psychatrisches Gutachten für BV ?

    • (1) 06.04.14 - 17:58

      Hallo meine lieben,

      Ich schreibe hier im allgemein Forum da ich hoffe mehr zu erreichen die sich mit sowas auskennen auch wenn es teilweise um meine Schwangerschaft geht.

      Folgende Situation...
      Seit ich schwanger bin werde ich von Chef und Kollegen nur gemobbt.
      Da anfangs ein Verdacht auf das Downsyndrom bestand machte mich der Chef fertig dass ich doch behindert sei und blöd sei ein eventuell behindertes Kind auf die Welt zu bringen. Sucht nun ununterbrochen nach Kleinigkeiten die nicht ok sind um mir Arbeitsverweigerung zu unterstellen. Werde nur noch blöd angemacht. Auch meine Kollegen sind nicht besser. Wir haben einige Sachen die bestimmte 25-30 kg wiegen die ich einfach nicht mehr heben kann oder wenn es mir zu viel wird und ich dann ununterbrochen mich übergeben muss und deswegen nicht so viel erledige wie früher wird sich gleich beim Chef beschwert. Nun hat er immer was mit dem er mich fertig machen kann.

      Eine Freundin meinte ich soll mir ein Attest vom Psychologen holen dass mir mein FA dann ein Beschäftigungsverbot ausschreiben soll.

      Nun zu meiner Frage WO soll ich mir das holen der Psychologe kostet doch bestimmt viel.

      Bekommt man so ein Attest auch bei der Caritas (die wäre nämlich fast nebenan)?

      Meint ihr das klappt so? Bin im Moment die 3. Woche krank geschrieben. Bis zum Mutterschutz sind es noch 8 Wochen ... aber wenn ich nur an die Arbeit denke muss ich mich schon wieder übergeben.

      Sorry für das lange Bla Bla aber ich musstemir jetzt als mal von der Seele schreiben.

      Danke schon mal für eure Antworten.
      Schönen Sonntag noch
      Glg bixn mit Johanna inside 24SSW

      • hallo!

        du brauchst keinen psychologen dafür. erkläre deine arbeitssituation deinem fa, da lässt sich bestimmt etwas machen. ich habe mein bv damals von meinem hausarzt bekommen. das geht auch.

        ich bin kein fan von der "ich bin schwanger, ich kann nicht mehr arbeiten" mentalität, die hier teilweise im forum unterwegs ist, aber in deinem fall denke ich, wäre es besser, wenn du dort nicht mehr arbeitest.... wie gesagt, geh zum fa und sonst zum hausarzt deines vertrauens...

        liebe grüße
        hopsi + emily + mia

        • Mein FA meint er sieht es nicht erforderlich und wenn dann soll mein Arbeitgeber es ausstellen... nen feuchten Dreck macht der. ... und der Hausarzt schreibt mich zwar immer krank aber dann komm ich ins Krankengeld... es ist nicht so dass ich faul wäre aber der psychische stress wird mir einfach zu viel... Ach ja danke für deine Antwort

          • (4) 06.04.14 - 18:55

            Dann gehst Du eben drei Tage arbeiten und hast danach "Rücken". Als Schwangere wird Dich kaum jemand röntgen wollen.
            Alternativ such Dir einen gescheiten Frauenarzt. Sind mir die liebsten Ärzte, die für die Probleme ihrer Patienten "nicht zuständig" sind.

            Lg,
            fina

          • (5) 06.04.14 - 19:21

            Was hast du denn für eine/n Frauenarzt/ärztin? Geh zur Hausärztin/zum Hausarzt deines Vetrauens und schildere die Angelegenheit. Hier in Österreich kann man sich an den Amtsarztder Bezirkshauptmannschaft/des Magistrats wenden, weiß nicht, wie das in DE ist. Ansonsten erkundige dich bei deiner gewerkschaftlichen Vertretung. Auch sogenannte Clearing-Stellen (zumindest in Österreich, gibts das auch in DE) können da weiterhelfen, sind dezentralisierte psycholgische Beratungsstellen der Krankenkassen.

            Dir alles Gute, lass dich nicht unterkriegen!

            Das Beste für Baby und dich!!

            Liesl

            (6) 09.04.14 - 01:25

            Wenn du eh nur noch acht Wochen hast, ist das Krankengeld dann so tragisch?

            Wenn es auf der Arbeit so schlimm ist, dann nimm halt die Krankschreibung. Der Arbeitgeber ist allerdings tatsächlich dafür zuständig, wenn du einen Arbeitsplatz hast, der nicht den Mutterschutzrichtlinien entspricht - damit hat der FA nichts zu tun.

            Lg Lia :-)

      (7) 06.04.14 - 20:36

      Hi!

      Es gibt in jeder Stadt ein "Amt für Arbeitsschutz", welches zur Bezirksreigierung gehört.

      Wenn du so schwere Sachen tragen musst, dann bekommt man den Eindruck, dass dein Arbeitsplatz nicht den Mutterschutzrichtlinien entspricht. Im Mutterschutzgesetz ist z.B. festgelegt, welche Arbeiten eine Schwangere erledigen darf und welche nicht. Lässt dich dein Arbeitgeber trotzdem diese Arbeiten machen, dann verstößt er gegen das Mutterschutzgesetz und macht sich strafbar.

      Er muss dir einen alternativen Arbeitsplatz anbieten und dich vor möglichen Gefahren schützen. Kann er das nicht, also gibt es keine Alternative, dann MUSS er ein BV aussprechen!

      Wenn dein Chef so ein Ar***ist, wie du ihn beschreibst, dann ruf mal beim Amt für Arbeitsschutz an und frag (meinetwegen zunächst anonym) nach, wie du dich verhalten kannst.

      Eine Alternative für dich wäre tatsächlich der Weg über den FA. Allerdings würde ich persönlich an deiner Stelle den Weg über das Amt für Arbeitsschutz gehen!

      Alles Gute!

    (10) 06.04.14 - 22:17

    Wie kommst du darauf, dass du einen Psychologen selbst bezahlen musst? Hab ich was verpasst? #kratz

    (11) 07.04.14 - 17:11

    Ich hatte bei meinen Schwangerschaften immer ein Beschäftigungsverbot, weil ich jedes Mal Blutungen hatte und die Schwangerschaft immer auf der Kippe stand. Jede körperliche wie psychische Anstrengung sollte mir erspart bleiben. Mich haben die Fachärzte krank geschrieben. So kenne ich das auch von anderen Schwangeren. Sprich mit deinem Facharzt!

    LG
    Juli

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