Inklusion: Ein behindertes Kind im Regelkindergarten eures gesunden Kindes

Hallo urbianer,

es würde mich einmal interessieren, wie ihr dazu steht.
Wer mag, kann auch gerne hier etwas schreiben.

Ich selber werde mich mit persönlichen Äußerungen in der Öffentlichkeit sehr zurück halten, bitte um Verständnis!

Per PN bin ich aber gerne zu mehr Diskussion bereit, denn es ist mir wirklich wichtig, zu wissen, wie ihr darüber denkt.

Vielen Dank, reykja

Wie würdet ihr das finden?

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Aha...

WIR sollen dir unsere Meinung sagen, aber du stellst nur zur Diskussion.

Nö. Finde ich doof, mach ich nicht mit.

Da kann ich zwar Verständnis für haben, aber ich bitte dich, habe auch Verständnis dafür, dass ich finde, so kann nicht diskutiert werden.

L G

White

"Ich selber werde mich mit persönlichen Äußerungen in der Öffentlichkeit sehr zurück halten, bitte um Verständnis!"

Nöö, kein Verständnis. Mit Deinem Nick bist Du nicht Teil einer schützenswerten Öffentlichkeit. Oder ist reykja ein Künstlername, bei dem alle Welt (außer mir) sofort weiß, welche reale Person sich dahinter verbirgt? #kratz

sag bloß, Du weißt nicht, wer Reykja ist ?!? #zitter

:-p

Liebe Grüße

liki

an die TE: ich schließe mich an: Meinung gegen Meinung, ohne Vorleistung wird das nichts. #sorry

Wo liegt das Problem?#kratz

Behinderung ist doch nicht ansteckend! Wieso sollte es einen stören, wenn ein behindertes Kind dabei ist?

Ich bin mir fast sicher, in welche Richtung sich deine Meinung beläuft....

Meine Meinung werde ich Dir so mit Sicherheit auch nicht mitteilen

Ich glaube du solltest mal in die VK. Ich glaube deine Gedanken gehen in die falsche Richtung! Ich habs auch grade erst gesehen!

VG
Mateo

Umso neugieriger bin ich jetzt, warum sie ihre Meinung nicht offen vertreten mag.

ich auch. Und ich hatte vorher gar nicht in die VK geguckt. (mache ich sehr selten) und etwas impulsiv einen flapsigen Beitrag geschrieben.

ich vermute, schlechte Erfahrungen mit anderen Eltern - was mir leid täte.

Du hast recht, dann nehme ich meine Vermutung zurück :) Ich gehe aber davon aus, dass einige ähnlich dachten ;)

Dann sage ich kurz etwas dazu, unser Sohn ist in einem integrativen Kindergarten und wird dann auch auf eine Integrative Schule wechseln. Unser Sohn ist gesund, wir denken, dass unser Sohn von kranken Kindern genauso viel lernen kann, wie kranke Kinder von unseren Sohn.

LG

Das tät mir auch leid.

ich habe zum Glück direkt in die VK geschaut, weil ich die Frage so komisch fand.

Dann lass ich meine Gedanken dazu mal hier ab:

meine Tochter geht in einen integrativen Kindergarten. Ich finde es gut, dass sie auch mit behinderten Kindern Alltag erlebt und sie reagiert im Kindergarten nicht besonders auf körperliche oder auch psychische Andersartigkeit. Seltsam ist, dass sie ausserhalb des Kindergartens schon auf Menschen mit Spasmen oder auffälligen körperlichen Behinderungen reagiert. Offensichtlich übersieht sie das im Kindergarten.
Da gibt es nur nette und nicht so nette Kinder und natürlich die blöden Jungs, also alle Jungs.

Was ich neben dem unbefangenen Umgang dort für meine Tochter auch toll finde, ist das tolle Bewegungsangebot, da dort staendig Bewegungstherapeuten vor Ort sind, die auch immer wieder Programm für alle Kinder machen.

Welche Behinderung hat das Kind??

Sind teure Umbaumaßnahmen erforderlich, Geld fließt nur "in das eine Kind", die anderen Kinder, die neue Wippe, Schaukel etc. bräuchten "gehen leer" aus??

Der Kindergarten mit den längsten Betreuungszeiten, hat jetzt 5 Tagesplätze weniger, für die berufstätigen Eltern??

Grundsätzlich
warum sollte ein taubes, blindes, mit Down S., etc. Kind nicht in einen normalen Kiga, "inklusiert" werden?

Bei Kiga bin ich da offen, Schule sieht da "noch" ein wenig anders aus.

Mein Sohn ist die ersten 2. Schuljahre auf einer Sprachheilschule und wir finden es sehr gut dort. Die Schulen sind nicht ausgerichtet, auf Inklusion. Die Klassen sind trotzdem 22-25 Kinder stark. Der 2. Pädagoge nur wenige Stunden in der Woche in der Klasse. Wird als Vertretungskraft mißbraucht.

Warum wird die TE angemacht, weil Sie, evtl. anderer Meinung ist?
Vielleicht hat sie ein behindertes Kind und es soll als "Musterinklusion" herhalten?

Gruß claudia

Also:
Ich finde es an sich super, so lernt mein Kind auch, dass es auch andere Kinder gibt, Kinder mit Behinderungen. Im Musikgarten haben wir in der Gruppe 2 Kiddis mit Trisomie 21. Die sind zwar 3 Jahre älter aber trotzdem da gut aufgehoben.

Ich würde allerdings drauf bestehen, dass eben im Kindergarten nicht zu viele geistig behinderte Kinder sind. Denn ich denke mal, dass meine Tochter was lernen soll, sich weiterentwickeln soll und nicht auf der Strecke bleibt, weil eben diese Kinder stärker und intensiver gefördert werden müssen.
Wir haben hier einen kindergarten extra für Kinder mit behinderungen, da ist es genau das Richtige - kleine Gruppen mit individueller Förderung und Spaß an der Sache.

Das klingt jetzt etwas komisch: Ich finde es immer gut wenn auch "andere" Kinder mit meinem Kind Kontakt haben. In unserem kindergarten haben wir Säuglinge, farbige Kinder, Kinder mit anderen Religionen und auch mit Englisch oder Chinesisch als Muttersprache.

Solange meine Kleine da Vorteile draus ziehen kann - in diesem fall vielleicht Weltoffener und tolleranter, sehr gerne. Es ist eben immer die Relation.

Die Frage ist eher, ob man dem behinderten Kind einen Gefallen tut - denn Kinder können auch oftmals super grausam sein (weiß ich aus eigener Erfahrung)

Liebe Grüße

ich wüßte nicht ,warum mein (gesundes) kind davon nicht profitieren sollte

als mutter eines binderten kindes würde ich mir die auswahl an kindergärten gut anschauen und dann entscheiden, was für mein kind das beste ist.
sehr viele sonder/ heilpädagogischen einrichtungen sind natürlich sehr viel besser eingerichtet, ausgestelltet, sei es nun an personal oder räumlichkeiten, bespziellen gerätschaften, behindergetengerechten toiletten usw. (vor kurzem habe ich das erste mal eine rollstuhlschaukel und ein rollstuhlkarusell beguteachten dürfen. einfach klasse)

aber für die gesunden kinder kann ich nur vorteile ehen.

Was genau ist Dir wichtig ? LG Mutter von 3 gesunden Kindern die in der Schwangerschaft mit einem Kind viel durch gemacht , da Verdacht auf Schwerbehinderung bestand

EIN behindertes Kind im Regelkindergarten, das ist keine Inklusion!

Wichtig ist was das Kind für eine Behinderung hat. Ist es Schwerstbehindert finde ich es persönlich nicht gut. Nicht wegen meinem Kind sondern wegen dem Behinderten. Die Erzieherinnen haben nämlich nicht alle eine integrative Ausbildung, können das Kind nicht richtig fördern UND es fehlt an zeit. Massig zeit. Es fehlt an Behinderten gerechten "Spielsachen" lauter solche rattenschwänze. Ist der kiga und das aussengelände für einen Rollstuhl geeignet.

Weißt du, ein "normales" gesundes Kind hat kein Problem mit Behinderung. Es ist interessiert und kann auch von diesem Kind lernen. Toleranz, Verantwortung, es kann helfen, bei der Brotzeit zum Beispiel, beim Spiel, es kann vorsingen und und und. Ich finde es gut, je nach grad der Behinderung. Aber einfach deshalb weil ich als Mutter eines Behinderten Kindes die bestmögliche Förderung haben möchte und das erscheint mir im regelkita schwierig.

Umgedreht als Mutter eines gesunden Kindes hätte ich kein Problem damit, ich würde meinen Kind erklären was dem anderen fehlt, das es nicht alles machen kann und sicher Hilfe braucht. Und natürlich das nein Sohn sich nicht scheuen soll zu helfen!

Ich finde es, entschuldigt, krank wenn man Kinder schon dazu erzieht sich vor Behinderten fernzuhalten.

Gestern hat mein Sohn ganz wunderbar mit einem Kind mit Down Syndrom gespielt. Eltern die die Nase Rümpfen und ihr Kind da wegziehen, nein, da werd ich mehr als sauer!

Ich für meinen Fall mache die TE nicht "an", sondern finde, dass so (ohne die Meinung der TE) nicht diskutiert werden kann.

Ich denke, nachdem ich ihre VK überflogen habe, dass sie der Inklusion positiv gegenübersteht. Aber ich mag eben derartige Umfragen nicht, in der eine Diskussion zwar erwünscht ist, der Eröffner sich jedoch bewusst nicht äussert.

Das ist für mich nicht konstruktiv, darum schreibe ich dann nicht, sage aber auch, warum.

Ansonsten ist das nämlich ein sehr interessantes und wichtiges Thema.

L G

White

" Wir haben hier einen kindergarten extra für Kinder mit behinderungen, da ist es genau das Richtige - kleine Gruppen mit individueller Förderung und Spaß an der Sache."

Na sicher! Separieren wie die behinderten Kinder doch! Sorry, kein Verständnis! "Solange meine Kleine da Vorteile draus ziehen kann - in diesem fall vielleicht Weltoffener und tolleranter, sehr gerne. Es ist eben immer die Relation."

Es geht hier nicht immer nur um den eingenen Vorteil!

" Die Frage ist eher, ob man dem behinderten Kind einen Gefallen tut - denn Kinder können auch oftmals super grausam sein (weiß ich aus eigener Erfahrung)"

Kinder, die damit von Beginn an aufwachsen empfinden diese OT "anderen" Kinder, gar nicht als so anders und sind auch nicht grausam. Es kommt immer darauf an, wie im Elternhaus damit umgegangen wird.

Meine Frau ist Physiotherapeutin und hat eine Weile in einem Integrativen Kindergarten gearbeitet. Dort gab es so gut wie keine Hänseleien! Im Gegenteil. Behinderte Kinder fühlten sich intigriert und angenommen. Was ihnen Selbstvertrauen gab.

VG
Mateo

Meine Tochter ist mit Behinderung in ihrem Umfeld aufgewachsen und sie hat keine Berührungsängste.

Für gesunde Kinder ist es sicherlich eine Bereicherung. Vorausgesetzt der Kindergarten ist so konzipiert, dass die ideale Förderung für das Behinderte Kind gegeben ist und für die "gesunden" Kinder auch.

Mein Neffe ist Schwerstbehindert und war in keinem Regelkindergarten. Die Eltern sind der Ansicht, dass er in einem Kindergarten für Behinderte Kinder wesentlich besser gefordert wird und nicht dauernd (leider auch in den Augen anderer Eltern) der Exot ist.

LG
B.

Ich unterschreibe hier gerne.

Möchte nur auch gerne den Zusatz geben, dass ein behindertes Kind doch dann erst richtig integriert ist, wenn es wie alle anderen Kinder auch, mal gehänselt wird.

Bei uns haben die schwerer betroffenen Kinder einen eigenen Betreuer, werden als nicht nur von den "normalen" Erzieherinnen betreut. Dazu sind staendig zwei Bewegungstherapeuten vor Ort, die Programm für die behinderten Kinder anbieten.

Die Gruppen der behinderten Kinder sind entsprechend ausgerüstet, es gibt auch entsprechende Sanitärräume.

Spezielles Spielzeug? Ausser Bewegungsspiele, was soll denn das sein?

ich bin davon ausgegangen, dass ein integrativer Kindergarten so aufgestellt sein MUSS.

Hallo,

danke für alle Antworten, die sich ans Thema halten!

Ich wollte euch nicht vorgreifen mit meiner Meinung.

Ich selber denke, es kommt auf das behinderte Kind an. Und auf die Einrichtung natürlich auch.

Einen schönen Sonntag, reykja

irgendwie kann ich Deinen Beitrag nicht positiv empfinden.

Je mehr kranke Kinder im Kindergarten, um so mehr zusätzliche Kräfte gibt es.

Ich bin mir sicher, dass gesunde Kinder sehr viel daraus lernen, u.a. auch, das man keine Berührungsängste braucht.

Kinder, die vo Anfang an den Umgang mit kranken Kinder lernen, werden sicher nicht anfangen sie zu hänseln.

Wir hatten 3 Jahre ein schwerstbehindertes Mädchen in der KITA, sie war nicht nur in der Gruppe ein fester bestandteil, sondern in der ganzen KITA. Das Mädel hat den ganzen Tag gespuckt, sie wurde nicht einmal gehänselt.

Kinder fangen oft an zu hänseln, wenn sie mit etwas neuem, für sie beängstigendes zu tun haben, oder aber, weil die Eltern sie intollerant erzogen haben!.

Könnte noch mehr dazu schreiben, weil mich so eine "hauptsache wir haben einen Vorteil "-Einstellung sehr nervt, aber ist mir mit dem Handy zu anstrengend und ich habe keine Lust den Laptop anzumachen

In vielen Kindergärten ist es aber so das nicht extra ein heilerziehungspfleger eingestellt wird sondern das Kind von einer Erzieherin betreut wird. Das hört sich gut an, pro integrativplatz eine Erzieherin mehr aber es ist im Alltag nicht umsetzbar.

Außerdem brauchen diese Kinder wohl spezielle Betreuung und Spielsachen. Mit Memory, Lego, steckspielzeug und Bücher kommt ein zb blindes Kind schlecht klar.

Das alle notwendigen Sachen im integrativ Kindergarten vorhanden sind ist selbstverständlich doch sprach die TE vom regelkindergarten.

Ohne heilerziehungspfleger und integrativer Ausstattung.