7-jährige vermisst - aber wiedergefunden....

    • (1) 11.01.14 - 21:18

      http://mindelmedia-news.de/neu-ulm-7-jaehriges-maedchen-vermisst-oeffentlichkeitsfahndung/

      So schlimm das für die Mutter sicher war...
      Aber bitte WER lässt eine 7-jährige mit einem unbekannten Mädchen um 17.00 Uhr (da ist dunkel) weggehen?
      Und welche Eurer Töchter in diesem Alter darf bis 20.00 Uhr wegbleiben?

      Bin ich da konservativ, weil ich noch kein Kind in dem Alter habe und jetzt nur an meine Kindheit denke? (Da mussten wir im Winter daheim sein wenn es dunkel wurde.) Ist es normal, dass Kinder so lange wegbleiben dürfen und ich muss gewaltig umdenken, wenn meine Tochter dann auch so alt ist????

      • Wenn ich das richtig verstanden hab war der plan das das ältere mädchen sie abholt und dann zusammen mit ihr zu ihrem nachhause geht

        An Wochenende durfte meine Tochter durchaus auch noch um 17 Uhr mit einer Freundin nachhause oder zu den Freundinnen die in derselben Straße oder ein paar Straßen weiter wohnen

        Ich kannte jedoch die Kinder und auch die Familie alle

        • Vergessen dranzuhängen :wir wohnen in einer Spielstraße mit gefühlten tausend Kindern jedes alter
          An Wochenende und in den Ferien spielten die auch noch im Dunkeln draußen

          Die großen Passten auf die kleinen auf und jeder kennt jeden dh falls was war konnten sie beim nächst besten Haus klingeln

          • Heute ist das hier auch so. Mein Heimatort ist seit meiner Schulzeit auch ordentlich gewachsen.
            Aber als ich Kind war, waren meine Klassenkameraden über den ganzen Ort (damals ca. 6000 EW) verteilt, da die (Grund)Schulklassen damals noch nach Konfession und nicht nach Wohngebiet eingeteilt wurden.
            Ich hatte das "Pech", dass in meiner Straße 4 ungefähr gleichaltrige Kinder wohnten, die waren aber leider evangelisch und wir hatten in der Schule und auch in der Freizeit keinerlei Kontakt.
            Meine beste Freundin wohnte am anderen Ende des Ortes, hatte auch noch sehr strenge Eltern, bzw. einen sehr patriarchischen Vater und wenn der um 17.00 Uhr von der Arbeit kam, musste der Besuch weg sein.

        Wenn ich das richtig verstanden hab war der plan das das ältere mädchen sie abholt und dann zusammen mit ihr zu ihrem nachhause geht

        Soweit habe ich das auch verstanden. Aber wenn ich als Mutter das Mädchen und die Familie nicht kenne, dann frag ich doch mal zumindest nach dem Namen und lass mir die Telefonnummer geben#kratz

        • Ja das hat mich auch gewundert,warum hat die Mutter ihre Tochter nichtmal nach dem Namen der Freundin gefragt ?
          Meine Tochter ist jetzt 16 und selbst wen sie jetzt zu Freunden geht frag ich noch zu welchen Freunden und wo die wohnen

          • Bei uns gab es ja noch keine Handys (wir hatten ja nichts#rofl) - aber selbst als ich mit 15 oder 16 bei einer Klassenkameradin übernachten wollte, haben unsere Mütter sich gegenseitig "kurzgeschlossen" um irgendwelche Absprachen zu treffen.

    Also wir durften als Kinder mit unseren Freunden, solange wir in der Nähe blieben, auch noch abends draußen spielen, selbst wenn es schon dunkel war.

    • Ja gut, wenn wir in der Straße gespielt haben, dann durften auch wir länger draussen sein - aber wenn ich am anderen Ende des Ortes eine Klassenkameradin besucht habe, dann war bei Einbruch der Dämmerung Schluss.
      Allerdings bin ich auch noch n`Tick älter und ich kann mich erinnern, dass viele Väter in der Nachbarstadt in einem großen Konzern gearbeitet haben und um 17.00 Uhr nach Hause kamen und wenn das "Familienoberhaupt" von der Arbeit kam, dann war eh Schluss mit Freundebesuch (das war bei fast allen so).

      • (10) 11.01.14 - 23:54

        >>wenn das "Familienoberhaupt" von der Arbeit kam, dann war eh Schluss mit Freundebesuch<<

        Das war bei uns theoretisch auch so, wenn mein Vater heimkam haben wir gegessen und mussten zuhause sein, da meiner Mutter die gemeinsamen Mahlzeiten heilig waren. Aber: aufgrund seines Berufs musste mein Vater viele öffentliche Veranstaltungen besuchen und kam frühestens um sieben Uhr nach Hause, oft auch noch später. Deshalb hat sich das bei uns hinausgezögert.

    Hallo,

    wir mussten bei Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein.

    Und wir waren auch immer zu zweit (meine Schwester und ich), später auch zu dritt (mit meinem Bruder) unterwegs.

    GLG

    • Wir waren auch zu dritt (ich habe zwei Schwestern) und oft auch zu viert, da wir meistens mit dem Nachbarsmädchen unterwegs waren, die für uns auch wie eine Schwester war (sie war Einzelkind, ihre Eltern haben viel gearbeitet und sie war praktisch den ganzen Tag bei uns und ist nur zum Schlafen heim ;-)).

(13) 11.01.14 - 22:38

Und wir wissen ja alle, dass Kriminelle nur in der Dunkelheit ihre Löcher verlassen...macht es für dich wirklich Sinn eher nach hause zu müssen, wenn es eher dunkel wird?

Da im Text steht, dass es sich um ein Missverständnis handelte, gehe ich davon aus, dass die Mutter sicher dachte, es wäre ein anderes (ihr bekanntes) Mädchen. Vielleicht haben da 2 den gleichen Namen o.ä.

  • (14) 11.01.14 - 22:45

    .macht es für dich wirklich Sinn eher nach hause zu müssen, wenn es eher dunkel wird?

    Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht (machen müssen) - meine Tochter ist 4. Es kam mir einfach beim Lesen der Geschichte in den Sinn, wie das (damals) bei mir war und ob es heute einfach anders ist.
    Ich glaube auch nicht, dass wir damals so früh heim mussten, weil unsere Eltern Angst vor "Kriminellen" hatten (die gab es in unserer heilen Welt nicht - dachte man zumindest)....
    das hatte eher etwas mit den Gepflogeheiten der Familien zu tun und den Essenszeiten für Abendbrot "wenn Vati aus der Fabrik kommt, wird gegessen!"

    Wenn ich den Text richtig gelesen habe, dann steht da ziemlich am Anfang, dass ein namentlich nicht bekanntes Mädchen die später Vermisste abgeholt hat - und das ist es, worüber ich gestolpert bin. Zumal da ja auch steht, dass 40 Klassenkameraden angerufen wurden aber von dieser (unbekannten?) Familie hatte man keine Daten. Das finde ich eben etwas - naja - befremdlich.

    (15) 14.01.14 - 09:48

    "Und wir wissen ja alle, dass Kriminelle nur in der Dunkelheit ihre Löcher verlassen...macht es für dich wirklich Sinn eher nach hause zu müssen, wenn es eher dunkel wird?"

    Meine 7jährige Tochter muss auch heimkommen, bevor es dunkel ist.
    Dabei geht es mir aber nicht um die Kriminellen, sondern darum, dass man sie im Dunkeln einfach schlechter sieht. Die Gefahr, dass sie von Autos übersehen wird, ist im Dunkeln viel größer.

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