Welche Erfahrungen habt Ihr mit privatem AutoVERkauf gemacht?

    • (1) 21.11.13 - 21:04

      Hallo,

      wer von Euch hat schonmal ein Auto privat VERkauft? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?
      Wo habt Ihr inseriert?
      Wurdet Ihr von Anrufen bombardiert?
      Hattet Ihr einen Händler-Ankaufspreis zum Vergleich? Wieviel habt Ihr dann tatsächlich mehr bekommen?
      Wann seid Ihr aktiv geworden?
      Oder habt Ihr nicht inseriert, sondern seid zu No-Name-Händlern gegangen?

      Ach, ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Mein neues Auto kommt im Frühjahr. Der Händler würde mein bisheriges Auto in Zahlung nehmen. Ich habe aber die Option, es auch privat zu verkaufen.

      Einerseits sehe ich dabei die Chance, einige Euro mehr zu bekommen, da der vom Händler angebotene Preis meine unterste Schmerzgrenze war.

      Andererseits scheue ich mich vor den Anrufen von zwielichtigen Händlern.

      Und ich bin am zweifeln, wann ich das Ganze angehen sollte. Kurzfristig vor Auslieferungstermin sind meine Chancen auf DEN passenden Käufer wohl gering. Schon längere Zeit im Voraus muss ich das Risiko eingehen, dass ich eine Zeit lang ohne Auto da stehe. Oder kann ich in einem Inserat auch angeben, dass das Auto erst zum Zeitpunkt XY übergeben werden kann? Könnte ich den Käufer da überhaupt vorzeitig vertraglich binden?

      Fragen über Fragen...

      Gruß, #stern

      • Hallo,
        bei uns geht es immer am Einfachsten, wenn ich mit dem Wagen zum Straßenverkehrsamt fahre. Hatte bisher immer Autos, die ziemlich begehrt waren. Ich wußte was ich noch für haben wollte.

        Brauchst noch nicht mal aussteigen, schon stehen da Leute, die die Autos kaufen wollen. Hat immer was von: "Du wollen Rose kaufen?"
        Tja, und dann geht das Handeln los. Ich habe bisher noch nichts schlechtes bei diesen Geschichten erlebt. Wenn der Wagen zu einem späteren Zeitpunkt übergeben werden sollte, war auch kein Problem. Ansonsten: Kurzer Kaufvertrag, handschriftlich, mein Kennzeichen runter, Geldübergabe....und Tschüß Auto.
        Wichtig ist nur, du mußt handeln können (DAS gehört einfach dazu) und du mußt eine realistische (!) Preisvorstellung haben.

        LG

        Wir haben im I Net inseriert. Auto war auch noch im Gebrauch.

        Es haben einige Händler angerufen, ich muss dazu sagen alles Ausländer. Die wollen dann kommen und tauchen dann doch nicht auf. Das Deutsch ist meist so schlecht das man das Handy an die Wand schmeissen möchte weil es frustrierend ist wenn man nur jedes 5te Wort versteht (erahnt)

        Dann kommt einer, Typ weisse Hose Weisses Hemd Goldkettchen, sagt will Auto für Familie (ist mit 3 Frauen und einem Jungspund da) Eine Frau bleibt samt deren Auto da, der Rest muss UNBEDINGT mit Probefahren.
        Inseriert war ein 14 Jahre alter Mercedes, vom Motor her Top. Mit Winter und Sommerreifen und 18 Monaten Tüv. Hier und da kleine Schöhnheitsfehler an denen er dann anfing groß rumzurubbeln.

        Wir waren kurz vorher mit Auto unterwegs, also Motor warm. Nach Probefahrt sagt der Gute dann "Also das Auto da kann ich nur die Hälfte für geben, weil der Motor spuckt Öl wenn man den Deckel aufmacht" und das wäre seeeeeeeehr teuer das zu reparieren #klatsch

        Ich bin zwar ne Frau aber ich bin nicht doof. Wenn man bei laufendem Motor, der warm ist den Nachfülldeckel aufmacht dann spritzt natürlich etwas Öl herraus ganz normal bei den drehenden Nocken. Ich hab ihn vom Hof gejagt, nochmal bei der Werkstatt nachgefragt und die bestätigten mir das es ok ist wenn etwas Öl rausspritzt und sogar das es nicht gut ist den Deckel bei laufendem Motor zu öffnen.

        Gekauft hat ihn nachher eine Dame, mit männlicher Automechaniker Begleitung. Ich habe mir einen Vertragsvordruck vom ADAC unterschreiben lassen wo sie sich verpflichtet den Wagen umgehend abzumelden. Hat auch alles Super funktioniert. Allerdings wohnte die nur im nächsten Ort.

        Wir haben einen sechsjährigen Toyota Verso privat verkauft, also altersmäßig ein sehr begehrtes Auto. Da wir eine andere Marke gekauft haben, war das Angebot des Händlers nur mäßig. Er hat uns seinen Preis genannt und wir hatten vereinbart, wenn wir es vor dem Liefertermin loskriegen dann gut, sonst hätte das Autohaus ihn übernommen.
        Wir wussten was der Wagen lt. Schwacke wert war und wollten den Schwacke-Preis. Unsere Preisvorstellung war fair und uns war klar, dass wir nicht handeln. Insofern war das ganz einfach.
        Wir haben abends in einer Gebrauchtwagenbörse inseriert (autoscout?) und sind tatsächlich sofort angerufen worden. Der erste Nruf war ein Händler (klischeemäßig ein Türke aus Berlin) , aber da wir nicht handeln wollten war sofort klar, dass das nicht passt. Dann am nächsten Morgen noch zwei Privatanrufe, einer davon von jemandem der 300 km weit weg wohnte und erst am Abend hätte kommen können.

        Die Besichtigung des ersten Interessenten war gleich am Vormittag, ein Mann mit seinem autokundigen Bruder zur Verstärkung. Er wolte das unbedingt, versuchte zwar noch handeln, aber unser Preis stand. Er hatte Angst, dass der andere Interessent, der bereit war den 300 km-Weg auf sich zu nehmen, das Auto auf jeden Fall nimmt. Da ich ganz klar sagte, wer sich zuerst entscheidet kriegt es hat er sich ziemlcih schnell durchgerungen und wir haben den Vertrag gemacht.
        Wir hatten einen Vertragsvorschlag aus dem Internet (adac?), als Termin hatten wir den vom Autohaus genannten Liedertermin für den Neuen reingeschrieben (die dann dummerweise pünktlich liefern konnten, nur als Tipp: evtl. etwas Reserve einrechnen).

        Kopien von beiden Personalausweisen gemacht, eine Anzahlung entgegengenommen und quittiert, Restzahlung bei Übergabe. Ich habe als Tipp auch mal gelesen, dass man die Übergabe an einer Tankstelle machen kann, um dort an der Kasse die Geldscheine euf Echtheit prüfen zu lassen. Unser Käufer war ein Familienvater aus dem benachbarten Landkreis, da haben wir uns darüber keine Sorgen gemacht.
        zusammenfassend:

        Ich würde dir raten einen fairen Preis zu machen und dann nicht mehr mit dir handeln zu lassen. Auf jeden Fall Ausweiskopien machen. In den Vertrag kannst du reinschreiben wie gesehen so gekauft. Sondervereinbarungen über den Zeitpunkt der Übergabe sind möglich (dann vorhandene Kratzer oder Beulen notieren, damit es später keine Diskussionen gibt.) Sinnvolle Anzahlung, wenn die Übergabe erst später erfolgt. Und logisch: den Fahrzeugbrief gibt's natürlich erst nach Komplettzahlung.

        Ich fand's total einfach, und es war mein erster und einziger Autoverkauf. Ich war hinterher richtig high, als ich meinem Mann berichten konnte, dass ich den Wagen keine 2 Stunden nach nach der ersten Besichtigung verkauft hatte...
        LG d.

      • meine erfahrungen mit privatem autoverkauf lassen sich ganz kurz wie folgt zusammenfassen:

        WAS IST LETZTE PREIS?

        lg!
        #sonne

        • Ja, kenne ich auch!

          Hatte den Wagen gerade verkauft, als wieder jemand anrief und fragte was "letzte Preis" ist. Als ich sagte, dass der Wagen gerade weg ist, bin ich als "F*tze, ich komm und f*ck Dich! Schl*mpe...! F*ckst Du mich, f*ck ich Dich!" usw. beschimpft worden. #schock

          Gut, dass ich eine Prepaid-Nummer angegeben hatte. Adresse selbstverständlich nicht! Vorsicht ist geboten!

    Hallo!

    Wir machen das immer so, dass wir im Internet (mobile.de) ein Auto "suchen" mit den Daten von unserem Auto, um zu sehen, wie die so gehandelt werden - danach richtet sich dann unser Preis.
    Ein Auto in Zahlung zu geben ist zwar einfach, aber der Händler will daran ja auch noch was verdienen, also kannst du sicher sein, dass du privat viel mehr bekommen kannst. Wenn du also Zeit hast, versuche es privat, in der allergrößten Not kannst du immer noch auf das Angebot des Händlers eingehen.

    LG

    Hallo,

    ich habe mein Auto vor 2 Jahren über mobile.de verkauft. Zusätzlich hatte ich es auch in der Zeitung,da hat sich dann aber keiner gemeldet.
    Letztendlich war ein seriöser Anruf dabei und die haben den Wagen auch genommen :-). Ich habe 2500€ mehr bekommen, wie wenn ich es dem Autohaus übergeben hätte. 500€ haben wir uns runter handeln lassen.

    Viele Grüße

    Hallo,

    der Schwiegervater meiner Schwester hat sein Auto über eine Privatanzeige verkauft.

    Er bekam eine Anfrage eines Mannes, an den er es dann ziemlich schnell verkauft hat.

    Das Geld bekam er.

    Das Dumme war nur, dass der gesagt hatte, er würde das Auto abmelden. Der Wagen lief aber im Endeffekt noch knapp ein halbes Jahr auf den Namen des Schwiegervaters, bis meine Schwester das in die Hand nahm und den Verkauf zumindest bei der Versicherung meldete.

    Wobei er wohl Glück hatte, dass mit dem Auto keine Straftat begangen wurde :-p

    Die Autos, die ich bisher hatte (zusammen mit meinem Ex), habe ich bei Händlern in Zahlung gegeben bzw. das letzte an die Werkstätte meines Mannes verkauft, die sich um unsere Autos kümmert.

    GLG

    wir haben schon privat inseriert bei ebaykleinanzeigen und mobile.

    fehler war wohl eine telefonnummer anzugeben.

    das telefon klingelte sturm. NUR ausländer die kaum deutsch konnten. es handelte sich um einen vw passat, 99, 260.000 km mit gasanlage.

    mir wars zu blöd und wir haben das auto dem händler in zahlung gegeben.

    dann haben wir noch einen alten opel kadett (1988) inseriert, auch nur ausländer angerufen. letzlich hat ihn ein ausländer abgeholt.

    Unsere Situation war Anfang Jahr änhnlich - zu verkaufen hatten wir einen VW T4 - super Auto - optisch und mechanisch in super Zustand (Schwager ist Kfzler - war alles gemacht) - nach Recherchen, was das Auto bei anderen im I-Net so kostet haben wir es auch online zum Verkauf gestellt.

    nichtmal eine Minute später der erste Anruf - von den geforderten 8900 wollte er dann bitte nur 2500 zahlen- mehr sei die Karre ja eh nicht wert... Mein Männe ist dann höflich geblieben und hat ihn zum Teufel gewünscht :-)

    So ging das auch den ganzen nächsten Tag - kein Gebot über 3000 - (ich hab selten verstanden, was die Kerle wollten - und mit Frauen zu reden ist ja eh unter aller Würde - wo denn der Mann ist....jaja - immer diese Klischees) uns hat der Händler für die Inzahlungnahme bereits 6500 geboten. Sehr frustrierend.

    Wir haben ihn dann einen Tag später ein einen netten Kerl in der Umgebung verkauft - der hatte uns wegen der Anzeige angemailt - kam - Probefahrt zu nem Mechaniker auf die Hebebühne - überprüfen lassen - und 8400 gezahlt und weg.

    Mach ich nächstes Mal wieder so - man sollte sich von den gewerblichen Händlern nicht verängstigen lassen - die versuchen es halt - manchmal klappts bestimmt, wenn die Leute denken, oh je - ist das Auto wirklich nur sooo wenig wert - nur halt nicht bei uns, da wir genau wussten was so ein Auto zu kosten hat.

    Hallo,

    da wir an einer relativ stark befahrenen Straße wohnen, mit viel Durchgangsverkehr, haben wir das Auto einfach dort in den großen Grünstreifen gestellt. Schild rein, fertig.
    Wichtig die Handynr. und wirklich alles angeben was das Auto hat oder kann.

    Natürlich waren da auch die üblichen Verdächtigen unter den Interessenten, die haben wir aber recht schnell abgefrühstückt.

    Wir haben immer einen Kaufvertrag vom ADAC genutzt. Und es war von vornherein klar, das der Wagen nur abgemeldet übergeben wird !! Die versprechen dir alles gleich umzumelden und machen es dann doch nicht, das kann richtig Ärger geben.

    Meist haben sie gezahlt, dann den Brief bekommen und Schilder besorgt. So lange stand das Auto auf unserem Hof. Einer hat auch mal rote Kennzeichen dabei gehabt.
    Die Wagen sind jedes mal an private Käufer gegangen, zu einem vernünftigen Preis.

    LG
    Tanja

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