Kleinkind und Tablet/Smartphone etc.

Ich hatte vor einigen Tagen eine Diskussion über Folgende Thematik:
Sollte ein Kleinkind (alter drei bis 6 Jahre) den Umgang mit Tablet, Laptop, Smartphone und Fernseher haben oder nicht?

Bei der Diskussion kam meistens die eine "extreme" zum Vorschein, nämlich ein striktes NEIN. Ein Kleinkind solle sich in der freien Natur entfalten, bücher anschauen, sich austoben. Mit diesen technischen Dingen würde es "sozial komplett verblöden".

Meine Meinung dazu:
Meine Tochter ist fast 2 1/2 Jahre alt und ja, sie darf mal mein Smartphone in die Hand nehmen und die Tastensperre entsperren bzw. viedeos, auf denen sie selbst zu sehen ist (hab ja sonst keine anderen ) anschaun während einer längeren Autofahrt , sie darf fernsehen und hätte ich ein Tablet, dürfte sie irgendwann sicherlich altersgerechte Lernspiele spielen.
Natürlich alles in maßen! Von mir Ausgewählte Sendungen, beispielsweise eine Folge mickey maus in der früh und eine folge nochmal dann am abend.
Außerdem leben wir in so einer Zeit, wo das einfach dazugehört. Mittlerweile gestaltet sich ein Studium ohne Laptop und Internetempfang sehr schwierig. In der Arbeit hat man oft oder hauptsächlich mit Laptops/Computern zu tun.

Wieso sollte das den Kindern verboten werden, wenn es schon alltägliche Dinge sind, wie unsere kaffemaschine, Waschmaschine etc? Wenn es in Maßen geschieht, und andere Dinge wie zB draussen spielen, umgang mit gleichartigen usw. Nicht ausser acht gelassen werden, finde ich das Vertretbar.

Verantwortung tragen die Eltern, die sich dazu setzen sollten, das alles unter Kontrolle haben sollten und ein geregeltes Maß und Regeln finden sollten.

Was meint ihr?

Mein Sohn (16 Monate) darf mit dem Tablet spielen und spielt auch damit. Er hat eine große Freude damit, surft auf Youtube und hört sich da seinen Lieblingssänger an, spielt seine Spiele, Puzzles, Memory, Spiele für Kinder mit Altersempfehlung 4+ Jahre. Er ist unglaublich geschickt darin und war es von Beginn an (das Tablet haben wir noch nicht lange). Er navigiert und benutzt den Tablet PC wie ein Erwachsener. Da stellt sich manche Urbianerin sicher blöder an. ;)

Ich bin davon überzeugt, dass es ihm gut tut, es gefällt ihm und trainiert seine Fähigkeiten.

Aber: Nur bis zu einer gewissen Dosis.

Kinder brauchen Abwechslung im Spiel. Er braucht auch Spielsachen zum Anfassen, er muss auch laufen und toben und so viele Erfahrungen wie möglich sammeln.
Das ist extrem wichtig und liegt mir sehr am Herzen.
Er soll draußen herumlaufen, die Welt entdecken, mit Autos spielen, mit Figuren spielen, klettern. Er macht (echte) Puzzle, er malt, wir singen Lieder oder hören sie gemeinsam an, Bauen Sachen aus Lego oder Bauklötzen.
Ein Kind braucht diese Abwechslung, damit sich sein Gehirn und seine Fähigkeiten optimal entfalten können.
Und dann schadet auch ein virtuelles Spielzeug in Maßen nicht.

Und wenn er auf dem Tablet PC spielt, sitzen entweder mein Mann oder ich daneben und reden mit ihm permanent, erklären ihm, was er macht, wie was heißt usw.
Ein Computer reagiert zwar und ist interaktiv (anders als Fernsehen, aus diesem Grund lehne ich Fernsehen für Kleinkinder auch KOMPLETT ab), aber nie in dem Ausmaß, wie es ein Mensch tut.
Mir ist sehr wichtig, dass man beides verknüpft, wenn er schon auf dem Computer spielt.
Auch ein Bilderbuch, das man einem Kind nur in die Hand drückt, hat keinen pädagogischen Nutzen. Man muss gemeinsam mit dem Kind entdecken, lernen, Freude haben.

Und natürlich hat er eine ganze riesengroße Sammlung an Büchern, die er in und auswendig kennt. Ich kann gar nicht so viele Bücher nachkaufen, wie er bräuchte. :) Selbst wenn es auch Bücher auf dem Tablet PC gibt, mir ist wichtig, dass er auch richtige Bücher anschaut - die er sogar wesentlich lieber mag.

Ich verstehe nicht, wieso Leute immer von Extremen ausgehen müssen. Entweder das oder das. Ein Kind, das sich mit Technik beschäftigen darf, spielt keine "richtigen Sachen" mehr. Warum? Wieso geht nicht beides? Wieso kann man nicht dosieren? Das ist Aufgabe der Eltern.

Krass..unser 18 MOnate alter Sohn klaut sich mein Handy....das einzigstes was er damit macht ist darauf rumzudrücken, es auseinanderzubauen und vollzusabbeln.....:-)

als mein Sohn (knapp8) 2 war durfte er noch nicht an mein Handy aber nicht wegen "verblöden" sondern ganz einfach, weil ich nicht wollte, dass es kaput geht...Er hat Zugang zu Medien , allerdings hängt er nicht den ganzen Tag dran und Achtung, jetzt kommt- erliest Bücher ;-)
neulig hatte ich ein Gespräch mit seiner Physiorherapeutin. Sie hat ihren Kindern verboten Fernseh zu schauen. Am Ende haben sie immer bei Fremden geschaut, bis sie süchtig wurden. Also kann sowas auch nach hinten los gehen.

Kleinkind ist bei mir ehr so das Alter bis 3 und die brauchen das sicher nicht.

3-6 jährige, also im Kiga-bzw. vorschul und Grundschulalter, da seh ich das schone ein bißchen anders. Klar sollten sie sich überwiegend anders beschäftigen und raus an die frische Luft spielen gehen, aber sämtliche elektronische Geräte gehören heute so alltäglich dazu, dass sie wohl eh damit in Konatkt kommen.
Wer sich den ganzen Tag mit Büchern in der Ecke verkrümelt, ist sozial sicher auch nicht besser entwickelt....wobei Bücher???

Die spielen in ein paar Jahren sicher noch weniger eine Rolle.

Heute liest man doch schon e-Paper und e-books. Das hieße ja dann eigentlich, dass man seinem Kind auch dazu den Zugang verweigern würde.

Ich bin ja noch altmodisch und blätter jeden morgen meine Zeitung. Da sind die Zwerge doch auch interessiert und fragen "was ist das? Wo ist das? Was ist da passiert?
Ob nun auf Papier oder auf dem Bildschirm ist doch auch egal

Ob nun auf Papier oder auf dem Bildschirm ist doch auch egal

Das sehe ich ein wenig anders...

...es geht um das gefühlte...ein Papier fühlt sich viel wärmer und weicher an als ein kalter Bildschirm.

LG Daniela

Dafuer kann man sich an Papier schneiden...

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ein kleinkind ist ein kind zwischen einem und 3 jahren.
wir sprechen hier von kindern im kindergarenalter- ds ist ein wichtiger unterscheid.

ich denke kinder im kleinkindalter können meist sehr wenig anfangen mit elektronischen medien.

ab 2,5-3 jahren jedoch fangen die meisten kinder an sich auch dafür zu interessieren, vor allem natürlich wenn sie bobachten wie mama und papa dies eben auch nutzen.

ich persönlich glaube, daß sowohl eine folge mickey maus genauso wie ein tablet-spiel weder schaden noch helfen.
kein kind wird deshlab im studium medienkompetenter, weil es auf dem tablet "angry birds" gesspielt hat.
lernen tun kindern 10 mal mehr, wenn sie es mit einer bezugsperson machen, wenn sie die dinge erfahren, anfassen, riechen,...können- mit allen sinnen erfassen.
aber kein kind nimmt schaden an einem lernprogramm auf dem pc oder smartphone.

mMn ist weder das eine noch das andere richtig.

gleiches gilt für fernsehen.

kein kindergartenkind wird einen nachteil haben, wenn es kein fernseh schaut- es wird genauso wenig probleme haben, wenn es töglich eien 30 minütige sendung schaut.

Da hab ich mich bisschen falsch aisgedrückt, tut mir leid. Ja, ein kleinkind ist zwischen 1 und 3 Jahren. Sorry :)

Hallo,

das ist ein heißes Thema und habe von meinen Kindern 2 Beispiele.

Bei meinem Sohn der jetzt 14 Jahre alt ist, sah ich das nicht so eng und kaufte ihm mit 5 Jahre damals einen Game Cup, wem das noch ein Begriff ist #schein...er durfte auch Fernseh schauen. Und obwohl das alles immer im Rahmen war...ist er heute schon richtig "geil" auf diese neusten Teile und interessiert sich in keinster Weise für einen Sportverein usw. Auch als kleines Kind spielte er Lego, Playmobil noch sonstiges...

Mein kleiner Sohn ( 5) hat mit solchen Teilen gar keinen Kontakt und darf am Tag 1 Stunde Kiga schauen...

...und was soll ich sagen. Er baut so schön mit Legos, hat Phantasie und spielt wie ein Kind eben spielt.

Ich würde nie wieder den Fehler machen und den Kinder zu früh solche Geräte überlassen.

Diese Spiele wie Memory usw. fühlen sich doch in echt viel besser an, als wenn man sie auf einem Tablet spielt.

Wir haben doch schon so viel zu wenig Zeit für unsere Kinder und es ist doch viel schöner ein richtiges Buch vorzulesen oder ein Brettspiel auszupacken und wie früher zu spielen.

LG Daniela

Der untere Satz ist verdreht...aber ihr wisst was ich meine ;-)

Meine 4jaehrige darf am Computer spielen bzw an unseren Telefonen, Fernsehen und macht beides genauso gern wie malen, Buecher anschauen, toben und mit Lego bauen. Und, nu? So ganz funktioniert deine Theorie auch nicht. Deine Soehne haben halt verschiedene Charaktere.

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Hallo,

Mein i phone gebe ich nicht den Kindern zum rumspielen, ganz einfach weil es mich 700€ gekostet hat und ich keine Lust habe das es kaputt geht.
Mein großer (7) darf mein tablet benutzen und den PC unter Aufsicht.

Meine mittlere (bald 3) noch nicht, erstmal weil sie nicht gut mit den Dingen umgeht und ich nicht denke das sie das schon braucht.
Wenn der ältere Wii spielt, darf sie auch mal 10 min., sie versteht das absolut noch nicht und kann es auch nicht aber dann ist sie wenigstens wieder zufrieden.
Das sie mit Fernsehen schaut lässt sich nun nicht verhindern, da wir nur einen im Wohnzimmer haben und der Große nun mal auch schaut.

Aber deine altersspanne ist mir zu hoch, mit 5 sehe ich das schon um einiges lockerer als mit 3 Jahren.
Mit 5 durfte meiner auch mal DS spielen.

LG

Hallo,

Mein Kinder dürfen auch mit Technik spielen. Warum auch nicht. Das gehört mitlerweile zum Leben dazu.
Was im übrigen nicht heisst, das wir nie in der Natur sind oder od oder.

Gruss

Hallo

Mein Sohn hatte die erste Konsole mit ca 2 Jahren glaube die war von Vtech

Mit Kinderspiele wie Winnie the Pooh

Da konnte man auch mit lernen.
Inzwischen gibt es auch von Vtech Tablets mit Lern Spiele

Ich habe auch nichts gegen die Technik. Sie haben div Spielkonsolen- Tablet von Samsung und einen Laptop sowie Smartphone mit Internet

Finde das sollten die Eltern Vertretten können- andere Finden es zu früh. Andere nicht.
Man sollte auch da Tollerant sein ob ja oder nein und nicht anderen Eltern was Bevormunden

LG

#schock Mit 2 Jahren ?? #schock

Wie sagte mal ein Psychologe...

...das sind später fast alle mal meine Patienten #gruebel

Hallo

Sollte nicht jeder Entscheiden dürfen, wann man seine Kinder was schenkt ?
Toleranz

Nicht jeder erzieht seine Kinder gleich, wäre ja auch Schwachsinn

Genauso wie ich mir Denke * Aber nie Antworte* warum sollten Kinder mit 9-10 Jahren kein Smartphone mit Internet haben. Ich stehe dazu das meine Kinder es haben, aber toleriere es auch wenn andere Eltern sagen. No way Internet und Smartphone erst mit 16-18 Jahre

http://www.amazon.de/Vtech-80-61224-VTech-Smile-Lernkonsole/dp/B0002HNPGM/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1384692503&sr=8-2&keywords=vtech+spielkonsole

Ab 3 Jahre, wer sagt also das es eine Katastrophe ist wenn er es mit 2 Jahren bekam

P.S er ist Klassenbester und nicht in Behandlung, trotz aller Konsolen-Internet & Co geht er sogar in Vereine und zu Freunden

LG

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Wir sind, was elektronische Medien angeht, eher konservativ, bzw. sehr mager ausgestattet.
Wir haben keine Playstation, Wii oder ähnliches
Wir haben lediglich 1 Smartphone (meines), das wird nur von mir benutzt.
Mein Mann hat noch ein klassisches Handy.
Meine Tochter hat das alte ausrangierte Handy meines Mannes (Karte ist draussen). Damit kann sie noch Fotos machen und beim Ein- bzw. Ausschalten ertönt eine Melodie. Mehr ist es nicht.
Unser PC steht im kühlen Schlafzimmer und wird nur von uns für Mails oder private Dinge benutzt.
Das Laptop nutzen wir fürs Internet und wir verwalten da die Fotos/Videos.
Meine Tochter darf darauf Filmchen aus dem Urlaub anschauen (sie beim Tanzen in der Minidisco). Wenn sie das macht, ist es aber mit Fernsehen gleichzusetzen und TV ist für den Tag durch.
Einen Youtube-Clip hat sie bisher einmal gesehen "Sendung mit der Maus - wie kommen die Löcher in den Käse".
Sie ist an TV/PC, etc. aber auch nicht sonderlich interessiert - also forciere ich das schon mal garnicht. Kommt wahrscheinlich irgendwann von ihr selber früh genug - sie ist jetzt 4.
Ein Tablet haben wir nicht.
Allerdings bin ich da auch konservativ und spiele dann doch lieber "echtes" Memory.
Nicht konservativ im Sinne von "die Kinder verblöden bei elektronischen Medien", sondern einfach, dass ich nicht wüsste, warum ich nun Memory auf einem kleinen Bildschirm spielen soll, wenn ich doch die richtigen Memorykarten auf dem ganzen Tisch ausbreiten kann.

Auf der einen Seite wird immer wieder darauf hingewiesen, dass zuviel TV-Konsum den Kindern schadet, dann wiederum werden irgendwelchen Spielchen für PC/Smartphone als kindgerecht angepriesen.
Das wiederspricht sich für mich.
Abgesehen davon ist das Display meines Smartphones ja nun nicht grade riesig. Ich möchte garnicht, dass meine Tochter da irgendwelche Kinder-Apps benutzt. Stelle ich mir für die Augen einfach anstrengend vor.
Wir haben auch kein DVD im Auto um lange Autofahrten erträglicher zu gestalten.
Bisher konnten wir unsere Urlaubsfahrten nach Italien (immerhin um die 6-8 Stunden) ohne technische Hilfsmittel bewältigen.

Ich verteufel das alles nicht. Da wir diese Dinge aber selber auch nur eingeschränkt nutzen, liegt es nahe, dass unsere Tochter damit auch wenig konfrontiert wird.

hallo,

meine tochter 6 jahre und ich sind der meinung das sie zu meiner "kind sein zeit" hätte auf die welt kommen sollen, denn da hat man sich so eine frage garnicht stellen müssen, denn da gab es sowas garnicht...

ich halte von so zeugs nichts, wenn sie über 10 ist, kann sie ein pc lernspiel machen (löwenzahn zb.) 30 min und schluß.

ein kind brauch soetwas nicht, auch nicht für kurze zeit, im zimmer oder ein eigenes wo auch immer, erst recht nicht!

frage mich wie man sich das fragen kann, ob es in ordnung sei oder eher nicht.......................................

schlimmer sind ja die kinder die mit gerade mal 5 jahren sagen "das hat keinen apfel, das ist mir zu billig, will ich nicht".
soviel zum thema altersgerechte technik, die das kind soooo gut versteht und braucht, wie nen wasserkocher für die kinderküche.......................

und was ein erwachsener im alltag/leben braucht, hat ein kind nicht auch automatisch zu brauchen, oder will es mit einem mini auto zum kiga fahren;-)

grüße

Für Kinder Gibt es doch auch kinder Bücher,....für s tab.

Meine zwei haben mit 9 Monaten angefangen mein IPhone zu bedienen hatte damals eine Spieluhr installiert. Jetzt sind sie knapp 2 Jahre und das IPhone, Kindle, IPad wird perfekt beherrscht so das sie unsere Hilfe gar nicht mehr benötigen.

Mein Mann ist Programmierer und ja wir werden das auch weiter fördern und sie auch dabei unterstützen wenn sie später weiter Interesse zeigen.

Man kann wenn man gut ist richtig viel Geld dabei verdienen um die 40.000 Euro im Monat. Wenn wir das unseren Kindern auch ermöglichen indem wir unser Wissen weitergeben warum nicht.

#rolf

"Mein Mann ist Programmierer und ja wir werden das auch weiter fördern..."

Dein Mann ist bestimmt Programmierer, WEIL er mit 9 Monaten eine virtuelle Spieluhr hatte, garantiert!

Sorry, aber das hört man ja immer wieder... Und ich kenne KEINEN Programmierer, der mit 5 Computerspiele gespielt hat.

Um ein hohes Maß an Logik, Abstraktionsvermögen und Kreativität zu entwickeln (was man alles als Programmierer braucht), muss man nämlich andere Dinge tun als Vögel abzuschießen oder auf Play zu drücken...

Hallo,

meine beiden durften ab etwa 2,5 Jahren Fotos auf meinem I-Phone anschauen oder dann auch ein paar Apps benutzen (Kidnergarten-Kitty, Conni Zahlen und Buchstaben, Schlaf gut).

Seit Weihnachten (da waren sie 3;3) dürfen sie auch mal eine Folge "Michel" auf meinem Laptop schauen oder "Die Maus".

Sie schauen also schon mal was, aber nicht TV, da interessiert sie auch überhaupt nicht und solange das so ist, werd ich ihnen das Gerät auch nicht anschalten.

Natürlich ist alles eine Frage des Maßes, aber was unter Zweijährige vor solchen Medien zu tun hat, entzieht sich meinem Verständnis. Und auch bei Kindergartenkindern reichen aus meiner Sicht 1 - 2 Stunden in der Woche vollkommen aus.

Im frühen Grundschulalter mag dann 20 - 30 Minuten, im späten Grundschulalter 30 Minuten täglich ausreichend sein.

Sag ich jetzt - mal sehen, wie ich es handhaben werde, meine Kinder in dem Alter sind :-D.

Derzeit sind sie 4 und wir kommen mit ca. 15 Minuten alle zwei Tage hin.

LG,
delfinchen

Ich bin aber dennoch der Ansicht, dass von dem zweiten Geburtstag sowas überhaupt nicht sein sollte und dass sich der Medienkonsum im Alter meiner Kinder durchschnittlich auf etwa 15 Minuten pro Tag beschränken sollte.

Hallo!

Ich finde, hier ist es wie bei vielem: Das Maß macht es. Meine Tochter ist jetzt 4,5 und sie spielt gelegentlich mit meinem Tablet. Ich hab dafür geeignete Spiele-Apps installiert. Und auch mein Sohn darf sich hin und wieder mit einer App beschäftigen, das ist eine Vorleseapp, die wirklich süß gemacht ist.
Ich würde allerdings nie das Tablet als Dauerspielzeug zur Verfügung stellen. Und wenn es im Schnitt täglich weniger als 30min sind, denke ich nicht, dass das der freien Entfaltung eines Kindes entgegensteht. Smartphones, Tablets und Computer gehören heute zum Alltag, da sollte man sich nicht vor verschließen. Und darum können solche Gegenstände durchaus auch als Spielzeug für Klein- und Vorschulkinder dienen. Viel schlimmer, als dass meine Tochter gelegentlich mein Tablet nutzt, finde ich persönlich, wenn Grundschüler einen eigenen Nintendo o.ä. haben und stunden lang damit spielen. DAS führt in meinen Augen viel mehr zu "sozialer Verblödung".

LG

Hi,

wenn ich meinen Jüngeren als Kleinkind bezeichnen würde, würde der mir vermutlich mal seine Meinung sagen. Aber deutlichst. Und der Große war in dem Alter, das bei Dir noch in die Zeitspanne fällt immerhin schon in der 1. Klasse. Der hätte mir aber etwas erzählt, wenn ich ihn "Kleinkind" genannt hätte.

Kleinkinder sind für mich 1-3 jährige Kinder, nicht 3-6jährige (das sind bei mir Kindergartenkinder).

Und ja, ich finde es vollkommen ok, wenn unter 3jährige (natürlich immer auch ein wenig vom Kind abhängig) sowohl von Fernsehen als auch von Smartphones, Tablets, PCs, Spielkonsolen...ferngehalten werden. Klappt i.d.R. ganz gut, wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und es keine größeren Geschwister gibt. Wenn aber natürlich Mama immer am Daddeln ist und Papa das ganze Wochenende Flimmerkiste guckt, wirds da schon schwieriger.

Genau so habe ich aber auch kein Problem damit, wenn ein Kleinkind mal 10 Minuten eine altersgerechte Sendung gucken darf. In Begleitung, nicht einfach nur geparkt, weil es so schön praktisch ist.

MIr hat aber auch noch niemand gesagt, dass meine Kinder sozial komplett verblöden würden, wenn sie abends (sie sind 4 und 7) um 19:00 ihre Zeichentricksendung gucken, und der Große danach noch ein wenig Kinderkanal ("Wissen macht AH", "Pur +", Logo) gucken darf. Und in meinem Umfeld kenne ich auch keine Familie, wo bei Kindern in dem Alter, das du als "KLeinkinder" bezeichnest (3-6) Fernsehen total tabu ist. Im Gegenteil, der Großteil sieht das lockerer als wir.

Ich finde aber die Frage falsch. "Sollte ein Kind..." - nein, sollen tun sie nicht. Es schadet in Maßen und in altersgerechter Form nicht, denke ich. Aber SOLLEN - warum SOLL ein 3jähriger Smartphone spielen?

Unsere haben aktiv danach gefragt, und dann durften sie auch - mit sollen hat das aber überhaupt nichts zu tun.

"altersgerechte Lernspiele" Auweia, ich denke, ich bin pädagogengeschädigtes Kind von einer Lehrerin - alles musste immer pädagogisch wertvoll sein und einen Sinn haben. Einfach nur Spaß machen galt natürlich nicht als Sinn.

Das Lieblingsspiel meiner beiden ist übrigens "Angry Birds". Pädagogisch garantiert alles andere als wertvoll (klar kann man jetzt über Umwege dahin kommen, dass das logische Denkvermögen geschult wird #schein). Hm, aber beim Lieblingsspiel der Wii (MarioKart) komme ich da schon in Bedrängnis...Aber beides macht etwas ganz anderes: einen Riesenspaß.

Und ich denke mir garantiert keine Begründungen dafür aus, dass meine Kinder ab und zu auch mal Wii oder auf dem Tablet spielen dürfen - dass es Spaß macht reicht mir eigentlich vollkommen. Lernen tun sie auch so noch genug (das pädagogisch wertvolle Mathespiel war dann auch schnell uninteressant - was daran liegen kann, dass mein Großer die Aufgaben für sein Alter mit "Babykram" abgetan hat :-)).

Technischer Firlefanz irgendeiner Art, egal, ob Fernsehen, Wii, Tablet...macht bei beiden nur einen sehr, sehr kleinen Teil der Freizeit aus. Und das ist für sie auch vollkommen ok - das macht die Zeit, in der sie ran dürfen um so interessanter für sie.

Die Wasch- und Kaffeemaschine müssen meine Kinder übrigens heute noch nicht bedienen, auch wenn sie zum Alltag gehören. Ach ja, das Auto gehört auch zum Alltag, und trotzdem werden sie - Stand der Gesetze heute - nicht vor dem 17. Geburtstag hinters Steuer dürfen...

Viele Grüße
miau2

"Wieso sollte das den Kindern verboten werden, wenn es schon alltägliche Dinge sind, wie unsere kaffemaschine, Waschmaschine etc?"

Ab welchem Alter bedienen denn Kinder die o.g. Geräte? Viele können das mit 16 nicht. Aber smartphone daddeln können schon die Kleinsten, gelle?

Mich macht dieses Gerede mit der Medienkompetenz mittlerweile echt wütend. Wer sich den Popo nicht selbst abputzen kann, wahlweise ein Brot schmieren etc. braucht mir nicht zu erklären, wie förderlich Laptops und Smartphones für seine Entwicklung sind.

Und bei den vielen Kindern, die schon im Grundschulalter PCs und internetfähige Handys besitzen - müssten ja alles die Gelehrten von morgen sein.

Und nein, meiner Meinung nach gehören technische (Spiel)geräte nicht in die Hände von (Klein)kindern weil stupides Tastendrücken und Videoschauen nachweislich nicht zur Förderung von Kleinkindern dienlich ist.

Und keine Angst, bis deine Tochter mal studiert, wird sie bestimmt mit dem Laptop umgehen können...

"Mich macht dieses Gerede mit der Medienkompetenz mittlerweile echt wütend."

Genau DAS macht mich auch so wütend.

Kinder, die keinen geraden Satz rausbekommen und noch in die Windel machen, werden mitt Tablet, Smartphone und Co. "gefördert". Schließlich braucht man ja die Medienkompetenz heute....

:-[

Hallo,

ich habe es mit meinem Sohn (jetzt 10 und Besitzer einer Wii und eines IPhones) "damals" anders gemacht und zähle auch zu den Müttern, die der Meinung sind, dass es in dem Alter nicht sein muss.

er hat ab 3 abends 10 Minuten das Sandmännchen geschaut und das war es. Ansonsten haben wir viele Bücher angeschaut / gelesen usw.

Na klar gehört das heute alles zum "normalen Leben" dazu - ABER: Alles zu seiner Zeit!

LG
Kirsten

Hallo,

da scheiden sich die Geister und ehrlich gesagt finde ich, dass muss jeder für sich entscheiden.

Ich habe weder Tablet noch Smartphone also hat auch meine Tochter (10 Jahre) keines.

Sie spielt ab und zu mit einem alten Nintendo oder mit der Wii und ich finde das völlig ausreichend für eine 10-jährige.

Sie sieht fern und ab und zu DVDs.

Und ja, es ist mir lieber, wenn sie mit meinem Mann Musik macht oder Bücher liest.

GLG

Meiner ist auch 2.5 und darf Mickey Mouse und Pocoyo auf Englisch im DVD schauen (sind eine zweisprachige familie) und bis jetzt hat er zwei Mal Kikaninchen in der Früh gesehen, wenn wir noch im halbschlaf waren und er viel zu früh aufgestanden ist. Wie oft er DVD schaut, ist unterschiedlich. meistens nicht mehr als 2 Mal in der Woche, wenn überhaupt. Wenn er krank sein sollte, dann mehr. Wenn wir fliegen oder lange Zug fahren, speichere ich mir ein paar Folgen auf dem Smartphone und Tablet als Notunterhaltung.

Fotos von ihn selber bzw. der Familie auf dem Smartphone schaut er manchmal, kommt aber selten vor. Meistens dann, wenn wir gerade die Fotos jemand zeigen. Sonst kennt er den Telefon bzw. den Tablet und Laptop um mit den Großeltern und Verwandtschaft drüben zu skypen oder telefonieren oder fotos verschicken. Selber kann er nicht damit umgehen und verlangt es nicht. Mit Apps spielen tut er auch nicht.

Ich glaube, dass man ein Gleichgewicht finden muss.

Ja, wir leben tatsächlich in einer anderen zeit als früher. Heute gehören diese Dinge dazu. Und dürfen eventuell auch IN MAßEN genutzt werden, ABER die Natur, die frische Luft und die Bilderbücher haben UNS nicht geschadet beim aufwachsen, und deshalb werde ich es auch meinem Kind weiter geben. Alleine wenn ich an die positiven Erinnerungen denke wie ich mit meinem Nachbarfreunden draußen unterwegs war und wir jeden Tag eine neue Mission zu tun hatten #verliebt

Diese schönen Erinnerungen haben die meisten Kinder "von heute" gar nicht mehr. Und das ist schade.
Mein Neffe z.B. kann nicht mal ruhig am Esstisch sitzen ohne mit dem IPhone beschäftigt zu werden. Und das geht definitiv zu weit. Und seine Eltern wollten das eigentlich auch "nur in Maßen". Der Schuss ging wohl nach hinten los....

Lg May

Ich kenne ein paar Kinder, die in diesem Alter mit Konsolen, Tablets etc anfingen. Das alles dient wunderbar als abschreckendes Beispiel.

Den kurzfristigen Komfort, den man sich durch das ruhiggestellte Kind erkauft, bezahlt man später durch Nörgelei, Ungeduld und mangelnde Konzentrationsfähigkeit.

Medienkompetenz und all das kann man anders erlernen.