Wie verhalten, Angst vor der Tür wurde jemand fast erstochen...

    • (1) 14.01.14 - 22:04

      Hallo Zusammen,

      ich weiss nicht wo ich mich sonst austauschen kann, darum schreibe ich hier,
      Gestern abend wurde unweit von uns ein 32 Jähriger niedergestochen hier der Bericht;

      http://www.wlz-fz.de/Lokales/Blaulicht/32-Jaehriger-durch-Messerattacke-lebensbedrohlich-verletzt

      Das ganz ist unweit eines bekannten Drogen-Umschlagsortes geschehen und ob das im Zusammenhang steht- keine Ahnung.
      Fakt ist, ich wohne da und habe einen kleinen Sohn (2,5 Jahre alt).
      Bin Krankenschwester und muss morgens zur Arbeit laufen wenn es dunkel ist und nach dem Spätdienst um 21.30 uhr ebenfalls.

      Auto besitze ich keins, nur am WE wenn mein Mann nicht arbeiten muss,
      Ganz ehrlich, ich hab gerade total Angst das man selber zum Opfer wird.
      Scheinbar kannte das Opfer den Angreifer nicht.

      Habt ihr schonmal ähliches erlebt?
      Wie seid ihr damit umgegangen?

      Danke und LG Cel #winke

      • Hallo,

        versuche ruhig zu bleiben.

        Ich kenne das - im Studium habe ich mich selbst finanziert und habe so billig wie möglich gewohnt + meine beste Einnahmequelle damals war, Samstagabend zu babysitten oder zu kellnern.

        Meine Bleibe war in einer eher gruselige Gegend - es gab einen kleinen Park, in dem mal ein Sexualverbrechen stattfand (Frau hat schwer verletzt überlebt) und ein Jahr später dort wurde ein Obdachloser erschlagen.

        Ich hatte auch oft die Wahl, mitten in der Nacht vom Babysitten heimzulaufen (oder mit dem Rad zu fahren) oder über die Hälfte des erarbeiteten Geldes wieder für ein Taxi auszugeben. Eigentlich war es keine Wahl - ich konnte es mir nicht leisten.

        Ich hatte immer ein mulmiges Gefühl, aber habe mir immer gesagt, dass einem theoretisch immer und überall etwas passieren kann. Du weißt ja nicht, war hinter der Attacke steckt - war das ein Irrer? Oder war es doch eine Beziehungstat? Was ging dem davor voraus?

        Ich wünsche dir, dass das sehr schnell aufgeklärt wird.
        GLG
        Miss Mary

        Hallo!

        Ich kann deine Angst verstehen!

        Gäbe es nicht die Möglichkeit, dass dich eine Kollegin mitnimmt oder du mit Bus+Bahn fährst?

        Oder wie wäre es z.B. mit einem Selbstverteidigungskurs, damit du dich ein wenig sicherer fühlst?
        Vielleicht auch noch Pfefferspray besorgen und in der Jackentasche deponieren?!

        Hat es dein Mann sehr weit zu seiner Arbeitsstelle?
        Evtl. könnte er sich einen Roller kaufen und mit dem zur Arbeit fahren, damit du das Auto hast?

        LG, k.

        hallo,

        ich sehe es wie vorschreiber. man weiß nicht genau, warum diese tat passiert ist. ob es ein irrer war oder ob es was mit drogen zu tun hatte oder eine beziehungstat usw. weiß man halt (noch) nicht und dass das opfer erwähnte, dass es ein unbekannter war, also vielleicht hat er ihn nicht erkannt, weil es zu schnell ging oder er weiß es und sagt es nur nicht. man weiß nicht, was da genau hinter steckt. deine angst kann ich aber trotzdem verstehen!

        vielleicht kannst du dir ja so eine alarmanlage für die tasche zulegen, einen sogenannten taschenalarm?
        http://www.taschenalarm.de/
        wenn du von/nach der arbeit gehst, dann behälst du das ding solange in der hand, bis du zu hause bist. die idee mit dem selbstverteidigungskurs ist auch gut.

        gruß

      • Bleibe ruhig!

        Ich glaube nicht, dass die Gefahrenlage für dich derzeit anders ist als sonst, denn:
        1. Es war kein Sexualdelikt, daher sind Frauen nicht mehr gefährdet als sonst.
        2. Ob das Opfer den Täter kannte ist unbekannt, aber bei solchen Taten eher wahrscheinlich.
        3. Wenn das Opfer den Täter nicht kannte, dann war es als Mann dennoch stärker gefährdet als eine Frau.

        Deine Angst ist unbegründet, jedenfalls die Angst, nachts von einem Unbekannten grundlos mit einem Messer angegriffen zu werden.

        Hi,

        ich kenne Bad Wildungen (komme gebürtig aus Fritzlar, bin in Borken und Umgebung aufgewachsen und u.a. in Oberurff zur Schule gegangen, etc.) und weiß, dass es sich eigentlich sehr gut dort leben lässt. Zumal Bad Wildungen ja nun keine Großstadt ist... Problembereiche gibt es wohl, aber trotzdem. Deshalb würde ich mir keine großen Gedanken machen.

        Vielleicht hilft die ein Selbstverteidigungskurs, Pfefferspray in der Tasche oä, damit Du Dich sicherer fühlst.

        Zudem: Die Busverbindungen in Bad Wildungen sind doch sehr gut - von den verschiedenen Kliniken fährt doch fast alle 10 min ein Bus - selbst nach 22 Uhr. Warum nutzt Du die nicht? Oder auch morgens? Reicht die Zeit vor 6 Uhr nicht für die Busfahrt?
        Gibt es keine Kollegen, die Dir evtl. eine Mitfahrgelegenheit geben würden?

        Abends würde mein Mann mich allerdings abholen - der hätte keine ruhige Minute, wenn ich alleine laufen würde ;-)#verliebt. Morgens fahren eben dann, wenn es zeitlich passt.

      • (7) 15.01.14 - 17:05

        bei mir (bin auch Krankenschwester) wurde während der Nachtschicht im Altenhiem eingebrochen. Wir merkten es erst am nächsten Morgen als die/der Täter zum Glück schon über alle Berge war(en.) Kollegin ging um 4.30 in die Umkleide um eine Zigarette zu holen und fand die Bescherung, alle Spinde aufgebrochen......
        Hatte in dem Moment natürlich total Angst, dass die Typen noch irgendwo im hause sind, hab vom Diensthandy aus Polizei gerufen und dann mussten wir in die Eingangshalle gehen, die Türe aufsperren, da bin ich vor Schiß fast gestorben.
        Trotzdem ging ich am nächsten Abend wieder zur Arbeit, habe einfach alles verdängt und "funktioniert".
        Mulmig ist mir im Nachtdienst immer noch beim kleinsten Geräusch.

        http://www.heimwegtelefon.de/

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