Heute im Bus....rechtliche Frage

    • (1) 04.03.14 - 21:35

      Hallo,

      ich möchte gern mal wissen, wie Ihr das seht: Ich bin heute mit meinen drei Jungs im Bus gefahren. Ich war mit dem Kleinen schon drin, meine Großen (16+17 Jahre) kamen kurz danach. Wir hatten bei Mc Do... noch ein bißchen was gekauft für zu Hause.Die Sachen waren in ihrer eigentlichen Packung, in einer geschlossenen Tüte und in einer Tragetasche von besagter Fast Food-Kette. Der Busfahrer forderte meine Großen auf, die Tüte bei ihm vorne stehen zu lassen, denn der Transport von Fast Food wäre im Bus verboten. Ich bin dann zum Busfahrer hin, habe gesagt, daß die Jungs nicht allein fahren, sondern mit mir und das Zeug nicht im Bus essen werden. Trotzdem durfte ich die Tüte nicht mit nach hinten nehmen.
      Ich bin der Meinung, das Essen war eingepackt, warum also sollte er sich daran stören, daß wir das im Bus mitnehmen? Ich gehe doch auch einkaufen und transportiere meine Lebensmittel dann im Bus. Aber er meinte, Fast Food muß er nicht mitnehmen, er wäre schon kulant, daß wir es vorne hinstellen dürfen. Wie seht Ihr diese Sache?
      Danke für Eure Meinungen-ich bin gespannt. Habe mich ganz schön geärgert darüber.

      • Ich wäre nach vorne gegangen und hätte mich dort hingesetzt/ hingestanden, ohne mich zu ärgern.

        McDonalds Essen ist nicht VERpackt und dementsprechend zur Nahrungszufuhr einfacher zugänglich als eine Dose Apfelmus vom Wocheneinkauf.

        Ganz abgesehen von dem penetranten Geruch, der auch durch fünf Papiertüten strömt.

        Wieso eine rechtliche Frage? Möchtest du Paragraphen zitiert haben, die dir dein vermeintliches Recht bescheinigen?

        • Nein, aber auch Brötchen und dergleichen sind nicht anders eingepackt. Darf man die dann auch nicht mitnehmen im Bus? Ich finde das Verhalten des Busfahrers ziemlich übertrieben. Und ich kann nicht so recht glauben, daß er sich da richtig verhalten hat. Was anderes wäre es gewesen, wenn das Zeug tatsächlich im Bus gegessen worden wäre. Dem ist aber nicht so.

          • Er wird seine Vorgaben und seine Erfahrungen haben.
            Wenn du es genau wissen willst, dann befasse dich mit den Beförderungsbedingungen im ÖPNV in deiner Region.

            Ich frage mich allerdings, warum du die Sache so dramatisierst. Ihr seid befördert worden, dass Essen musstet ihr nicht draußen lassen. Wo ist nun das Problem?

          • " Was anderes wäre es gewesen, wenn das Zeug tatsächlich im Bus gegessen worden wäre. Dem ist aber nicht so. "

            Vermutlich wäre das das Nächste gewesen, was der Busfahrer vermutet hat.
            Das die Beiden sich dann das Essen im Bus schmecken lassen.
            Hat er sicher schon tausend Mal erlebt. Vermutlich auch mit Erwachsenen.

            Wahrscheinlich wäre ich mir auch total doof vorgekommen als Mutter, wenn mir das vor allen Fahrgästen so passiert wäre. Aber das nächste Mal würde ich raten eine Aldi-Plastiktüte als DrumRum-Verpackung zu verwenden.

        Dann darf also jeder Arbeitnehmer, Schüler,,,,, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt, keine Brotdose mit frisch geschmierten Brötchen, einem Gürkchen und der frischen Frikadelle mit haben#kratz
        Ein Griff in meine Brotdose ist genauso einfach wie der Griff in eine Mc Doof Tüte.
        Und der Unterschied, ob ich in einen lauwarmen Burger oder meine Frikadelle beiße, erschließt sich mir nicht so ganz #kratz

        • hab ich zuerst auch gedacht, aber: in mc donalds tragetüten sind aj auch oft getränke mit dirn, die nicht wirklich gut verschlossen sind. ein schlenker beim bus, einmal nicht aufgepasst und dioe cola ergießt sich mit glück nur in den gang.
          ich kann den busfahrer schon verstehen, auch wenn ich an seiner stelle wahrscheinlich unterschieden würde, wer da mit der tüte reinkommt. ne gruppe jugendliche würde wohl eher bei mir vorne die tüte abgeben müssen als eine familie, wo halt eltern aufpassen können.

          • Und der Coffee to go?
            Der ist dann aber auch nicht erlaubt, oder?

            • hmm keine ahnung. ich bin ja kein busfahrer und habe daher keine schlechten erfahrungen mit umgekippten getränken gemacht.
              aber beim drüber nachdenken kann ich den busfahrer eben schon verstehenn. wahrscheinlich hat ER schlechte erfahrungen gemacht.

              mal davon ab, dass ich in einen bus auch keine 'to go' getränke mitnehmen würde. da fährt man ja in der straßenbahn ruhiger als in einem bus.

              Genaugenommen sind die tatsächlich verboten. Was ich auch gut verstehen kann, eine scharfe Bremsung und der Nachbar hat Verbrühungen.

          Wobei die Eltern ja manchmal auch nicht besser sind.
          Man darf dabei leider nicht von sich auf andere schließen...

      Gab ja schon genug Antworten, die den offensichtlichen Unterschied erklären, ich verweise auf diese...

      • Brauchst mich auf nichts verweisen, kann selbst lesen.
        Trotzdem erschließt es sich mir nicht was z.B. der Unterschied zwischen einem umgekippten Coffee to go Becher oder einem Mc Doof Milchshake ist.
        Oder ein Burger und eine frische Bulette vom Bäcker.

        Wenn es heißt dass die Sachen im Bus nicht verzehrt werden dürfen, völlig ok.
        Aber was spricht gegen eine Mitnahme in Tüten?

        • Es geht sicher nicht um die Mitnahme in Tüten. Es geht hier sicher eher darum, wer das mitgenommen hat.

          Wäre es eine Mutter mit einem kleinen Kind oder ein Erwachsener allein gewesen hätte der Busfahrer unter Umständen weg geschaut und nix gesehen oder gerochen.

          Bei Jugendlichen hat er sicher die Befürchtung gehabt, dass sie es sich nun in der letzten Reihe gemütlich machen beim Abendessen.

          Als die Mutter sich zu erkennen gab, konnte oder wollte er nicht mehr zurück.

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