Habt ihr Tips für einen Provisionsverkäufer?

    • (1) 22.03.14 - 22:54

      Schönen Abend an alle.

      Ich arbeite seit fast 5mon in der Kleinmöbel Abteilung eines Möbelhauses. In den ersten beiden Monaten hatte ich einen echt super Umsatz, habe meine Monatliche Vorgabe erreicht, und meine Provision bekommen.

      Doch nun erreiche ich den zweiten Monat in Folge diese Vorgabe nicht, und habe jetzt schon bammel wegen der Provision. Ich denke die kann ich vergessen. Ich habe das Gefühl, das es an meinem neuen Kollegen liegt. Er bekommt alle Kunden ab, und ich gehe leer aus. Vorher sind mir die Kunden regelrecht zugeflogen, aber seit er da ist, bin ich nur noch schlecht, und die Kunden rennen nur zu ihm. Er macht das aber nicht mit Absicht, im Gegenteil, er ist eher ein bisschen trottelig unterwegs....

      Ich verstehe nicht, was er anders oder besser macht als ich. Heute hatte ich z.b Anfang des Tages einen Vorsprung von fast 1000€. Ende des Tages war er wieder um 400€ besser.

      Klar soll das kein Täglicher Wettkampf werden. Aber es fuchst mich so unglaublich, das ein neuer, der erst einen Monat in der Abteilung ist, JEDEN Tag bessere Umsätze aufweisen kann. Das lässt mich einfach blöd aussehen vor den Chefs.

      Ich bemühe mich ohne ende, ich renne in der Abteilung hin und her wie eine bekloppte, grüße jeden Kunden, frage ob ich behilflich sein kann (aber nicht aufdringlich eher sehr vorsichtig)

      Kennt jemand diese Situation und hat ein paar Tips für mich?!

      Danke schon mal.
      Gruß Faultier

      • Ich werde nie verstehen, wie man sich solchem Konkurrenzdruck aussetzen kann. Mach einfach Deinen Job und schau nicht auf den Anderen.

        Vielleicht rennst Du auch einfach zuviel hin und her, und verbreitest damit Unruhe bei den Kunden.

        Ich mag in Möbelhäusern diese herumstürzenden Berater überhaupt nicht.

        Hallo,

        Verkauf funktioniert nicht, wenn ein Verkäufer Druck spürt und das auch ausstrahlt. Und jeder Verkäufer strahlt das aus, wenn er sich das so zu Herzen nimmt wie Du.

        Du musst eine realistischen Blick haben auf das was möglich ist an Zielvorgaben und deinen Weg des Verkaufes finden. Sind denn deine Umsätze jetzt schlechter als vorher? Hat er jemanden ersetzt oder ist er zusätzlich im Team (dann wäre ja klar, warum auch deine Umsätze kleiner werden)?

        Wie schon geschrieben, kümmer dich nicht um die Umsätze des Kollegen und hör auf wie eine Bekloppte in der Abteilung rumzurennen.

        rumrennen ist Dummheit. Ruhe ausstrahlen ist erste Vertrieblerpflicht. und denk daran an jedem NEIN eines Kunden verdienst du. Die Erfahrung und Statistik beweist das du 9 Nein brauchst um ein Ja zu bekommen. Teil deine Kundengespräche durch 10 dann weißt du was du an jedem Termin verdienst.

        • sei tiefenentspannt und trink in völliger Ruhe einen Kaffee im vorderen Counter. frag nie!!!! ob Kunden Hilfe brauchen...sie sind nicht dement. die Frage muss lauten: darf ich sie beraten. sicher wirst du in 6-7 Fällen ein Nein kassieren.....und wieder hast du was verdient. weil der 8.-9-10 potenzielle Kunde kauft. mit Druck geht Nichts. Rumrennen heißt du stehst unter Verkaufsdruck und das spüren Kunden.

      Hallo,

      genau aus diesem Grund finde ich diese Art von Anstellung nicht gut.

      Der Verkäufer steht ständig unter Druck, verkaufen zu müssen.

      Und das zeigt er dann auch. Ich will in einem Möbelhaus erst einmal nur schauen und wende mich, wenn ich was gefunden habe, an einen Verkäufer.

      Nicht ausstehen kann ich die Typen, die wie eine Klette an mir dran kleben und mir dies und das wie saures Bier anbieten.

      #sorry Ich glaube, da wirst Du schlechte Karten haben.

      GLG

    • Huhu,

      Mein Mann ist seit nunmehr 28 Jahren Provisionsverkäufer in der Möbelbranche, 22 Jahre davon im selben Unternehmen und 16 Jahre davon in der Küchenabteilung.

      Ihm liegt das Provisionsgehalt, weil es die Möglichkeit zu überdurchschnittlich guten Abrechnungen bietet und weil es für ihn durchaus seinen Reiz hat diesen "Wettbewerb" mitzumachen.

      Wichtig ist an erster Stelle Durchhaltevermögen! Man darf sich nicht gleich von ein paar schlechten Wochen einschüchtern lassen, sondern muß durchhalten bis das Blatt sich wieder wendet.

      Der Ehrgeiz gut und kompetent zu beraten sollte unbedingt da sein, denn nur wer die nötige Kompetenz ausstrahlt wirkt glaubwürdig und überzeugend.

      Schulungen die Ware betreffend und zur Verkaufspsychologie können da sehr helfen.

      Spaß am Verkauf, Interesse an Kunde und Ware, Aufmerksamkeit und unbedingter Fleiß ( ohne hektische Panik) tun ihr Übriges dazu.

      Das klappt sicherlich nicht jeden Monat gleich gut, aber eben doch sehr oft, so das man meistens deutlich über dem tarif verdient.

      Lg

      Andrea

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