Vorräte, altmodisch?

Hallo Zusammen

Früher war es ja gang und gebe das man eine Voratskammer hatte,aber ist dies heut zu Tage auch noch so?

Wir sind einen 5 Personen Haushalt, mein Mann arbeitet vollzeit ich 80%. Ich habe zwar keine Voratskammer aber ich habe wirklich genug Vorräte zuhause,wir haben 2 Tiefkühlschränke (gross und klein) und die sind zimlich voll.

Oft ist ja Butter,Fleisch usw im Angebot das friere ich dann ein,auch habe ich immer genug Süssigkeiten,und Knabberzeugs zuhause.

Auch alle Zutaten zum backen habe ich IMMER zuhause. Putzmittel und Hygieneartikel habe ich auch immer genug zuhause.

Eigentlich gibt es nichts was ich nicht zuhause habe, ich fühle mich einfach viel wohler wenn ich weis das ich alles zuhause habe.

Obst,Gemüse,Salat iund andere Dinge die eher schnell schlecht werden kaufe ich natürlich frisch.

Ich freu mich über Antworten.

Lg Andrea

Hallo!

Ganz ehrlich, wenn ich den Platz hätte, würde ich sofort eine Vorratskammer aufmachen.

Ich finde das sinnvoll.

Aber in den nächsten Jahren werde ich dieses Vergnügen wohl nicht haben.

Lg

Hallo,

Auch wir haben einen gewissen Vorrat.
Was uch aber nie einfrieren wuerde sind: Butter, Brot, Fleisch und Reste vom Essen.

Lg

Unsere Wohnung hat 160qm #schein ich finde man spart auch Geld.Toilettenpapaier z.b ist ja oft im Angebot das kaufe ich dann als Vorrat oder auch feuchtes Toilettenpapier,Zahnbürsten usw.

So muss ich nur noch Dinge kaufen,die ich für gewisse Rezepte brauche,und wir haben immer etwas leckeres im gefrierschrank.

Jetzt wo es wärmer wird,haben wir auch oft verscheidene Sorten Eis zuhause#mampf

Das ist einer der Gründe, warum wir ein Haus MIT Keller suchen: wir brauchen einfach einen anständigen Vorratskeller. Gerade die unverderblichen und/oder länger haltbaren Dinge kann man doch gut im Angebot kaufen und vorhalten. Im Moment haben wir in der Wohnung nur einen Vorratsschrank, der das nötigste enthält. Für unsere Bedürfnisse ist das allerdings eigentlich zu wenig Platz.

Also klares JA zur Vorratshaltung.

Reste vom Essen friere ich auch nie ein.Aber Butter (echter Butter keine Margarine) Brot und Fleisch friere ich ein (Fleisch vom Metzger) Da merken wir persöndlich keinen Unterschied.

Hallo Andrea,

eine Vorratskammer oder Vorräte haben wir nicht und brauchen wir nicht.
Wir können jederzeit (natürlich zu den Öffnungszeiten) einkaufen was wir benötigen.
Ich halte nichts von Vorräten, da sie Platz verschwenden und/ oder verstauben.
Die mir bekannten Vorratsmenschen verwenden selten ihre Vorräte.
LG,belala

Ich halte es da fast genauso wie Du. Wir haben auch den Platz und die Möglichkeiten, einiges zu bevorraten.

Fleisch kaufe ich fast nur im Angebot und friere es ein. Habe z.B. letzte Woche schon unseren Osterbraten gekauft und tiefgefroren. Butter mögen wir nicht und würde ich auch nicht einfrieren, aber in dieser Woche ist z.b. Lätta im Angebot. Da kaufe ich natürlich, je nach Haltbarkeitsdatum, mehrere Pakete und die verschwinden erstmal im Keller und werden nach Bedarf raufgeholt.

Genauso mache ich es bei haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln auch.

Wir kellern z.B. auch noch im Herbst Kartoffeln ein. Ob das billiger ist, kann ich nicht beurteilen, aber auf jeden Fall praktischér als jede Woche einen Sack zu kaufen.

Manche Essensreste friere ich auch ein, z.B. Suppen oder Bratenfleisch.

Ach ja, Eis haben wir auch immer, vor allem im Sommer, reichlich da.....
LG,
Martina75

Hallo!

Darf ich dich fragen, warum du die genannten Dinge nicht einfrierst? Nur aus Interesse. Ich finde frisch aufgebackenes gefrorenes Brot zum Beispiel besser als altes "frisches" Brot. Butter kauf ich auch nur zu Aktionspreisen, also wird eingefroren. Fleisch ist außerhalb von Aktionspreisen ja kaum mehr leistbar, ich merk da auch keinen Unterschied, wenns mal gefroren war (kommt vom Metzger bzw. gleich vom Bauern im Dorf meiner Eltern). Spaghetti-Sauce oder Gulasch friere ich auch immer ein, da sich das Kochen erst in großen Mengen lohnt (und dann auch besser schmeckt, zumindest nach meinem Geschmack), un ich allein bzw. wir zu zweit keine großen Mengen auf einmal essen.

Vielleicht hast du aber Denkanstöße für mich, weshalb das nicht gut ist :-)

Liebe Grüße,
Liesl

Also ich musste noch nie irgendwelche Vorräte wegschmeissen. Auch wir könnten jeder Zeit einkaufen gehen, was wir ja sowieso müssen da wir auch Drei Kinder haben die jede Menge an Obst,Gemüse und Salat essen.

Aber Hygieneartikel,Kellogs,Nudeln usw halten ja Ewigkeiten.

Hallo

wir bevorraten uns auch und ich möchte meinen Vorratskeller nicht missen.

Und das obwohl ich als "Nur-Hausfrau" jeden Tag einkaufen gehen könnte. Tu ich aber nicht.
Mein Mann und ich machen den Wochen-Großeinkauf seit fast 2 Jahrzehnten zusammen. Das ist unser Ritual, das genießen wir dann auch.

Ich habe 5 Jahre lang jeden Tag bei Wind und Wetter mit einer halben Stunde mit Kinderwagen und einem Kleinkind an der Hand eingekauft. Wir hatten damals kein zweites Auto, mein Mann arbeitete in den Öffnungszeiten der Geschäfte, die über Mittag noch geschlossen und nur bis 18.00 h geöffnet hatten. Auch Samstag hat mein Mann arbeiten müssen bis 13.30, da hatten die Geschäfte leider schon wieder zu.
Nachdem ich das die 5 Jahre machen musste, nur das einkaufen zu können, was dringend war und unter den Kinderwagen sowie ins Netz an der Lenkstange passte, genieße ich heute die Vorratshaltung umso mehr.

LG

Hallo,

Butter ist nun nicht so teuer, das ich die lagern muss.

Zumal wir nicht soviel Butter zu uns nehmen.

Fleisch aufgetaut schmeckt uns einfach nicht mehr, es ist nicht mehr so aromatisch.

Wir finden die Fleischqualtität leidet, auch wenn man s wieder langsam auftaut usw.
Auch riecht es dann fleischig und dann ekelt es mich nur nnoch an.

Ihr könnt uns wirklich 3 Gerichte vorsetzen und wir erkennen das, was zuvor eingefroren war.

Eine gute Bolognese lasse ich lieber stundenlang vor sich hinköcheln, aber einfrieren ...... Nee danke.

Unser Brot vom Bäcker ist frisch. Eures nicht?

Lg

Ich nochmal.

Viele kaufen schon Fleisch, das schon mal einfroren war und merken es nicht mal.
Sie halten es für frisch und frieren es wieder ein, was man auch nicht machen sollte.

Lg

Hallo!

Danke für deine Antwort!

Ja, das Brot vom Bäcker ist frisch, aber ich wohne alleine bzw. kommt mein Partner zu Besuch (hat seine eigene Wohnung). Ich teile daher jeweils den Brotlaib und friere die Hälfte ein, da das Brot nach etwa 3 Tagen sperr wird, also nicht mehr frisch schmeckt. Das aufgetaute ist dann einfach besser als 4-6 Tage altes Brot.

Butter: Ja, das ist wohl ein Relikt meiner Mutter, ich esse auch nicht viel davon. Kaufe etwa einmal im Jahr und friere ein #schein.

Fleisch: Ebenfalls meinem Elternhaus geschuldet: ich kennen keinen Unterschied. Schade, hätte auch so ausgeprägte Geschmacksknospen wie du, man kanns bestimmt mit Training merken, wie unterschiedlich es ist. #schwitz
Geforenes Fleisch friere ich übrigens auch nich wieder ein, wenn die Kühlkette unterbrochen wurde, da merke selbst ich einen Unterschied (und wenns nur psychisch ist).

Danke für deine Antwort, alles Liebe,
Liesl

Hallo!

Ja, wir haben Vorräte, aber wenige. In meiner Vorratskammer befinden sich einige Packungen Getreide (Reis, Couscous, Hirse, Quinoa....), Nudeln und Konserven (Dosentomaten, Gewürzgurken, Marmelade,....), Sojaschnetzel...

Zeug halt, dass man ohne Kühlung ewig aufbewahren und immer mal gebrauchen kann.

Im Tiefkühler gibt es Eis, Beerenmischungen, Erbsen. Das einzige Gemüse, das ich nie frisch zubereite.

Viele Grüße!

Gern.

Es soll ja auch jeder so halten, wie er möchte.

Mein Geschmacks und Geruchssinn ist wirklich sehr intensiv.
So kann ich Schwein gar nicht zu mir nehmen, da wirds mir echt schlecht.

Lg

Ich beneide dich ehrlich. :-)

Das brauchst Du nicht.
Ganz ehrlich, du willst nicht immer alles riechen... #schock

Weil dus gerade ansprichst: Toilettenpapier und Zahnbürsten habe ich auch noch nie in meinen 32 Lebensjahren zum Regulärpreis gekauft. Ebenso Wasch- und Putzmittel. Meine Mutter sagte immer: "Das gibt immer wo in Aktion, da ist der Normalpreis nur für dumme Leute." ;-)

Liebe Andrea!

Hab schon weiter unten im Thread geantwortet, möchte aber gern noch folgendes hinzufügen: Ich bin froh, dass ich immer Vorräte habe. Ich habe per 31.3. meinen Job verloren. Klar, ich hab Rücklagen, aber aufgrund meiner Vorräte an Nudeln, Mehl, Fleisch, Reis, vorgekochte Gerichte, Gemüse, usw. spare ich derzeit extrem Geld. Arbeitslosenbezug in Ö ist maximal 60% vom Letzbezug, muss aber auch meine Wohnung halten. Von daher finde ich Vorratshaltung alles andere als altmodisch. Mir hilft es derzeit extrem...

Liebe Grüße
Liesl

Nabend,

also wir haben auch einige Vorräte. Vieles kaufe ich eben im Angebot günstig ein und da wir hier in etwas ländlicher Gegend wohnen haben wir auch nicht sooooo eine große Auswahl an Supermärkten.

Dazu kommt, dass ich da mehr oder weniger als Kind bzw Jugendliche gebranntmarkt wurde.... Meine Mutter hat viel gearbeitet und dennoch hat das Geld nie gereicht, wirklich nie. So hatten wir phasenweise zu zweit für einen kompletten Monat gerade einmal 50Euro... Stütze von irgendeinem Amt zu beantragen kam für sie nicht in Frage, sie war einfach zu stolz dafür. Jedenfalls, kann man sich ausrechnen was es bei 50 Euro im Monat zu Essen gab, denn meine Mama, so lieb ich sie auch habe - Vorräte hatten wir nie. Wenn für eine komplette Woche nur noch 2 Euro da waren, hatte ich schlicht und ergreifend Pech. Oft hat mich dann Gott sei Dank die Mutter meiner besten Freundin zum Essen eingeladen aber schön hat sich das nicht angefühlt...

Seit ich also mein eigenes Geld verdiene habe ich auch immer Vorräte - für schlechte Zeiten/Engpässe oder auch einfach wenn ich keine Lust habe einkaufen zu gehen.
Ich bekomm regelrecht Panik wenn ich merke, dass unsere Vorräte langsam aufgebraucht werden.

Eigentlich eine ganz schlimme Angewohnheit, aber das hat mich damals so sehr geprägt, dass ich auch nur schwer davon weg komme.

Liebe Grüße

Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

#huepf

Sobald unsere Johannisbeeren und Stachelbeeren tragen, werden wir auch zu "Einkochern" - wie Mama und Papa!

Ausserdem gibt es einen wilden Pflaumenbaum bei uns in der Nähe - uhhhh, wir müssen nur noch das perfekte MusRezept finden, mit Schokolade hat mir jetzt nicht so gut geschmeckt, haben wir letzten Sommer ausprobiert.
Ich gestehe, ich freu mich richtig drauf. Ich finde es klasse, selbstgemachtes Essen in den Keller zu tragen und dort in die Regal einzuordnen.

Aber ich mag ja auch Listen und so ein Zeugs. #cool

Eine mir gut bekannte Frau aus meiner Elterngeneration hat mir mal erzählt, dass es zu Zeiten des Kalten Krieges eigene Listen gab, was man in welcher Menge vorrätig haben musste im Haushalt.

Sie wollte nach diesen Listen suchen, denn ich finde das total spannend. Was da so eingeplant wurde, wie viel Toilettenpapier, wieveil Zucker, Salz und Mehl?

Und wir haben im Haus einen Kellerraum, der eigens für Vorräte gemacht ist. Regale an den Wänden, die wir nach und nach füllen.

Mag ich alles sehr, das ist ein heimeliges Gefühl für mich, eben wie bei den Eltern daheim. :-)

Bei meinem Papa ist es immer so, dass wir, wenn wir zu Besuch sind, ein Glas mit Würstchen aus seinem Wohnort mitbekommen, er hat sie IMMER vorrätig. :-D
Schöne Tradition, mittlerweile.

L G

White

Hallo

Wir haben für mindestens 3 Monate Vorräte. Zur Not kann man natürlich auf 6 Monate strecken.

Eva