Hallo,

es gibt doch auch Muttermilchbanken.

Das finde ich nun nicht schlecht für Mütter, die gerne stillen wollen, aber nicht können.

Sicherlich würde ich mir da ein Gesundheitszeugnis zeigen lassen, aber ansonsten hätte ich keine Bedenken.

Eine Freundin hatte in den ersten Monaten so viel Milch, dass sie sie abgepumpt hat und die Milch wurde dann in ihrer Entbindungsklinik nach Rücksprache mit den Eltern Frühchen gegeben, die sich alle bestens entwickelt haben.

GLG

Prinzipiell eklig finde ich es nicht. Mir wäre es aber zu unsicher.

Wenn ich die Frau gar nicht kenne, weiß ich nicht, wieviel Alkohol, Drogen, Medikamente oder Koffein die MuMi enthält. Da bin ich immer übervorsichtig. :-)

"Sonnenstich"
Ist doch super im März. Besser als Hirnfrost. #rofl

Tut mir leid, ich kapiere es nicht!
In der Schwangerschaft verzichten viele Schwangere auf Rohmilchprodukte und Rohfleisch/-Wurst wg der Gefahr von Infektionen. Und hierbei wird, scheinbar unter blindem Vertrauen, Muttermilch gehandelt... und das ist ok!? Muttermilch an sich kann auch Krankheiten übertragen, schlimmstenfalls HIV, geschweige denn auch Salmonellen, ect. wg mangelnder Hygiene am Produkt Muttermilch. Das wird einfach so in Kauf genommen?

wieso wird diesen Müttern, die Muttermilch abgeben können, weil sie ein eigenes Kind stillen, denn so viel schlechtes unterstellt? Als ob diese Frauen kein Gewissen hätten

Naja bei dieser Seite bekommt man eingefrorene Milch von einer völlig fremden Frau zugeschickt. Und das für (meistens) 5€ für 100ml plus Porto. Man kann es auch nachprüfen lassen, aber so ein Labor kostet auch. Und wer weiß, ob die Leute es nicht mit Kuhmilch strecken, damit sie was verdienen. Und dann ist die Milch noch mindestens eine Nacht unterwegs.

Wie gesagt, meine Kinder bekamen gar keine Pulvernahrung. Ich hatte soviel Milch, da wäre ich im Internet reich geworden. #gruebel Aber hätte ich gar nicht stillen können, würde ich lieber Pulver nehmen, anstatt das aus dem Internet.

LG

Hallo,

Das finde ich ok, das wird überwacht. Mir geht's um den freien, privaten Handel. Bei diesem habe ich große Bedenken.

Hallo,

aber da hast Du als Mutter ja immer noch die Möglichkeit zu überlegen, ob das bei der Verkäuferin in Ordnung ist.

GLG

Sicher ist nix.

Aber eine Fremde die Muttermilch anbietet..ich weiss ja nicht. Kenne ich den Lebenswandel? Weiss ich, was die Olle sich reinpfeifft?

Irgendwie finde ich das auch so...intim. Ne. Halte ich nix von.

#rofl#rofl#rofl

Wohl wahr....oder Gefrierbrand....

Hi,
Ich unterstelle nicht mal Vorsatz! Im Gegenteil: ich verwies darauf, das ich das Konzept verstehe und den Gedanken dahinter. Aber krank werden kann jeder. Und Krankheitsüberträger werden auch. Dabei ist in der Regel keine Absicht dahinter.

Ich weiß, du wirst mir jedes Argument widersprechen. Ist ok. Nur soviel: ich könnte dir nun, da ich gerade selbst Stille, meine Milch anbieten. Sie dir als "Bio" anbieten, als Vegan, rauchfrei, frei von Drogen, Alkohol, Medikamenten, ect. Das könntest du mir nun glauben, oder auch nicht. Vertraust du mir? Kennst mich doch gar nicht.

Ps. Ich klinke mich hier aus. Der Tag ist viel zu schön, ab geht's Grillen und den Geburtstag meiner Mittleren feiern, die übrigens auch mit Pulvermilch gesund 6 Jahre alt heute ist. ;)

Penny

Wenn die einen Reibach daraus schlagen können, werden sie es tun. Vielleicht nicht alle, aber da wirds Frauen drunter geben, die einfach dringend die Kohle brauchen. Und wenn sich da tatsächlich ein Markt auftut mit entsprechender Nachfrage - dann Gute Nacht, Marie.

Huhu,

grundsätzlich sage ich: Jede Milch kommt von irgendeinem Säugetier.

Ich könnte ich es mir auch vorstellen, aber dann müssten sich die Frauen auch in eine Art "Milchanlage" "melken" lassen ;-)
Also irgendwie in einer sterilen Umgebung und dann mit einer sofortigen Abgabe und Kontrolle nach dem abpumpen.

Ansonsten in der heutigen industriellen Welt- Ja, ich könnte mir vorstellen Muttermilch zu verkaufen, aber Nein, keine fremde Muttermilch für mein Baby.

Das haben die Chinesen bestimmt auch gedacht, dass die Pulvermilch dort überwacht wird und dann sind Babys dran gestorben.

Hallo,

Also eklig in dem Sinne das es von einer fremden Frau kommt finde ich es nicht.
Ob von Mensch oder Tier ist da ziemlich gleichgültig.
Früher wurde es ja auch so gehandhabt, als es noch keinen pulverersatz gab, auch von meiner Oma kenne ich das es im Krankenhaus so gehandhabt wurde wenn die Frauen nicht stillen konnten.

Allerdings würde ich sowas niemals im Internet bestellen, ich weiß nicht wie die Lagerungsverhältnisse sind, ich kenne die spendenen Frauen nicht und weiß nicht ob sie Medikamente, Alkohol oder Drogen konsumieren und wie korrekt die Lieferung abläuft.

Wenn, wie eine Schreiberin hier erwähnte, eine Mutter in der Nachbarschaft lebt und das anbietet, warum nicht?
Aber so käme das nicht infrage, ich würde auch keine Kuhmilch über das Internet bestellen von daher...

LG

das Wichtigste wird wohl sein, dass die Richtigen damit Geld verdienen
Kontrolle bietet sich da als wichtiges Argument ja an. Eine Meldung auf den rtl-Seiten(!)
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/usa-riskanter-onlinehandel-mit-muttermilch-1dbb3-51ca-94-984539.html

https://www.klinikum.uni-muenchen.de/de/0200-einrichtungen/weitere-informationen-presse/dossiers/frauenmilchbank_pm_fortsetzung/index.html

Grundsätzlich finde ich das nicht schlimm. Ist doch eine Alternative und die Frauen können ja selber entscheiden, ob sie das tun wollen.
Die Kuh, deren Milch man im Dicounter kauft, kannte man ja auch nicht persönlich.

Aber, dass da keine Untersuchungen statt finden und es auch sonst scheinbar keine großartigen Auflagen gibt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wahrscheinlich eine gesetzliche Lücke.
Im Bereich der tierischen Milchverarbeitung und Vermarktung gelten so strenge Regeln. Muttermilch ist ja bestimmt auch nicht unempfindlicher.

Ich hätte das nicht gekauft.

Irgendwo passieren immer Katastrophen.

Zumindest ist die Überwachung der tierischen Produkte (Kuhmilch z.Bsp.) professioneller, als irgendsoeine Mutter, die mal eben ihre Milchbank zur Verfügung stellt.

Eine vernünftige Überwachung und zwischengeschaltete Kontrollinstanz muss eingerichtet sein.
Von Privat zu Privat - Geschäfte finde ich extrem Risikobehaftet und inakzeptabel.

Und Onlinehandel finde ich, geht gar nicht.

Und wenn dir deine beste Freundin die Milch zur Verfügung gestellt hätte?

Milchpumpe = Milchanlage.

Hi,

also ich bin da sehr zwiegespalten. Zum einen finde ich die Idee ganz toll aber wie du schon erwähnt hast, ist es auch riskant wenn es um Lagerung und Versand geht. Muttermilch verdirbt ja leider recht schnell.

Wenn übehaupt würde ich nur getestete Muttermilch "frisch abgepumpt" kaufen. Ekelig finde ich das überhaupt nicht. Muttermilch ist das beste und wenn ich die Mutter kennen würde und wüsste mit wem ich es da zu tun habe, finde ich das ok. Allerdings würde ich es nicht als Komplettalternative sehen, wenn jemand gar nicht stillt sondern höchstens für einen kürzeren Zeitraum. Wenn man z.B. wegen Medikamenteneinnahme oder gesundheitlichen Problemen für einige Tage oder Wochen nicht stillen kann/darf oder wenn Mütter einfach nicht abpumpen können und doch hin und wieder Milch benötigen.

Das hat nichts mit militanten Stillbefürwortern zu tun, sondern einfach damit das ich verstehen kann, wenn man möchte das ein Stillkind auch NUR Muttermilch bekommt und nicht auf Pulvermilch ausweichen muss.

LG

Ich würde auch nicht jeder vertrauen, aber man kann ja vertrauen aufbauen und sich kennen lernen. Bei meiner Freundin zum Beispiel hätte ich keine bedenken, schließlich stillt sie ja mit der Milch auch ihr Baby und sie geht sehr gut mit ihrem Kind um.

Das waren auch meine erste Gedanken :-). Die Frauen machen nicht vor jedem Abbumpen ein Gesundheitszeugnis bzw gibt es keine Qualitätssicherings-Abteilung des "Unternehmens", die Stichproben von allen100 ml nimmt #schein

"Stichproben von allen100 ml"

Finde den Fehler... #augen