Kleingarten - wie seht ihr die Chance?

    • (1) 20.05.14 - 11:38

      Hallo ihr Lieben,

      wir waren am Samstag bei Freunden im Garten (Kleingartenverein). Unsere Kinder konnten richtig schön spielen und ich war so begeistert (mein Mann natürlich auch), dass wir uns am Sonntag einen freien Garten in diesem KGV angesehen haben. Der Vorsitzende hat uns das freie Grundstück gezeigt und wir haben zugesagt. Wir haben gesagt, dass wir den Garten gerne nehmen würden und dann sagte er, wir sollen eine Bewerbung schreiben. Formlos und das sei nur aus traditionellen Gründen nötig. #zitter Er meinte, dass wir zeitnah Bescheid bekämen. An sich hatte ich das Gefühl, dass wir gute Chancen haben, weil wir eine kleine Familie mit 2 Kindern sind (wird gerne gesehen) und unsere Freunde auch in diesem KGV sind...er wusste auch sofort, wen wir meinen.
      Hab die Bewerbung dann Sonntagnachmittag abgeschickt (E-Mail).

      Und heute, am Dienstag, ist der Garten online nicht mehr als "frei" sichtbar. #zitter Wir haben aber noch keine Nachricht bekommen. :-(
      Uns wurde natürlich nicht gesagt, ob es noch weitere Interessenten gibt (wir haben auch nicht gefragt).

      Meint ihr, ich kann die Sache abhaken?! #schmoll

      Ich weiss, dass das vermutlich Kaffeesatzleserei ist, aber Geduld war noch nie meine Stärke. :-p

      Danke und liebe Grüße! #winke

      Hi,
      ich hätte noch einen Garten zu machen, hinterm Haus.........................

      Und wenn Ihr ihn nicht bekommt, wäre doch auch nicht schlimm. Aber heute schon anrufen würde ich nicht.

      Habt Ihr auch die Satzung gelesen, was gemacht werden muss?
      Habt Ihr die Geräte dafür?
      Habt Ihr genug Zeit?
      Habt Ihr einen kleinen grünen Daumen?

      Es ist viel arbeit. Ich sitze auch gerne mal in einem gut gepflegten Garten. Aber die arbeit die man damit hat, übersteigt das sitzen und spielen um ein vielfaches.

      Ich habe halt Garten dabei, bei uns auf dem Land ist das so. Man baut auf einem Grundstück, der Rest ist Garten. Zum heulen ist das, ich hasse Garten arbeit. Das macht kein Spaß. Meine Eltern haben 600 m². Wenn die in Urlaub waren, haben wir zu Dritt 2 Stunden Gießkannen geschleppt.

      Wenn Ihr nur Rasen wollt, ist das was anderes. Aber so richtig mit Blumen und bißchen eigenes Gemüse, Vielen Dank.....

      Gruß claudia

      • Hallo Claudia,

        uns ist schon bewusst, dass das ein Haufen Arbeit wäre. Das gehört halt dazu. Der Vorsitzende hat uns erklärt, was zu machen wäre und was "verlangt" wird. Für uns wäre es ein toller Ausgleich... und wir wollen nicht irgendeinen Garten, sondern wollen wegen der Kinder in der Nähe unser Freunde sein. Die schaffen das ja auch irgendwie.

        Wir haben sonst keinerlei Verpflichtungen (Hund etc). Und es muss ja nicht alles dieses Jahr hübsch hergerichtet sein...das kommt alles nach und nach.

        Lg

    Ich hab bisher selten gute Erfahrung mit Kleingartenvereinen gemacht.

    Müsst ihr anbauen? Das macht viel Arbeit. Pool? Ist Bestimmt verboten oder nicht gern gesehen.

    Man muss so und so viel arbeitsstunden im jahr leisten, dass macht besonders viel Spaß.

    Gut ausgebaute laube?

    Wir haben jetzt einen kleinen Garten am Haus und das ist ein großer Unterschied zum Kleingartenverein.

    Genauso euphorisch, wie Du jetzt bist, war meine Frau vor 14 Jahren auch mal.

    Leider hatten wir aufgrund der Arbeit gar nicht genug Zeit, dann gibt es gewisse Regeln zu erfüllen (soundsoviel muss mit Beeten angebaut sein) und die verwilderten Gärten und Gemeinschaftswege müssen auch regelmäßig mit gepflegt werden. Man macht eigentlich 80% nicht für sich und die paar Stunden Erholung............naja.

    Die sich da wohl fühlten, waren nur Rentner und Sozialhilfeempfänger, wir haben den Garten dann nach 3 Jahren mit Riesenverlust wieder verkauft.

    Hallo,

    wie gesagt, ohne Garten geht bei mir nichts, ich liebe die Gartenarbeit und erst die Erträge. Dazu zählen nicht nur die verzehrbaren Sachen, Nein, allein das Feeling, die Farben, der Blumenduft, Sonne und Wind um die Nase zu haben, im Grünen zu sein.

    Das alles mit einer ganzen Menge Arbeit verbunden ist, sollte euch klar sein und das Sparschwein wird dadurch auch etwas schmaler, denn meistens will man etwas werkeln, anbauen usw. Dazu braucht man Material, Werkzeug und neue Pflanzen..

    Was uns allerdings immer von Gartenvereinen abgehalten hat, sind deren Richtlinien, bei vielen von 1925 o.ä.

    Siehe: Nutzgärten, Anbaufläche von Obst und Gemüse= 30%,
    Nutzbäume dürfen nicht höher sein als 3m. Koniferen sind nicht so erwünscht.

    Es gibt sogar Vereine, die Rundgänge der Vorsitzenden in den Gärten veranstalten und dir vorschreiben, was du wo zu machen hast, es wird mit Zollstock gemessen. Und Wehe, man sträubt sich:)

    Also: überlegt es euch und lasst euch erst einmal die Satzung Zeigen.

    Es gibt doch bestimmt auch andere Pachtgärten in eurer Nähe, ohne Verein und CO?

    LG Lotta

    Mein Beitrag ist jetzt total OT, aber: Schade, dass ihr nicht in meiner Nachbarschaft wohnt. Ich würde euch sofort meinen kleinen Garten kostenlos überlassen - ich hasse Gartenarbeit. Das einzig praktische an meiner Wohnung mit Garten ist, dass ich meine beiden Katzen als Freigänger halten kann. Wären 20 qm Garten und 3 Spielplätze in weniger als 20m Entfernung ;-)

    Ich weiss ja nicht, wo ihr wohnt, aber hier in Hannover sind die Kleingartenvereine froh, wenn sie die frei werdenden Garten los werden, viele jungen Leute wollen keinen Garten mehr. Es gibt bestimmt noch mehr freie Gärten bei euch

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