Wir müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen!

    • (1) 14.10.13 - 11:25

      Sagt nicht nur der hier:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-parlamentspraesident-schulz-europa-ist-ein-einwanderungskontinent-a-927616.html

      Denn seien wir doch mal ehrlich:

      Wir profitieren von der Ausbeutung der Flüchtlingsländer durch billige Rohstoffe, Überfischung der Meere, etc

      Wir profitieren durch Hungerlöhne und Arbeitsbedingungen, die immer wieder Tote fordern

      Wir profitieren durch Lebensmittelspekulationen, durch die sich viele Menschen in den Flüchtlingsländern kaum mehr was zu essen leisten können.

      Das alles beschert uns einen tollen Lebensstil, bei dem es einem Hartz4 Empfänger besser geht als dem afrikanischen Durchschnittsverdiener.

      Und da geht es nicht nur um eine moralische Verpflichtung. Die wollen einfach ein bisschen was von dem zurück, was wir ihnen weggenommen haben.

      • Hallo,

        wir sollten nciht nur mehr Flüchtlinge aufnehmen sondern unsere gesamte Politik in diesem Zusammenhang ändern. Kann doch nciht sein, dass wir gutausgebildetet Menschen hier haben, die aber nciht arbeiten dürfen, weil wir ihre Ausbildung nicht anerkennen oder noch nicht wissen, ob und wie lange sie hier bleiben dürfen. Und in den Jahren bis das dann entschieden wird vergeuden wir so wertvolle Arbeitskraft udn vor allem Wissen.

        vg, m.

        Deine Überschrift unterschreibe ich komplett.

        Deine Argumentation nicht so sehr.

        Denn meiner Meinung anch geht es absolut um eine moralische Verantwortung. Es geht nciht darum, dass diese Menschen durch die Tatsache dass die Erste-Welt-Staaten die Dritte-Welt-Staaten ausbeuten sich eine Art Bleiberecht "erarbeitet hätten"...das würde die Diskussion nach der Berechigtung von Menschen aus Bürgerkriegs- und Schwellenländern auf den Plan rufen.

        Wir haben die moralische Verpflichtung Menschen aufzunehmen, zu helfen und zu finanzieren weil es uns gut geht. nicht jedem Einzelnen im gleichen Maße aber uns als Deutschen.

        Wir beanspruchen für uns ein aufgeklärter und humanitärer Staat zu sein. Da müssen Taten folgen.

        Wir müssen Menschen aufnehmen weil es nicht unsere Leistung ist, im warmen und sicheren Deutschland in der MItte Europas geboren zu sein. Es ist nicht unser Verdienst und wir haben nichts dazu beigetragen. Wir haben kein Recht per se auf ein sicheres Leben hier, es war eine Mischung aus Zufall und Glück die uns in unser Leben hieingeworfen hat und genau deswegen müssen wir denen die dieses Glück nicht hatten ein kleines bisschen Platz machen.

        • hallo!
          ich stimme dir voll und ganz zu!
          wir haben hier in europa sehr gute vorraussetzungen, die uns helfen, so "reich" und "erfolgreich" zu sein!

          indem wir flüchtlinge aufnehmen, können wir uns nicht davon frei kaufen und andere menschen weiter ausbeuten! leider liegt es scheinbar in der natur des menschen andere auszubeuten. ich bin eigentlich nicht dafür, alles unter staatliche obhut zu stellen und für alles gesetze zu entwerfen. wenn es jedoch nicht anders geht, sollte der staat vielleicht die einfuhr gewisser produkte verbieten!

          man sagt ja, wenn eine hose nur 50 cent mehr kosten würde, dann wäre den arbeitern in den herstellungsländern sehr geholfen. leider kommen aber nichmal diese 50 cent, die (fast) jeder gerne zahlen würde, da an! weil sämtliche zwischenhändler sich schön die taschen voll hauen!
          wir sollten mehr flüchtlinge aufnehmen, ja, aber es ist auch wichtig, die rahmenbedingungen in den anderen ländern positiv zu beeinflussen oder wenigstens damit aufzuhören, sie negativ zu beeinflussen!
          lg julia

        • Aber das Traurige ist, dass viele es nicht sehen.

          Viele sind tatsächlich davon überzeugt, dass sie "besser" sind und sehen nicht, was für ein Glück sie hatten, hier geboren worden zu sein.

          LG,
          Natalia

      Was wir Deutschen nicht alles müssen, ich kann es langsam nicht mehr hören, #sorry
      Ich allein bin niemandem etwas schuldig, ich zahle meine Steuern, mein Mann tut mit der kalten Progession, in der er sich befindet, mehr als genug für den Staat.

      Ich kaufe keine Billig-Ware, ich nehme niemandem etwas weg.

      Müssten die Länder nicht selber mal anfangen, etwas zu ändern?

      Ich finde das alles viel zu pauschal beurteilt.
      Sicher kann man helfen, aber dieses Wort "MUSS" lässt mir das Frühstück von heut Morgen wieder hochkommen!

      • "Müssten die Länder nicht selber mal anfangen, etwas zu ändern?
        "

        Und das hilft den Flüchtlingen jetzt wie...? #kratz

        Es geht auch nicht darum dass DU niemandem etwas wegnimmst (allein die Rohstoffe für sicher auch dein Handy kommen woher...?, Baumwolle nicht nur für Discounterware etc). sondern dass wir asl Europäer verantwortlich sind auch für diese Zustände.

        Und abgesehen davon bleibe ich bei meiner HTese dass wir nichts dafür getan haben in Sicherheit und relativem materiellen Wohlstand geboren zu sien und daher nicht das Recht haben, uns darauf auszuruhen und zu fordern "die sollen ihre Probleme mal selber lösen"...

Top Diskussionen anzeigen