Nachteile der weiblichen Emanzipation

    • (1) 28.04.14 - 10:28

      Hallo,

      ich schreibe gerade an einer Hausarbeit über die Vor- und Nachteile der weiblichen Emanzipation. (Leider :-)) fallen mir nur sehr wenige Nachteile ein. Bisher eigentlich nur die rückläufige Geburtenrate. Fällt euch noch was ein?

      Danke
      Ella

        • Warum zum Geier muss eigentlich die TE gleich wieder angepampt werden?

          Völlig selbstverständlich gehen durch Emanzipation (Frau geht arbeiten, Frau macht Karriere, Frau trägt Verantwortung) die Geburtenraten zurück. Das hat doch null deiner Antwort zu tun...?!

      puuh was ist denn das für eine frage?

      welches fach studierst du- d.h. unter welchem blickwinkel betrachtest du ein phänomen?
      welche literatur hast du, auf die du zurückgreifst?
      welceh sicht von emazipation hast du?
      Welche gesellschaft/ welche ausschnitte betrachtest du?

      eine hausarbeit (ich gehe davon aus, daß diese für ein hochschulstudium geschriebe nwird) ist eine erste schreibübung, um in die idee des wissenschaftlichen arbeitens hineinzuschnuppern.
      dabei geht es in keienr weise darum, einzubauen, was lisasimpson von urbia denkt, daß für SIE IHRE definition und ihre sicht weise von emazipation für vor- und nachteile bringt, sondern anhand von studien, von theorien mit denen du dich auseinandersetzen sollst eien text zu verfassen, bei dem du dese in einen zusammenhang setzt und somit einen "mehrwert" erhälst (nämlich die verknüpfung verschiedner daten und theoretischer überlegungen)

      vor- und nachteile sind ja nie "an sich" vorhanden, sondern dei frage für WEN was als vor- bzw, nachteil empfunden wird.
      die ander frage ist- welchen ausschnitt schaust du an? wirtschaftliche, soziologische, psychologische, gesellschaftspolitische,... vor- und Nachteile?
      und auch da gilt wieder: der vorteil des einen kann der nachteil des andren sein.

    DAS wird bestimmt wieder ein tolles Streitthema... :-D

    Um darauf einigermassen antworten zu können müssten die Ziele der Emanzipation im Sinne Deiner Hausarbeit erstmal genauer umrissen werden. Da gibt es durchaus unterschiedliche Schwerpunkte und Sichtweisen.

    Mögliche Nachteile der Emanzipation könnte zB eine verstärkte Verbreitung von Intoleranz sein, wie man hier bei Urbia gut und oft feststellen kann. ;-)
    Die konsequente Negierung biologisch nachweisbarer Unterschiede zwischen den Geschlechtern ist ein anderer Nachteil.
    Die Einführung von Frauenquoten bedingt eine qualitative Einbuße, wenn zB trotz besserer Qualifikation eines männlichen Bewerbers eine Frau einen bestimmten Posten besetzen muss...

    Und da gibt es noch einen Haufen Punkte, die man mit einem Augenzwinkern anführen könnte, die hier aber wieder dazu führen würden, dass die Leute ihren Sinn für Humor verlieren...

    Ach ja. Da ist ein weiterer Nachteil... ;-)

    Wie gesagt, es kommt stark auf den Rahmen an, worauf genau Du Dich in der Hausarbeit beziehst.

    • "Die Einführung von Frauenquoten bedingt eine qualitative Einbuße, wenn zB trotz besserer Qualifikation eines männlichen Bewerbers eine Frau einen bestimmten Posten besetzen muss..."

      nicht nur die frauenquote
      überhaupt die tatsache, daß frauen heute zugang zu jeder bildung haben, daß sie jeden beruf ausüben dürfren ist natürlich ein nachteil für männer (zumindest wenn man alleien diese einfache kausalität betrachtet)

      ich denke man kann das mit vielen errungenschaften im zusammenhang mit eienr emanzipationsbewegung von frauen sehen- für männer hatten diese meist keine unmittlebare vorteile- häufig sogar eher nachteile

      • :-)
        Klar. wenn es danach ginge könnte man nätürlich anfangen zu argumentieren, dass wir durch den vollen Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt, die Chance auf Vollbeschäftigung verloren haben. Interessanter Ansatz... :-D Mal sehen, wann die Politik diese Möglichkeit entdeckt, um die Zahlen wieder zu schönen...

        Aber mal im Ernst.
        Es ist doch unbestreitbar, dass die Frauenquote in vielen Fällen einfach Nachteile bringt, und zwar je nach zu besetzender Position für Leute beiderlei Geschlechts. Wenn irgendein entscheidungsrelevanter Posten besetzt werden muss, dann sollte dieser nach Qualifikation und Eignung besetzt werden und nicht nach Geschlecht.

        Das bedeutet mitnichten, dass dadurch so ein Posten automatisch mit einem Mann besetzt wird, sondern dass der mit der besten Eignung den Posten besetzt. Eben SO, wie ich es gesagt habe, leider muss man sich hier in letzter Zeit immer rückversichern, damit einem nicht wieder jemand das Wort im Mund umdreht... ;-)

        Auch denke ich eher an Vor- oder Nachteile für die Gesellschaft als Ganzes, statt für Männer oder Frauen. Letzten Endes geht es doch bei der Emanzipation (oder sollte es zumindest) um eine Veränderung in der Gesellschaft, als um einen Geschlechterkampf. Ich muss mich als Mann ja nicht durch die Emanzipation bedroht sehen. Ich bin generell für Chancengleichheit für alle. Leider wird man aber als Mann schnell in die Geschlechterkampf-Rolle gepackt, wenn man es mal wagt etwas kritisch anzumerken...
        Das muss eigentlich auch nicht sein und ist, glaube ich, auch nicht im Sinn der Sache...

        Prinzipiell finde ich es ein Unding, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer. Andererseits muss aber auch erlaubt sein zu sagen, dass es nachvollziehbar ist, dass ein Arbeitgeber in seine Kalkulation die Tatsache einfliessen lassen will, dass Frauen durch Schwangerschaften und (meist) Übernahme der Kinderbetreuung im Laufe ihrer Karriere potentiell weniger Stunden leisten als Männer.

        Die Emanzipationsbewegung muss sich auch einfach ein wenig davon weg bewegen die Emanzipation als heilige Kuh anzusehen, über die nicht offen und teilweise auch kontrovers diskutiert werden darf.

        • ich stehe der frauenquote in der tat ambivalent gegenüber, den nsie brigt einfach viele risken (daß frauen in führungspostionen einfach nur als "Quotenfrau" wahrgenommen werden...)

          aber ic hglaube es ist wirklich ein trugschluß, daß das geschlecht bisher (und auch zukünftig) keien rolle spilen würde, sondern daß diejengie in führungspostionen nur nach "leistung" und nicht nach geschlecht schauen würden.

          wen fördern wir denn?
          denjenigen ,der uns ähnlich ist in alelr regel.
          wir befördern eher jemanden, dem wir uns nahe fühlen, der öhnlich arbeitet und denkt wie wir.
          männer werden daher immer EHER männer protegieren.
          mit der frauenqohte könnte daher ein (Kurzfristiges!) instrument gheschafft werden, um frauen in die positionen zu bringen, an denen sie wiederum andere befördern, dei ihnen ähnlich sind etc, d.h. frauennetzwerke gebiltet werden können, als pendant zu männernetzwerken.

          ich persönlich habe jendefalls in viele nebreichen die erfahrung gemacht, daß die persönliceh beziehung, die persönliche wertschätzung, die gemeisnamkeiten, das was so "außenrum" stattfindet sehr viel häufiger die entscheidung beeinflußt als "qualifikatioN" auf dem papier.

          an bestimtme posten, an bestimmte erfahrungen kommt man einfach auch nur heran, wenn man jemanden hat, der es demjenigen zutraut. auch hier wird eher männern von männern etwas zugetraut als daß männern frauen dies zutrauen etc.

          anderenseits haben wir diese bilder oft schon so verinnerlicht, daß viele frauen in führungspositionen die gleichen bilder haben

          "Prinzipiell finde ich es ein Unding, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer."

          aber genau das ist das problem- da spiegelt es sich nur in konkreten zahlen nieder. wir trauen frauen wengier zu, wir werten ihre arbeit anders (vielleicht auch unter deinen vorabangenommenen kriterien), das ist ein teufelskreis, der durchbrochen werden muß.
          die frauenquote KÖNNTE möglicherweise ein instrument sein- das alleinseligmachende ist es nicht

          • hmm... quote als temporäres Instrument...
            SO habe ich das noch nicht betrachtet. Interessanter Gedanke...

            Ich bin ja (auch branchenbedingt) ein Gegner der reinen Papierqualifikation, denn sie sagt absolut nichts über die tatsächliche Eignung einer Person aus.

            Mir sind die persönlichen Eindrücke viel wichtiger, aber auch das ist sicher darin begründet, dass die Architekturbranche da, meinem Eindruck nach, einfach schon etwas weiter zu sein scheint.

            Ich glaube nachhaltiger ist es, wenn man ein Umdenken in der Gesellschaft vollziehen würde, statt mit Quoten zB die Dinge zu forcieren. Sicher, das würde vermutlich länger dauern, aber sicher für weniger Verdruss und, daraus resultierend, Ungerechtigkeit sorgen.

            Von daher ist die temporäre Quote vielleicht gar keine so abwegige Idee...

            • "Mir sind die persönlichen Eindrücke viel wichtiger"

              das ist in alelr regel in anderen branche nauch so- nur was macht diesen "persönlichen eindruck" aus?
              durch welche brille schaust du?
              du wirst nie deien männliche brille absetzen können (so wie ich die welt durch meien brille sehe)- insifern ist das was wir "bauchgefühl" nennen, da wo die "chenie stimmt" usw. oftmals etwas, was eben gut in unser sicht der welt passt.

              und in eienr welt der "raucherzimmer", der "herrenabende" oder ebe nder "sportsbar" paßt natürlich ein mann erheblich besser als eien frau.

              wer mit wem golf spielt und wen weiterempfielt, wer wen kennt und durch das netzwerk xy mit dem freund des freundes ist doch häufiger viel entscheidender.

              mein mann hat seinen ersten posten in iener führungsposition bekommen, nachdem er beim saunabesuch weiterempfohlen wurde- zwei männer in der sauna und ein telefon später war dei sache geritzt

              "Ich glaube nachhaltiger ist es, wenn man ein Umdenken in der Gesellschaft vollziehen würde"
              ja, aber das läuft hand in hand
              je mehr frauen in führungspositionen sind, desto normler wird das- die nächste generatio nwächst ganz selbstvertänslich damit auf.
              daß frauen ihren ehemann um erlaubnis fragen müssen ,wenn sie arbeiten wollen un dieser jederzeit ohne ihre einwilligung den arbeitsvertrag kündigen darf ist noch gar nicht so lange her in deutschland- aber eine generation später erscheint uns das absurd.
              daß es ein delikt "vergewaltigung i nder ehe" gibt, erschien jahrzehntelang aberwitzig zu sein- heute würde niemand mehr behaupten, daß es so etwas ja gar nicht gäbe usw.

              manchmal braucht es anstöße um eine neue normalität zu schaffen ,dei dann wiederum wirkt und einfluß nimmt auf das, was wir als gesellschaft denken udn glauben.

              • Hier stimme ich Dir voll zu...

                Mir persönlich sind Herrenabende und Raucherzimmer ja völlig fremd. Sportsbar lässt sich geografisch bedingt fast nicht vermeiden. Ich ziehe allerdings einen romantisches Dinner mit meiner Frau vor... ;-)

                Übrigens ist es auch noch nicht allzu lange her, dass Frauen überhaupt wählen dürfen...

                Und auch den Führerschein dürfen Frauen noch nicht überall machen. Dabei ist gerade DAS nicht die schlechteste Idee. Dann würde man beim Supermarkt schneller einen Parkplatz finden und die Strassen wären nicht so verstopft... :-D

                **Für alle, ohne Sinn für Humor: Mein letzter Absatz ist ironisch gemeint. Bitte nicht anfangen, darüber zu diskutieren...**

                PS: Im Job schaue ich prinzipiell durch die Architektenbrille. Und da gibt es zum Glück eine tolle Auswahl fantastisch talentierter Frauen, wie auch Männern auf dem Markt.

        "Prinzipiell finde ich es ein Unding, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer. Andererseits muss aber auch erlaubt sein zu sagen, dass es nachvollziehbar ist, dass ein Arbeitgeber in seine Kalkulation die Tatsache einfliessen lassen will, dass Frauen durch Schwangerschaften und (meist) Übernahme der Kinderbetreuung im Laufe ihrer Karriere potentiell weniger Stunden leisten als Männer."

        Die Stunden, die die Frau nicht leistet, werden vom Arbeitgeber sowieso nicht bezahlt (Elternzeit, Teilzeit, ...). Das berechtigt keinen Arbeitgeber einer Frau einen geringeren Stundenlohn zu zahlen.
        Wo siehst du also den Zusammenhang zwischen Teilzeit / Elternzeit und dem Stundenlohn?

        Lg Lia

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