Wer hilft, wenn alle krank sind?

    • (1) 06.03.14 - 13:42

      Hallo,

      uns hat es erwischt, aber richtig. Ein Kind hat seit Sonntag nacht Fieber , großteils über 39°C. Seit Dienstag nacht auch das andere Kind, Mama und Papa ebenfalls. Wir halten uns grade so mit Ibu über Wasser. Ich habe heute gerade geschafft die Hälfte der Spülmaschine auszuräumen und den Kindern etwas zu essen zu geben, die Küche sieht wie gebommt aus, eigentlich die ganze Whg. Unter diesen Umständen kann man nicht gesund werden, keiner kann sich richtig auskurieren.

      Meine Schwiegermutter hat uns bis jetzt mal was gekocht, seit heute hat es sie auch erwischt. Mein Mann bringt sie grade zum Arzt.

      Wo kann man sich in so einer Situation hinwenden?

      Theresa

      • hmm...

        Spontan fällt mir da nur ein:
        - Mediziner
        - Apotheker
        - Lifecoach

        Letzteres einfach mal prinzipiell, da es kaum angehen kann, dass wegen Fieber und Grippe das Leben so aus den Fugen gerät, dass man tatsächlich Hilfe von aussen benötigt., speziell, wenn man noch die Kraft hat, sich ans Internet zu setzen und hier zu posten... :-D

        Dementsprechend habe ich natürlich die 4te Position vergessen zu besetzen.

        - Gute Fee, die einem mindestens einen Wunsch erfüllt ;-)

        • Das sehe ich ganz genauso.

          Wenn ich solche Ansinnen lese, frage ich mich, wie ich das früher gemacht habe oder unsere Eltern und Großeltern. Da wäre niemand auf die Idee gekommen, nur weil die ganze Familie mit einer starken Erkältung auf der Nase liegt, Hilfe von Außen anzufordern.

          Und wie Du sagst, solange man noch am PC sitzen kann und der Mann mit dem Auto die Schwiegermutter zum Arzt fahren kann, hält sich die Dramatik des Krankenstandes sicher noch in Grenzen.

          LG, Cinderella

          "Letzteres einfach mal prinzipiell, da es kaum angehen kann, dass wegen Fieber und Grippe das Leben so aus den Fugen gerät, dass man tatsächlich Hilfe von aussen benötigt., "

          Hier stimme ich dir zu :-) Da fragt man sich wirklich, wie Generationen vor uns überleben konnten...

          " speziell, wenn man noch die Kraft hat, sich ans Internet zu setzen und hier zu posten... :-D"

          Hier stimme ich dir nicht zu. Ich habe zur Zeit auch einen fiebrigen Infekt, aber bei Urbia zu posten geht leichter als so manche Haushaltsarbeit. Und in Zeiten von Smartphones, Laptops und Tablets kann man auch aus dem Krankenbett ohne Kraftaufwand (den Spülmaschineausräumen und Kinder versorgen durchaus kosten) ins Internet gehen.

          Mein Mann hat von seinem Krankenbett aus sogar für seine Firma gearbeitet, da die Kollegen meines Mannes nicht weiterarbeiten hätten können, wenn er nicht gewisse IT-Lösungen geliefert hätte. Und trotzdem kann ich dir versichern, dass mein Mann ziemlich fertig war.

          Trotzdem wären mein Mann und ich nicht auf die Idee gekommen, andere (ob Schwiegereltern oder gar Hilfe vom Staat) wegen sowas zu belästigen.

          Wer Autofahren kann, ist so gesund, dass er auch seine Familie mit dem Nötigsten versorgen kann (das ist so mein Status momentan) - ansonsten ist derjenige eine Gefährdung des Straßenverkehrs.

          • hmpf... na ich weiss nicht.
            Ich bin unter der Chemotherapie seinerzeit sogar noch ins Büro arbeiten gegangen.

            Wenn man was will, dann klappt das auch.

            Und glaub mir, da ist Grippe und Fieber noch echter Kindergarten gegen.

            Die Entscheidung, ob ich den Haushalt nun noch schmeisse liegt bei jedem selbst. Würde ich mich so schlecht fühlen, dass ich mein Problem beiu urbia posten muss, dann wäre ich längst an der Stelle, dass mir mein Haushalt mal für ein paar Tage am A vorbei geht.
            Wäre ich aber an dem Punkt bräuchte ich bei urbia ja nicht zu posten.
            Das meinte ich ursprünglich.

            Dass online-Aktivitäten auch vom Krankenbett möglich sind, ist unbestreitbar und sicher auch für den ein oder anderen zur Heilung zuträglich.

            Lösen lässt sich das Problem so natürlich einmal mehr nicht.
            Entweder ich lass die Posterei bei Urbia und löse das Problem stattdessen durch Beseitigung des Durcheinanders, oder ich bin eben clever genug und lass den Haushalt mal sein. Wie hier schon gesagt wurde rennt er eh nicht weg. ;-)

            • Du, ich gebe dir ja völlig Recht, dass dieser Thread überflüssig ist und man die Energie des Tippens auch in einfache Aufräumarbeiten stecken könnte bzw. (wie ich momentan) sagen könnte "ich mache heute nur das im Haushalt, was ich schaffe, der Rest bleibt halt liegen".

              "Dass online-Aktivitäten auch vom Krankenbett möglich sind, ist unbestreitbar und sicher auch für den ein oder anderen zur Heilung zuträglich."

              Das war ja auch der einzige Punkt, wo ich deinem Posting widersprechen musste ;-)

              Ich finde es sogar etwas dreist, offensichtlich auf kostenlose Hilfe vom Staat oder seiner Krankenkasse zu spekulieren, solange man als Familie noch fit genug für Urbia bzw. Autofahren ist.

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