Basar - wer "haftet" bei Mängeln?

    • (1) 26.03.14 - 13:14

      Hallo Ihr Lieben,

      ich hätte da mal eine Frage zu folgender Situation:

      Der Elternbeirat veranstaltet für den Kindergarten einen Kinderbasar.

      Das Prinzip ist einfach:

      - Verkäufer bringt eine Kiste mit Ware, welche er mit Verkäufernamen und Preis kennzeichnet zum Basar
      - Ware wird vom Kindergartens verkauft
      - Vom Verkaufspreis gehen 20% an den Kindergarten
      - Verkäufer holt Restware und Einnahmen ab

      Die meisten Eltern werden das ja kennen.

      So, nun kommt einige Tage nach Ende des Basars eine Beschwerde beim Kindergarten an.

      Ein gekauftes Spiel und ein Puzzle waren unvollständig.

      Frage ist: Wer "haftet" in diesem Fall, bzw. haftet überhaupt jemand?
      Ist der Kindergarten verpflichtet die Ware zurück zu nehmen oder z.B. den Verkäufer zu vermitteln?

      Es geht mir NICHT um die moralische Pflicht!!! Rein rechtlich würde mich das interessieren.

      #danke K.

      • Eine reine Laienmeinung: für mich gilt da "gekauft wie gesehen". Die Leute haben doch die Möglichkeit, vor Ort auf Vollständigkeit zu prüfen, ehe sie den Kauf tätigen.

        Ich sehe da niemanden in der Haftung. Solls der Käufer halt unter "Spende an den Kindergarten" verbuchen.

        LG Irene

        • Hallo,

          ich sehe es genau so wie Irene. Wenn mir nicht auffällt, dass der Artikel nicht vollständig ist, ist es mein Problem. Der Kindergarten muss dafür nicht gerade stehen.

          Gruß, kleinekecki

      Ich denke nicht, dass außer dem Käufer, der nicht in der Lage war, auf Vollständigkeit zu prüfen, niemand haftbar ist.

      LG

          • 2x nein ist ja.

            also:

            Ich denke nicht, dass außer dem Käufer jemand nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann.

            Ergo - es kann schon jemand anderes verantwortlich gemacht werden #gruebel

            Ich mache mit bei Eurem Protest - wo ist mein Schild?

            #rofl

        Ich verstehe es so, dass wenn überhaupt einer haftet, dies der Käufer wäre.

        Wobei dieser dann ja keine Ansprüche stellen könnte (was ja juristisch nicht korrekt wäre).

Würde mal sagen: Gekauft wie gesehen. Der Verkäufer kann sich freuen und der Käufer schmollt. Deswegen immer alles VOR dem Kauf kontrollieren. Die Ware ist halt gebraucht und sehr günstig.

Man kann wohl niemanden dafür haftbar machen, schon gar nicht den KiGa.

Aber wenn ihr wisst, wer der Verkäufer war, würde ich ihn ansprechen. Denn ich finde es eine bodenlose Frechheit defekte oder unvollständige Sachen zum Verkauf zu geben.
Das hat man ja wohl als Verkäufer vorher zu prüfen. Besonders, wenn der KIGa da seinen Namen für her gibt.
Der Verkäufer wird sicher sagen, es war alles vollständig. Aber ich würde den Vorwurf trotzdem an ihn weiter geben.

Das man ein Puzzle erst durchzählt kann ich mir bei dem Gewühl , was häufig herrscht in der Praxis nicht vorstellen. Das geht dann schon Vertrauen gegen Vertrauen.

Ich weiß gar nicht , wie ich so jemanden nennen sollte, der sich an so etwas bereichert.
Betrüger?

  • Der Verkäufer kann sich auch einfach verzählt haben. Er muss nicht gleich ein Betrüger sein.

    • Na dann wird er sicher gerne das Geld zurück erstatten.....

      • Wie viel wird das wohl für ein gebrauchtes Puzzle sein... 1-3€? Ich finde, das ist Kinderkacke, aber gut, das muss jeder selbst entscheiden.
        Ich für meinen Fall verkaufe sehr ungern Puzzles auf dem Basar, weil ich weiss, man verzählt sich schnell bei Überprüfung der Ware, aber jedes Puzzle erst mal puzzlen, bevor es verkauft wird, so viel Zeit muss man erst einmal haben.
        Wenn ich ein Puzzle kaufe, dann für wenig Geld und ich gehe davon aus, dass es immer passieren kann, dass doch etwas fehlt.

        Das ist das Risiko beim Puzzlekauf auf dem Basar, in meinen Augen.

Gekauft wie gesehen.
Allerdings würde ich dem ehemaligen Besitzer die Reklamation weitergeben und fragen ob das eine Teil evtl rausgefallen sei.

Wir hatten jetzt Sonntag einen Basar auch für unseren Kindergarten. Wir haben die Einnahmen aus Standmiete und /Kaffe &Kuchen Verkauf gehabt und ne schöne Summe zusammen bekommen.
Die Einnahmen der Verkäufer gingen an diese direkt in deren Geldbeutel.

Auf Kommissionsbasis verkaufen stand für uns außer Frage wäre viel zu viel Aufwand gewesen.

Hallo,
bei den Listenverkäufen bei denen ich war, konnte man das Teil zurück geben an den Veranstalter (das konnte man bis zu einer bestimmten Uhrzeit machen und hat sein Geld zurückbekommen).
Dies gilt aber nur für verpackte Sachen wie zum Beispiel Spiele und Puzzle.

Das Teil ging dann zurück an den Verkäufer. Wenn jemand mehrere unvollständige/defekte/kaputte Teile in den Verkauf gibt kann es zum Ausschluss kommen. Heißt der/diejenige darf dort nichts mehr verkaufen.

Gekauft wie gesehen kann meines Erachtens nur gelten wenn man wirklich alles ansehen kann. DAs ist ja gerade bei Spielen und Puzzeln nicht möglich. Die müssen ja im Normalfall so zugemacht werden, dass das keiner einfach aufmachen kann, damit nicht Teile verschwinden.

VG dibuda

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