kommuniongruppe

    • (1) 03.11.13 - 13:50

      Hallo,

      ich halte in ein paar Tagen meine erste Gruppenstunde zur Erstkommunion als Gruppenmama und wäre froh um ein paar Tippa für ein Anfangsritual???Evtl mit einer Kerze o hat da jemand Erfahrung was gut ankommt???und gab es bei euch erst eine Verköstigung u danach unterricht o andersrum????

      Danke im Vorraus für eure ANtworten

      Jenny

      • Hallo,
        ich war im letzten Jahr Gruppenleiterin. Wir haben in der ersten Stunde eine Gruppenkerze gestaltet mit den Namen der Kinder drauf, die dann das Jahr über allerdings in der Kirche gestanden hat. Ach so, das Thema der ersten Stunde war "Taufe", ich habe dann das Taufkleid unserer Kinder mitgenommen und die Taufkerze.

        Ich habe dann nochmal eine in klein gemacht für unsere Gruppenstunden.

        Wir sind immer mit einem bestimmten Lied angefangen und haben mit einem Lied aufgehört. Für die Gruppenstunde selbst hatten wir immer Vorgaben, was erarbeitet werden musste und haben Tips von den Katecheten bekommen, wie wir das Thema am Besten angehen.
        Am Ende gab es dann Kaffee/Getränke und Kekse für alle.
        Wir hatten auch die Möglichkeit, die Gruppen unterschiedlich zu gestalten, d.h.:
        - einige haben sich für die traditionelle Tischgruppe (eine Mutter leitet, die Kinder kommen zu ihr) entschieden
        - andere haben sich mit den kompletten Familien getroffen
        - andere wiederum, da gehörten wir zu, haben sich mit Kindern und Müttern getroffen, jedesmal bei einem anderen
        Ich muß sagen, wir haben 5 Gruppenstunden gehabt, es hat riesigen Spaß gemacht und ich denke, daß werde ich bei unserem Kleinen auch wieder machen, aber da haben wir ja noch ein paar Jahre...
        LG,
        Martina75

        • Hier ist übrigens der Liedtext von dem Lied, welches wir am ANfang gesungen haben:

          1. Im Namen des Vaters fröhlich nun beginnen wir. Er hat alle Welt erschaffen: Gott, wir danken dir dafür.

          2. Im Namen des Sohnes kommen wir zusammen hier. Er ist unser aller Bruder. Jesus Christ, wir folgen dir.

          3. Im Namen des Geistes bitten wir um Gottes Kraft. Jedem Kinde soll er helfen, dass es seine Arbeit schafft.

          Die Melodie müsstest Du Dir evtl. mal googlen, vielleicht kannst Du das Lied auch auf Youtube finden...

          LG,
          Martina

      wir hatten da eine Mappe aus der Pfarrei, wo alles genau drinstand. Aber das ist so lange her- ich erinnere mich nicht mehr.
      Ein Lied, das am Anfang jeder Stunde gesungen wird (und vielleicht aus am Ende) wäre doch was? Dazu kann auch eine Kerze brennen.
      Zum Essen gabs bei uns nichts, nur an einem speziellen Tag, wo Brot gebacken wurde und einmal als "wir feiern ein Fest" auf dem Plan stand.

      Hallo,

      bei uns vor 15 Jahren gab es eine Mappe von der Pfarrei. Da waren jeweils die Themen der Gruppenstunden mit ungefährem Ablauf, sprich Elementen, die drin vorkommen mussten.
      Das Drumherum konnten wir nach eigenem Gusto gestalten.

      In der Gruppe, die ich gemeinsam mit einer anderen Mutter leitete, haben wir es so gemacht, dass wir in jeder Gruppenstunde anfangs ein Lied gesungen oder ein Gebet gesprochen hatten, das die Kinder reihum aussuchen durften ( zum Thema passend hatten wir immer ein Gebet und zwei Lieder zur Auswahl gestellt).
      Unsere Kerze bekam in jeder Woche ein Themenelement dazu. Die Elemente hatten wir Mütter schon vorher gestaltet und parat gelegt.

      Das fanden die Kinder sehr schön und gesungen haben wir auch meist mehr Lieder als im Vorschlagsverlauf angegeben.

      Am Ende der Stunde gab es von uns immer einen kleinen Imbiss, Wasser, Tee, Kakao, Saft, Kekse, Muffins.
      In der Stunde, die ums Brot ging, haben wir dieses gebacken und dann anschließend verzehrt ( hatten noch ein wenig Belag dazu).

      Die Gruppenstunde war immer abwechselnd bei einer von uns beiden und die Kinder wurden dorthin gebracht.

      Lt. Rücksprache mit den Eltern fanden die Kinder es sehr schön und waren auch traurig, als die Treffen vorüber waren.
      Unsere Gruppe hat sich nach der Kommunion dann noch einmal getroffen. Da haben wir mit den Kindern über "ihren" Ehrentag gesprochen und eine kleine Nachfeier gemacht!

      LG

    • (7) 05.11.13 - 07:05

      Mal ne andere Frage... muss man das als Mutter zwangsläufig machen?

      Ich frag jetzt grad so doof in den Raum, weil ich die einzige Protestantin weit und breit bin ;-) und meine Kids sind katholisch (weil es eben auch alle Freunde sein werden und sie dann alles gemeinsam machen) und ich bin weder bibelfest noch besonders gläubig (mein Mann eher :-) ) ... .

      Hm???

      LG

      Steffie

      • nein, das muss nicht jede Mutter machen. Habe auch nur bei einem von meinen drei Kindern eine Kommuniongruppe gehabt- bei den anderen beiden hatte ich beruflich bedingt keine Zeit mehr.
        Die Gruppen sollen halt nicht zu groß werden, ca. 5-6 Kinder maximal, also wenn 40 Kinder zur Kommunion gehen werden, braucht man ca. acht Mütter/Väter die je eine Gruppe übernehmen.
        Meist übernimmt auch noch ein Kaplan, eine Gemeindereferentin oder sonst jemand aus der Pfarrei ein, zwei Gruppen.Je nachdem wie bereit sie Eltern zur Mitarbeit sind.
        Und man muss die Bibel nicht auswendig können;-)
        Also ich hätte Probleme gehabt, wenn ich als Katholikin meine Kinder evangelisch taufen lassen müsste,nur weil alle Freunde evangelisch sind. Mir sind die "Lutherischen" absolut fremd.
        Da steht mit die russisch-orthodoxe Kirche weit näher.

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