Kleinkind und Tablet/Smartphone etc.

    • (1) 16.11.13 - 00:52

      Ich hatte vor einigen Tagen eine Diskussion über Folgende Thematik:
      Sollte ein Kleinkind (alter drei bis 6 Jahre) den Umgang mit Tablet, Laptop, Smartphone und Fernseher haben oder nicht?

      Bei der Diskussion kam meistens die eine "extreme" zum Vorschein, nämlich ein striktes NEIN. Ein Kleinkind solle sich in der freien Natur entfalten, bücher anschauen, sich austoben. Mit diesen technischen Dingen würde es "sozial komplett verblöden".

      Meine Meinung dazu:
      Meine Tochter ist fast 2 1/2 Jahre alt und ja, sie darf mal mein Smartphone in die Hand nehmen und die Tastensperre entsperren bzw. viedeos, auf denen sie selbst zu sehen ist (hab ja sonst keine anderen ) anschaun während einer längeren Autofahrt , sie darf fernsehen und hätte ich ein Tablet, dürfte sie irgendwann sicherlich altersgerechte Lernspiele spielen.
      Natürlich alles in maßen! Von mir Ausgewählte Sendungen, beispielsweise eine Folge mickey maus in der früh und eine folge nochmal dann am abend.
      Außerdem leben wir in so einer Zeit, wo das einfach dazugehört. Mittlerweile gestaltet sich ein Studium ohne Laptop und Internetempfang sehr schwierig. In der Arbeit hat man oft oder hauptsächlich mit Laptops/Computern zu tun.

      Wieso sollte das den Kindern verboten werden, wenn es schon alltägliche Dinge sind, wie unsere kaffemaschine, Waschmaschine etc? Wenn es in Maßen geschieht, und andere Dinge wie zB draussen spielen, umgang mit gleichartigen usw. Nicht ausser acht gelassen werden, finde ich das Vertretbar.

      Verantwortung tragen die Eltern, die sich dazu setzen sollten, das alles unter Kontrolle haben sollten und ein geregeltes Maß und Regeln finden sollten.

      Was meint ihr?

      • Mein Sohn (16 Monate) darf mit dem Tablet spielen und spielt auch damit. Er hat eine große Freude damit, surft auf Youtube und hört sich da seinen Lieblingssänger an, spielt seine Spiele, Puzzles, Memory, Spiele für Kinder mit Altersempfehlung 4+ Jahre. Er ist unglaublich geschickt darin und war es von Beginn an (das Tablet haben wir noch nicht lange). Er navigiert und benutzt den Tablet PC wie ein Erwachsener. Da stellt sich manche Urbianerin sicher blöder an. ;)

        Ich bin davon überzeugt, dass es ihm gut tut, es gefällt ihm und trainiert seine Fähigkeiten.

        Aber: Nur bis zu einer gewissen Dosis.

        Kinder brauchen Abwechslung im Spiel. Er braucht auch Spielsachen zum Anfassen, er muss auch laufen und toben und so viele Erfahrungen wie möglich sammeln.
        Das ist extrem wichtig und liegt mir sehr am Herzen.
        Er soll draußen herumlaufen, die Welt entdecken, mit Autos spielen, mit Figuren spielen, klettern. Er macht (echte) Puzzle, er malt, wir singen Lieder oder hören sie gemeinsam an, Bauen Sachen aus Lego oder Bauklötzen.
        Ein Kind braucht diese Abwechslung, damit sich sein Gehirn und seine Fähigkeiten optimal entfalten können.
        Und dann schadet auch ein virtuelles Spielzeug in Maßen nicht.

        Und wenn er auf dem Tablet PC spielt, sitzen entweder mein Mann oder ich daneben und reden mit ihm permanent, erklären ihm, was er macht, wie was heißt usw.
        Ein Computer reagiert zwar und ist interaktiv (anders als Fernsehen, aus diesem Grund lehne ich Fernsehen für Kleinkinder auch KOMPLETT ab), aber nie in dem Ausmaß, wie es ein Mensch tut.
        Mir ist sehr wichtig, dass man beides verknüpft, wenn er schon auf dem Computer spielt.
        Auch ein Bilderbuch, das man einem Kind nur in die Hand drückt, hat keinen pädagogischen Nutzen. Man muss gemeinsam mit dem Kind entdecken, lernen, Freude haben.

        • Und natürlich hat er eine ganze riesengroße Sammlung an Büchern, die er in und auswendig kennt. Ich kann gar nicht so viele Bücher nachkaufen, wie er bräuchte. :) Selbst wenn es auch Bücher auf dem Tablet PC gibt, mir ist wichtig, dass er auch richtige Bücher anschaut - die er sogar wesentlich lieber mag.

          Ich verstehe nicht, wieso Leute immer von Extremen ausgehen müssen. Entweder das oder das. Ein Kind, das sich mit Technik beschäftigen darf, spielt keine "richtigen Sachen" mehr. Warum? Wieso geht nicht beides? Wieso kann man nicht dosieren? Das ist Aufgabe der Eltern.

          Krass..unser 18 MOnate alter Sohn klaut sich mein Handy....das einzigstes was er damit macht ist darauf rumzudrücken, es auseinanderzubauen und vollzusabbeln.....:-)

      als mein Sohn (knapp8) 2 war durfte er noch nicht an mein Handy aber nicht wegen "verblöden" sondern ganz einfach, weil ich nicht wollte, dass es kaput geht...Er hat Zugang zu Medien , allerdings hängt er nicht den ganzen Tag dran und Achtung, jetzt kommt- erliest Bücher ;-)
      neulig hatte ich ein Gespräch mit seiner Physiorherapeutin. Sie hat ihren Kindern verboten Fernseh zu schauen. Am Ende haben sie immer bei Fremden geschaut, bis sie süchtig wurden. Also kann sowas auch nach hinten los gehen.

      Kleinkind ist bei mir ehr so das Alter bis 3 und die brauchen das sicher nicht.

      3-6 jährige, also im Kiga-bzw. vorschul und Grundschulalter, da seh ich das schone ein bißchen anders. Klar sollten sie sich überwiegend anders beschäftigen und raus an die frische Luft spielen gehen, aber sämtliche elektronische Geräte gehören heute so alltäglich dazu, dass sie wohl eh damit in Konatkt kommen.
      Wer sich den ganzen Tag mit Büchern in der Ecke verkrümelt, ist sozial sicher auch nicht besser entwickelt....wobei Bücher???

      Die spielen in ein paar Jahren sicher noch weniger eine Rolle.

      Heute liest man doch schon e-Paper und e-books. Das hieße ja dann eigentlich, dass man seinem Kind auch dazu den Zugang verweigern würde.

      Ich bin ja noch altmodisch und blätter jeden morgen meine Zeitung. Da sind die Zwerge doch auch interessiert und fragen "was ist das? Wo ist das? Was ist da passiert?
      Ob nun auf Papier oder auf dem Bildschirm ist doch auch egal

    ein kleinkind ist ein kind zwischen einem und 3 jahren.
    wir sprechen hier von kindern im kindergarenalter- ds ist ein wichtiger unterscheid.

    ich denke kinder im kleinkindalter können meist sehr wenig anfangen mit elektronischen medien.

    ab 2,5-3 jahren jedoch fangen die meisten kinder an sich auch dafür zu interessieren, vor allem natürlich wenn sie bobachten wie mama und papa dies eben auch nutzen.

    ich persönlich glaube, daß sowohl eine folge mickey maus genauso wie ein tablet-spiel weder schaden noch helfen.
    kein kind wird deshlab im studium medienkompetenter, weil es auf dem tablet "angry birds" gesspielt hat.
    lernen tun kindern 10 mal mehr, wenn sie es mit einer bezugsperson machen, wenn sie die dinge erfahren, anfassen, riechen,...können- mit allen sinnen erfassen.
    aber kein kind nimmt schaden an einem lernprogramm auf dem pc oder smartphone.

    mMn ist weder das eine noch das andere richtig.

    gleiches gilt für fernsehen.

    kein kindergartenkind wird einen nachteil haben, wenn es kein fernseh schaut- es wird genauso wenig probleme haben, wenn es töglich eien 30 minütige sendung schaut.

Hallo,

das ist ein heißes Thema und habe von meinen Kindern 2 Beispiele.

Bei meinem Sohn der jetzt 14 Jahre alt ist, sah ich das nicht so eng und kaufte ihm mit 5 Jahre damals einen Game Cup, wem das noch ein Begriff ist #schein...er durfte auch Fernseh schauen. Und obwohl das alles immer im Rahmen war...ist er heute schon richtig "geil" auf diese neusten Teile und interessiert sich in keinster Weise für einen Sportverein usw. Auch als kleines Kind spielte er Lego, Playmobil noch sonstiges...

Mein kleiner Sohn ( 5) hat mit solchen Teilen gar keinen Kontakt und darf am Tag 1 Stunde Kiga schauen...

...und was soll ich sagen. Er baut so schön mit Legos, hat Phantasie und spielt wie ein Kind eben spielt.

Ich würde nie wieder den Fehler machen und den Kinder zu früh solche Geräte überlassen.

Diese Spiele wie Memory usw. fühlen sich doch in echt viel besser an, als wenn man sie auf einem Tablet spielt.

Wir haben doch schon so viel zu wenig Zeit für unsere Kinder und es ist doch viel schöner ein richtiges Buch vorzulesen oder ein Brettspiel auszupacken und wie früher zu spielen.

LG Daniela

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