Könnt ihr wirklich gut kochen?

Hallo erstmal.

Da der Kumpel meines Sohnes heut meinte, meine Lasagne wäre um Längen besser als die seiner Mama, hab ich mal so überlegt...

Koche ich wirklich besser? Wohl kaum... Nur anders. Und warum schmeckt das Spiegelei bei meinem Schwiegertiger besser als bei mir, obwohl wir es ja gleich machen?

Wann kann man eigentlich sagen, man kann gut kochen?

Frische Zutaten und ohne Maggitütchen setze ich mal voraus, auch wenn ich die zwischendurch auch gern mal nehme, weil die selbstgemachte Soße für Hackbällchen Toscana nicht mal ansatzweise so gut war.

Also, wie steht's mit euren Kochkünsten? Und woher weiß man, ob es wirklich gut ist oder nur Gewohnheit?

LG
Jenny

Hallo!

Was ist denn "gut gekocht"? Gibt es dafür objektive Maßstäbe? Ich meine, wenn die Basics stimmen (halbwegs ausgewogen gewürzt, nicht zerkocht und doch gar, ...) ist es doch Geschmackssache und da spielt ganz viel Gewohnheit mit rein, wenn man nicht gerade in der Gastronomie unterwegs ist.

Und ja, ich glaube, ich koche ganz passabel. Ich koche 95% frisch und uns schmeckt es. ABER ich kann kein Fleisch zubereiten. Ich bin Vegetarier und kann nur vegetarisch kochen. Ich habe noch nie Fleisch zubereitet. Je nachdem, wen Du fragst, kann ich vielleicht auch gar nicht kochen, zumindest nicht so, "wie es sich gehört".

Viele Grüße!

Ja, ich kann kochen, und das sogar sehr gut. Backen ebenfalls.

Woher ich das weiß? Durch Bestätigung anderer - man selbst mag seinen eigenen Mampf ja in der Regel und ist daher eher kein Maßstab.

Wenn ich Gäste zum Essen habe, ist meist trotz sehr großzügig bemessener Mengen alles nahezu verputzt, und es wird sehr gelobt, ebenso nach den Rezepten gefragt.

Allerdings war das hartes Lernen über einige Jahre, das hat nicht immer so geklappt. Vor allem beim Backen, was ich da teilweise zusammengerührt habe #kratz... Mittlerweile erkenne ich am Rezept, ob das was wird oder nicht.

Man traut sich im Laufe der Zeit dann auch immer mehr. Mir macht das Kochen Spass, und das schmeckt man.

Maggifix und Co benutze ich allerdings überhaupt nicht, auch keine fertigen Gewürzmischungen. In meinem Gewürzschrank habe ich ca. 45 verschiedene Gewürze / Kräuter, die ich nach Belieben variiere. Auch Grillfleisch würze ich ausschliesslich selbst.

Ich koche gerne und alle die bisher bei mir gegessen haben sagen das auch. Zudem bekoche ich manchmal wenn unsere Köchin in der Kita krank ist oder frei hat 65 Kinder + 8 Erwachsene. Auch da hat es bisher immer jedem geschmeckt.
Wenn es mich packt experimentiere ich auch schon mal.
Letztes Wochenende gab es selbst gemachte Onigiri. Die mochte aber mein Mann nicht, der Fisch und die Algen waren nicht seins. Das Kind hat reingehauen und mir hat es auch geschmeckt.

Naja es gibt ja für dasselbe Gericht viele unterschiedliche Rezepte,teils auch mit anderen Zutaten,Gewürzen,..
Gerade eben weil das der fall ist und jeder ja "sein Art" hat für das jeweilige Gericht schmeckt es auch mal anders, so kann man auch das selbe Gerichte als besser empfinden

Das stimmt. Aber Spiegelei? Da ist alles gleich und es schmeckt trotzdem anders...

Liegt wahrscheinlich an den unterschiedlichen Eiern und der unterschiedlichen Verwendung von zb salz

Und ist wahrscheinlich etwas kopfsache:-P

Mir fallen auch einige Gerichte ein die von bestimmten Personen immer super schmecken ,wenn ich es genauso machen will ist es jedoch niy

Also ich behaupte, daß ich NICHT gut kochen kann. Gut, ich bekomme schon ein paar Gerichte zusammen, die sättigen. #schein

Bei uns ist es mittlerweile so, daß ich z.B. die Kartoffeln schäle, die Pilze schneide...
Während mein Mann kocht, räume ich nebenbei ein bissel die Küche auf, weil er ziemliches Chaos verursacht. Backen kann ich übrigens genauso wenig.

Ich finde es auch komisch, daß dieselben Sachen bei anderen Leuten anders schmecken. Einer nimmt vielleicht Sonnenblumenöl zum braten und der andere Olivenöl. Oder Eier aus Bodenhaltung oder Freilandhaltung. Da schmeckt man bestimmt Unterschiede.

LG

Hallo,

also ich weiß nicht, ob ich nun gut kochen kann oder nicht. Große Beschwerden kamen bislang nicht, aber was heißt das schon.

Ich vermute mal, dass ich einige Kartoffelgerichte recht gut kann, auch einige Fleischgerichte. Soßen dagegen werden meist nicht so toll, Aufläufe auch nicht, die mag ich einfach auch nicht so gerne, da habe ich schlichtweg auch keine Lust zu, da fehlt dann wohl die Liebe zur Sache. ;-)

Meines Erachtens ist schon eine ganze Menge Gewohnheit dabei. Aber auch der Reiz des anderen. Beides kann meines Erachtens dazu führen, dass einem etwas besonders gut schmeckt.

Ich liebte z.B. immer als Kind und bis ich etwa 35 war, den Rotkohl meiner Mutter, hm, der war so wahnsinnig lecker. Sie hat den aber immer "nur" den von Kühne aus dem Glas genommen und noch mit Äpfeln und Nelken nachgearbeitet. Für mich war es immer ein Highlight. Irgendwann habe ich aus reinem Interesse mal Rotkohl selber gemacht nach einem bestimmten Rezept aus Chefkoch. Nun ja, ich muss sagen, der schmeckt irgendwie doch viel besser als der meiner Mutter (obwohl ich auch den heute noch mag). Ich mache den Rotkohl jetzt immer selber nach dem Chefkochrezept. Den anderen fand ich dann halt einfach nur deshalb so besonders toll, weil ich es gar nicht anders kannte, Gewohnheit von klein auf eben.

Backen kann ich übrigens definitiv nicht. Das macht mir auch keinen Spaß. So sind halt dann auch die Kuchen. ;-)

LG
klaxx

Hallo

ich darf von mir auch behaupten, gut kochen zu können.

Ich denke, wenn man etwas mit Leidenschaft macht, dann wird es gut. Naja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, es ist im Laufe der "Lehrzeit" auch mal was angebrannt oder ungenießbar gewesen.

Ich koche auch selten wirklich nach Rezept - ich schau eher nach den Zutaten, der Garzeit und wandle dann mit Gewürzen und Zutaten ab.

Meine Gwürzsammlung umfasst zwei große Ausziehfächer und meinem Schwiegervater, der wegen schwerer Krankheit in den letzten MOnaten die meiste Zeit bei und gegessen hatte, bezeichnet mich seither als "Käuterhexe" ;-)
Er hat so vieles noch nie gegessen, dabei mach ich kaum komplizierte Gerichte im Alltag. Ich erfinde einfach neu.

Ach ich liebe Kochen und meine Lieben in der Familie. Verwandtschaft und Freundeskreis lieben meine Kocherei.

Mein Cousin, der mich regelmäßig besucht, sagt seinen Kunden immer, dass er nun wieder in die "kulinarischen Wochen" fährt. Dann schauen sie immer ganz groß und er sagt dann, dass er bei mir Urlaub macht;-) Er würde mich ohne weiteres weiter empfehlen!

LG

PS:
Übrigens wird sowohl der Bohnensalat als auch der Gurkensalat bei meiner Mutter viel besser als bei mir. Und ich habe es schon zusammen mit ihr unter ihrer Anleitung gemacht, sie stand also genau daneben. Der von mir gemachte schmeckte trotzdem nicht... #gruebel

gut kochen zu können bedeutet, aus den vorhandenen Zutaten etwas Schmackhaftes zuzubereiten, was allen, die davon essen schmeckt und sättigt.
Einfach ein Rezept "nachkochen" ist kein Können

Hi,

für meine kinder bin ich die beste Köchin der Welt#verliebt
wenn mein Mann 3 x Nachschlag haben möchte, muss es schmecken;-)

OK, meine Lasagne als Poletto ist einfach DER Renner.

ich würde viel mehr kochen, backen und ausprobieren aber dafür fehlt mir leider die Zeit. Außerdem macht mein Mann gerade Diät, mein Sohn ißt nicht alles.....
und wenn ich leckeren Kuchen backe freuen sich immer die Nachbarn, weil ich in Kleinportionen nicht backen kann.

Ich kann auch alles nur nach Rezept.....#schwitz

lisa

Ich koche nicht gut, weil ich nach Schema F koche.
Aber ich koche auch nicht schlecht

Meine Schwiegermutter ist zu faul zum kochen. Sie schafft es sogar Nudeln mit Wurst und Käse widerlich schmecken zu lassen und macht überall Instantbrühe ran. Sie kann aber, wenn sie will
Meine Mutter KANN einfach nicht kochen. Bis ich meinen Mann kennengelernt habe, habe ich nicht gewusst, dass die fischstäbchen richtig gebraten so aussehen, wie auf der packung abgebildet, dass schnitzel zart sind und die panade es rundherum bedeckt, dass nudeln mit salz gekocht echt lecker sind, dass es tomatenmark zu kaufen gibt und dass man das fleisch vom hühnerklein abpult, bevor man es in den reiseintopf wirft.
Essen war bei uns damals nur zum ernähren da. Selten ein genuss...

Kochen ist handwerk. Ich bin handwerklich nicht so geschickt, setze aber viele tipps meines mannes um.

hallo !

ich weiß dass ich gut kochen kann, seit meine tochter 2x in der woche im hort ißt :-p

lg

p.s. die kartoffeln bei meiner oma haben auch immer besser geschmeckt, als bei meiner mutter - obwohl sie aus dem selben sack kamen !

ich glaube ich koche gut da ich öfter, beziehe Rente, als Eventkoch gebucht werde und 1 x die Woche Kurse in einer Kochschule gebe. Im Moment versuche ich gerade meinen Stieftöchtern die Basics beizubringen da die Beiden grade mal gekochte Eier hinbekommen.

Ein Sternekoch hätte bei mir bestimmt gemeckert, aber meiner Familie und Feunden schmeckts also soooo schlecht kann ich nicht sein ;-). Es ist alles wahrscheinlich eine Wahrnehmungssache. Vielleicht schmeckt dir das Spiegelei von deinem Schwiegerpapa gut und dein Ei schmeckt jemanden besser ;-). Wenn es den Leuten schmeckt, dann bist du halt eine gute Köchin. Punkt.

Ich kann kochen.

Aber mir fehlt die Leidenschaft fürs Kochen.

Meine Gerichte sind immer okay. Aber in meiner "Herkunftsfamilie" haben alle eine totale Kochleidenschaft.

Die machen einfach aus Spaß im normalen Alltag die fettesten Menues und ausgefeiltesten Gerichte.

Dagegen sieht meine 08/15 Hausfrauenkost immer armselig aus.

Ich beneide meine Familie total um dieses Koch-Gen. Aber so what. Dafür kann ich mich für andere Dinge begeistern, die ihnen nicht liegen.

Hallo

mit den Jahren bekommt man feedback, nicht nur von der Familie.Obwohl die und der eigene Geschmack wohl der Maßstab sind.Natürlich freut man sich, wenn es allen schmeckt.
Ich habe z.B. erst mit 30 angefangen richtig zu kochen und zu backen.Manchmal war ich selbst erstaunt, dass nichts daneben ging.Kuchen und Soßen liegen mir besonders .
Leider habe ich von meiner Mutter nicht gelernt,ganz entspannt für 20 oder 30 Leute zu kochen.So bis 12 Personen bekomme ich es hin.Allerdings habe ich diesbezüglich auch keinen Ehrgeiz.Manche Bekannte übertreiben es seit einigen Jahren mit dem perfekten Dinner, da darf man noch nicht mal die Küche betreten, alles ist perfekt vorbereitet und dekoriert.Nachschlag gibt es eher nicht u.s.w.
Ungemütlich.
Unsicher werde ich wenn ich Franzosen bekoche.#zitter

L.g.

Hallo,

ob ich nun wirklich ein Spitzenkoch bin, keine Ahnung! Ich weis aber, dass es mir und meinem Sohn schmeckt und das ist doch das wichtigste.

Ich benutze sowohl frische Zutaten als auch Instantprodukte, manchmal sind diese Fix Tütchen ihr Geld wert.

Grüße Andrea

Ich liebe kochen und backen und probiere so gerne Neues aus.
Ich kann es auch ;-)

Ich stöbere gerne bei Chefkoch und liebe Abwechslung. Ich liebe frische Sachen und Gewürze, es macht mir auch sehr viel Spaß für Gäste zu kochen und zu backen.

Meine Mutter konnte nicht wirklich kochen, es gab immer die gleichen Sachen. Jeden Sonntag zähes Fleisch und verkochtes Gemüse. Alles wurde immer tot gekocht.

Sie hatte aber auch keine Lust und Liebe für kochen und den Unterschied merkt man...... bei meiner Oma schmeckten dieselben Gerichte ganz anders.

Ich finde es toll wenn jemand gut kochen kann, mit Gewürzen umgehen kann, mal was außergewöhnliches macht.
Ich liebe es eingeladen zu werden und Gerichte kennenzulernen.

Maggitüten finde ich fürchterlich.

Ich hasse es, zu kochen.

Für mich ist es ein nerviges "Muß", wo man nicht drum rum kommt, wenn man Familie hat. Kochen ist für mich eher lästig und ich werde nie verstehen können, wie manche Menschen darin ihren Sinn des Lebens verstehen.

Somit bin ich auch sicherlich keine gute Köchin, da ich nicht mit Begeisterung bei der Sache bin. Und ich bin immer froh, wenn mein Mann den Kochlöffel schwingt...

Von daher, nein, ich bin definitiv keine gute Köchin und werde es auch niemals sein.

Hallo,

ich koche ganz ohne Tütchen, ohne Ausnahme. Ich mag sie auch nicht. Und ich koche ausschließlich mit frischen Zutaten (ich mache eine Lasagne mit echter Bolognese und echter Bechamel-Soße, nicht mit Creme fraiche und Ketchup :-)).

Aber da ich nie Geduld zum kochen haben, hat man bei mir eine 50/50 Chance, dass es gut schmeckt. 50% sind wirklich zum reinlegen, 50% wirft man besser in die Toilette.

Insofern koche ich nicht wirklich gut.
Mein Mann kocht m.E. besser, jedenfalls kocht er besser als seine Mutter, jedoch noch schlechter als meine. Meine hat aber auch schlicht mehr Erfahrung und er holt auf. Allerdings kocht er sehr fettig.

Aber ich backe fantastisch! Da kommt niemand ran!

LG

Als ich das erste Mal für meinen Freund gekocht habe, verabschiedete er sich mit den Worten

"Danke für den schönen Abend und das mit dem Kochen bringe ich dir auch noch bei".

Ich glaube, das sagt alles.

Das ist alles relativ.

Das was wir kochen und wie wir es kochen, schmeckt uns sehr gut (meinem Freund und mir). Wir kochen für unser Leben gern, treffen uns auch 1 Mal zum Kochen mit Freunden (abwechselnd - mal bei ihnen, mal bei uns).

Wir kochen mind. ein neues Gericht in der Woche, haben viele Kochbücher, probieren Neues aus. Gestern hat mein Freund zum 1. Mal einen Kokos-Mango-Nusskuchen gebacken, einfach lecker.

Allen anderen Freunden, Familie von meinem Freund schmeckt alles sehr gut.
Außer meinen Eltern - sie haben immer etwas zu meckern.
Aber ich kann's meinen Eltern eh nicht recht machen. Es bezieht sich nicht nur aufs Kochen.

Liebe Grüße