Nachteile der weiblichen Emanzipation

Hallo,

ich schreibe gerade an einer Hausarbeit über die Vor- und Nachteile der weiblichen Emanzipation. (Leider :-)) fallen mir nur sehr wenige Nachteile ein. Bisher eigentlich nur die rückläufige Geburtenrate. Fällt euch noch was ein?

Danke
Ella

huhu!
das kommt vielleicht auch auf die Sichtweise an!
Aber ist Urbia eigentlich eine zulässige Quelle für Hausarbeiten? #zitter
lg julia

Es gibt keine Nachteile.
Was haben denn rückläufige Geburtenzahlen mit Emanzipation zu tun?
Schon mal darüber nachgedacht das es mit verantwortungsbewusstsein zu tun hat, kein Kind in die Welt zu setzen wenn man sein Wohlergehen in finanzieller Hinsicht nicht garantieren kann?

puuh was ist denn das für eine frage?

welches fach studierst du- d.h. unter welchem blickwinkel betrachtest du ein phänomen?
welche literatur hast du, auf die du zurückgreifst?
welceh sicht von emazipation hast du?
Welche gesellschaft/ welche ausschnitte betrachtest du?

eine hausarbeit (ich gehe davon aus, daß diese für ein hochschulstudium geschriebe nwird) ist eine erste schreibübung, um in die idee des wissenschaftlichen arbeitens hineinzuschnuppern.
dabei geht es in keienr weise darum, einzubauen, was lisasimpson von urbia denkt, daß für SIE IHRE definition und ihre sicht weise von emazipation für vor- und nachteile bringt, sondern anhand von studien, von theorien mit denen du dich auseinandersetzen sollst eien text zu verfassen, bei dem du dese in einen zusammenhang setzt und somit einen "mehrwert" erhälst (nämlich die verknüpfung verschiedner daten und theoretischer überlegungen)

vor- und nachteile sind ja nie "an sich" vorhanden, sondern dei frage für WEN was als vor- bzw, nachteil empfunden wird.
die ander frage ist- welchen ausschnitt schaust du an? wirtschaftliche, soziologische, psychologische, gesellschaftspolitische,... vor- und Nachteile?
und auch da gilt wieder: der vorteil des einen kann der nachteil des andren sein.

DAS wird bestimmt wieder ein tolles Streitthema... :-D

Um darauf einigermassen antworten zu können müssten die Ziele der Emanzipation im Sinne Deiner Hausarbeit erstmal genauer umrissen werden. Da gibt es durchaus unterschiedliche Schwerpunkte und Sichtweisen.

Mögliche Nachteile der Emanzipation könnte zB eine verstärkte Verbreitung von Intoleranz sein, wie man hier bei Urbia gut und oft feststellen kann. ;-)
Die konsequente Negierung biologisch nachweisbarer Unterschiede zwischen den Geschlechtern ist ein anderer Nachteil.
Die Einführung von Frauenquoten bedingt eine qualitative Einbuße, wenn zB trotz besserer Qualifikation eines männlichen Bewerbers eine Frau einen bestimmten Posten besetzen muss...

Und da gibt es noch einen Haufen Punkte, die man mit einem Augenzwinkern anführen könnte, die hier aber wieder dazu führen würden, dass die Leute ihren Sinn für Humor verlieren...

Ach ja. Da ist ein weiterer Nachteil... ;-)

Wie gesagt, es kommt stark auf den Rahmen an, worauf genau Du Dich in der Hausarbeit beziehst.

Da bin ich mal kurz vom Schreibtisch weg und schon schiebst Du eine Antwort dazwischen... ;-)
Sehr schön ausformuliert. So in der Richtung sehe ich das auch.

Nur warst Du mal wieder schneller...

"Die Einführung von Frauenquoten bedingt eine qualitative Einbuße, wenn zB trotz besserer Qualifikation eines männlichen Bewerbers eine Frau einen bestimmten Posten besetzen muss..."

nicht nur die frauenquote
überhaupt die tatsache, daß frauen heute zugang zu jeder bildung haben, daß sie jeden beruf ausüben dürfren ist natürlich ein nachteil für männer (zumindest wenn man alleien diese einfache kausalität betrachtet)

ich denke man kann das mit vielen errungenschaften im zusammenhang mit eienr emanzipationsbewegung von frauen sehen- für männer hatten diese meist keine unmittlebare vorteile- häufig sogar eher nachteile

Für wen Nachteile? Für Männer hat es ganz sicher Nachteile, sie müssen mithelfen beim putzen, kochen, Kindererziehung... also für die ist das Leben sicher nicht mehr so einfach wie damals als Muddi noch daheim war und alles erledigt hat #rofl#rofl

Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Aber es gibt ja hier genug Leute die sich ernsthaft mit der Fragestellung auseinandersetzen #pro

Das kommt doch auf den Blickwinkel an.

Subjektiv: Männer könnten Nachteile darin sehen, dass sie nun im Job Konkurrenz bekommen haben

Objektiv: dadurch gibt es weniger freie Stellen, was sich auf den Arbeitsmarkt auswirkt mit sinkenden Gehältern etc.

.

Natürlich hat das ganze Nachteile!

Eine Frau ist kein Mann und ein Mann keine Frau. Die Unterschiede sind nicht wegzuemanzipieren!

Achja? Wo sind die emanzipierten Möbelpackerinnen denn zB? Ich halte Emanzipation für fragwürdig. Frauen suchen, trotz Emanzipation, auch weiterhin einen "männlichen" Mann und finanzielle Absicherung. Wüsste nicht, wo Frau Stolz sein kann, wenn Sie es nur durch Quoten und dergleichen Quatsch schafft.

Hallo,

sinkende Geburtenraten haben nichts mit Emanzipation zu tun.

Das ist eine ganz individuelle Entscheidung, die häufig von den Finanzen abhängt.

Nachteil: Die Männer haben nicht mehr so viel zu sagen :-D

Aber ernsthaft, richtige Nachteile fallen mir da auch nicht ein.

GLG

"Objektiv: dadurch gibt es weniger freie Stellen, was sich auf den Arbeitsmarkt auswirkt mit sinkenden Gehältern etc."

na, das ist aber sehr "unterkomplex" betrachtet.
as ist denn mti den frauen, die sich selbständig machen und mitarbeiter einstellen?
was ist mit den frauen, die neue entwicklungen voranbringen und so ganze neue wirtschafszweige eröffnen etc.

ganz objektiv ist es doch so, daß seit Frauen hochschulen besuchen dürfen und auch alle berufen frauen offen stehen die gehälter (und der gesamtgesellschaftliche wohlstand) ständig gestiegen ist.
so einfah wie deien kausalität vermuten läßt ist es also nicht (länder odr zeiten in denen frauen nicht im gleichen maß zugang zum arbeitsmakrt haben/ hatten haben eben nicht gleichzeitig höhere gehälter bzw, einen höheren wohlstand)

Ich dachte immer, die Emanzipation wäre vorbei und die der das links/grünen Professorinnen an Unis haben deswegen diesen "Gender" Müll erfunden?

Nachteile fallen mir auch noch folgende auf:

-Bewerberin X bekommt den Job wegen einer Quote, obwohl Bewerber Y (männlich) eigentlich qualifizierter ist.
-Geburtenrate (von dir bereits angesprochen)
-Die meisten Frauen sind glücklich mit den Rechten und Freiheiten, die sie haben! Der normale Menschenverstand zeigt auch, dass die Situation von Frauen sehr gut ist. Wer noch mehr Rechte etc. fordert, kriegt meiner Meinung nach den Hals nicht voll, wie man so schön sagt.
-Männern werden mit fortschreitender Emanzipation einige Rechte aberkannt.
-Das Ziel der (in meinen Augen) völlig verrückten Feministinnen ist die völlige Gleichheit zwischen Mann und Frau. Es gibt aber nun einmal natürliche Unterschiede, Interessen und Wünsche.

:-)
Klar. wenn es danach ginge könnte man nätürlich anfangen zu argumentieren, dass wir durch den vollen Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt, die Chance auf Vollbeschäftigung verloren haben. Interessanter Ansatz... :-D Mal sehen, wann die Politik diese Möglichkeit entdeckt, um die Zahlen wieder zu schönen...

Aber mal im Ernst.
Es ist doch unbestreitbar, dass die Frauenquote in vielen Fällen einfach Nachteile bringt, und zwar je nach zu besetzender Position für Leute beiderlei Geschlechts. Wenn irgendein entscheidungsrelevanter Posten besetzt werden muss, dann sollte dieser nach Qualifikation und Eignung besetzt werden und nicht nach Geschlecht.

Das bedeutet mitnichten, dass dadurch so ein Posten automatisch mit einem Mann besetzt wird, sondern dass der mit der besten Eignung den Posten besetzt. Eben SO, wie ich es gesagt habe, leider muss man sich hier in letzter Zeit immer rückversichern, damit einem nicht wieder jemand das Wort im Mund umdreht... ;-)

Auch denke ich eher an Vor- oder Nachteile für die Gesellschaft als Ganzes, statt für Männer oder Frauen. Letzten Endes geht es doch bei der Emanzipation (oder sollte es zumindest) um eine Veränderung in der Gesellschaft, als um einen Geschlechterkampf. Ich muss mich als Mann ja nicht durch die Emanzipation bedroht sehen. Ich bin generell für Chancengleichheit für alle. Leider wird man aber als Mann schnell in die Geschlechterkampf-Rolle gepackt, wenn man es mal wagt etwas kritisch anzumerken...
Das muss eigentlich auch nicht sein und ist, glaube ich, auch nicht im Sinn der Sache...

Prinzipiell finde ich es ein Unding, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer. Andererseits muss aber auch erlaubt sein zu sagen, dass es nachvollziehbar ist, dass ein Arbeitgeber in seine Kalkulation die Tatsache einfliessen lassen will, dass Frauen durch Schwangerschaften und (meist) Übernahme der Kinderbetreuung im Laufe ihrer Karriere potentiell weniger Stunden leisten als Männer.

Die Emanzipationsbewegung muss sich auch einfach ein wenig davon weg bewegen die Emanzipation als heilige Kuh anzusehen, über die nicht offen und teilweise auch kontrovers diskutiert werden darf.

Ja, es gibt einige Nachteile, da sich die Gesellschaft noch nicht 100% damit abgefunden haben, das die Frauen gleichberechtigt sind.
Frauen müssen 200% im Job geben und nebenher Kind & Haushalt machen.
Dieses "weg vom Herd" werden wir in 20-30 Jahren spüren, ob es ein guter oder schlechter Weg ist.

Genauso wie in den 80igern alle der Arbeit hinterher ziehen sollten....wo jetzt die Betreuungsmöglichkeiten der Familien fehlt sieht man diese Auswirkung eher kritisch,was vor 30 Jahren keiner mit gerechnet hat.

Auch aus der Sicht der Männer.

Nicht das sie die meisten die Frauen nicht als als Gleichberechtigt ansehen aber in Hausarbeit, etc. halt immer noch rückständig sind.
Ebenso haben die Männer meiner Meinung nach - durch die Gleichberechtigung der Frau- noch nicht in ihre "neue" Rolle eingefunden, bzw. in die Rolle, wo die heutigen Frauen sie gerne hinein quetschen wollen.

Einerseits wollen die Frauen in allen Lebenslagen die Gleichberechtigung haben sind aber verwundert, wenn die Tür nicht mehr aufgehalten oder aus dem Mantel geholfen wird. Ist Knigge noch Gleichberechtigung?

Gleichberechtigung bei einer Scheidung....Frauen tragen hier zu 99% alle Risiken, was die Männer nicht haben. Nicht umsonst ist die Scheidung eine Armutsfalle für die Frau geworden und nicht nur, weil sie nicht während der Elternzeit nicht arbeiten gegangen ist.

Och, da kann man noch wild diskutieren....

Lisa

was für ein Blödsinn. Ich suche keinen Mann zur finanziellen Absicherung #gruebel. Und die Frauen die ich kenne auch nicht. Wollen wir mal nicht verallgemeinern. #augen
Und Frauen schaffen es nicht nur wegen der Quote, die eh für die Katz ist, sondern Frauen schaffen es weil sie genauso viel drauf haben wie die Männer. Wenn man jetzt von anatomischen Unterschieden mal absieht, was bei deinem achsotollen Beispiel mit den Möbelpackern klar wird. Natürlich gibt es Unterschiede, die manche Berufsmöglichkeiten einschränken, aber ich kenne eine Frau die hat ein Gartenbauunternehmen und die schleppt locker 120 kg Steine, da würde so mancher Mann der den ganzen Tag im Büro hockt schlapp machen.

Also mal nicht alle in einen Topf werfen.#nanana Achja und besagte Frau hat bis zur Geburt ihres Kindes noch schwer körperlich gearbeitet und 6 Tage danach auch wieder, weil ihr Mann Elternzeit genommen hat. DAS ist Fortschritt, Emanzipation und das sorgt für gleiche Chancen bei Männern und Frauen. Nichts anderes.

Du liebe Güte,.
Dir hat das Leben aber übel mitgespielt.
Da sprich der pure Frust aus Deinen Worten.
Die ich im übrigen für großen Blödsinn halte.

Also hat sich auch der Mann "emanzipiert" oder wie es ein Mann ausdrücken würde "zurückentwickelt"?

Ich als Frau sage, er hat sich entwickelt, es ist nämlich super, wenn man seinen Mann nicht bedienen muß und er seine Socken auch selber findet #cool

Schon treffend formuliert...

#winke

na klar, weibliche Emanzipation geht nur wenn der Mann auch eine Entwicklung mitmacht. Ansonsten funktioniert es nicht. Und zum Glück schaffen es die Männer von heute auch selbst zu kochen, zu waschen, zu putzen und auf die Kinder aufzupassen. Die meisten sehen es zum Glück nicht als Nachteil, ausser ein paar unverbeserliche Neandertaler :-p;-)

ich stehe der frauenquote in der tat ambivalent gegenüber, den nsie brigt einfach viele risken (daß frauen in führungspostionen einfach nur als "Quotenfrau" wahrgenommen werden...)

aber ic hglaube es ist wirklich ein trugschluß, daß das geschlecht bisher (und auch zukünftig) keien rolle spilen würde, sondern daß diejengie in führungspostionen nur nach "leistung" und nicht nach geschlecht schauen würden.

wen fördern wir denn?
denjenigen ,der uns ähnlich ist in alelr regel.
wir befördern eher jemanden, dem wir uns nahe fühlen, der öhnlich arbeitet und denkt wie wir.
männer werden daher immer EHER männer protegieren.
mit der frauenqohte könnte daher ein (Kurzfristiges!) instrument gheschafft werden, um frauen in die positionen zu bringen, an denen sie wiederum andere befördern, dei ihnen ähnlich sind etc, d.h. frauennetzwerke gebiltet werden können, als pendant zu männernetzwerken.

ich persönlich habe jendefalls in viele nebreichen die erfahrung gemacht, daß die persönliceh beziehung, die persönliche wertschätzung, die gemeisnamkeiten, das was so "außenrum" stattfindet sehr viel häufiger die entscheidung beeinflußt als "qualifikatioN" auf dem papier.

an bestimtme posten, an bestimmte erfahrungen kommt man einfach auch nur heran, wenn man jemanden hat, der es demjenigen zutraut. auch hier wird eher männern von männern etwas zugetraut als daß männern frauen dies zutrauen etc.

anderenseits haben wir diese bilder oft schon so verinnerlicht, daß viele frauen in führungspositionen die gleichen bilder haben

"Prinzipiell finde ich es ein Unding, dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer."

aber genau das ist das problem- da spiegelt es sich nur in konkreten zahlen nieder. wir trauen frauen wengier zu, wir werten ihre arbeit anders (vielleicht auch unter deinen vorabangenommenen kriterien), das ist ein teufelskreis, der durchbrochen werden muß.
die frauenquote KÖNNTE möglicherweise ein instrument sein- das alleinseligmachende ist es nicht

"Einerseits wollen die Frauen in allen Lebenslagen die Gleichberechtigung haben sind aber verwundert, wenn die Tür nicht mehr aufgehalten oder aus dem Mantel geholfen wird. Ist Knigge noch Gleichberechtigung?"

Das ist keine Frage von Gleichberechtigung sondern eine Frage von vorhandenen oder nicht vorhandenen Manieren.
Jeder Mensch unabhängig vom Geschlecht sollte genug Manieren besitzen um anderen in Situationen wie Türe aufhalten,in den Mantel helfen,behilflich sein.

... dass (nach dem, was man hier bei urbia so liest) manche Männer nun davon ausgehen, die Frau würde sich nach der Geburt der Kinder daheim um Herd und Nachwuchs kümmern, sich aber dabei weiterhin selbst finanzieren, da sie ja so emanzipiert ist ;-)

... dass manche Frauen zwar theoretisch wollen, dass der Mann mitmacht bei Haushalt und Kindererziehung - aber gefälligst nach IHREN Regeln?

Der einzige Nachteil den ich sehen würde ist die Doppelbelastung der Frauen. Weil sie im Job gleichberechtigt sein wollen, sprich auch so viel leisten wollen, aber nebenbei noch die Hauptlast der Familien Organisation tragen müssen. Denn bei den Arbeitgebern ist es noch nicht sehr verbreitet einen Familienvater kürzer treten zu lassen um 50 % der Familienlast zu übernehmen. Ich kann nur vom medizinischen Sektor sprechen, da ist es schier unmöglich sich als Vater adäquat einzubringen wenn man 48 Stunden Schichten hat. Als Folge bleibt alles an der Frau hängen. Da muss ein Umdenken stattfinden, sonst wird nie eine Gleichberechtigung stattfinden.