Schwule und Lesben

    • (1) 13.01.14 - 20:03

      Hallo nochmal :)

      Hätte da auch gleich mein zweites Anliegen.
      Wollte mal eine Diskussion entfachen ;-)

      Also nehmt euch schon mal Kaffee und Kuchen #tasse#torte

      Es kann los gehen!
      Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, hat sich ein Fußballspieler als Schwul geoutet. Der Hitzelsperger. Das Thema wurde viel Diskustiert. Es gibt viele Befürworter und wahrscheinlich genauso viele Gegner. Aber auch Menschen denen es gleichgültig ist.7
      Aber wieso ist Schwul sein denn so schlimm unter dem Volk? Und warum gibt es keine Lesbenoutings. Und wenn doch, wie z.B. Fußballspielerinnen, warum wird dies nie böse angeschaut?
      Das sind dann halt Leseben, aber keiner sagt was böses. Der Schwule ist aber immer gleich "die scheiss Schwuchtel"

      Was sagt ihr dazu?

      Und was "mögt" ihr lieber? Schwule oder Lesben? (Wenn man das so sagen kann ohne dass es böse rüber kommt)

      Greezt von Amanda, freu mich !!

      Dieses Geschreibsel soll nicht ernsthaft eine Diskussions-/Gesprächsgrundlage sein?!

    Schwesben.

    Was für ne dämliche Frage.

    Was für eine bescheuerte Frage.

    Befürworter und Gegner ? Naja das ganze ist nicht wirklich so wie Stuttgart 21,Homosexuelle Menschen suchen sich nicht aus so zu sein weil " sie es befürworten" sie sind einfach so
    Meine Tochter hat eine Freudin,mir macht es überhaupt nichts aus. Sie ist glücklich und ihre Freundin ist super nett und DAS zählt für mich
    Meine Tochter spiel auch Fußball und es stimmt das es dort viele Homosexuelle Spielerinnen gibt ABER die wenigsten von denen sind so wie die Klischees
    Wenn sich berühmte Spielerinnen outen werden sie in der Presse nicht so zerissen wie so mancher Mann aber glaub mir,darüber wird auch viel geredet und das auch nicht nur gutes. Nur eben nicht so Öffentlich wie bei Männern
    Was ich lieber mag ? Ich mag Menschen wegen ihren Persönlichkeiten und nicht weil sie Schwul,Lesbisch,Australier,Sänger,Beamte,.. oder was weiß ich was sind

    Hi,

    sooo abseitig finde ich die Frage nicht.

    Ich erinnere mich dunkel (sehr dunkel) an:
    Gisela Bleibtreu-Ehrenberg: Tabu Homosexualität – Die Geschichte eines Vorurteils

    Die Zusammenfassung auf Wiki bringt meine Erinnerung leider nicht auf Vordermann. :-(
    Ganz kurz (und vielleicht falsch) gesagt, sind Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft nicht wichtig genug, als dass man sich die Mühe macht, weibliche Homosexualität abzuwehren.

    Wenn es dich wirklich interessiert, wirst du es wohl selber lesen müssen.

    LG Helga

    Die Diskussion gab es doch hier nun schon ausführlichst direkt bei dem Outing, also warum denn nochmal???

    #rofl #rofl #rofl #rofl 2014 #rofl #rofl #rofl #rofl

    (13) 13.01.14 - 23:43

    Hallo,

    dass Schwule unterdrückt wurden und werden, Lesben dagegen nicht, ist kulturhistorisch bedingt. Bis in die 1960er Jahre wurde männliche Homosexualität strafrechtlich verfolgt, weibliche dagegen nie.

    Männer sollten in den Krieg ziehen, fremde Männer erschlagen und deren Frauen vergewaltigen. was dann noch übrig blieb, konnte der Feldherr als fette Beute nach Hause tragen. Hätten die Würden die Männer miteinander sexeln als fremde Frauen vergewaltigen, könnte der Feldherr keine fette Beute mehr machen und würde verarmen. Also wurde männliche Homosexualtität unter Strafe gestellt.

    Bei den Frauen ist dies anders: Sie sollten sich um Haus, Hof und Kinder kümmern, während die Männer in den Krieg oder zu Jagt gingen, und schön die Beine zusammenhalten. Wenn dann doch die Lust zu stark wurde, war es den Männern dann doch lieber, dass Frau sich anderer Frauen bediente, statt sich zur Lustbefriedigung eines Jünglings zu bedienen, der einem womöglich noch ein Kuckuckskind ins Nest legte .....

    Diese achaischen Denkweisen sind in heutigen Fußballstadien noch weit verbreitet, deswegen ist es für bestimmte Gruppen von Fans auch heute nicht vorstellbar, dass homosexuelle Männer auf dem Fußballplatz kampfkraft zeigen können. Frauenfußball wird von dieser Fangruppe sowieso nicht ernst genommen.

    LG Jupp

    Du mußt doch wissen: bei Urbia sind sie alle sooo tolerant, daß so ein Thema keinerlei Diskussion bedarf, weil es ja total normal ist.

    Daß es aber im echten Leben anders aussieht, vergessen viele.

    "Aber wieso ist Schwul sein denn so schlimm unter dem Volk? Und warum gibt es keine Lesbenoutings. Und wenn doch, wie z.B. Fußballspielerinnen, warum wird dies nie böse angeschaut?"

    Find die Frage überhaupt nicht bescheuert, sondern interessant,weil es tatsächlich so ist.
    Ich kann es mir nur so erklären, daß viele Männer Schwule für unmännlich halten und wenn 2 Frauen Sex haben, macht sie es an.

    Fußball ist ja eigentlich immer noch ein Männersport und als die Damen damit angefangen haben,waren das ja die sogenannten "Mannsweiber" und natürlich auch lesbisch (komischerweise war es in dem ersten Damenverein bei uns tatsächlich so;-))
    Also war es "normal" und keine Überraschung.

    Das typische Bild eines Schwulen (Schuh des Manitu) passt halt nicht zum harten Männersport. Aber so langsam werden diese Leute wohl erkennen müssen, daß es auch "männliche" Schwule gibt.................bis diese aber im Profisport akzeptiert werden,das dauert glaub noch lange.

    lg

    • "Daß es aber im echten Leben anders aussieht, vergessen viele."

      Definiere "das echte Leben", bitte.

      Wenn DEIN echtes Leben so ist, dass es da NICHT normal ist, schwul oder lesbisch oder hetero zu sein, dann ist DEIN echtes Leben nicht MEIN echtes Leben.

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