Rundfunkbeitrag

Wie sollte mal mit dem Rundfunkbeitrag umgehen?

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    • (1) 17.03.14 - 09:59

      Hallo,

      in der Diskussion um Datenweitergabe zwischen den Behörden, ist mir aufgefallen, dass bezüglich des Rundfunkbeitrags einiger Unmut herrscht.

      Ich selbst ärgere mich massiv über diesen Beitrag und dessen Umsetzung und wundere mich, dass eine Änderung oder Abschaffung nicht viel massiver gefordert wird.

      Zum einen finde ich die Programm weder zeitgemäß und zum anderen zweifele ich stark an dessen Unabhängigkeit. Was die Übertragung angeht, gibt es denke ich genug Alternativen ( wie z.B. Webübertragung), die auch das technische Argument hinfällig machen.

      Für manche Menschen sind die knapp 20€ einfach verdammt viel Geld, für Leistungen, die sie weder benötigen noch möchten. Natürlich gibt es die Möglichkeit, sich in manchen Fällen befreien zu lassen, allerdings snd die doch sehr dürftig.

      Wie seht ihr das?

      • ich kann deine Meinung, dass des Programm der finanzierten Sender nicht zeitgemäß sei nicht teilen.

        Klar laufen auf ARD und ZDF oft Filme zur besten Zeit, die echt fade sind aber wenn du dir die Mühe machst und in die Dritten oder die Digitalen schaust, dann findest du dort wahre Schätze.

        Außerdem werden mit dem Rundfunkbeitrag die Gehälter der Menschen finanziert, die bei und für diese Sender arbeiten.

        Ich habe also dafür gestimmt, dass man ihn an Einkommen und Haushaltsmitgliedern anpassen sollte.

        LG

        • <<Klar laufen auf ARD und ZDF oft Filme zur besten Zeit, die echt fade sind aber wenn du dir die Mühe machst und in die Dritten oder die Digitalen schaust, dann findest du dort wahre Schätze.>>

          Die Frage ist allerdings, ob man es damit rechtfertigen kann, dass jeder Haushalt verpflichtet ist, zu zahlen oder ob normale, freiwillig movie on demand dienste dann nicht einfach ausreichen (und dazu noch günstige sind)

          <<Außerdem werden mit dem Rundfunkbeitrag die Gehälter der Menschen finanziert, die bei und für diese Sender arbeiten.>>

          Verfassungsmäßig ist es verboten, Institutionen oder Unternehmen vom Volk zwangsfinanzieren zu lassen, die ihre eigene Existenz nicht sicher können.

          • <<Verfassungsmäßig ist es verboten, Institutionen oder Unternehmen vom Volk zwangsfinanzieren zu lassen, die ihre eigene Existenz nicht sicher können>>

            diese Menschen zahlen aber auch die Gehälter der Beamten, Abgeordneten usw. durch ihre Steuer. Und der Runkfunkbeitrag ist nichts anderes. Die öffentlich/rechtlichen sind im Grunde staatl. Einrichtungen wie Ämter oder Schulen auch.

            • Da schon, allerdings sichern Bildungsinstitutionen das Recht auf Bildung und staatstragende Institutionen verwalten und organisieren den Staat.

              <<Und der Runkfunkbeitrag ist nichts anderes.>>
              Doch, deshlab ist es verfassungsrechtlich nicht möglich, ihn als Steuer einzuführen.

              • verfassungswidrig ist der Rundfunkbeitrag mit Sicherheit nicht!

                Es ärgern sich eben die Leute, die nix mit dem Programm anfangen können. Aber er ist nun mal vertraglich festgelegt und fertig. Ändern kannst du daran nichts und wirst ihn weiterhin zahlen müssen.

      Ich finde die Verteilung einfach ungerecht...wenn man alleine wohnt zahlt man genausoviel, wie wenn 5 Leute in der Wohnung wohnen, also werden die Single Haushalte benachteiligt.

      Ich finde das ganze System total veraltet, ein riesen Verwaltungsapparat der eine Menge Gelder schluckt, für ein Programm was man nicht sehen möchte.
      Ich würde hier eher auf das Modell abzielen, wer ARD/ZDF und die Dritten sehen möchte zahlt und wer es nicht möchte, zahlt nicht.

      Allerdings gehöre ich auch zu den Menschen, die nicht dauernd den Fernseher, könnte also problemlos auf diese Sender verzichten...

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