Wir fallen vom Glauben ab

    • (1) 11.04.14 - 17:47

      Hallo

      Wir also ich und und mein Mann befinden uns warscheinlich in einer ernsthaften Lebenskrise
      Wir haben beide den Glauben an das gute was Freundschaft beteutet verloren ....

      2013 kündigte mir meine Freundin einen Tag nach dem anderen die Freundschaft ... Wir waren über 10 Jahre befreundet ... Sie hatte sich in meinen Mann verliebt und macht mir seid dem / unß das Leben zur Hölle .

      Im gleichen Jahr stellte sich auch heraus das der beste Freund meinen Mann nach Strich und Faden verarscht hat obwohl der ihm das halbe Haus ect in der Zeit gebaut hat ....

      Ein zweiter guter Freund meines Manns den er seid dem Kindergarten kennt und beide immer ein ausgesprochen gutes brüderliches Verhältnis hatte , hat sich wegen einer Notlage 400,- geborgt....
      Geld verborgt man nicht....
      Aber dort hat's immer geklappt ohne Probleme

      Seid Februar läuft ihn mein Mann hinterher ... Keine Erklärung nichts er geht nicht mal mehr ans Telefon die letzten zwei Wochen hätte er Probleme ... Mein Mann wäre der letzte der da nicht ne Lösung angeboten hätte

      Heute kam er mir endgegen - neues Auto / WE steigt bei ihm sein 40 . Geburtstag ....
      Dafür scheint das Geld dann allerdings da zu sein

      Mein Mann ist nichtmal eingeladen ...

      Ihn nimmt das sehr mit da genau wie bei meiner besten Freundin und seinem Anderen besten Freund nie ist da was vorgefallen ???

      Alllles waren gute / beste Freunde aber unabhängig voneinander da sie sich kaum oder nur flüchtig kannten fals das eine Rolle spielt

      Wir haben sehr schlimm daran zu knabbern

      Wenn kann man noch trauen ?

      Was beteutet Freundschaft noch in der heutigen zeit wen man nur ausgenutzt wird ?

      Wir sind an einen Punkt wo wir icht weiter wissen

      Éin so ein schwarzes Schaf hat man immer dabei

      Was aus dem Freundeskreis nur anruft wen es was braucht

      Aber wir haben nur solche Leute ???

      Ich sitz seid einen Jahr allein zu Hause und treffe mich nur selten noch mit anderen Leuten noch ...

      Ich hab den Mut verloren ?

      Mein Mann vergräbt sich in Arbeit

      Aber ich merke wie traurig und verletzt er ist

      Wir beide die Freundschaften geschätzt

      Und haben uns Nichts zu schulden kommen lassen ?

      Warum
      Sind wir da als Menschen so wenig wert, das uns im mom so mitgespielt wird ?

      Was lernt man aus so einer lebenskrise ?

      • Hallo,

        Es tut mir leid, was euch so passiert.

        Aber ich würde jetzt einfach mal annehmen, dass es dumme Zufälle sind, das es gerade so Knüppel dick kommt.

        Natürlich lohnt es sich Freunde zu haben und meist wird man ja auch nicht so enttäuscht.

        Möglicherweise könnt ihr diese Enttäuschungen zum Anlass nehmen euch zu überlegen, ob ihr nicht, ähnlich wie mancher bei der Partnerwahl bestimmten Mustern folgt.

        So wie du schreibst, könnte ich mir vorstellen, dass ihr wirklich tolle Freunde seid, die sich für andere mächtig ins Zeug hängen und bereit sind viel für diese zu tun.

        Ich würde jetzt nicht den Schluss ziehen, dass nicht mehr zumachen, weil es ja eine sehr gute Eigenschaft ist. Ich würde aber einkalkulieren, dass man nicht das gleiche zurückbekommt und eventuell auch auf Geld sitzen bleibt. Wenn ihr damit leben könnt, dann macht es, wenn nicht, dann engagiert euch weniger.

        Einigeln solltet ihr euch nht, man findet euch neue Freunde und ich kann mir gut vorstellen! dass ihr auch noch mehr Freunde habt als die drei.

        Mehr weiß ich gerade nicht zu sagen, es tut mir wirklich leid.

        Aber ihr solltet jetzt nicht misstrauisch werden und euch grämen. Einfach weiter machen und vielleicht habt ihr ja jetzt unterbewusst einen guten Instinkt entwickelt.

        Hallo,

        Das ist wirklich nicht schön was euch da passiert ist, aber habt ihr euch mal versucht selbst zu reflektieren?
        Vielleicht helft ihr einfach ZU viel und seid zu viel für andere da, sodass ihr schnell ausgenutzt werdet?

        Ich bin auch immer hier und da zu nett gewesen und bräuchte ich mal jemanden könnte man an einer Hand abzählen wer dann für mich da war.
        Heute sortiere ich besser aus und nehme mich selbst mehr zurück.
        Leider habe ich dieses "helfersydrom" immer noch wenn es um meine Familie geht und bin da auch schon mehr als einmal auf die Nase gefallen.

        LG

        <<<Was lernt man aus so einer lebenskrise ?>>>

        1.) Ihr habt gelernt, dass Ihr Euch als Paar aufeinander verlassen könnt, selbst wenn etwas passiert, das Euch erschüttert hat. Verdammt viel Wert in meinen Augen !

        2.) Ihr habt gelernt, dass Ihr Euch die falschen "Freunde" ausgesucht habt. So etwas passiert jedem irgendwann einmal......und auch wenn es zT. prägt, darf man sich davon nicht komplett aus der Bahn werfen lassen.

        Alles andere wird wieder werden....wenn auch wohl nicht mehr mit den betreffenden Personen, aber doch ganz sicher mit anderen Menschen, die ihr vielleicht im Moment noch nicht einmal kennt.

        <<<Sind wir da als Menschen so wenig wert, das uns im mom so mitgespielt wird ?>>>

        Hör bitte auf Dich/Euch selbst klein zu reden.

        Ich weiss zwar nicht was da genau passiert ist, aber es ist nun mal so, dass Menschen sich im Lauf der Zeit ändern.....und zwar JEDER.

        Somit ist es leider oft vorprogrammiert, dass sich bei einer Freundschaft die Wege irgendwann trennen, besonders wenn es einseitige Geschichten sind, wo von einer Seite mehr genommen als gegeben wird....das aber nicht so auffällt, einfach weil man es gerne tut.

        "Aufgerechnet" wird leider erst hinterher.....weil es DANN bewusst wird, und einem auffällt....und es einem dadurch nur noch mieser geht.

        Einen Tip habe ich nicht für Euch...so leid es mir tut....ich kann Euch aber versprechen, dass es mit jedem Tag weniger schlimm wird.....wie bei Liebeskummer !

        TJ

      • Vielleicht müsst Ihr Euren eigenen Wert mal anders festsetzen. Mal schnel mit 20 Euro jemandem aushelfen, weil der sein Portmonaie vergessen hat, das geht bei Freunden schon mal. In unserem (ECHTEN) Freundeskreis würde noch nicht mal irgendjemand so Kleinsummen wiederhaben wollen.

        Aber ich bin keine Bank. Wenn die Bank jemandem kein Geld leiht, dann hat die ihre Gründe dafür. Da ist bei mir der Spaß vorbei.

        Und meine Freizeit, die ist nicht die Zeit, die ich als Scherge bei irgendjemandem dauerhaft auf einer Baustelle zubringe. Klar, mal beim Umzug helfen, oder auch mal ein Wochenende bei einem Hausbau unterstützen, aber alles hat Grenzen.

        Das was Du beschreibst, das hat nichts mit Freundschaft zu tun. Und echte Freunde werden weder von Dir wollen, dass Du ihnen ein halbes Haus baust, noch wollen die an Dein Geld.
        Ansonsten sind es eben keine. Such Dir ein Hobby, geh in einen Sportverein, geht raus. Freundschaften ergeben sich und können sich auch mal ändern.

        Lg,
        fina

        Hallo,

        ich glaube schon, dass es ein gesellschaftlicher Trend ist, dass man (ganz allgemein gesprochen) mehr auf sich schaut. Mir fällt das beispielsweise in der Arbeit ganz stark auf und meine Freunde berichten das auch. Als ich vor 14 Jahren in meiner Firma begann zu arbeiten, wurde z.B. viel stärker auf Familien mit kleinen Kindern geachtet (z.B. Vater musste nicht über den Geburtstag des Kindes auf Geschäftsreise) als heute. Traurig, aber wahr.

        Euch hat es nun knüppeldick getroffen - das ist in erster Linie Pech. Allerdings macht es mich etwas stutzig, was ihr alles für die Freunde gemacht habt - halbe Häuser gebaut, 400€ verliehen, .... Das könnte ich -allein aus zeitlichen and finanziellen- Gründen nicht & geht auch über eine normale Freundschaft hinaus. Bei uns wäre z.B. "normal", dass Freunde kommen um Tapeten in einem Zimmer abzuziehen und man grillt danach noch.

        Ich habe sehr viele Bekannte (z.B. aus dem Wanderverein) - da verbringt man nette Mittage und hat Spaß, ohne gleich individuelle Probleme zu wälzen. Aus einigen dieser eher oberflächlichen Bekanntschaften sind solide Freundschaften geworden. Verkriecht euch nicht, aber schützt euch selbst!

        GLG
        Miss Mary

      • (7) 12.04.14 - 13:37

        Hallo und danke für die Antworten und lieben Worte ....

        Noch stellt sich die Frage für uns wo geht man als Freund zur Hand ?

        Wo fängt das ausnutzen an ?

        • Hallo,
          Schlimm was euch passiert ist!
          Wo man als freund zur Hand geht? Ich weiss nicht wo man die grenze zieht
          Ich als Freundin würde zb nicht wollen das jemand so selbstlos etwas für mich tut so wie ihr das getan habt. Dafür gebe ich ABER gerne und gehe gern zur Hand auch wenn das für mich großen Stress bedeutet. Wenn ich jemanden gern habe dann mache ich gerne.
          Die Grenzen muss man selber stecken und mit ein bisschen Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl kommt man schnell dahinter wer nur was will und wer echte Hilfe benötigt.

          Wer sich selbst zu schade isT um mal zu helfen der hat auch keine Hilfe verdient m

      Das gleiche Problem macht mir im Moment auch sehr zu schaffen. Ich habe neue Bekanntschaften geschlossen, nachdem zwei jahrelange Freundschaften in die Hose gegangen sind, aber ich kann zur Zeit niemanden an mich heran lassen.

      Meine beste Freundin hat mir vor wenigen Monaten dauernd in meine Erziehung reingeredet und am Ende gemeint, meine Tochter sei verhaltensgestört. Seitdem ist diese Freundschaft beendet. Ich habe mir auf gut Deutsch den A*** für sie aufgerissen, und das war dann der Dank.
      Vielleicht kommt noch mal die Zeit, in der ich neue und auch tiefe Freundschaften schließen kann; im Moment habe ich damit aber große Probleme. Einen Tipp habe ich diesbezüglich leider nicht; ich vergrabe mich ja zur Zeit selber.
      Ob es so was wie wahre Freundschaft noch gibt? Keine Ahnung. Ich habe oft das Gefühl, dass ich bei Freundschaften gebe und gebe, und es kommt kaum was zurück.

Top Diskussionen anzeigen