Vorsätze fürs neue Jahr

    • (1) 02.01.14 - 13:20

      Hallo ihr Lieben,

      hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht.
      Silvester ist ja der Tag an dem man sich oft so viele gute Vorsätze aufhalst, die man dann doch nicht bewältigen kann.
      Trotzdem hab ich auch wieder angefangen mit bestimmte Dinge vor zu nehmen.

      1.) mindesten 15kg abenhemn
      2.) mehr Sport
      3.) gesünder Essen
      4.) mich nicht mehr mit Menschen umgeben die mir meine Kraft rauben.

      Punkt zwei und drei hab ich schon bissle umgesetzt. Ja ich weiß heute ist erst der 2.1, aber ich bin gestern und heute mit dem Rad zur Arbeit gefahren und habe auch keine Süßigkeiten mehr gegessen...

      Mal schauen was das Jahr noch so bringt

      lg angelzoom

      • Es ist mal wieder Anfang Januar. Und alle Discounter haben als Aktionsware Sportsachen im Angebot. Erfahrungsgemäß quillen zum Wochenende die Laufstrecken über vor Menschen, die ohne Spaß und mit jeder Menge Verbissenheit die Neujahrsvorsätze umzusetzen versuchen.

        Dann kommt meist ein Wintereinbruch mit Schnee, und ohne ist es meist regnerisch, und spätestens im März sieht man da wieder nur die "richtigen" Läufer.

        Ein Tipp - der besserwisserisch klingt, aber der auf Erfahrung basiert: Quantifizier deine Ziele irgendwie. "Gesünder essen" ist zu abstrakt, das ist kaum messbar. Ebenso "mehr Sport". Schreib dir auf, wie viel Sport du machen willst, z.B. "Dreimal in der Woche 50 km Radfahren".

        Und hör auf, dich selbst zu belügen: Mal mit dem Rad zur Arbeit fahren ist sicherlich eine gute Idee, hat aber mit Sport nichts zu tun.

        • "Und hör auf, dich selbst zu belügen: Mal mit dem Rad zur Arbeit fahren ist sicherlich eine gute Idee, hat aber mit Sport nichts zu tun."
          Für Leute die vorher aber nichts gemacht habe (& nur mit dem Auto gefahren sind) ist das schonmal ein guter Anfang der täglich umsetzbar ist und nichtmal extra Zeit benötigt denn zur Arbeit und zurück muss man so oder so
          Außerdem weißt du doch garnicht wie lange Die Strecke ist,selbst wenn es einfach nur 2-3 km wären sind das schonmal 4-6km am Tag und das an jedem Arbeitstag
          Ist außerdem auch gut für die Ausdauer was dann in der Freizeit längere Radstrecken ermöglicht
          Man kann auch alles Schlecht machen..

          • Ich mache nicht alles schlecht.

            Aber es ist kein "Sport", wenn man sich mal ein wenig bewegt. Sich jeden Tag ein wenig zu bewegen ist eine Selbstverständlichkeit.

            Ein paar Kilometer mit dem Fahrrad jeden Tag mögen zur Gewissensberuhigung taugen, zu einer Änderung des Lebensstils auf keinen Fall.

            Es ist 'in', der bewegungsentwöhnten Bevölkerung jede Kleinigkeit als bahnbrechendes Sportprogramm verkaufen zu wollen. Die Ergebnisse dieser Einstellung sehen wir durch unsere Städte walzen.

            • Es ist kein Leistungsport aber es ist SPORT und vorallem ein Anfang zu einem gesünderen Lebensstil
              Auch wenn es keinen Riesenstrecke ist ist es trotzdessen Gesund und bekanntlich ist selbst 1 Kilometer besser als kein Kilometer

              • Wir werden uns nicht einig.

                1 (oder 10) km Radfahren ist nicht nur kein Leistungssport, ist es auch kein Sport. Es ist ein klein wenig Bewegung im Alltag. Dass das besser ist als nichts, ist klar.

                Der Vorsatz bestand hier aber darin, mehr Sport zu treiben.

                • Wenn du meinst!

                  #winke

                  • [***vom urbia-Team entfernt - so beleidigend-vulgär muss sich niemand hier ausdrücken, das geht auch anders, danke]

                    • Erst wollte ich ja noch für dich in die Bresche springen, weil ich auch der Meinung bin, dass ein Vorsatz wie "etwas mehr Sport zu machen" zum Scheitern verurteilt ist. Da muss man sich schon konkrete Ziele setzen.

                      Auf der anderen Seite ist die Konkretisierung eines Ziels als "dreimal in der Woche 50km radeln" doch absurd.

                      Von null auf hundert?

                      Also wirklich, kein Sportmediziner würde dir dazu raten plötzlich dreimal in der Woche drei Stunden lang anspruchsvolles Herz kardio Training zu machen.

                      leider bist du dann auch noch ziemlich ausfallend geworden. DAS finde ich recht unsportlich!

                      Ich weiss nicht warum du so ein Problem damit hast, wenn jemand meint sich täglich bewegen zu wollen und dann halt per Rad zur Arbeit fährt. Das macht fit und schont die Umwelt.

                      Anscheinend bewegt sich für dich aber Sport auf einem höheren Anforderungsprofil, erfordert wahrscheinlich auch teures und professionelles Equipment und am besten noch die Anmeldung im Verein.

                      Auch irgendwie unsportlich diese Denke und so spießig.

                      • 3 x 50 km Radfahren als "anspruchsvolles Training"? Ich glaube, da leben wir wirklich in unterschiedlichen Welten. Es gibt, Bergregionen mal ausgenommen, kaum milderes Training als Radfahren.

                        Ich selbst fahr kein Rad, weil ich laufen und ich Radfahren albern find. Für Menschen mit beträchtlichem Übergewicht ist Laufen aber nichts. Professionelle Ausrüstung ist nicht schlecht beim Sport, merkwürdigerweise werden da die Menschen, die jedwede Form von elektronischem Schnickschnack besitzen, auf einmal ganz sparsam.

                        Übrigens belohnen die Krankenkasssen nicht ganz ohne Grund die Mitgliedschaft im Sportverein.

                        • Oh ich bitte dich….

                          Ein Tour de france Fahrer fährt im Durchschnitt 40 km/h die Stunde.

                          selbt der würde also dreimal die Woche über eine stunde trainieren müssen um seine 50km pro Trainingseinheit zu schaffen.

                          da wir jetzt einfach mal davon ausgehen, dass ein untrainierter Mensch doch ein bisschen langsamer als ein Tour de France Fahrer ist und etwa 15 bis 20km/h schafft, dann bräuchte er etwa 3 Stunden pro Trainingseinheit,

                          Und du willst jetzt also wirklich erklären, dass dreimal 3 Stunden Training pro Woche für einen Anfänger zu empfehlen ist?

                          • Ja, das will ich dir erklären. Vielleicht keine drei Stunden, so doch vielleicht zwei Stunden.

                            Wirklich wirksames Ausdauertraining, bei dem auch Fett verbrannt wird (auch einer ihrer Neujahrsvorsätze) beginnt erst, wenn man eine Weile unterwegs ist. Mal hier ein paar Minuten auf dem Rad, mal hier ein paar Minuten zu Fuß bringt genau gar nichts - außer billiger Gewissensberuhigung.

                            Es geht auch gar nicht darum, das sofort zu können, es geht um Ziele.

                            Wer sich schon auf die Schultern klopft, wenn er ganz selbstverständliche Dinge tut, der wird nie die Bereitschaft haben, wirklich etwas zu leisten.

                            • Wir sprachen aber von den guten Vorsätzen, von den ersten Schritte, wenn man sich vornimmt wieder mehr Sport zu machen.

                              da geht es darum wieder in Bewegung zu kommen und dein Vorschlag war dann doch bitte mit 3x50km radfahren einzusteigen. alles andere wäre doch nicht diskutabel.

                              Die Empfehlungen von Sportmedizinern sehen aber ganz anders aus.

                              Da sehe ich Trainingspläne von 3x30min pro Woche.

                              Und das entspricht doch ziemlich dem, was wohl gefahren wird, wenn jetzt jemand mit dem Rad zu Arbeit fährt.

                              Dass man sich allmählich steigert steht ja ausser Frage. Trotzdem finde ich diese Gerde von richtigen Sport und Leistung total albern.

                              Für manchen ist die Motivation Leistung zu zeigen, manch anderer hat einfach nur Spass an der Bewegung und braucht diese Gefühl nicht, sich immer wieder selber zu besiegen und etwas im Sport zu leisten. macht der dann in deinen Augen keinen Sport?
                              Nur weil er viellicht keine Hightech Klamotten an hat und trotzdem seine Runden auf dem Rad fährt oder schwimmt oder sonstwas?

                              Ich kapiere dieses Leistungsgesabbel sowieso nicht.

                              Wenn die Themenerstellerin so viel Spaß an Bewegung hätte, dann wäre sie wohl 1. nicht übergewichtig und 2. wohl schon mal auf die Idee gekommen, auch unabhängig vom Arbeitsweg sich mal ein bisschen zu bewegen.

                              Leistung KANN ein Aspekt von Sport sein, aber du hast Recht, sie muss es nicht.

                              Wenn aber jemand ja durchaus Ziele definiert, dann muss er auch schauen, dass er irgendetwas tut, um diese Ziele zu erreichen. Und da besteht die Gefahr, sich auf weitgehend wirkungslosen Kleinigkeiten auszuruhen.

                              Mit 3 x 30 Minuten Sport ist Sport gemeint, bei dem man schwitzt. Nach dem man duscht. Irgendwie glaub ich nicht, dass das bei der Fahrt zur Arbeit mit dem Rad der Fall ist. Nru sehr wenige haben das Glück einer Dusche am Arbeitsplatz.

                              Nein, das waren die Empfehlungen zum Einstieg in den Radsport und da stand nichts von schwitzen.

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