Könnt ihr wirklich gut kochen?

    • (1) 06.03.14 - 18:02

      Hallo erstmal.

      Da der Kumpel meines Sohnes heut meinte, meine Lasagne wäre um Längen besser als die seiner Mama, hab ich mal so überlegt...

      Koche ich wirklich besser? Wohl kaum... Nur anders. Und warum schmeckt das Spiegelei bei meinem Schwiegertiger besser als bei mir, obwohl wir es ja gleich machen?

      Wann kann man eigentlich sagen, man kann gut kochen?

      Frische Zutaten und ohne Maggitütchen setze ich mal voraus, auch wenn ich die zwischendurch auch gern mal nehme, weil die selbstgemachte Soße für Hackbällchen Toscana nicht mal ansatzweise so gut war.

      Also, wie steht's mit euren Kochkünsten? Und woher weiß man, ob es wirklich gut ist oder nur Gewohnheit?

      LG
      Jenny

      • Hallo!

        Was ist denn "gut gekocht"? Gibt es dafür objektive Maßstäbe? Ich meine, wenn die Basics stimmen (halbwegs ausgewogen gewürzt, nicht zerkocht und doch gar, ...) ist es doch Geschmackssache und da spielt ganz viel Gewohnheit mit rein, wenn man nicht gerade in der Gastronomie unterwegs ist.

        Und ja, ich glaube, ich koche ganz passabel. Ich koche 95% frisch und uns schmeckt es. ABER ich kann kein Fleisch zubereiten. Ich bin Vegetarier und kann nur vegetarisch kochen. Ich habe noch nie Fleisch zubereitet. Je nachdem, wen Du fragst, kann ich vielleicht auch gar nicht kochen, zumindest nicht so, "wie es sich gehört".

        Viele Grüße!

      Ja, ich kann kochen, und das sogar sehr gut. Backen ebenfalls.

      Woher ich das weiß? Durch Bestätigung anderer - man selbst mag seinen eigenen Mampf ja in der Regel und ist daher eher kein Maßstab.

      Wenn ich Gäste zum Essen habe, ist meist trotz sehr großzügig bemessener Mengen alles nahezu verputzt, und es wird sehr gelobt, ebenso nach den Rezepten gefragt.

      Allerdings war das hartes Lernen über einige Jahre, das hat nicht immer so geklappt. Vor allem beim Backen, was ich da teilweise zusammengerührt habe #kratz... Mittlerweile erkenne ich am Rezept, ob das was wird oder nicht.

      Man traut sich im Laufe der Zeit dann auch immer mehr. Mir macht das Kochen Spass, und das schmeckt man.

      Maggifix und Co benutze ich allerdings überhaupt nicht, auch keine fertigen Gewürzmischungen. In meinem Gewürzschrank habe ich ca. 45 verschiedene Gewürze / Kräuter, die ich nach Belieben variiere. Auch Grillfleisch würze ich ausschliesslich selbst.

    • Ich koche gerne und alle die bisher bei mir gegessen haben sagen das auch. Zudem bekoche ich manchmal wenn unsere Köchin in der Kita krank ist oder frei hat 65 Kinder + 8 Erwachsene. Auch da hat es bisher immer jedem geschmeckt.
      Wenn es mich packt experimentiere ich auch schon mal.
      Letztes Wochenende gab es selbst gemachte Onigiri. Die mochte aber mein Mann nicht, der Fisch und die Algen waren nicht seins. Das Kind hat reingehauen und mir hat es auch geschmeckt.

      Naja es gibt ja für dasselbe Gericht viele unterschiedliche Rezepte,teils auch mit anderen Zutaten,Gewürzen,..
      Gerade eben weil das der fall ist und jeder ja "sein Art" hat für das jeweilige Gericht schmeckt es auch mal anders, so kann man auch das selbe Gerichte als besser empfinden

    Also ich behaupte, daß ich NICHT gut kochen kann. Gut, ich bekomme schon ein paar Gerichte zusammen, die sättigen. #schein

    Bei uns ist es mittlerweile so, daß ich z.B. die Kartoffeln schäle, die Pilze schneide...
    Während mein Mann kocht, räume ich nebenbei ein bissel die Küche auf, weil er ziemliches Chaos verursacht. Backen kann ich übrigens genauso wenig.

    Ich finde es auch komisch, daß dieselben Sachen bei anderen Leuten anders schmecken. Einer nimmt vielleicht Sonnenblumenöl zum braten und der andere Olivenöl. Oder Eier aus Bodenhaltung oder Freilandhaltung. Da schmeckt man bestimmt Unterschiede.

    LG

    (12) 06.03.14 - 20:23

    Hallo,

    also ich weiß nicht, ob ich nun gut kochen kann oder nicht. Große Beschwerden kamen bislang nicht, aber was heißt das schon.

    Ich vermute mal, dass ich einige Kartoffelgerichte recht gut kann, auch einige Fleischgerichte. Soßen dagegen werden meist nicht so toll, Aufläufe auch nicht, die mag ich einfach auch nicht so gerne, da habe ich schlichtweg auch keine Lust zu, da fehlt dann wohl die Liebe zur Sache. ;-)

    Meines Erachtens ist schon eine ganze Menge Gewohnheit dabei. Aber auch der Reiz des anderen. Beides kann meines Erachtens dazu führen, dass einem etwas besonders gut schmeckt.

    Ich liebte z.B. immer als Kind und bis ich etwa 35 war, den Rotkohl meiner Mutter, hm, der war so wahnsinnig lecker. Sie hat den aber immer "nur" den von Kühne aus dem Glas genommen und noch mit Äpfeln und Nelken nachgearbeitet. Für mich war es immer ein Highlight. Irgendwann habe ich aus reinem Interesse mal Rotkohl selber gemacht nach einem bestimmten Rezept aus Chefkoch. Nun ja, ich muss sagen, der schmeckt irgendwie doch viel besser als der meiner Mutter (obwohl ich auch den heute noch mag). Ich mache den Rotkohl jetzt immer selber nach dem Chefkochrezept. Den anderen fand ich dann halt einfach nur deshalb so besonders toll, weil ich es gar nicht anders kannte, Gewohnheit von klein auf eben.

    Backen kann ich übrigens definitiv nicht. Das macht mir auch keinen Spaß. So sind halt dann auch die Kuchen. ;-)

    LG
    klaxx

    • (13) 06.03.14 - 20:26

      PS:
      Übrigens wird sowohl der Bohnensalat als auch der Gurkensalat bei meiner Mutter viel besser als bei mir. Und ich habe es schon zusammen mit ihr unter ihrer Anleitung gemacht, sie stand also genau daneben. Der von mir gemachte schmeckte trotzdem nicht... #gruebel

Hallo

ich darf von mir auch behaupten, gut kochen zu können.

Ich denke, wenn man etwas mit Leidenschaft macht, dann wird es gut. Naja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, es ist im Laufe der "Lehrzeit" auch mal was angebrannt oder ungenießbar gewesen.

Ich koche auch selten wirklich nach Rezept - ich schau eher nach den Zutaten, der Garzeit und wandle dann mit Gewürzen und Zutaten ab.

Meine Gwürzsammlung umfasst zwei große Ausziehfächer und meinem Schwiegervater, der wegen schwerer Krankheit in den letzten MOnaten die meiste Zeit bei und gegessen hatte, bezeichnet mich seither als "Käuterhexe" ;-)
Er hat so vieles noch nie gegessen, dabei mach ich kaum komplizierte Gerichte im Alltag. Ich erfinde einfach neu.

Ach ich liebe Kochen und meine Lieben in der Familie. Verwandtschaft und Freundeskreis lieben meine Kocherei.

Mein Cousin, der mich regelmäßig besucht, sagt seinen Kunden immer, dass er nun wieder in die "kulinarischen Wochen" fährt. Dann schauen sie immer ganz groß und er sagt dann, dass er bei mir Urlaub macht;-) Er würde mich ohne weiteres weiter empfehlen!

LG

gut kochen zu können bedeutet, aus den vorhandenen Zutaten etwas Schmackhaftes zuzubereiten, was allen, die davon essen schmeckt und sättigt.
Einfach ein Rezept "nachkochen" ist kein Können

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