Rücksichtnahme auf stark übergewichtige Menschen

    • (1) 22.02.14 - 15:08

      Hallo zusammen!

      Ich habe eine Frage und ich hoffe, ich werde jetzt nicht zu sehr angegriffen, wobei ich genau damit rechne.

      Momentan liegt bei mir auf der Station mal wieder eine stark übergewichtige Patientin, sie hat ein neues Kniegelenk bekommen. Die Mobilisation ist natürlich schwierig und so langsam werde ich etwas sauer. Gestern rief eine Kollegin mich zur Hilfe, sie sagte der Patientin, dass sie es alleine nicht schaffe, sie hinzusetzen. Die war total überrascht und sagte, dann habe sie den falschen Beruf gewählt. Okay, so kann man das natürlich auch sehen. Diese Frau ist keine Ausnahme, ich erlebe es öfter, dass sehr dicke Menschen so reagieren und regelrecht beleidigt sind, wenn man spezielle Stühle, Betten, Gehstützen etc. holt. Diese Gegenstände haben eine bestimmte Höchstgrenze, was das Gewicht betrifft, das habe ich nicht festgelegt, das ist so. Wer 150kg wiegt kann nicht auf den Toilettenstuhl, der nur bis 125kg zugelassen ist! Wir haben extra solche Dinge für übergewichtige Patienten und sind verpflichtet, sie zu nutzen! Unser OP-Tisch ist bis 200kg zugelassen; ein Patient gab an, dass er 180kg wiegt, beim Einschleusen kippte der OP-Tisch weg, die Operation wurde abgesetzt, der Patient war stinksauer und drohte mit Klage. Ich verstehe das nicht.

      Generell kann ich nicht verstehen, warum man auch nix gegen starkes Übergewicht sagen darf. Ich spreche hier nicht von 20kg zu viel auf den Rippen, sondern von einem BMI jenseits der 40. Jeder Raucher wurde nach draußen verbannt und man bekommt keine neue Lunge, wenn man weiterhin raucht. Jeder, der zu viel trinkt, muss sich Vorträge anhören; eine neue Leber gibt es dann auch nicht. Aber fette Menschen bekommen neue Kniegelenke, ohne etwas abnehmen zu müssen?

      Versteht mich nicht falsch, ich finde den Magerwahn sehr gefährlich und Kurven können durchaus sexy sein, aber wieso wird so viel Rücksicht genommen? Wenn ich mitbekomme, dass Fluggesellschaften überlegen, stark übergewichtigen Passagieren zwei Sitzplätze zur Verfügung zu stellen, finde ich das echt traurig.

      Jetzt kommt bestimmt von irgendwem das Argument, dass die Leute ja nichts dafür können...Stoffwechselerkrankungen oder Medikamente sind grundsätzlich die Ursache. Und das glaube ich eben nicht! Wenn ich sehe, wie viel diese Menschen essen (und das bekomme ich mit, wenn sie bei mir auf Station liegen, das sind keine Momentaufnahmen) und dann immer sagen "aber ich esse ja gar nicht viel", hab ich immer den Spruch von einem unserer Diät-Assistenten im Kopf: "Kalorien kommen selten durch die Luft geflogen". Dass man aufgrund von Erkrankungen zunimmt und schneller Gewicht ansetzt, ja, das steht außer Frage, aber wie viel, darauf hat man doch Einfluss? Keiner wacht morgens auf und hat 30kg mehr drauf. Aber wehe, man sagt was, dann ist man direkt oberflächlich und diskriminierend. Letztens hat bei ShoppingQueen eine sehr dicke junge Frau mitgemacht; jeder der danach in der Diskussion geschrieben hat, dass das Outfit unvorteilhaft ist und ihren Bauch extrem betont, wurde von mindestens fünf Usern angegriffen und durfte sich anhören, dass diese Frau so ein tolles Selbstbewusstsein hat und man selber hässlich wäre und mal in den Spiegel gucken soll...ich hab mich da rausgehalten und nur gelesen, aber das fand ich wirklich schlimm. Darf man sowas nicht sagen? Ich finde extrem dicke Menschen nicht attraktiv, bin ich jetzt ein schlechter Mensch? Ich darf sagen, dass ich keinen Raucher küssen würde, dass ich schlechte Zähne fies finde, aber ich darf nicht sagen, dass ich fette Menschen nicht anfassen will? Woher kommt diese Doppelmoral?!
      Ich sage nicht, dass dicke Menschen schlechte Menschen sind, charakterlich sind sie oftmals wahre Schätze. Vielleicht bin ich auch etwas vorbelastet, weil ich vor zwei Jahren einen Knorpelabriss in der Schulter hatte, weil eine sehr schwere Patientin sich plötzlich fallen ließ. Vielleicht bin ich genervt, weil ein übergewichtiger Patient mich bittet, ihm den Hintern abzuwischen, weil er da nicht dran kommt und auf meine Frage, wie er das Zuhause denn macht, nur die Achseln zuckt (mehr als einmal passiert). Ja, vielleicht bin ich da vorbelastet. Aber ich kann das alles wirklich nicht verstehen!

      Die gesundheitlichen Folgen werden ignoriert, dabei ist Übergewicht ein riesengroßer Risikofaktor für viele unserer Zivilisationskrankheiten. Ich bin ja bereit, Adipositas also FettSUCHT als Krankheit anzuerkennen, wie auch Alkoholismus, aber dann ist die ständige Rücksichtnahme und das NoGo darüber zu sprechen doch genau falsch? Wie seht ihr das?

      Liebe Grüße, Truly

      • Ich sehe das wie du, aber was soll man tun?
        So dick zu werden ist nicht nur für den Betroffenen selbst ungesund, sondern für viele Menschen in der Umgebung eine Zumutung. Für Sanitäter, die diese Menschen bergen müssen, für Ärzte, Pfleger und Krankengymnasten,Angehörige.
        Die wenigsten haben tatsächlich irgendwas stoffwechselbedingtes.

        puh, das Thema ist echt schwierig#schwitz

        Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, eine Antwort habe ich darauf allerdings nicht.
        Wahrscheinlich wird Fettleibigkeit in der Gesellschaft doch mehr als Krankheit "gesehen" als Alkoholismus oder Drogensucht. Bei diesen Krankheiten heißt es oft, dass der Erkrankte ja irgendwie selbst Schuld sei und "ja nur die Finger davon lassen müßte". Bei dicken Menschen ist man irgendwie toleranter, keine Ahnung warum.

        Vielleicht, weil es bei Übergewichtigen Menschen einfach offensichtlicher ist? Man ihnen die Fettleibigkeit sofort ansieht?

        Ich hab jetzt keine negativen Erfahrungen mit Dicken gemacht so wie du und mir ist es im Grunde auch egal, wie jemand aussieht, ästhetisch finde ich ein Gewicht jenseits der 150 allerdings auch nicht. Genauso wenig, wie extrem dürre Menschen.

        #winke

        • Naja, einem Raucher, der gerade an seiner Zigarette zieht, sieht man auch an, dass er Raucher ist. Komischerweise darf da ja jeder im Vorübergehen sagen: "das ist ungesund", aber einem extrem dicken McDonalds-Kunden raunt niemand so einen Spruch zu, das tut man ja nicht. Und während der Raucher zwischen zwei Zigaretten nicht auffällig ist, ist ein dicker Mensch immer dick. Während einer Zugfahrt neben einem Raucher zu sitzen, schränkt einen nicht sehr ein (es sei denn, man hat eine extrem empfindliche Nase), aber ein adipöser Sitznachbar schon.

          • Liebe Truly,

            deine Argumente kann ich so nicht nachvollziehen.
            KEIN normaler Mensch raunt einem Raucher zu wie ungesund es ist aber sehr sehr viele dumme Menschen lachen hinter Dicken her und kommentieren mit Sprüchen der assozialsten Art und Weise und dazu muss der dicke Mensch nichtmals vor Mc Donalds stehen und essen.
            Sprüche wie fette Sau oder Walgesänge oder lautes Bumm Bumm Bumm äussern im Vorbeigehen sind der traurige Alltag von Dicken.
            Wesentlich eher werden Alkoholiker und Drogenabhängige akzeptiert als ein Mensch mit Übergewicht.
            Jeder Koffer oder Alki bekommt ne Therapie bezahlt aber versuch als Übergewichtiger mal ne Abnehmkur zu bekommen oder gar ein Magenband. Keine Chance und dann bleiben nur selbstdemütigende Sendungen wie "The biggest Loser" um überhaupt ein Pfund zu verlieren. Wenn es so einfach wäre wie eine Kippe wegzulegen gäbe es mit Sicherheit keine/kaum übergewichtige Menschen.
            Und das im Op nichtmals nachgewogen wurde allein wegen den Narkosemittel und dem Tisch klingt wirklich schon mehr wie Fahrlässig! !
            Und ganz ehrlich lieber habe ich einen Dicken neben mir sitzen der 2 Plätze bekam und somit mehr Platz hat als einem der sich direkt neben mir auf nem Platz gequetscht sitzt.
            und natürlich ist es demütigend. ewnn der Patient mit viel Tamtam und Tara darauf hingewiesen wird das er zu fett für den Klositz sei anstatt diesen Kommentarlos und leise zu wechseln um die WÜRDE DES. MENSCHEN. zu wahren.
            Und wer das als Pflegekraft nicht kann ist definitiv fehl. am Platz!

            Liebe Grüsse

            • Wo hast du gelesen, dass wir mir viel Trara den Stuhl wechseln? Das stimmt nicht, nur wenn der Patient sagt "nehmen Sie doch den Stuhl, der da steht" und ich eben den nicht nehmen darf, erklärt sich das von selbst. Davon abgesehen ist beispielsweise der Toilettenstuhl für Übergewichtige doppelt so breit wie ein normaler, das sieht man also. Lustig, was so alles interpretiert wird! Ich bin eher immer unsicher, ob ich überhaupt was sagen kann, und du meinst ich hau da "Sie sind einfach zu fett für den Stuhl" raus? :-D Zu dem Wiegen hatte ich ja schon gesagt, dass ich nicht weiß, warum da nicht gewogen wurde. Ich möchte da jetzt auch nicht spekulieren, ich weiß nur, dass der Tisch kippte (nicht zusammenbrach), als man den Patienten darauf legen wollte, daraufhin wurde die Aktion abgebrochen und es ist niemandem was passiert. Übrigens braucht jemand, der Drogen nimmt, auch mehr Narkosemittel - wenn der Patient das vorher nicht abgibt, muss der Anästhesist auch dementsprechend handeln.

              Ich habe mehr als einmal mitbekommen, dass man Rauchern belehrend erklärte, dass es ungesund ist, auch völlig Fremde mitten auf der Straße. Die Bemerkungen über dicke Leute gibt es auch, das stimmt leider, und das finde ich auch nicht in Ordnung. Im normalen Umgang in einer netten Runde wird aber eher gesagt "willst du nicht aufhören zu rauchen?" als "willst du nicht weniger essen?", das ist zumindest meine Erfahrung.

              • Ha! Das hab ich so häufig! Da steh ich vor der Arbeit (ein Lebensmittelgeschäft) und dann kommt immer der eine etwas korpulente Kunde, der mir zuraunt, dass rauchen ja nicht gerade zur Gesundheit beitrage. Vllt sag ich ihm demnächst einfach mal, dass sein Gewicht auch nicht zur Gesundheit beiträgt ;-)

                Du hast recht... ich würd mich schämen den Typen auf sein Gewicht anzusprechen... aber er erklärt mir täglich, dass mein rauchen ungesund sei....

                Lg

            KEIN normaler Mensch raunt einem Raucher zu wie ungesund es ist......

            Du hast nie geraucht oder?

            Tut mir leid, ich weiß nicht ob du dick bist oder nicht. Aber dein Post entspricht so 100% dem Klischee der Dicken.

            Alle anderen haben es leichter und bekommen mehr Hilfe nur wir können und dürfen nichts...
            Magenband und Abnahmekur? es ist klar das Ärzte damit vorsichtig sind, abnehmen beginnt im Kopf und gerade bei den 2 Versionen muss es bei den Menschen klick gemacht haben. Viele Magenband Patienten beginnen nämlich die Kalorien flüssig zu sich zu nehmen und dass Kur Patienten ein paar Monate nach der Kur wieder rollen ist auch leider keine Ausnahme

            Was hält dich denn davon ab alleine etwas zu tun?

            Jede Krankenkasse hat auf ihrer Website ein Abnahmeprogramm, Es gibt X Sportgruppen, Bücher, Abnahmeclubs ... Wir sind heute ernährungstechnisch super aufgeklärt. Was hält Dicke davon ab etwas zu ändern?

            Und warum soll man still sein? Als ich mit 20 noch 45 Kilo hat niemand ein Blatt vor den Mund genommen, und gerade die, achso sensiblen Dicken, das sind dann die schlimmsten die hacken und sich die fresse zerreißen.

            Und ist dir eigentlich nicht klar das jeder der dir etwas zu deinem Gewicht sagt eigentlich eher versucht dein Leben zu retten?

            Ich kenne nämlich keinen Dicken der sich tatsächlich bewusst ist wie schlimm es um ihn steht. Sämtliche Beschwerden kommen dann von Kindheitsverletzungen und was weiß ich und wenn der böse Doc was sagt hat der doch eh keine Ahnung.

            • Wir rauchen beide, haben aber normalgewicht.
              Im Grunde lassen sich deine Einwände dann auf jede Suchterkrankung ableiten und somit wäre für keine Suchterkrankung ein Arzt zuständig. Denn nach jeder Therapie gibt es sehr hohe Rückfallquoten und jeder könnte theoretisch seine Sucht in den eigenen 4 Wänden beenden da keiner seine Sucht selbst befriedigend und dies einfach nur sein lassen müssten.
              So einfach ist dies aber bei keiner Suchterkrankung daher sind Ärzte und Krankenkassen immer extrem zurückhaltend was bewilligungen betrifft.
              Ich finde dennoch das für Dicke eben mehr und vor allem schnellere geholfen werden müsste als nur der halbherzige Hinweis auf

              Irgendwelche dubiose Abnehmseiten und der Rat zu mehr Bewegung und FdH. Denn dies beinhaltet noch immer ungesunde fertige Ernährung und somit zuviele Kalorien und viele Sportarten sind überaus schädlich für die stark geschädigten Gelenke. Es müssten wesentlich schneller Therapien bewilligt werden damit Betroffene lernen was gesunde Ernährung ist, dass man sich damit auch satt essen kann und welcher Sport zu ihnen passt und somit der Jojo-effekt verhindert wird.

              Liebe Grüsse

              • Natürlich ist ein Arzt zuständig, Aber ein Band oder eine Kur sind nur dann nützlich wenn der Patient es auch ernst meint, und ja das ist bei Suchterkrankungen auch nicht anders.

                Und halbherzige Tipps, ist Blödsinn. Mein Vater musste durch die ganze Arzt Geschichte wegen Übergewicht. Und ja er hat tatsächlich nur Tipps und Flyer erhalten aber die waren Gold wert.
                Mach doch einfach mal den Test und schau was dir deine Krankenkasse zum Thema anbietet oder frag in der Apotheke nach. Das Hilfsangebot ist riesig heut zu Tage.

                Das Problem ist das übergewichtige gerne Ärzte meiden wie die Pest, da sie nun einmal da das zu hören bekommen was sie nicht wollen.

                Denn wie ich oben schon gesagt habe, wie dick sie tatsächlich sind merken diese Menschen doch gar nicht mehr. Wenn ich mir teilweise anschaue was sich noch als kurvig bezeichnet...
                Und wie willst du jemandem früher Hilfe anbieten der nicht einsieht das mit ihm etwas nicht stimmt?

                Und wie willst du diese Menschen in die Realität zurück holen wenn du sie dauernd in Watte packst?

        puh, also ich habe eine extrem empfindliche nase.
        im schwimmkurs meines sohnes hat ein junge eine mutter (toller satz, ich weiß) und die stellt oder setzt sich beim warten oft neben mich. und ehrlich, diese so adrette, schmucke, schlanke frau stinkt. nach kaltem nassen rauch. und ich ertrage das kaum. bisher bin ich zu freundlich etwas zu sagen, aber von mal zu mal sinkt der pegel ab und irgendwann werde ich wohl den mund aufmachen. das nur kurz zum thema raucher vs. fettleibige.

Ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Es gibt sehr wenige Mollige, die eine Stoffwechselkrankheit haben. Die meisten haben es sich angefressen. Allerdings habe ich weder Prohleme sie anzufassen, noch anzuschauen. Ich kenne viele Übergewichtige, die ich nur knuddeln könnte, weil sie so lieb uns sympathisch sind. Das hilft dir aber an der Arbeit nicht ;-).

Ich schaue mir aber nicht gerne sehr dünne Menschen an.

Mein BMI liegt bei 26 und es ist eine absolute Höchstgrenze für mich. Die in der Stillzeit antefressene Fettpolster habe ich vor 2 Wochen angefangen zu hekämpfen. Nicht, weil ich eitel bin, sondern wegen der Gesundheit und das drumherum. Ich merke, wie träge ich geworden bin. Das wird mit jedem Kilo schlimmer. Wenn ich nicht jetzt was tue, ende ich auch bei BMI 40!
Und genau deswegen werden die Leute auch dick. Alles andere sind Ausreden...

  • Ja, mit "anfassen" meinte ich jetzt nicht umarmen oder die Hand geben...aber wer schon mal nen Fettschürze hochheben musste, um an den Intimbereich zu kommen, der weiß, was ich meine...und wer schon mal ein Bein hochhalten musste, das den selben Umfang wie der eigene Oberkörper hat, vielleicht auch. Und das finde ich, tut mir leid, wird nicht durch den herzlichen Charakter ausgeglichen.

    Genau das meine ich...ein paar Kilo mehr ist ja okay, ich halte nix davon, wenn man nur hungert, um dem Schönheitsideal zu entsprechen, dann lieber 20kg mehr und glücklich. Ein wenig Übergewicht ist sogar gesünder als etwas Untergewicht. ;-) Aber hat man nicht eigentlich eine Grenze? Natürlich muss man sich wohlfühlen, aber geht das mit extremen Übergewicht überhaupt? Spätestens wenn ich 5Minuten brauche um mir schnaufend die Schuhe anzuziehen, muss ich doch erkennen, dass ich was ändern sollte? Und Abnehmen heißt ja nicht hungern und bis zum erbrechen Sport machen - etwas die Ernährung ändern, nur einen statt drei Burger genehmigen und sich ein wenig bewegen kann ja auch schon was ändern.

    Viel Erfolg übrigens!:-)

    Die TE sprach nicht von Molligen!!!
    Zwischen mollig und stark übergewichtig besteht ein sehr großer Unterschied.
    Es ging der TE glaube ich auch nicht darum, wen sie sich gerne anschaut. Warum du dir nicht gerne sehr dünne Menschen anschaust verwundert mich aber schon.Übergewichtige möchtest du knuddeln weil du sie lieb findest.Na das muß man nicht verstehen.

    • mit dünn meinte ich , wenn man die Rippen zählen kann. ICH finde es schrecklich...schlimmer , wei Übergewichtig. Das ist aber rein subjektive Sache und du musst es nicht verstehen!!

      Wenn eine Dicke Person ein A... auf zwei Beinen ist will ich sie auch nicht "knuddeln". Ich kenne aber nur tolle Übergewichtige, von daher lass mich sie doch lieb finden #gruebel. Ich habe nicht von allen Übergewichtigen geschrieben...

      Und das Wort Mollige habe ich benutzt , weil ich es weniger anwertend finde, als "Dicke".

      Mollig bin ich auch selbst. Ich finde, man soll die Grenze von mollig bis zu sehr dick alleine wegen Gesundheit nicht überschreiten , obwohl mollig sein auch nicht optimal ist. Man muss doch sehen, wann die Grenze überschritten ist und was dagegen unternehmen. Das ist aber auch rein subjektive Sache. Wenn man jedoch stark übergewichtig ist ist man noch zusätzlich eine Belastung für Angehörige, Pflegepersonen ect. Aslo das, was die TE geschrieben hat. Sie wird oft von solchen Personen angemotzt wahrscheinlich, weil sie sich selbst schämen und es irgendwie überspielen möchten- kann man sehen , wie man will... Sie muss es aber trotzdem nicht gut finden solche Personen betreuen zu müssen und ihren Rücken kaputt machen. Da kann ich sie verstehen. Krankenschwester sind auch nur Menschen!!!

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