Das liebe Erbe

    • (1) 04.07.14 - 23:57

      Guten abend,

      Meine Oma ist verstorben und jetzt stellen sich viele fragen.

      Mein Onkel (ihr Sohn) soll das Haus Erben. Dazu hat man schon vor Jahren eine Schenkung veranlasst, mit Lebenslangem Wohnrecht für die Oma.

      Und Mein Onkel wollte damals das die anderen 5 Kinder einen Verzicht auf Anspruch unterschreiben, drei unterschrieben, zwei nicht, seitdem ist untereinander Streit zwischen denen die nicht unterschrieben haben. Wie ist das jetzt, steht jetzt denen zwei die nicht unterschrieben haben einen Anspruch zu und die anderen drei schauen in die röhre oder haben alle Anspruch weil dieser Vertrag nicht zustande gekommen ist weil zwei nicht unterschrieben haben?? Hat man immer einen Pflicht Anteil wenn man enterbt worden ist??

      Muss mein Onkel die anderen Geschwister auszahlen wenn er das Haus verkauft oder auch wenn er drin lebt?? Bekommt überhaupt jemand was??

      Vielen Dank

      • Es kommt darauf an wann die Schenkung veranlasst wurde. Alles was mehr als 10 Jahre her ist, fällt nicht mehr in die Erbmasse. Alles was weniger als 10 Jahre her ist, fällt je nach dem wie lange die Schenkung her ist Anteilig in die Erbmasse. Davon ist die Hälfte Pflichtteil. Angenommen in der Erbmasse sind 100.000 €, dann sind 50.000 der Pflichtteil und der wird auf 6 Kinder verteilt. Jedes Kind bekommt somit ca. 8300 €.

        Ob die, die den Verzicht unterschrieben haben einen Anspruch auf den Pflichtteil haben, hängt davon ab ob das notäriell beurkundet wurde oder nicht.

        Und ja, dein Onkel muss die anderen Erben auszahlen egal ob er das Haus verkauft oder nicht.

      ----Dazu hat man schon vor Jahren eine Schenkung veranlasst, ---

      Wie lange genau ist das her?

      • Meine Mutter ist eine von denen zwei die den Verzicht nicht unterschrieben hat.

        Sie weiß nicht genau ob es weniger oder mehr als 10 Jahren her ist......

        Sie hat auch keine Urkunde darüber das mein Onkel das Haus geschenkt bekommen hat oder irgendwas anderes......

    Ich stecke auch gerade in einer Erbgeschichte. Mein Rat! Geht zum Anwalt und last euch beraten. Das kostet nicht die Welt und ihr seit auf der sicheren Seite. Im Deutschen Erbrecht gibt es so viele Winkel und Zweige, da stehst du als Laie vor und weist nicht weiter.

    Ich werde wahrscheinlich ausschlagen.

    Das ich dann auch für meine geborene Tochter ausschlagen muss, damit sie eventuell keine Schulden erbt ,wusste ich. Ich bin aber auch in der 8 Woche Schwanger, sogar für die kleine Erbse in mir muss ich jetzt schon mit ausschlagen.

    • so gings mir auch vor ein paar wochen! ich hab gedacht, ich hör nicht richtig, als der notar sagte, ich müsse für das ungeborene auch ausschlagen. und dann war noch die frage wegen dem sorgerecht. ist zum glück allein bei mir, sonst hätte mein freund auch unterschreiben müssen #kratz

      • Gut so etwas zu erfahren. Das mit meiner "großen" Tochter wusste ich, das darf man eigentlich garnicht erzählen, dank dem Bildungsfernsehn von RTL.
        Der Schulden Heini Zwegat hatte mal so einen Fall, da bin ich beim Zappen mal hängen geblieben.

        Deswegen lieber die Beratung zahlen, bevor man seines Lebens nicht mehr glücklich wird.

Hallo,

wieso soll er was erben, was er bereits geschenkt bekommen hat?

Waren Oma/Onkel seinerzeit beim Notar. Ist ein Grundbucheintrag erfolgt?

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