Schutz auf Reisen ohne ADAC

    • (1) 11.02.14 - 10:18

      Hallo,

      ich halte den ADAC schon seit langem für einen Lobbiistenverein, aber jetzt soll endgültig Schluss sein. Ich will kündigen.

      Aber was soll danach kommen?
      Was brauche ich wirklich?
      - Pannenhilfe europaweit für mich und Familienangehörige mit allen auf mich angemeldeten KFZ.
      - Pannenhilfe auch mit Mietwagen, am besten weltweit.
      - Gerne auch Hilfe, wenn wir mit Fahrrad, Bahn oder zu Fuß unterwegs sind.
      - Krankenrücktransport aus dem Ausland
      - Rechtsschutz im Ausland wäre vorteilhaft

      In welchen Verkehrclubs seid ihr? Was könnt ihr empfehlen und warum?
      Oder haltet ihr weiter zum ADAC und aus welchen Gründen?

      LG,
      Hauke

      • Ich bin schon lange Mitglied im ADAC. Für mich war der ADAC SCHON IMMER mein Schutz auf den inländischen und ausländischen Straßen.

        NOCH NIE habe ich diese Zeitschrift für voll genommen, die Tests schon gar nicht. Die sind vergleichbar mit Windeltests bei Stiftung Warentest. Alles sinnloses Blabla. Auch ich halte den ADAC für einen Lobbyisten-Verein und gehe mit vielen vom ADAC unterstützten Meinungen nicht konform.

        Das spielt aber für mich keine Rolle (hat es noch nie). Wieso also jetzt? Es ist doch nur was rausgekommen (an die Öffentlichkeit), was vorher eben nicht öffentlich war. Aber es WAR genau das gleiche!

        Von daher: Ich habe vom ADAC nie was anderes erwartet als Pannenhilfe und Schutz. Das habe ich IMMER bekommen (sehr zuverlässig und zuvorkommend), wenn ich es gebraucht habe. Warum sollte ich also kündigen???? #kratz

        Ich würde an deiner Stelle (für diese Zwecke) bleiben.

      Hallo,

      mein Mann ist Mitglied im AvD.

      GLG

      Hallo!

      Ich bin auch schon seit einigen Jahren im ADAC - und das nicht, weil ich deren Zeitung so toll finde, auch die Tests und Preise des ADAC sind mir relativ egal. Für mich ist einzig und alleine ausschlaggebend, dass sie im Falle einer Panne - ob im In- oder Ausland - für mich da sind. Ich selbst fahre zwar noch ein relativ neues Auto, da sind Pannen unwahrscheinlich, ein Unfall ist aber immer schnell passiert. Und gerade wenn so etwas im Ausland passiert, kann man ganz schön aufgeschmissen sein. Auf den ADAC kann man sich da aber immer verlassen, die sind da schon wirklich gut.
      Und ein gutes Beispiel kann ich auch noch nennen. Meine Tante war mit ihrer Familie in Spanien im Urlaub. Kurz vorher hatten sie vom ADAC zum AvD gewechselt. Wie es so kommt, gab das Auto im Urlaub seinen Geist auf (irgendwie zieht meine Tante so etwas an, ein paar Jahre später hatten sie das Gleiche in Frankreich). Und leider war der AvD nicht in der Lage, den Rücktransport von Familie und Auto zu organisieren. In ihrer Not haben sie dann den ADAC gerufen, sind kurzerhand wieder eingetreten und das Ganze war überhaupt kein Problem. Sie bekamen einen Mietwagen, das Auto wurde nach Deutschland transportiert und alles ging völlig problemlos.
      Darum bleibe ich im ADAC, die Tests sind mir egal. Die Kindersitztests, die mich in der Vergangenheit durchaus interessiert haben und nach denen ich mich bei den ersten Käufen auch gerichtet haben, scheinen mir hingegen schon lange suspekt. Wenn ich z.B. an die Reboarder der Kl. 0/1 denke. Da wird bei jedem Sitz die eingeschränkte Sicht nach außen muniert. Mein Sohn fährt in einem solchen Sitz und sieht mehr als seine Schwester, die nur aus dem Seitenfenster schauen kann. Vorne ist die Rückenlehne des Fahrersitzes. Mein Sohn hat den Panoramablick durch die Heckscheibe. Abgesehen davon haben wir uns den Testsieger seinerzeit angeschaut. Der Sitz ist für Kinder von 0 bis 4 Jahren zugelassen. Mein Sohn sollte ihn eigentlich mit 11mon bekommen, da schon erschien uns der Sitz zu klein. Jetzt ist der Kleine 2 Jahre alt und mit 91cm durchschnittlich groß. Vor ein paar Wochen durfte er in dem Sitz noch einmal probesitzen - er war zu groß für den Sitz, der Kopf schaute oben über die Rückenlehne. DAS interessiert den ADAC aber herzlich wenig #augen. Und auf Anfrage bekommt man nur irgendeinen Schmarn erzählt, da bekomme ich das Gefühl, die wissen selbst nicht, was sie testen.

      LG

    • Hallo,

      wir sind schon viele Jahre Mitglied im ADAC.

      Das was momentan durch die Medien geht, ist für mich KEIN Grund zu kündigen.

      Denn:

      Ich zahle jährlich einen Beitrag, dafür erwarte ich, dass der ADAC jederzeit für mich da ist, wenn ich ihn brauche.

      Bisher hatte ich 3x Probleme mit meinem Auto und der ADAC war in allen 3 Fällen für mich da, die Abwicklung und der Kontakt war super. Ich war und bin mit dem ADAC sehr zufrieden.

      Von daher, werde ich Mitglied bleiben.

      LG Heike

      Ich bleibe da auch.
      Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht, sei es bei Pannenhilfe oder beim Rechtsschutz.
      Die Zeitung ist mir Schnurz und ich habe noch nie ein Auto gekauft, weil es dort gute Kritiken bekommen hat.

    Mein Mann ist immer schon da Mitglied:
    https://www.arcd.de/

    Bei uns laufen viele dieser Versicherung z.B. auch über unsere Bank (wenn man z.B. eine Kreditkarte hat) oder andere Versicherungen - musst du dich mal erkundigen, wenn den denn unbedingt austreten willst.

    LG
    Merline

    In bin seit 20 Jahren bei AVD und war immer zufrieden.

    Ich bleibe ADAC Mitglied!
    Im Falle einer Panne rufe ich an und spätestens 60 Minuten später kommt jemand und hilft mir - mehr verlange ich gar nicht. Und bei Shell gibts Rabatt auf die Tankfüllung ;-)

    Wir haben Mobilitätsgarantie bei Audi, den Adac haben wir gekündigt, ich kann das nicht so hinnehmen.

    Allerdings schon in Dez. wegen der forcierten Erhöhung der Mineralölsteuer.

    Bei den Kfz Versicherungen kann man ganz günstig einen Schutzbrief abschliessen

    LG

    Hallo,

    wir sind seit über 20 Jahren Mitglied beim ADAC. Haben ihn bisher nur einmal für eine Panne gebraucht, also an uns haben sie bisher wirklich verdient.

    Dennoch überlege ich momentan, zu kündigen. Wenn nicht mein Mann so am ADAC hängen würde. Der Grund ist, dass ich im Januar bemerkte, dass der ADAC den Jahresbeitrag, den er schon seit Jahren per Lastschrift von meinem Konto abbucht, plötzlich um 15 % angehoben hat. Da ich mich wunderte, rief ich beim ADAC in München an und wollte nachfragen, wieso man mich nicht darüber informierte.

    Die Mitarbeiterin sagte mir, man hätte mich über diese monatliche Zeitung darüber informiert und ich könne ja kündigen, da ich jetzt aufgrund der Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht hätte. Ich guckte dann in der Zeitung nach. Dort war auf einer Seite ein kleiner Kasten, bei dem stand: Unsere Mitgliederpreise... Dass das kein Mensch, der schon Mitglied ist, liest und daraus auch noch die Preiserhöhung herleitet, liegt eigentlich auf der Hand. Ich finde, wenn sich jemand mit so einer Preiserhöhung an meinem Konto bedient, habe ich das Recht, darüber vorher informiert zu werden!

    Als ich der Mitarbeiterin das mitteilte, legte diese einfach auf. Das finde ich sowas von arrogant. Wie kann man langjährige Mitglieder so behandeln? Daraufhin rief ich noch einmal dort an, bekam dieses Mal eine andere Mitarbeiterin an den Hörer. Natürlich gab es jetzt erstere Mitarbeiterin mit dem von mir genannten Namen (ich hab ihn nicht richtig verstanden) gar nicht. Jedenfalls wollte ich der zweiten Mitarbeiterin noch einmal erklären, dass ich das nicht korrekt fand und bat sie, mich ausreden zu lassen. Also fing ich an zu reden und reden und wunderte mich, dass ich gar kein Feedback bekam. Diese Dame hatte scheinbar den Hörer einfach daneben gelegt. Selbst nach 15 Minuten kam keine Reaktion mehr. Irgendwann habe ich dann aufgelegt.

    Ist das ein korrekter Umgang mit Kunden? Ich habe einen Beschwerdebrief verfasst, aber die Namen der Mitarbeiter kenne ich nicht mehr.

    Aufgrund dieser Geschichte bin ich so dermaßen schlecht auf den ADAC zu sprechen. Und ich freue mich darüber, dass jetzt so viel Schlechtes über den ADAC heraus kommt. Vielleicht steigen die jetzt mal von ihrem hohen Ross herab.

    urbani

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