mir persönlich wäre bei dem Wert schon lange mindestens ein Hirngefäß geplatzt, aber der Mann war seit 15jahren nicht beim Arzt und hat so wahrscheinlich seit Jahren unerkannte Hypertonie und sich immer mehr gesteigert. Ebenso kamen schon gut gelaunt Patienten zu Fuß bei uns an, die nach dem Labor eigentlich zitternd auf dem Boden liegen müssten. Was ich damit sagen will: es kann durchaus sein, dass die Ärzte im ersten Krankenhaus auch dachten "für die Werte sieht die Frau aber erstaunlich fit aus", aber lieber Vorsicht als Nachsicht, oder? Besser so rum, als anders! Viel schlimmer wäre es doch, wenn eine schlimme Erkrankung nicht erkannt würde, weil man die Werte auf die leicht e Schulter genommen hätte! Vielleicht sind sie nicht korrekt mit der Info ansich umgegangen und haben euch dadurch große Angst gemacht...aber so eine Verdachtsdiagnose macht immer Angst.
Nochmal: ich find's wirklich heftig, was euch da passiert ist und die Stunden der Angst waren bestimmt schlimm.Aber es gab ein Happy End! Seid glücklich darüber und überlegt nicht, wen ihr wieso anschwärzen könnt. Das Leben ist zu kurz, genießt es. :-)

  • (21) 20.09.13 - 17:10

    Das mit den Basisblutwerten ist aber Universalwissen, unabhängig von der Fachrichtung.

    Wenn die Werte so drastisch waren wie Reaktion darauf, hätte die Frau auch Syptome haben müssen. Hatte sie aber nicht (weil ihre echten Werte ja auch okay waren).

    Deshalb ist die Maschinerie, die da losgegangen ist, unverhältnismäßig und unnötig.

    • (22) 20.09.13 - 21:43

      Nein, das ist schlichtweg falsch, denn Blutwerte alleine sagen NIE etwas über den Zustand des Patienten aus! Sie geben IM VERLAUF GEMESSEN lediglich eine Tendenz!

      Nich jeder reagiert auf alles gleich! Der eine stirbt fast, weil er nen Schnupfen hat, der nächste kommt auf zwei Beinen in die Notaufnahme und wird dann Not-Operiert! Gibt es alles!

      Werte angucken bringt dir ohne den Patienten NICHTS!

      Dazu kommen noch weitere Umstände, wonach ich die Reaktion der Gyn sehr gut verstehen kann:
      1. In der Regel hat eine normale Praxis kein eigenes Labor. Meist gehen 1-2 mal pro Tag die Blutproben raus und kommen dann nach einigen Stunden wieder ausgewertet zurück, d.h. die Gyn hätte evtl. nicht "mal eben" neue Werte machen können!
      2. handelt es sich aufgrund der vorherigen Thrombose mit aktueller Heparin-Therapie um eine Risiko-Sch´wangerschaft. Zudem kann Heparin z.B. eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie auslösen (kurz HIT), an der die Patienten potenziell sterben können, weil die Blutgerinnung garnicht mehr funktioniert.
      3. Bei einem akuten Schub einer neu aufgetretenen Leukämie (das Wort ist ja im Anfangspost genannt worden) MÜSSEN KEINE Symptome vorliegen!

      Klar, das erste Krankenhaus hätte kontrollieren können... Aber bei potenzieller Lebensgefahr bin ich dafür, lieber einmal zu viel Alarm zu schlagen, als einmal zu wenig!

      Bye,

      Wibbi

      • >>Werte angucken bringt dir ohne den Patienten NICHTS!<<

        genau. Genau darum gehts. Im vom TE geschilderten Fall wurden aber "nur" die Werte angeguckt, die Verfassung der Patientin war....äh... nebensächlich?

Top Diskussionen anzeigen