was denkt ihr, wenn ihr unterwegs seit?

    • (1) 17.01.14 - 07:42

      guten morgen ihr lieben

      mir kam gerade so eine frage durch den kopf. und zwar was ihr denkt wenn ihr unterwegs seit zur arbeit , nach hause, usw.... man begnet ja draußen immer menschen. manchmal treffen sich die blicke . denkt ihr dann über euren alltag nach oder auch mal über die menschen die ihr draußen in der stadt ect... übern weg läuft?

      also ich persöhnlich bin meistens mit meinen gedanken selbst beschäftigt, wenn ich einkaufe oder termine ect.. wenn ich im bus sitze und schaue raus, schaue ich mir auch gerne mal die damen an :-) und denke dann... die hat aber eine schöne friseur, tolle hose oder schicke schuhe die hole ich mir vllt auch , also eher solche sachen.

      aber manchmal habe ich mich selbst gefragt, ob ich irgendwie komisch aussehe oder was an meiner jacke sonst wo hängen habe, wenn mich jemand angesehen hatte, aber nicht dieser normale blick sondern abwertend, fragte ich mich ob ich so daneben aussehe oder ob ich es einfach nur selbst für mich interpretiere. wie ist das denn bei euch?

      lg tanja

      • Unterschiedlich. Es kann vorkommen, dass ich nichts und niemanden wirklich wahrnehme, weil ich hochkonzentriert meine Einkäufe erledige oder aber auch, dass ich mir die Menschen um mich herum ansehe/anhöre.
        Ich sehe und höre Dinge, die mich belustigen (ja, ich höre gern fremde Gespräche mit :-D) und denk mir meinen Teil oder aber, ich versuche Dinge zu analysieren.
        Sei es, was derjenige vor mir an der Kasse wohl kochen wird oder mit wie vielen Menschen er zusammenlebt, wieso X das jetzt zu Y sagt und was ich wohl sagen würde usw.
        Jemanden bewusst abwertend angesehen hab ich jedoch noch nicht... liegt aber wahrscheinlich daran, dass mich "ausgefallene" Kleidungsstücke eher belustigen und ich mir dann meinen Teil denke und vielleicht freundlich (oder dämlich ;-) ) lächle.

        Viele Grüße
        Blinking#stern

        Ich zähle manchmal Schritte.
        Von meinem Parkplatz bis zum Büro sind es 1.428 Schritte. :-)

        Hallo,

        beim Autofahren versuche ich an nichts zu denken, man ist zu schnell abgelenkt.

        Ansonsten beim Bäcker oder so, kommt es schon mal vor, dass ich ein bisschen vor mich hinträume, an Sonne, Wärme oder an den letzten Urlaub denke.

        GLG

      • (5) 17.01.14 - 10:49

        Ich schaue gerne Menschen an und oft denke ich ...... oh wie hübsch,..... tolle Haare ........tolle Klamotten.... tolles Paar.
        Manchmal denke ich aber auch ..... ach Du Scheiße.

        Unterwegs schaue ich mir schon gerne Leute an.
        Schau wie sie sich geben, was sie anhaben und bei Paaren oft wie sie miteinander umgehen.

        Oft versuche ich mir auch vorzustellen was die- oder derjenige wohl arbeitet usw.

        Finde ich irgendwie spannend.

        LG

        Joomla

      • Ich übersehe meine Mitmenschen viel zu häufig, als dass ich mir Gedanken über deren Aussehen oder Beruf machen könnte. Ich nehme zwar wahr, dass da Leute rumlaufen, Beachtung schenke ich ihnen aber selten.
        Oft beklagen sich Bekannte bei mir darüber, dass ich sie von der anderen Straßenseite aus nicht grüße - ich muss dann immer damit entschuldigen, dass ich sie wirklich nicht gesehen habe.

        Mich interessiert gar nicht, was andere Leute so machen und wie sie sich geben. Ein weiterer Grund ist, dass ich ein absoluter Träumer bin und eigentlich "blind" durch die Gegend laufe.

        Anders beim Autofahren. Da nehme ich alles wahr und frage mich oft, wer wohl in dem Auto vor mir sitzt, warum man sich ein so unschönes Auto kauft, warum man so langsam fährt, warum man einen Teddy auf der Hutablage hat, wohin fährt die Person wohl...
        Fußgänger sehe ich auch, mache mir aber nur Gedanken über sie, wenn sie Anstalten machen, in die Nähe der Straße zu kommen.

        Ich denke vielschichtig - ständig.

        Egal ob zu Hause oder unterwegs.

        Da geht's dann um Begebenheiten/Äußerungen des letzten Tages, berufliche Entwicklungen, Politik, wie man meinem Mann eine Freude machen könnte, die Kinder, Besorgungen, familiäre Verpflichtungen, neue Strategien bzw. neues Design in der Kollektion, Sachen, die ich gelesen habe, neue Rezeptzusammenstellungen, Events, Projekte für die nächste Zeit...

        Wenn ich mich mit jemandem unterhalte, beschäftige ich mich auch visuell und gedanklich mit ihm. Wenn ich jemand Interessanten sehe, denke ich darüber nach, was ihn interessant macht.

        Ich denke nie darüber nach, wie ich gerade wirke oder aussehe.

        Aber wie gesagt - vieles läuft parallel.

        ;-)

        Ich schaue mir die Leute an. Allerdings selten oberflächlich. Sehe ich (öffters) eine ältere Frau mit Kinderwagen voller Einkaufstüten frage ich mich, was für Schicksal sie hatte. Ist sie obdachlos oder psychisch gestört.
        Sehe ich eine Frau mit Kleinkind an der Hand und in der andreren Hand eine Zigarette vergeht mir alles.

        Sehe ich einen Alkoholiker um 8:00 Uhr morgens mit einer Dose Bier in der Hand, frage ich mich, was einen so weit bringen kann bzw , was für Schicksal hat diese Person zum Alkoholismus getrieben. Und und und. Es sind soo viele Beispiele...

        Hallo

        Es kommt immer drauf an, was ich grad mache und wieviel Zeit ich habe....

        Bei der Arbeit träume ich mir im Auto gerne mal Geschichten zusammen... Natürlich nicht so intensiv, dass ich total abgelenkt bin.... Meistens mehr so auf etwas weiteren Überlandstrecken...

        Wenn ich dann auf dem Weg zum Kunden irgendwen treffe, versuche ich immer, mit den mir entgegenkommenden Personen Blickkontakt herzustellen... Mir ist aufgefallen, dass, wenn man beim Vorbeigehen Blickkontakt herstellt, viele sich genötigt fühlen, selbst Fremde zu grüßen... Und deshalb versuche ich das herauszufordern #hicks Je mehr Fremde mich dabei grüßen, umso besser wird meine Laune...

        Dann versuche ich immer, mein "Schicksal" auszutricksen.... Ich denke mir dann, wenn du jetzt im 2. Stock ankommst, bevor das Licht ausgeht, dann belohnt das Schicksal dich sicher mit.... (passendes einfügen) ;-) Oder wenn ich es schaffe, auf dem Gehweg nicht auf die Striche zu treten...

        Wenn ich das alles so aufschreibe, kommt es mir selbst schon fast kindisch vor... Aber solche Gedanken habe ich, wenn ich alleine unterwegs bin...

        LG

        Unterschiedlich.

        Meist lauf ich so verplant durch die Gegend,dass ich selbst Bekannte nicht sehe und dementsprechend nicht grüße.

        Manchmal aber auch, schaue ich mir die Menschen an und überlege, was in deren Leben so los ist. Warum sie so schauen wie sie schauen, ob sie wohl glücklich sind, manchmal frage ich mich auch bei einigen wie sie darauf gekommen sind, sich so anzuziehen wie sie es getan habe, manchmal sind da auch Leute die ich gerne fragen würde warum sie so traurig aussehen oder ob sie einsam sind weil sie so schauen.

        Und manchmal bin ich einfach komplett neben der Spur, dann rede ich einfach mit den Leuten die mich umgeben und das fühlt manchmal zu echt spannenden und interessanten Begegnungen.

        Hi tanja,
        ich sehe zu viel. Bin andauernd am analysieren.

        Sitz ich irgendwo herum, weil ich warten muss, habe ich, aufgrund der Schuhe mir schon mal ne Meinung gebildet und die Menschen in die entsprechende Schublade gesteckt.

        Dann schau ich auf die Frisuren, und oft denke ich mir, aha alle 4 Wochen, oder ist schon 2 Monate überfällig, oder hier mal ein Foto machen, so hätte ich die Haare auch gern.

        Vor Jahren mussten wir beizeiten am Kölner Flughafen sein, und waren um 6 Uhr schon in der Stadt im Parkhaus. Von dort haben wir uns ein Cafe/Bäckerei gesucht.

        Soviele Obdachlose, da hatte ich nur so Gedanken, daß die Politiker mal um die Uhrzeit zu Fuß durch die Großstädte gehen sollten, anstatt unser Geld in der ganzen EU zu verteilen.

        Gruß Claudia

        Mein Arbeitstag besteht daraus, mit vielen Menschen zusammen zu sein, sie wahrzunehmen, auf sie einzugehen, auf sie zu achten, habe auch viele Termine...da versuche ich in der UBahn oder dem Bus...mich nicht auch noch mit den "Mitreisenden" zu beschäftigen. Ich versuche eher, nichts zu denken.

        Ich höre Meditationsmusik...und denke möglichst NICHTS, höre nur der Musik zu. Das ist erholsam, wenn es gelingt.

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