"Deutschland von Sinnen" Was sagt ihr´?

    • (1) 09.04.14 - 15:35

      Hallo,

      es geht mir um dieses Buch, dass bereits millionenfach verkauft ist und die Bestsellerlisten anführt:

      http://www.zeit.de/2014/15/pirincci-deutschland-von-sinnen

      Habt ihr es gelesen? Oder eine Meinung dazu, die auf anderen Quellen basiert?

      Ich kannte den Autor vor diesem Buch nicht und habe es nicht gelesen.

      lg

      Gerade die Kritik von dem [***vom urbia-Team entfernt] Journalisten der Zeit ist absolut klassisch für die verseuchte Medienlandschaft in Deutschland! Das ganze ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich die Mainstream Medien unter dem immer noch vorherrschenden Diktat der Gutmenschen (reiche Absolutisten) in den Arsch ficken lassen. Es gibt einige Journalisten, die öffentlich gemacht haben, wie dieser politische Druck in der Presse umgesetzt wird... Einfach mal googlen.

      IJOMA MANGOLD redet dem linken Nationalsozialismus und somit der Position aller vorherrschenden Blockparteien nach dem Munde.

      Diese so genannten "Kritiker" haben sich schon lange von ihrer Journalistenpflicht verabschiedet.

      • "Maximalpigmentiert" ist ein saudummer Hetzbegriff der neuen Rechten, auf dieser Grundlage ist eine Diskussion weder möglich noch wünschenswert.

        Ich werd das hier sofort melden, dann kannst du gerne lauf "Zensur!" schreien, das ist mir egal. Wirklich egal: Du wirst auch von mir keine weitere Antwort bekommen.

        • Wie bezeichnest Du eigentlich die...ähm...also... ich hoffe Du verstehst was ich meine!? Mir fällt nämlich kein Begriff mehr ein. Schwarz soll es nicht sein, dunkelhäutig soll es nicht sein und maximalpigmentiert ist ein "saudummer Hetzbegriff"...

          • Mein Mann sagt :stark pigmentiert
            Ist er jetzt ein Rassist?#kratz#zitter
            Na hoffentlich regen sich hier dann auch alle auf wenn sie als "Weiße" bezeichnet werden.
            Man kann in jeder Bezeichnung etwas rassistisches sehen wenn man nur will.

            Ich bin ja gespannt welche Antwort du bekommst ...

            LG
            Karna

            • Hallo,
              ich sehe das genauso. Ich finde jemanden, als dunkelhäutig zu bezeichnen nicht schlimm, noch nicht einmal verwerflich. Warum? Weil ich doch auch beispielsweise auch sagen kann "ein blauäugiger Mensch" oder "ein schwarzhaariger Mensch", warum also nicht "ein dunkelhäutiger Mensch"? Im Übrigen fühle ich mich auch nicht angegriffen, wenn man mich als hellhäutig bezeichnet. In einem Seminar für politische Bildung habe ich mir mal sagen lassen, dass man (warum auch immer), dennoch auf "dunkelhäutig" verzichten sollte und stattdessen maximalpigmentiert oder stark pigmentiert verwenden soll. Aber wie man sieht, auch das scheint nicht gut anzukommen.
              Liebe Grüße

              • "In einem Seminar für politische Bildung habe ich mir mal sagen lassen, dass man (warum auch immer), dennoch auf "dunkelhäutig" verzichten sollte und stattdessen maximalpigmentiert oder stark pigmentiert verwenden soll."

                Und wer genau war da der Vortragende, Le Pen?

                Ich kann dich beruhigen, "dunkelhäutig" und "schwarz" ist vollkommen in Ordnung. Ebenso wie "hellhäutig" und "weiß". Farbig hingegen ist idiotisch, da wir Weißen ja nicht farblos sind.

                "Maximalpigmentiert" haben sich Luauschen sgedacht, die politische Korrektheit zum Kotzen finden. Manche machen sich halt schon ins Höschen, wenn man nur einen Hauch Rücksichtnahme von ihnen erwartet.

                • Danke!

                  Ich sehe sie quasi vor mir, die Menschen, die andere Menschen als "maximalpigmentiert" bezeichnen: noch nie MIT einem Schwarzen ein Wort gesprochen, dafür aber schon ganz viele ÜBER Schwarze. Dann wird dümmlich gekichert, halb bedauernd gesagt, man dürfe ja nicht mehr Neger sagen. Dann wird gesagt, Schwarzer ginge ja auch nicht - was im übrigen einfach nicht stimmt. Schwarzer geht wunderbar. Weißer auch. Und dann wird dieser Spottbegriff verwendet. Es ist ein Begriff, der über die Mindestanforderungen an respektvoller Kommunikation spottet, der Menschen anderer Hautfarbe nicht das Recht zugesteht, gewisse Bezeichnungen mit gewissen Unter- oder Hauptton abzulehnen, der somit eine klare politische Haltung zum Ausdruck bringt.

                  Jemand, der den Begriff "maximalpigmentiert" verwendet, mag nicht zwangsläufig ein Rassist sein. Er kann auch einfach nur ein unsensibler Idiot sein.

                  • Nun, weißt Du, ehrlich gesagt, finde ich es noch viel unsensibler, Menschen mit Behinderung "behindert" zu bezeichnen (zufällig in einem anderen Beitrag von Dir gelesen).

                    Achso ja, die Vortragende hieß Simone, zufrieden? Oder soll es noch die Teilnahmebescheinigung sein?

                    Im Übrigen habe ich nie behauptet, dass ich persönlich "schwarz" für unangemessen halte. Aber immer wieder stoße ich auf die Aussage, dass man Menschen nicht nur auf seine Hautfarbe reduzieren sollte.

                    Nun gut, darüber kann man wohl endlos diskutieren.

          Ich wüßte nicht, dass die Bezeichnung "Schwarz(er)" so verpönt ist.

Ich weiß, dass es dieses Buch gibt. Ich habe es nicht gelesen, und ich habe auch nicht vor, es zu lesen.

Allein schon der Untertitel sagt alles über dieses Buch aus: Da schreibt sich jemand seinen Hass auf alles und jeden von der Seele, wahrscheinlich um kalkuliert einer bestimmten Zielgruppe nach dem Mund zu reden.

Dass es diese Zielgruppe gibt und dass sie so groß ist, dass es genügt, ein Buch zum Bestseller zu machen, finde ich beängstigend.

Die Diskussion, wie man mit den Problemen der Migration umgeht, bringt er nicht weiter. Er hetzt nur auf, er verhärtet nur noch zusätzlich die Fronten. Niemand muss alles, was in Sachen Migration in Deutschland passiert, gut finden. Sachliche Auseinandersetzungen müssen möglich sein, unterschiedliche Meinungen sind grundsätzlich zu akzeptieren. Nicht zu akzeptieren sind Hasschriften, die in ihrem Furor den Hasspredigten einiger religiöser Fanatiker in nichts nachstehen.

Mir ist jeder strenggläubige, aber friedliche Moslem, jeder Sinto und jeder Romni, die von Sozialhilfe leben, jeder Schwule und jede Lesbe gleichgültig welches Exsaltiertheit im Lebensstil tausendmal lieber als ein verbitterter Mann und dessen Wutprosa.

  • Du spiegelst genau das wieder, was unsere Gesellschaft aus macht: Keine Ahnung (buch nicht gelesen) aber ne Meinung haben!?

    Sarrazins erstes Buch zb. hatte 1 kapitel welches sich mit Ausländern befasste. In den Medien wurde es auf dieses kapitel reduziert. Damit hat man ihn doch nur angesport, genau dieses Thema aus zu reizen in den Talkshows usw.

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