Nachteile der weiblichen Emanzipation Seite: 2

            • Was Du als früher bezeichnest ist das Idealbild einer Familie der Mittelschicht in den 50er Jahren, in denen sich die Männer nach den schrecklichen Kriegserlebnissen nach der "heilen Familie" sehnten, ob es sie tatsächlich gab, weiß ich auch nicht. Davor hatten Frauen wie Männer ihre vorgegebenen Rollen, für Mann und Frau gleichermaßen hart, nur eben jeder in seinem Bereich. Kindererziehung und Haushalt wurde oftmals auch der älteren Generation überlassen, Frauen mussten genauso ran, um das tägliche Brot zu verdienen. Ein Ausbrechen aus diesem Rollenverhalten führte unweigerlich zum Verlust der Existenz........

              Im Partnerschaftsforum liest man immer die Problemfälle, wobei ich oftmals auch an den alten Spruch erinnert werde: Jeder hat den Partner bekommen, den er/sie verdient hat ..... ;-)

          Achja, hab gerade gegooglet, es gibt zwei davon, auch ein Handbuch für die perfekte Ehefrau #rofl Es zählen nur die Bedürfnisse eines Menschen, und das ist der Ehemann....#rofl so cool, ich hau mit weg.....#rofl

    Das kommt doch auf den Blickwinkel an.

    Subjektiv: Männer könnten Nachteile darin sehen, dass sie nun im Job Konkurrenz bekommen haben

    Objektiv: dadurch gibt es weniger freie Stellen, was sich auf den Arbeitsmarkt auswirkt mit sinkenden Gehältern etc.

    .

    • "Objektiv: dadurch gibt es weniger freie Stellen, was sich auf den Arbeitsmarkt auswirkt mit sinkenden Gehältern etc."

      na, das ist aber sehr "unterkomplex" betrachtet.
      as ist denn mti den frauen, die sich selbständig machen und mitarbeiter einstellen?
      was ist mit den frauen, die neue entwicklungen voranbringen und so ganze neue wirtschafszweige eröffnen etc.

      ganz objektiv ist es doch so, daß seit Frauen hochschulen besuchen dürfen und auch alle berufen frauen offen stehen die gehälter (und der gesamtgesellschaftliche wohlstand) ständig gestiegen ist.
      so einfah wie deien kausalität vermuten läßt ist es also nicht (länder odr zeiten in denen frauen nicht im gleichen maß zugang zum arbeitsmakrt haben/ hatten haben eben nicht gleichzeitig höhere gehälter bzw, einen höheren wohlstand)

      • Man müsste jetzt feststellen, wieviele Unternehmerinnen wie viele Arbeitsplätze geschafft haben und diese Zahl dann mit der Anzahl an Arbeitnehmerinnen vergleichen.

        Auch kann man keinen direkten Landervergleich durchführen, da noch ganz andere Faktoren berücksichtigt werden müssen.

        Sehr komplex das Ganze, in der Tat.

    Auha. Dieselbe Argumentation steckt in "Ausländer nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg". Der Arbeitsmarkt ist aber kein unveränderlicher Kuchen, von dem man sich seinen Teil grabschen muss. Er ist ein sich ständig im Fluss befindendes Gebilde, er verändert sich. Er wächst z. B., wenn es mehr Arbeitende gibt und schrumpft, wenn es weniger sind. Niedrige Löhne haben nichts damit zu tun, ob Frauen arbeiten oder nicht (sonst dürfte es in streng patriarchalisch organisierten Gesellschaften, die den Zugang von Frauen zum Arbeitsmarkt stark reglementieren, wie z. B. Saudi-Arabien, keine Niedriglohn-Unterschicht geben. Die gibt es aber auch dort).

    Wir haben einen Fachkräftemangel. Warum, wenn doch Frauen die freien Stellen klauen?

    Und: Der Wohlstand einer Gesellschaft wächst, je mehr aktive Steuerzahler, je mehr produktiv Arbeitende es gibt. Von dem Geld werden nämlich Sozialleistungen und alle anderen Segnungen bezahlt.

(33) 28.04.14 - 11:46

Hallo,

sinkende Geburtenraten haben nichts mit Emanzipation zu tun.

Das ist eine ganz individuelle Entscheidung, die häufig von den Finanzen abhängt.

Nachteil: Die Männer haben nicht mehr so viel zu sagen :-D

Aber ernsthaft, richtige Nachteile fallen mir da auch nicht ein.

GLG

  • "sinkende Geburtenraten haben nichts mit Emanzipation zu tun.

    Das ist eine ganz individuelle Entscheidung, die häufig von den Finanzen abhängt."

    das heißt in gesellschaften oder zu zeiten mit weniger wohlstand gibt es wengier kinder?
    ist das in der tat so?

    d.h. eiens der reichsten länder der welt müßte demnach die höchste geburtenrate haben und die ärmsten länder der welt die geringste?

    • Hallo,

      gerade in unserer Wohlstandsgesellschaft entscheiden sich Paare häufig gegen ein Kind, wenn sie deswegen ihren Lebensstandard herunterschrauben müssen.

      Meine Eltern haben halt auf Urlaub und sonstigen Luxus verzichtet, bis wir eine Ausbildung hatten.

      Das ist in den ärmeren Ländern deswegen kein Thema, weil Kinder die Altersvorsorge für die Eltern sind.

      GLG

      • "gerade in unserer Wohlstandsgesellschaft entscheiden sich Paare häufig gegen ein Kind, wenn sie deswegen ihren Lebensstandard herunterschrauben müssen."

        und sie müsse nvor allem deswegen den lebensstandart herunterschrauben, weil ein einkommen wegfällt/ sich reduziert.
        ist die frau aber grundsätzlich nicht berufstätig spielt das weit wengier eine rolle

        insofern hat emanzipation (= befreiung aus tradierten rollen) natürlkich eine wesentliceh komponente, die vielfältig in dei familienplanugn mit reinspielt.

        frauen sind länger i ner ausbildung und fangen später an kinder zu bekommen (= wahrscheinlichkeit kidnerlos zu bleiben höher)
        Frauen heiraten später, werden häufiger geschieden etc- alles faktoren, die einfluß auf die anzahl der kinder haben

(37) 28.04.14 - 12:51

Hallo Clementi,

wie kommst du auf die Idee, dass sinkende Geburtsraten nichts mit der Emanzipation zu tun haben? Eine Frau die Karriere machen möchte überlegt es sich heutzutage sehr genau ob und wann Kinder überhaupt in ihre Lebensplanung passen. Früher, als es den Frauen noch nicht in der Form möglich war selbst erfolgreich im Beruf zu sein, da stand es nie zur Debatte ob eine Frau Kinder bekommt oder nicht.

FG
T.

(38) 28.04.14 - 11:49

Ich dachte immer, die Emanzipation wäre vorbei und die der das links/grünen Professorinnen an Unis haben deswegen diesen "Gender" Müll erfunden?

Nachteile fallen mir auch noch folgende auf:

-Bewerberin X bekommt den Job wegen einer Quote, obwohl Bewerber Y (männlich) eigentlich qualifizierter ist.
-Geburtenrate (von dir bereits angesprochen)
-Die meisten Frauen sind glücklich mit den Rechten und Freiheiten, die sie haben! Der normale Menschenverstand zeigt auch, dass die Situation von Frauen sehr gut ist. Wer noch mehr Rechte etc. fordert, kriegt meiner Meinung nach den Hals nicht voll, wie man so schön sagt.
-Männern werden mit fortschreitender Emanzipation einige Rechte aberkannt.
-Das Ziel der (in meinen Augen) völlig verrückten Feministinnen ist die völlige Gleichheit zwischen Mann und Frau. Es gibt aber nun einmal natürliche Unterschiede, Interessen und Wünsche.

"-Männern werden mit fortschreitender Emanzipation einige Rechte aberkannt."

welche Rechte meinst du?

(42) 28.04.14 - 11:51

Ja, es gibt einige Nachteile, da sich die Gesellschaft noch nicht 100% damit abgefunden haben, das die Frauen gleichberechtigt sind.
Frauen müssen 200% im Job geben und nebenher Kind & Haushalt machen.
Dieses "weg vom Herd" werden wir in 20-30 Jahren spüren, ob es ein guter oder schlechter Weg ist.

Genauso wie in den 80igern alle der Arbeit hinterher ziehen sollten....wo jetzt die Betreuungsmöglichkeiten der Familien fehlt sieht man diese Auswirkung eher kritisch,was vor 30 Jahren keiner mit gerechnet hat.

Auch aus der Sicht der Männer.

Nicht das sie die meisten die Frauen nicht als als Gleichberechtigt ansehen aber in Hausarbeit, etc. halt immer noch rückständig sind.
Ebenso haben die Männer meiner Meinung nach - durch die Gleichberechtigung der Frau- noch nicht in ihre "neue" Rolle eingefunden, bzw. in die Rolle, wo die heutigen Frauen sie gerne hinein quetschen wollen.

Einerseits wollen die Frauen in allen Lebenslagen die Gleichberechtigung haben sind aber verwundert, wenn die Tür nicht mehr aufgehalten oder aus dem Mantel geholfen wird. Ist Knigge noch Gleichberechtigung?

Gleichberechtigung bei einer Scheidung....Frauen tragen hier zu 99% alle Risiken, was die Männer nicht haben. Nicht umsonst ist die Scheidung eine Armutsfalle für die Frau geworden und nicht nur, weil sie nicht während der Elternzeit nicht arbeiten gegangen ist.

Och, da kann man noch wild diskutieren....

Lisa

  • (43) 28.04.14 - 12:00

    Schon treffend formuliert...

    #winke

    (44) 28.04.14 - 12:04

    "Einerseits wollen die Frauen in allen Lebenslagen die Gleichberechtigung haben sind aber verwundert, wenn die Tür nicht mehr aufgehalten oder aus dem Mantel geholfen wird. Ist Knigge noch Gleichberechtigung?"

    Das ist keine Frage von Gleichberechtigung sondern eine Frage von vorhandenen oder nicht vorhandenen Manieren.
    Jeder Mensch unabhängig vom Geschlecht sollte genug Manieren besitzen um anderen in Situationen wie Türe aufhalten,in den Mantel helfen,behilflich sein.

    • (45) 28.04.14 - 12:12

      Viele Knigge Regeln kommen aus der Steinzeit.
      Ich schaue einen Mann genauso auf dem Po, aber warum gibt es Regeln, wer wann die Treppe hoch geht?

      Oder der Mann sollte zuerst durch die Tür gehen (nicht nur aufhalten), um evtl. Gefahren für die Frau zu erkennen....

      Oder erwartet Dein Mann, das Du ihn aus lauter Höflichkeit den Stuhl im Restaurant richtest? Ich finde es toll, wenn mein Mann es macht, auch wenn ich so gleichberechtigt bin, um es selber zu können;-)

      #rofl

      Sicherlich kann man viel mit Höflichkeit umschreiben aber die Regeln haben einen ganz anderen Hintergrund...."Mann Beschützer/Frau schwaches Geschöpf"

      Lisa

(46) 28.04.14 - 13:27

"Nicht umsonst ist die Scheidung eine Armutsfalle für die Frau geworden und nicht nur, weil sie nicht während der Elternzeit nicht arbeiten gegangen ist."

Es gibt aber auch genug Männer, die nach einer Scheidung fast von der Hand im Mund leben, weil sie für Kinder bezahlen, die sie nur alle paar Wochen sehen dürfen und manchmal auch für Frauen, die schon mit dem nächsten potenten, finanziell gut gestellten Mann zusammen leben.

Sicherlich gibt es diese "armen" Frauen. Aber es gibt mindestens genauso viele "arme" Männer. Ich kenne sogar mehr Männer als Frauen, die nach einer Scheidung nur noch Sch... durchmachen. Sorry, für die Wortwahl.

  • (47) 28.04.14 - 13:34

    Sicherlich aber hat ein Mann nun die Möglichkeit 100% ohne Kinder arbeiten zu gehen aber anders herum?

    Frau hat Kinder evtl. keinen Kiga, Hort, Tagesmutter, Krankheitsbetreuung etc. und kann somit oft gar nicht ganztags arbeiten. Bei Krankheit (Mutter/Kind) steht der Vater auch selten 100% zur Verfügung, um diese Tage aufzufangen.

    Von dieser Warte aus gesehen....wer hat mehr Chancen im Beruf oder Leben?

    DIe Frau wird selten noch vom Mann nach einer Scheidung unterstützt...und das Geld ist für die Kinder (!!!!) - und nicht für die Frau. Die Frau muss ja auch Geld verdienen, um sich über Wasser halten zu können im Notfall übers Amt.

    Lisa

(48) 28.04.14 - 12:05

... dass (nach dem, was man hier bei urbia so liest) manche Männer nun davon ausgehen, die Frau würde sich nach der Geburt der Kinder daheim um Herd und Nachwuchs kümmern, sich aber dabei weiterhin selbst finanzieren, da sie ja so emanzipiert ist ;-)

... dass manche Frauen zwar theoretisch wollen, dass der Mann mitmacht bei Haushalt und Kindererziehung - aber gefälligst nach IHREN Regeln?

(49) 28.04.14 - 12:10

Der einzige Nachteil den ich sehen würde ist die Doppelbelastung der Frauen. Weil sie im Job gleichberechtigt sein wollen, sprich auch so viel leisten wollen, aber nebenbei noch die Hauptlast der Familien Organisation tragen müssen. Denn bei den Arbeitgebern ist es noch nicht sehr verbreitet einen Familienvater kürzer treten zu lassen um 50 % der Familienlast zu übernehmen. Ich kann nur vom medizinischen Sektor sprechen, da ist es schier unmöglich sich als Vater adäquat einzubringen wenn man 48 Stunden Schichten hat. Als Folge bleibt alles an der Frau hängen. Da muss ein Umdenken stattfinden, sonst wird nie eine Gleichberechtigung stattfinden.

(50) 28.04.14 - 12:17

jetzt fällt mir doch noch was halbwegs sinnvolles ein:
durch das sich ändernde wertesysthem, kommt es zu irritationen und diskussionen (streit), dass es ohne dies nicht gegeben hätte. es muss neu verhandelt werden. also zb. diskutiere ich mit meinem mann aus, wer welche aufgaben zu übernehmen hat etc. oder ich habe als mann das problem, dass ich elternzeit beantrage und schief angesehen werde, weil es noch nicht im wertesysthem des arbeitgebers etabliert ist.
kurzfristig könnte das für das individuum ein nachteil sein!

Top Diskussionen anzeigen