Wie können Mensche spurlos verschwinden?(SILOPO ?)

    • (1) 31.01.14 - 14:19

      Hallo
      Die Frage mag zwar blöd klingen aber meine Mutter und ich kamen darauf zu sprechen als wir im Radio hörten das es vorkurzem der Jahrestag des Verschwindens von einem kleinen Jungen aus der Umgebung ist
      Wie ist es möglich das Menschen in der heutigen Zeit spurlos verschwinden?
      Hier in der Umgebung ist seit einigen Jahren ein Junge vermisst,seine Eltern waren getrennt und nach einem Papa Wochenende kam er nicht wieder. Später wurde die Leiche des Vaters in einem Wald,der nichtmal wirklich in der Nähe ist,gefunden aber der Junge ist seitdem wie im Erdboden verschluckt
      Aber wie kann es sein das man sich heutzutage überhaupt fast schon wie unsichtbar umherbewegen oder ins Ausland absetzen kann?

      Vorallem wenn ein Fall soweit ist das er auch außerhalb Deutschlands bekannt ist

      Oder könnte man einfach sagen in der heutigen Zeit ist es soweit das zb Entführungen so weit im vorraus geplant werden das erst garkeine Spuren aufkommen?
      Was ich jedenfalls schade finde ist das über viele Vermisstenfälle viel zu wenig informiert wird, vorallem bei Erwachsenen

      Ich kann mir garnicht vorstellen wie schlimm die Ungewissheit der Familie sein muss,lebt die vermisste Person noch,würde ein entführtes Kleinkind die eigenen Eltern überhaupt noch erkennen?
      So das war zwar ein bisschen ein SILOPO aber ich hab das Gefühl wenn soetwas mal bei einem selbst in der Umgebung passiert beschäftigt es einen viel mehr als wenn man etwas nur mal in den Nachrichten hört (vorallem der Gedanke : Habe ich vlt etwas gesehen was hilfreich wäre aber einfach nur normal aussah?)

      LG

      • Hallo,

        im Falle des Jungen würde ich mal vermuten, dass er leider schon lange tot ist und seine Leiche nur so gut versteckt ist, dass sie wahrscheinlich nie wieder auftauchen wird.

        In München gibt es auch so einen Fall von einer jungen Frau, die seit 1995 vermisst ist.

        Sie wollte sich noch einmal nachts aus einer Telefonzelle bei ihren Eltern melden und ist dann spurlos verschwunden.

        Hier tippe ich auf Menschenhändler oder ein Tötungsdelikt. Aber ohne eine Leiche ist da nichts zu wollen.

        Schlimm finde ich es für die Angehörigen, wenn man so in Unsicherheit schwebt.

        GLG

        • Hallo
          Die Polizei sagt es ist wahrscheinlich das der Junge auch tot ist aber es gibt einige Indizien das er entweder bei einer Sekte ist oder einer anderen Person übergeben wurde und jetzt im Ausland ist
          Ja die Unsicherheit muss sehr,sehr schlimm sein aber ohne direkte Hinweise auf den Tod der vermissten Person bleibt wenigstens die Hoffnung das es ihr,irgendwo auf der Welt,gut geht

          LG

      (4) 31.01.14 - 14:56

      ---- Aber wie kann es sein das man sich heutzutage überhaupt fast schon wie unsichtbar umherbewegen oder ins Ausland absetzen kann?---

      Ich glaube sowas gibt es extrem selten.
      Die meisten Menschen, die auf mysteriöse Weise und ohne Spuren, urplötzlich verschwinden, sind tot.

      • Ich hab mich etwas falsch ausgedrückt, ich meine eher die generelle Aufklärung von Entführungsfällen und eben wie ein vermisster Mensch (oder dessen Leiche) auf Dauer nie gefunden wird
        Auch in dem Fall den ich beschrieben hab weiß die Polizei ja nichtmal die genaue Todesursache des Vaters oder was mit dem Jungen sein könnte

        • (6) 31.01.14 - 15:45

          ---ch meine eher die generelle Aufklärung von Entführungsfällen---

          Ich denke nicht, dass es überhaupt so viele Fälle von Entführungen gibt.

          Im Fall Felix Heger glaube ich nicht an die Theorie der Großeltern. Ich habe mich lange mit solchen Sachen beschäftigt und viel in einem anderen Forum gelesen, in dem darüber ( und viele andere Fälle) diskutiert wird.

          Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Mann so viel kriminelle Energie hatte und bewusst falsche Spuren gelegt und das Kind an eine Sekte übergeben hat.

          Ich persönlich glaube, dass er das Kind getötet und weggeschafft hat, umherirrte und dann dort im Wald zu Tode kam.

          Das alles ist sehr schlimm für die Verwandten..... auch in anderen Fällen. Diese Ungewissheit lässt einem ja nie mehr zur Ruhe kommen.

          • Wow du wusstest von welchem Fall ich rede ohne das ich den Namen des Jungen erwähnt e:-D

            Ich denke dazu kann jeder seine eigene Meinung haben denn was wirklich ist wird sich er zeigen wenn der Junge,oder eben seine Leiche gefunden wird

            Da kann man wohl leider nur "Mit dem besten Hoffen und mit dem schlimmsten rechnen"

    hallo,

    es ist ja ein unterschied, ob jemand nicht gefunden werden WILL oder nicht gefunden werden KANN. in dem fall, den du beschreibst, liegt die leiche des kindes wahrscheinlich auch irgendwo rum, aber halt gut versteckt. da gab es doch in der vergangenheit einige fälle, wo die kinder vermutlich opfer eines verbrechens geworden sind, aber ihre leichen nicht aufgefunden worden sind (peggy und pascal zb).
    wenn das kind entführt wurde und noch lebt, dann kann es durchaus sein, dass dieses kind irgendwann wieder auftaucht, aber der kampusch-fall war schon recht selten.

    lg

    • Hallo
      Naja,betonung auf "vermutlich" .In Fällen in denen es keine Indizien darauf gibt das die vermisste Person tot ist finde ich es falsch zu sagen "die leiche wurde nicht gefunden" denn gerade bei jüngeren Kindern kann ich mir vorstellen das eine Entführung eher vertuscht werden kann und gegebenenfalls nie Aufgeklärt werden kann,einfach weil ein Kleinkind sich garnicht an die Eltern erinnern kann, die eigene Sprache verlernen kann,..

      LG

      • Aber (sorry) gerade eine kleine Leiche ist doch sehr leicht so zu beseitigen, dass sie nie gefunden wird...

        LG,

        W

        • Klar das stimmt auch wieder aber in Fällen in denen es klare Indizien in andere Richtungen gibt (Absetzung ins Ausland,..) würde ich nicht gleich vom Tod des Kindes ausgehen

          • Ja aber wie selten sind diese Fälle denn?
            In Deinem Beispiel ist der Vater tot aufgefunden worden zum Beispiel, dann fällt mir noch Peggy ein, da gab es m. W. keinerlei Hinweise und bei Maddy auch nicht...
            Ich gehe in solchen Fällen eher davon aus, dass einfach die Leichen zu gut beseitigt wurden.

            Die Schwester meines Kollegen (um die 60 Jahre und vorher total zuverlässig und "spießig") ist übrigens vor fast einem Jahr spurlos verschwunden und das finde ich total erstaunlich.
            Es gibt keinerlei Hinweise, sie ist einfach weg...

            LG

            • Du kannst kaum eine Entführung mit einer anderen Vergleichen denn abgesehen vom Tatmotiv sind sie doch alle sehr sehr unterschiedlich, also wohl alle sehr "selten"
              Ich denke auch das sich wohl jeder seine eigene Meinung bilden muss,was WIRKLICH wahr ist kommt vlt. nie raus oder erst Jahre später
              Den Fall den du beschreibst hört sich ja auch schlimm an,sowas ist für die Familie sicher schwer zu ertragen vorallem wenn es nichtmal Vorzeichen gab

              (14) 31.01.14 - 16:22

              ---------Es gibt keinerlei Hinweise, sie ist einfach weg...----------

              In Hamburg gab es letzten Sommer auch einen ganz tragischen Fall. Da stieg ein Demenzkranker Mann mitten in der Stadt, an einer Kreuzung, aus dem Auto seiner Frau aus und lief davon.
              Seitdem ist er verschwunden und niemand hat ihn gesehen.

              Ich muss da oft dran denken, weil ich gar nicht glauben kann, dass sowas passiert.

Hallo,

ich glaube, da gibt es viele Möglichkeiten .... du musst nur kreativ sein :-p

Ich habe mal einen Sommer über in Gloucester gelebt (da, wo Fred West, der englische Massenmörder lebte) und wir haben uns das Haus natürlich auch mal von außen angeschaut. Dass da jemand so viele Frauen vor den Augen der Nachbarn verschwinden lassen konnte, war fast unglaublich ... der lebte in einem Reihenhaus, der Garten war von mindestens sechs anderen Häusern gut einsehbar.

Die meisten Mörder leben eben ein ganz normales Leben und man traut es ihnen nicht zu. Daher wertet man komische Beobachtungen auch nicht als Verdachtsmoment.

In GB gibt es ja den Fall von Keith Bennett - die Mutter (nun selbst tot) wusste im Prinzip, wo er begraben liegt und hat fast jedes Wochenende gesucht - oft unterstützt von Freiwilligen (http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2012/jan/07/winnie-johnson-keith-bennett-moors-murders)

Wenn nicht zufällig (wie bei XY schon öfters passiert) Neugierige anfangen, ein frisches (und tief genuges) Grab wieder auszugraben, überwuchert das in kürzester Zeit und dann ist es reiner Zufall ...

Ich denke auch, dass die meisten Menschen tot sind, die so lange verschwinden. Ansonsten müsste man ja irgendwann einen Identitätsdiebstahl begehen (Krankenversicherung, Ausweis, etc. ... alles wird dann zum Problem).

GLG
Miss Mary

  • Hallo
    Ich war letzten Sommer selbst in Gloucester,aber von dem Fall habe ich noch nicht gehört .Das hört sich richtig krass an!

    Da hast du wohl recht aber ich denke ich kann erst richtig glauben das jemand Tod ist wenn er gefunden wurde,es gibt ja immer wieder mal Fälle wie Natascha Kampusch von daher habe ich zumindestens bei dem Jungen von hier wohl Hoffnung bis zum Ende

    LG

    • Ja, man kann nur hoffen, dass es auf der Welt nicht zu viele Verliese etc. gibt.

      Der Fall machte damals riesige Schlagzeilen, es war so unglaublich, dass es eine nach außen hin "fast normale" Familie schaffte, all diese Leichen in Haus und Garten zu verstecken ....

      GLG
      Miss Mary

(18) 31.01.14 - 17:06

Ich finde es erschreckend das sowas möglich ist. Dabei erschreckt mich mehr die Tatsache wie leicht es vermutlich geht. Dabei denke ich an den Fall "maddy"
Einfach rein und weg ist das Kind.
Und was denkt man in so einer Situation? Ich wüsste weder ein noch aus, wo ist mein Kind? Hat es angst? Tut man ihm weh? Denkt es noch an uns?
Darf man sich da wünschen das Kind möge friedlich gestorben sein? Macht einen dieser "wunsch" dann noch mehr zu schaffen?

(19) 31.01.14 - 21:16

Hallo,

mein kleiner Bruder war 6 Wochen spurlos verschwunden. Dann hat man ihn leider tot aus der Weser gezogen. Die Polizei hat das Weserufer abgesucht, die Wasserschutzpolizei ist alle befahrbaren Häfen angefahren, doch gefunden haben sie ihn nicht. Die Weser hat ihn einfach nicht freigegeben.

Wenn ein geliebter Mensch verschwindet, ist die Ungewissheit das allerschlimmste, was man sich vorstellen kann. Du weißt einfach nicht, ob die geliebte Person noch lebt oder nicht. Da spielen sich in manchen Familien schlimme Dramen ab (ich weiß wovon ich rede).

Für mich war das 2003 das allerschlimmste was ich bisher erlebt habe. Mein kleiner Bruder war weg. Spurlos verschwunden. Meine Mutter meinte immer, dass er nach Spanien abgehauen ist, aber ich habe nie daran geglaubt. Leider sollte sich mein Verdacht bestätigen. Es war fast eine Erlösung, als mein Vater mir sagte, dass mein Bruder Tod sei. Auf der einen Seite ist man froh, dass diese gottverdammte Unwissenheit zu ende ist, aber dann realisiert man leider auch, dass der geliebte Mensch nie wieder kommt.

Kurz gesagt, die Ungewissheit frisst einen auf.

LG

Melanie

Ich denke dieses verschwunden ist leichter zu erklären als das "Wieso hat keiner etwas mitbekommen"

Leichen könnte man sehr gut verstecken, aber das niemand die Entführung bemerkt hat wundert mich sehr.
Bei uns ist seit 6 Jahren noch immer die Junge Frau aus der Nähe von Trier spurlos verschwunden

Ich denke, wenn ein Erwachsener wirklich "verschwinden" will, dann kann das auch funktionieren.

Vor einigen Monaten gab es bei XY ungelöst einen Bericht über einen jungen Mann aus Thüringen, der von jetzt auf gleich in Jena verschwunden ist. Allerdings vermutet man, daß er freiwillig untergetaucht ist, er hätte wohl immer schon von einer Art Aussteiger-Leben geträumt. Er soll auch von verschiedenen Personen, an verschiedenen Orten gesehen worden sein, aber nie so, daß es eine greifbare Spur hinterlassen hätte.
Die Familie sucht ihn wohl auch schon mehrere Jahre. (weiß nicht mehr wie lange schon)

Bei Kindern denke ich eher, daß sie entweder getötet und gut beiseite geschafft werden, oder so eingesperrt werden, wie bei Natascha Kampusch. Obwohl ich das für sehr selten halte. Ich denke auch nicht, daß es besonders viele Entführungen gibt, wo die Entführer das Kind quasi als ihr Eigenes annehmen. (dazu müsste das Kind ja auch noch wirklich klein sein)

Leider wirde es wohl so sein, daß verschwundene Kinder den Tod gefunden haben. Ich meine in Feldern, Wäldern usw. gibt es so viele Ecken, wo wirklich kaum jemand hinkommt. Und wenn man so eine Leiche einfach vergräbt.... ich denk da ist es echt schwer dann was zu finden.

Im Fall Maddie denk ich auch nicht, daß das arme Kind noch lebt. (aber wer weiß, ist vielleicht auch besser so) Entweder ist sie zu Tode gekommen, als die "Einbrecher" in der Wohnung waren und die haben die Leiche dann beseitigt. Es wurde ja von Zeugen ein Mann gesehen, der ein schlafendes Mädchen in Richtung Wasser getragen haben soll. Das Kind hätte ja aber genauso gut tot sein können.
Oder aber die Eltern haben etwas damit zu tun, denn ganz ehrlich: irgendwie traue ich denen auch nicht.

Ich finde es so schade, sie war ein so hübsches Kind:-(

  • >> Ich finde es so schade, sie war ein so hübsches Kind <<

    Vielleicht wurde sie genau deshalb entführt. Schlimm ist dann nur, dass man ja dann im Grunde weiß, was mit ihr passiert :-(

    >> Oder aber die Eltern haben etwas damit zu tun, denn ganz ehrlich: irgendwie traue ich denen auch nicht.<<

    Ich habe den Fall nicht genau verfolgt, kenne aber die Geschichte.
    Vorstellen kann ich es mir aber nicht, denn so weit ich weiß, haben sie ja noch 2 Kinder, die nicht entführt wurden.
    Deshalb denke ich, dass es Entführer waren, die sich eben nur Maddy ausgesucht haben.
    Genau deshalb werde ich niemals mein Kind allein im Hotelzimmer lassen.

    Vielleicht erleben wir die Auflösung ja irgendwann noch.

(23) 01.02.14 - 11:06

hey,

ich denke, die meisten menschen die "plötzlich vom erdboden verschluckt wurde", sind das nämlich wortwörtlich. ich gehe davon aus, dass diese getötet und gut irgendwo verscharrt wurden. ist einmal ein jahreszyklus vergangen, findet man so eine stelle in irgendeinem waldboden ja auch nicht mehr.

aus unserer gegend ist vor etwa 2 jahren ein junger mann verschwunden, plötzlich, ohne vorwarnung. große suchaktionen, sogar mit hundestaffeln, wurden gestartet und waren über 2 monate ergebnislos. in wahrheit hat sich der junge mann nicht mal 7km vom heimatort entfernt in einem steilen waldstück das leben genommen und hing dort quasi frei einsehbar... dennoch brauchte man trotz intensiver suche 2 monate.

bei einem tötungsdelikt in unserer gegend wurde das opfer nur deswegen zufällig gefunden, da es dem zuständigen förster seltsam vorkam, dass um diese jahreszeit ein relativ frischer erdaushub neben der waldstraße (hinter einem holzstoß) zu sehen war... sonst wäre der mann wohl auch nie gefunden worden.

von den perversitäten die manche in ihren kellern treiben (ich will nicht wissen, wie viele noch nicht entdeckt wurden) will ich erstmal gar nicht reden...#zitter

lg

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