Neues Punktesystem ab 1.5.2014

    • (1) 04.01.14 - 15:47

      Hallo

      Ich habe mal eine Frage hoffe hier kann mir vielleicht jemand helfen:)
      Mein Mann hat 1998 seinen Führschein abgegeben wegen Alk(1,8promille), 2 Jahre Sperre danach MPU und natürlich nicht gepackt.. das heist die Verjährung fingt neu an..
      Dieses Jahr wollte er seinen Führerschein neu beantragen, da fangen wir dann die Sache mit der Anlaufhemmung raus also aus 10 Jahren werden mal schnell 15 Jahre.
      Nun kommt ja das neue System und er freut sich schon wie ein kleines Kind vor Weinachten. Ich finde aber nichts konkretes ob sich an sowas nun auch etwas ändert oder nicht. Wenn ich mir das Punktesytem durchlese müssen die Straftaten nach 10 Jahren verfallen + 1 Jahr bis Löschung aber wie ist das mit der Hemmung am Anfang is die dann weg oder zählt das nur für die Punkte?

      Hoffe ihr habt da mehr Ahnung wie ich :-)

      LG

      • Hallo,

        also bei deiner Frage kann ich leider nicht helfen. Keine Ahnung.

        Aber die Aussage : "danach MPU und natürlich nicht gepackt."

        Wieso natürlich nicht gepackt? Bielleicht ist es dann auch besser wenn dein Mann kein KFZ führen darf?

        • Naja keine ordentliche Vorbereitung und nix da kann man das ja nicht schaffen wenn man das nicht ernst nimmt... und zur damaligen Zeit fand ich sogar das es richtig war das er seinen Führerschein nicht wiederbekommen hat. Aber er ist seit dem zum Glück erwachsen geworden und hat es sich denke doch mehr als verdient:)

      Ich denke auch, wenn er die MPU nicht packt, dann aus einem Grund, oder?

      Die Fragen, die du hast, solltest du bei der zuständigen Stelle stellen. Die kennen sich aus.

      L G

      White

    • Hallo Amy-lea,

      es gibt die Möglichkeit den Führerschein einfach so zurück zu bekommen ohne MPU.
      Es müssen seitdem 15 Jahre vergangen sein und in dieser Zeit keine erneute Straftat begangen worden sein.
      Man geht zur Führerscheinstelle mit Sehtest (Rot-Kreuz Kurs NICHT notwendig, der ist ein Leben lang gültig) und stellt einen Antrag auf Wiedererteilung. Dies kostet keine 10€
      Diese holt sich dann alle erforderlichen Unterlagen wie Punkteregister, Führungszeugnis (Falls Drogen/Alkoholdelikte) und die Akte vom Führerscheinentzug und schicken dies nach Berlin? Diese überprüfen dies dann und geben der Führerscheinstelle eine Zu-oder Absage. Dann bekommst man einen Bescheid, wo die erforderlichen Unterlagen bezahlt werden müssen und bei einer Zusage fallen weitere Gebühren für den neuen Führerschein an. Dies beläuft sich dann auf eine Gesamtsumme von ca. 150€. Dies dauert zwar einige Wochen, aber 150€ ist gut investiertes Geld.
      Mein Arbeitskollege bekam seinen 1990 entzogen ebenfalls wegen Alkohol und die angeordnete MPU ingorierte er, da er keinen Bedarf sah aufgrund der öffentlichen Verkehrmittel kam er überall mit Bus und Bahn hin. Er stellte wie oben geschildert den Antrag und bekam ihn ohne MPU zurück.
      Ein Versuch wäre es wert, selbst bei einer Absage weiss man für 150€ wo man "dran" ist.

      Lg Ingo

      • Bei meinem Mann war es 2008 ähnlich, bei ihm waren es damals aber nur 10 Jahre nach Delikt, als er den Antrag auf Wiedererteilung stellte.
        Ohne groß Brimborium, etwas Papierkram und fertig...

        LG

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