Hauskauf scheitert wegen Kindergartenplatz...?

    • (1) 23.04.14 - 13:00

      Hallo,

      wir planen derzeit ein Haus zu kaufen unf hätten sogar eins gefunden wenn, ja wenn nicht das Problem mit dem Kindergartenplatz wäre. Der Ort in dem das Haus steht hat einen katholischen Kindergarten. Wir und auch unsere Tochter sind nicht getauft und wir möchten nicht das Louisa in einen katholischen KiGa kommt. Die imliegenden Orte haben kommunale Kindergärten, nehmen aber nur Kinder aus dem jeweiligen Ort auf und nicht aus anderen Orten. Es kann doch nicht sein, dass man regelrecht dazu gezwungen wird sein Kind in einen kirchlichen KiGa zu stecken?!? Wir sind dazu nicht bereit und würden eher weiter nach einem Haus suchen. Aber vielleicht weiß hier jemand ob es eine andere Möglichkeit gibt? Hatte schon jemand das Problem?

      Danke
      Barrik

      P. S. Ich hoffe es ist ok in diesem Forum, wusste nicht wohin damit.

      Was hast du denn gegen den kath. Kindergarten? Meine Söhne sind auch nicht getauft, wir kürzlich aus d. Kirche ausgetreten...die Jungs sind seinerzeit trotzdem in den Ortsansässigen kath. Kindergarten gegangen. War auch keine Alternative da, also so what.

      Ich fand das ehrlich gesagt gar nicht schlecht. Es ist doch toll, dass sie trotz atheistischem Elternhaus, die "andere Seite" kennenlernen. Für die Kinder hochinteressant und wir setzen uns damit auch gern auseinander.

      Kommt natürlich immer drauf an, wie du drauf bist. Wenn du da eher totalitär tickst, ist klar, dass Alternativen nicht in Frage kommen.

      Gruss
      agostea

    Wenn euch der Kigaplatz (in den die Kinder ca 3 Jahre) gehen wichtiger ist als ein Haus (in dem ihr wohl ein Leben lang lebt), dann müßt ihr halt weiter suchen.

    Ihr werdet nicht gezwungen euer Kind in den Kiga zu schicken, da die anderen Kigas keine ortsfremden Kinder nehmen, habt ihr 3 Möglichkeiten:

    ihr schickt sie in den kath. Kiga

    ihr lasst sie daheim (die ungünstigste Lösung)

    ihr sucht euch zuerst einen passenden Kiga und dann das Haus dazu (für mich die unlogischste Lösung).

    lg

    "Es kann doch nicht sein, dass man regelrecht dazu gezwungen wird sein Kind in einen kirchlichen KiGa zu stecken?!?"

    Gezwungen wirst du zu gar nichts. Die Entscheidung euer Kind in einen Kindergarten zu geben beruht alleine auf eurem Wunsch!

    Da es keine Pflicht zum Besuch eines Kindergartens gibt, ist die Kommune hier auch nicht in Zugzwang eine entsprechenden Einrichtung anzubieten.

    Ich gehe aber mal davon aus, dass ihr mit euren Gedanken nicht alleine seid und sich bestimmt in näherer Umgebung eine Tagesmutter finden lässt.

Was passiert denn in katholischen Kindergärten? Bei uns im Ort gibt es einen mit evangelischer Leiterin.

Frag doch mal genau nach, bestimmt sehen die das nicht so eng. Sind ja gute Christenmenschen.

  • Eine evangelische Leitung im katholischen kiga?
    Die sind dann aber mittlerweile tolerant geworden! Als ich damals im katholischen Kindergarten angefangen habe erzählte mir die Leitung das selbst die Reinigungs kräfte katholische sein müssen. Leitung ist hier übrigens eine Nonne :-)

Also, wenn du eher bereit bist, ein anderes Haus zu suchen, als dein Kind in einen kath. Kiga zu stecken, dann sucht doch einfach weiter. Das erste Kriterium bei der Haussuche sollte aber dann ein Ort mit einem städt. Kiga sein.
Über so viel Ignoranz kann ich einfach nur den Kopf schütteln.

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