Jede 5. Frau zwischen 40 und 45 Jahren bereits kinderlos, Tendenz steigend.....

    • (1) 09.11.13 - 17:48

      ....da frage ich mich persönlich, Mutter von inzwischen 2 Kindern, wie meine Zukunft zwischen diesen "Nicht Müttern" aussehen wird? #zitter Gerade was den Arbeitsplatz betrifft, sind wir "unflexibleren" Mütter doch klar im Nachteil, oder doch nicht?

      Wie denkt ihr darüber? Bin auf eure Meinungen gespannt!#danke

      Hier mal der Artikel:
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/statistisches-bundesamt-immer-mehr-frauen-bleiben-kinderlos-a-932324.html

      Liebe Grüße
      Fia

      • "Gerade was den Arbeitsplatz betrifft, sind wir "unflexibleren" Mütter doch klar im Nachteil, oder doch nicht?"

        Hallo,

        ich habe das auch gehört, aber im Gegensatz zu dir, habe ich da keine "Angst", dass ich dadurch benachteiligt werde sondern finde es eher traurig, dass die Wirtschaft es nicht möglich macht, trotz Kinder Karriere zu machen. Ein Beispiel kann ich dir nennen: Ich war jetzt 2 Tage in Köln zum Weiterbildungsausschuß im Rahmen des BR. Unser Unternehmen hat ca. 5600 Mitarbeiter in Deutschland. Nicht nur, dass ich die einzige Frau im Weiterbildungsausschuß war, auch die TN, die z.B. für Führungsseminare geplant waren, waren im großen und ganzen nur Männer. Warum? Weil man in unserem Unternehmen nur dann eine höhere Position inne hat, wenn man auch bereit ist, sich 120% für die Firma aufzuopfern.
        Es ist nicht "gewünscht", dass z.B. die Stelle eines Gruppenleiter durch 2 TZ arbeitende MA besetzt wird, selbst dann, wenn man auf diese Weise deutlich mehr Zeit abdecken könnte. Und solange das so ist, solange werden sich Frauen für ihre Karriere entscheiden.

        Hinzu kommen die unzureichenden Betreuungsmöglichkeiten in vielen Gegenden.

        Was mich aber interessiert: wie genau sollten dich Frauen ohne Kinder benachteiligen?

        vg, m.

        • "Es ist nicht "gewünscht", dass z.B. die Stelle eines Gruppenleiter durch 2 TZ arbeitende MA besetzt wird, selbst dann, wenn man auf diese Weise deutlich mehr Zeit abdecken könnte."

          Zudem wäre die Vertretung bei kurzfristigem Ausfall auch besser geregelt!

      Hallo,

      benachteiligt wirst Du später eher auch nicht sein.

      Denn dann werden Deine Kinder schon mal auf sich selber aufpassen können, oder?

      Benachteiligt werden eher "späte" Mütter, wobei die wohl entweder so gut verdienen, dass sie sich eine gute Betreuung leisten können oder endgültig aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

      GLG

      • so habe ich das auch persönlich erlebt. In Krabelgruppe war ich die einzige unter 30. Die Mehrheit der Mütter waren um die 38 Jahre beim ersten Kind. Keiner von denen wollte ihre Karriere fortsetzen, obwohl viele davon wirklich eine "Karriere" in dem Sinne von hohen Positionen hatten. Eine einzige Mutter, eine 39 Jährige, wollte weiter in Teilzeit arbeiten nach der Elternzeit. Alle Erstgebärende über 37, die ich kenne und einen gut verdienenden Ehemann haben, werden Hausfrauen ohne Rückkehr Willen.

    "(...) Gerade was den Arbeitsplatz betrifft, sind wir "unflexibleren" Mütter doch klar im Nachteil, oder doch nicht?"

    Ja sicher, ohne Frage, wir sind hier im Nachteil...
    Das war immer so, das ist so und das wird wohl immer so bleiben, egal, was die Politiker sich so alles ausdenken. Frauen mit Kindern sind nun mal in der Regel beruflich nicht so einsetzbar wie "flexible " Frauen, zumindest solange sie sich auch selbst um ihre mKinder kümmern wollen. Und wenn sie sich nicht kümmern wollen, fragt man sich , wozu die Kinder? Wobei es natürlich nicht immer die Frauen sein müssen, aber das ist ja eh klar...
    Dafür dürfen wir eben das Leben mit Kindern genießen, andere haben das nicht.

    Im Prinzip steht es ja jedem frei, ob er sich nun für oder gegen Kinder entscheidet.

    Kinder bedeuten nun mal, dass man sich sich u.a. auch beruflich einschränken muss. Anders geht es mMn kaum...
    Wer nicht bereit ist, dies zu tun, sollte keine Kinder bekommen. Man kann einfach nicht immer alles haben im Leben.

    • "Wer nicht bereit ist, dies zu tun, sollte keine Kinder bekommen. Man kann einfach nicht immer alles haben im Leben."

      Leider heißt Einschränkung heutzutage aber, dass man keine Karriere machen darf. dabei wäre es doch auch denkbar, sich nicht hinsichtlich der Karriere sondern der Arbeitszeit einzuschränken, indem die Ag z.B. flexible Arbeitszeitmodelle auch für weibliche Führungskräfte bieten.

      • Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass beides geht, also Kind und Karriere, egal welches Arbeitszeitmodell angeboten wird. Wer seine Kindern wirklich selbst gerecht werden will, muss mMn Einschränkungen im Beruf hinnehmen. Gut, das muss natürlich nicht zwangsläufig die Frau sein, aber ein Elternteil (oder beide) wird durch die Kinder eingeschränkt.
        Ich meine damit nicht, dass einer voll zu Hause bleiben muss, Teilzeit arbeiten sollte ja eigentlich Problem sein, aber Karriere machen ist da halt leider was anderes.

Top Diskussionen anzeigen