" Fachgeschäft " - jemand dabei ?

    • (1) 06.02.14 - 22:22

      Guten Abend,

      mich würde mal interessieren, ob hier jemand schon Erfahrungen mit einem " Fachgeschäft "- ein Laden, in dem man ein Fach mieten und seine selbstgemachten Produkte anbieten und verkaufen kann - gemacht hat ? Sowohl auf Käufer als auch auf Verkäufer oder gerne auch auf Vermieterseite.
      Ich komme vom flachen Land und hab sowas nicht in meinem Umfeld und mich würde interessieren, ob es sich als Verkäufer überhaupt lohnen kann, so ein Fach zu mieten, bei Provisionen von 25 - 50 % zzgl. der Miete ? Und auf Käuferseite, wann geht man in so einen Laden ? Wenn man etwas bestimmtes sucht, eher nicht ? Man weiß ja nicht, was überhaupt so im Angebot sein könnte. Können sich solche Läden etablieren ?
      Würde mich über Infos freuen,
      viele Grüße
      Moni

      • Ich hab das noch nie gehört und würde sowas auch nicht nutzen.

        Wozu auch, im Internet bekomme ich alles. Und wenn ich was verkaufen will, dann gibt es Ebay (10% Provision) oder Ebay Kleinanzeigen.

        • Sowas meinte ich
          http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neuer-laden-in-muenchen-regal-zu-vermieten-1.1493222
          Es geht eher um Selbstgemachtes, Richtung DaWanda.
          Aber schonmal interessant, dass es nicht allzu geläufig ist.

          Hallo,

          da kommt der böse, bockige, alte Mann wieder durch, der sich gerade an dieses Internet gewöhnt hat und nun die Krise bekommt, wenn es schon wieder etwas Neues gibt.

          In Regal- oder Fachgeschäften werden häufig kleinere, selbstgemachte Dinge angeboten - Bei deiner eBay for President Aussage hast du vergessen, Verpackung und Versand einzukalkulieren, der gerade bei Produkten von 4,5 € häufig 100% des Verkaufspreises ausmacht. Mit den 10% Provision sind dann schnell +110% gegeben, die von Käufer und/oder Verkäufer getragen werde müssen.

          Damit wird entweder das Produkt für den Kunden viel teurer (= weniger Kunden) oder die Marge für den Verkäufer viel kleiner oder im Zweifel beides.

          Außerdem fallen bei ebay die meisten Gelegenheitskäufe weg und die Kunden können sich, was gerade bei Selbstgemachtem wichtig ist, sich nicht haptisch von der Qualität überzeugen.

          Bevor du also wieder den unfreundlichen Daumen rausholst denk doch ein bisschen über den Tellerrand hinaus.

          lg

          • Dann überlege mal bei den Preisen für die Regalmiete + Provision für jedes verkaufte Teil, wer daran profitiert.

            Keiner!

            Der Anbieter wird schnell merken, dass für ihn vielleicht nichtmal die Berschaffungskosten rauskommen, wenn er nur wenige Teile anbietet.

            Der Vermieter bzw. Ladenbetreiber steht unter dem Druck, viel Fläche zu vermieten.

            Sowas kann in manchen Regionen (Tourismus) funktionieren, aber nicht allgemein und überall.

            Wie gesagt, nette Idee, aber in der Praxis wegen hoher Ladenmieten, den vielen Abgaben und Nebenkosten nicht wirtschaftlich zu betreiben.

            Schau doch mal, wieviele solcher oder ähnlicher Läden nach 1 oder 2 Jahren immer noch existieren.

        Genau - wovon man noch nie gehört hat, das muss schlecht sein, nutzlos...#augen

        Mit dieser Haltung nehmen weder Wissen und Bildung noch Urteilsfähigkeit zu.

        http://www.kunsthandwerk-secondhand.de/zur-miete.html

    In Berlin kannte ich mal so einen Laden. Waren aber keine Fächer sondern Regale und Tische auf denen Selbstgemachtes lag. In einem Raum hat eine ihre Sachen sogar geschneidert....war echt ein cooler Laden.

    Ich denke vwpassat versteht nicht worum es dabei geht.
    Es ist echt toll die Sachen nicht nur auf Fotos zu sehen, sondern sie anzufassen, zu fühlen und zu erleben wie liebevoll manches gemacht wird.
    Das hat mit Internet und eBay gar nichts gemeinsam.

    Warum man da reingeht? Naja, es ist doch immer so in etwa ein bestimmtes Sortiment da. Einmal Kinderkleidung, dann gab es eine die hat Stofftiere aus den ersten Badetüchern der Babys genäht, eine hat Lederpuschen für Krabbelkinder gemacht, eine Schmuck....usw.
    Man konnte eben auch mal was bestellen, bestimmte Stoffe, Größen und so was.

    Soweit ich mich erinner war das ein Eckladen und jeder der da mitgemacht hat, hat sich an der Miete beteiligt. Jeder musste mal anwesend sein...das war echt nett.

    Mona

    • Ich weiß schon, was Du meinst.

      Allerdings schreibt die TE auch, sie wohne auf dem "platten Land".

      In Großstädten kann das durchaus funktionieren, wobei Aufwand und Kosten selten im Verhältnis zu den horrenden Ladenmieten stehen. Das ist das Hauptproblem.

Hallo!

Ich habe so einen Laden in meiner Straße und kaufe dort regelmäßig Geschenke für Freunde. Ich glaube nicht, dass die da ein Bombengeschäft machen, aber indem der Aufwand für einen Laden gebündelt wird, denke ich, ist es für Neu-Designer, die am Anfang stehen und ausprobieren wollen, ob ihre Sachen überhaupt gefragt sind, eine gute Sache.

Als Kundin finde ich es gut, dass es dort schöne Einzelstücke gibt und ich nicht 20 Läden abklappern muss um ein passendes Geschenk zu finden. So richtig günstig ist da nicht, aber ich laufe mir auch sonst nicht stundenlang die Hacken ab um 5,- Euro zu sparen.
Und ich lasse mein Geld lieber in so einem Laden als in einer Hugendubel-Filliale z.B.

LG

Hallo,

bei mir in der Nähe gibt es ein Regelgeschäft - wie du beschrieben hast mietet man dor ein Regalbrett, auf dem man seine Sachen austellen kann.

Ich schaue dort regelmäßig vorbei, es gibt oft nette und besonders Kleinigkeiten und Unikate.

Allerdings glaube ich, dass es dort größtenteils darum geht, die Materialkosten wieder reinzubekommen und zu schauen, wie das Produkt bei den Menschen ankommt.

Wirklich viel Gewinn macht man dort nicht.

Etabliert ist der Laden hier schon länger.

Liebe Grüße

Hier gibt es so einen Laden, allerdings für Trödel. Drin war ich bisher noch nicht, weil der relativ weit abseits von anderen Geschäften ist. Zudem ist das gemischter Trödel und wenn, suche ich recht bestimmte Sachen, z.B. ein gebrauchtes Kinderfahrrad und da habe ich dann in einem Secondhandladen für Räder eine deutlich bessere Auswahl.

Für Handarbeiten könnte ich mir das schon eher vorstellen. Ich mag keine kratzigen Textilien, da wäre vorher fühlen schon gut. Auch könnte man Kleidungsstücke anprobieren. Bei günstigen, aber unförmigen Gegenständen finde ich das Porto manchmal zu hoch, das wäre dann wieder ein Pluspunkt für den Laden.

lg

Hallo,

wo gibts denn sowas, habe noch nie davon gehört. Keine Ahnung, ob ich dort kaufen würde. Wohl nur zufällig, wenn ich dort vorbeikommen würde, neugierig wäre und etwas finde, was mir gefällt.

Ich könnte mir so etwas evtl. für Verkäufer interessant vorstellen, die irgend etwas hobbymäßig produzieren und jetzt z.B. bei Dawanda anbieten. Wobei das durch die hohe Provision auch schon wieder uninteressant wäre.

LG, Cinderella

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