Nespresso, Dolce Gusto, Tassimo und Co - Wie steht ihr dazu?

    • (1) 09.07.14 - 14:46

      Hallo,

      angeregt durch einige Anfragen, welche Maschine die beste sei, würde mich mal interessieren, wie ihr zu den Kapselmaschinen steht.

      Habt ihr eine, weil es praktisch ist, das Gerät nett aussieht, der Kaffee schmeckt, sie ein Statussymbol ist? Glaubt ihr, dass die paar Kapseln, die ihr produziert auch schon egal sind oder lebt ihr das Motto "nach mit die Sintflut" ?

      Habt ihr keine, weil ihr mit den ökologischen Konsequenzen nicht leben könntet, euch der Kaffee nicht schmeckt, ihr die Geräte unpraktisch findet oder euch 80€ pro Kilo Kaffee zu viel sind?

      Ich muss zugeben, dass ich den Kaffee probiert haben und wirklich lecker finde. Allerdings würde ich mir niemals eine solche Maschine zulegen, weil ich es grausam finde, wieviel Aluminiummüll anfällt, der unsere Umwelt massiv belastet und auch in Zukunft belasten wird, denn die Kapseln sind nur schwer recycelbar.

      Ich kann es, ehrlich gesagt, auch nicht verstehen, dass jemand die Augen davor verschließt, wie schädlich die Dinger sind und finde den Kauf einer solchen Maschine - unabhängig vom Kaffeekonsum- unverantwortlich.

      Und gerade dadurch, dass es unzählige, günstigere und bessere, Alternativen gibt, ist es mir ein absolutes Rätsel, wie die Kapselmaschinen im Informationszeitalter so einen Absatz finden können.

      Übrigens ist das Konzept nicht neu - Nestlé (von denen ich hier gar nicht anfangen möchte :-[ ) hat es schon in den 80er Jahren erfunden, wurde aber damals vom der aktiven Umweltbewegung daran gehindert, einen Markt aufzubauen.

      Prost #tasse

      • Wir hatten mal so ein Ding.Tassimo glaube ich. Und verschenkt, da nie benutzt.

        Nur mein Mann trinkt hier Kaffee und der schüttet sich dann so einen Jacobs Kaffee auf, wo man nur heißes Wasser drüber kippt. Wenn Besuch kommt, koche ich ganz normal mit der Kaffeemaschine und für Besuch, der nur koffeinfreien trinkt, nutze ich auch diesen "Körnerkaffee" zum Aufschütten.

        Hi,

        wir haben:

        eine Senseo
        eine Dolce Gusto
        eine normale Kaffeemaschine

        Die Senseo & die normale nutzt mein Mann je nach "Kaffeedurst" und Uhrzeit (morgens um 4 geht die Senseo schneller für 1 Tasse) . Pads und Kaffeefilter/Kaffeesatz wandern in die Biotonne.

        Die dolce Gusto ist meine Kaffeemaschine. Und nein, ich mache mir keine Gedanken wg der Umwelt - mit 16 Kapseln komme ich gut 2 Monate hin. Nach Gebrauch öffne ich die Kapseln, spüle sie aus und gebe sie in den gelben Sack. Ich denk, die Umweltbelastung kann ich verantworten.

        Gruß
        Kim

        • Hallo Kim,

          aus deinen 16 Kapseln werden - alleine auf die Käufer von Nestlè Produkten bezogen - insgesamt über 9 Tausend Tonnen pro Jahr. Rechnet man die Kapseln anderer Hersteller dazu, liegen die Schätzungen bei bis zu 35 tausend Tonnen, also 35 000 000 Kilogramm Aluminium, das ein einziges Mal verwendt wird, um ein bisschen Kaffee durchzuspülen.

          Und alles, was man dagegen tun müsste, wäre auf eine andere, genauso bequeme und günstigere Möglichkeit, Kaffee zu brühen umzusteigen.

          Ein tolles Beispiel dafür, dass jeder nur ein kleines bisschen was ändern müsste, oder? Sicher gibt es größere und kleinere Umweltsünder und jeder von uns gehört irgendwo dazu. Aber eine so massive Belastung so billigend in Kauf zu nehmen, finde ich erschreckend!

          Findest du nicht?

          • Nein. Finde ich nicht.

            Ich trinke keine 10 Tassen Kaffee (Cappuccino oä) im Monat - für mich lohnt sich was anderes einfach nicht. Das ganze lösliche zeugs schmeckt irgendwann nicht mehr, weil ich an einer kleinen Dose gute 6 Monate trinke. Davon werfe ich zu viel weg. Normalen Kaffee aus der Maschine vertrage ich nicht und das Senseogebräu schmeckt unterirdisch (Cappucino).

            Und wenn ich das weiter spinne:

            Ich darf dann keinen abgepackten Fisch mehr kaufen, keine abgepackte Wurst, keine Milch in den Tetra-Packs mehr, keinen Joghurt (da sind auch Aludeckel drauf die nur einmal genutzt werden!) etc.

            Wir leben in vielen Dingen sehr umweltbewusst und vermeiden Müll wo es nur geht. Wir trennen Müll (die Kapseln werden ausgespült und in den gelben Müll getan - nicht in den Restmüll wie bei vielen) und nehmen bei allem, wo es irgendwie geht wiederverwendbare Verpackungen. Ic könnte noch viel mehr aufzählen...

            Gruß
            Kim

            • <<Und wenn ich das weiter spinne:

              Ich darf dann keinen abgepackten Fisch mehr kaufen, keine abgepackte Wurst, keine Milch in den Tetra-Packs mehr, keinen Joghurt (da sind auch Aludeckel drauf die nur einmal genutzt werden!) etc.>>

              Genau das solltest du tun, damit das

              <<Wir leben in vielen Dingen sehr umweltbewusst und vermeiden Müll wo es nur geht.>>

              Der Wahrheit entspricht.

              Allerdings finde ich nicht, dass dieses "man müsste dann ja auch..." ein Argument ist.

              Vielleicht nimmt man immer mal wieder einen Punkt dazu, das wäre doch was.

              • Tja... ich kann mir für uns aber keine Wurst, kein Fleisch etc vom Metzger leisten. Auch keinen Fisch aus der Fischtheke. Wir sind leider noch auf die Discounter angewiesen.

                Hätte wäre wenn ist immer gut gesagt, wenn man nicht unbedingt rechnen muss. Im Rahmen unserer Möglichkeiten machen wir, was geht.

                • Die einfachste Lösung wäre da doch, viel weniger Fleisch und Fisch zu essen und dafür hochwertige Produkte zu kaufen, oder?

                  Ich hatte auch schonmal woanders geschrieben, dass wir unser Fleisch immer von einem Selbstversorger Hof bekommen und, dank eigener Abholung und Verpackung und minimaler Lagerkosten, auch nicht mehr bezahlen als im Supermarkt.

                  Vielleicht ist das eine Option?

                  << Im Rahmen unserer Möglichkeiten machen wir, was geht. >>

                  Und dann 80 - im Worten ACHTZIG- Euronen für nen Kilo Kaffee, im Gegensatz zu 10€ für Discounter Fair Trade? Da ginge schon noch was...

                  Trotzdem ist es natürlich gut, wenn man sich Gedanken macht und es an die Kinder weitergibt, dass da was passieren muss und versucht, um Rahmen seiner Möglichkeiten zu handeln.

                  • Naja, sollen wir vegetarisch leben, obwohl wir Fleisch & Fisch mögen? Wir essen nur 3-4x pro Woche Fleisch und Fisch. Hofläden, wo ich Fleisch etc kaufen könnte, welches nicht nur weniger Müll macht sondern wo die Tiere auch noch artgerecht gehalten werden, gibt es hier auf dem Land in der Eifel im Umkreis von 50km nicht - habe ich nämlich schon gesucht. Wenn ich aber mal eben einfach 70km fahren muss, um entsprechend zu kaufen, dann ist das nicht wirklich sinnvoll.

                    Bis ich 80€ für ein Kilo Kaffee vertrunken habe, das dauert. Letztes Jahr habe ich für insgesamt 16€ Kapseln gekauft - in einem JAHR!

                    • <<Naja, sollen wir vegetarisch leben, obwohl wir Fleisch & Fisch mögen? Wir essen nur 3-4x pro Woche Fleisch und Fisch>>

                      Naja, sollen Schweine, Hühner und Kühe auf minimalem Raum vor sich hinvegetieren, ohne artgerechtes Futter und Bewegung, ohne sozialen Austausch mit Artgenossen aber dafür mit Verletzungen und vollgepumpt mir Medikamenten weil ihr gerne Fleisch esst, aber es euch eigentlich nicht leisten könnt?

                      Wie wäre es es mit 1-2 mal pro Woche, dann kannst du schon das Doppelte bis Dreifache pro Mahlzeit ausgeben, ist von einer vegetaischen Ernährung weit entfernt und ernährungsphysiologisch völlig in Ordnung.

                      Genau das meine ich auch - Kaffeekapseln oder Discounterhackfleisch machen hier keinen Unterschied - mit dem grenzenlosen, ausbeuterischen, verachtenden und kurzsichten Egoismus, den wir uns mittlerweile alle angeeignet haben.

                      • Mich würde mal wirklich interessieren, was denn die Gute statt Supermarktfleisch essen soll?

                        • Kein bzw. weniger Fleisch?
                          Das ist schon sinnvoll, nur legt eben nicht jeder ausreichend Wert darauf, um sich derart einzuschränken. Ich versuche auch, kein Supermarktfleisch zu kaufen und es gibt Rückfälle und Ausnahmen, weil ich nicht 100% konsequent und diszipliniert bin und auch oft einfach keine Zeit habe, zum 25km entfernen Markt zu kommen.

                  Du gibst tatsächlich jemanden den Rat aus finanziellen Gründen auf Supermarktfleisch und fisch zu verzichten? Und was soll er dann essen? Das Geld für Biofleisch ist ja nicht da.

                  Ist dir nicht bewusst, dass gerade in Städten sehr wenige Selbstversorgerhöfe ums Eck liegen? Sollen da alle mit dem Auto dann hinfahren? Tolle Idee!

                  Ne, ganz ehrlich, ich frage mich, was diese Diskussion hier soll.

                  • <<Du gibst tatsächlich jemanden den Rat aus finanziellen Gründen auf Supermarktfleisch und fisch zu verzichten? Und was soll er dann essen? Das Geld für Biofleisch ist ja nicht da.>>

                    Ich gebe tatsächlich hier jemandem den Rat, seinen Fleischkonsum zu reduzieren.

                    Wer es sich nicht leisten kann, kann sich eben diesen "Luxus" nicht so oft gönnen - zumindest nicht ohne sich dabei bewusst sein zu müssen, dass er aktiv, willentlich und aus purer Gier die kritischen Formen der Massentierhaltung unterstützt.

                    <<Ist dir nicht bewusst, dass gerade in Städten sehr wenige Selbstversorgerhöfe ums Eck liegen? Sollen da alle mit dem Auto dann hinfahren? Tolle Idee!>>

                    Wie gesagt, man kann das sehr einfach organisieren, indem man sich mit anderen zusammentut.

                    Und selbst wenn manche gegenwärtig keine Möglichkeit haben, das umzusetzen, dann ist das größte Problem an der Sache immer noch, das kaum Nachfrage besteht, weil sich die meisten lieber breit grinsend 3 Packungen Billigfleisch in den Aldiwagen legen, als nur eine Packung, die dann eben teurer aber hochwertiger ist.

                    <<Ne, ganz ehrlich, ich frage mich, was diese Diskussion hier soll. >>

                    Vielleicht einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass mehr Menschen der Industrie signalisieren, dass Qualität von Quantität gehen muss und der ein oder andere vielleicht realisiert, dass auch die 10 Alukapseln im Monat global gesehen einen massiven Unterschied machen.

                    Das wird nämlich alles zu gerne vergessen. Wenn man was zu dem Thema im Fernsehen kommt herrscht betretenes Schweigen oder es wird auf die böse Industrie geschimpft, aber mal das eigene Verhalten überdenken wäre dann doch zu anstrengend.

                    • Zu der Fleischdiskussion. Aus Ernährungsgründen ist es sicher gut, weniger Fleisch zu essen und es ist auch gut, auf Qualität zu achten, wie die Tiere gehalten werden. Keine Frage. Natürlich lohnt es sich, seltener und dafür besseres Fleisch zu essen. Am besten wäre es womöglich ganz auf Fleisch zu verzichten.
                      ABER: irgendetwas müssen die Menschen ja essen. wenn sie also kein Fleisch, keine Wurst etc. essen, dann müssen sie ja etwas anderes essen.

                      Und das wird doch in keinem Fall günstiger, Billiger als mit Discounterfleisch zu kochen geht ja wohl kaum. Ein Pfund Gehacktes für 2,50, eine Dose Tomaten und ein paar Nudeln und fertig hat man ein Gericht.

                      Daher stimmt es doch nicht, dass Fleisch Luxus ist, nicht wenn man auf Supermarktfleisch zurückgreift. Eine komplette Mahlzeit für eine Familie nur aus Gemüse zu kochen, ist bei mir fast immer teurer. Und erst recht, wenn man Biogemüse nimmt. Oder gilt dein Anspruch an Qualität im Essen nur für Fleisch.

                      ich finde deinen Ansatz ja sehr lobenswert und in der Sache hast du ja recht. Aber es bringt doch nichts hier Leute anzugehen, die 5 Nespresso Kapseln verbrauchen oder es sich nicht leisten können Bio-Lebensmittel zu verzehren. Das kommt einfach arrogant und oberlehrerhaft rüber. genauso wie deine abwertenden Bemerkungen übe diejenigen die im Discounter einkaufen.

                      Wenn ich das schon höre. Da tut man sich einfach mit anderen zusammen… Ja, ja, wenn man nichts anderes zu tun hat, als sich zu vernetzen und zu verlinken, Einkaufstouren zu planen, sich Einkaufslisten zu schicken, sorry, aber das ist mir nicht möglich.

                      Ganz ehrlich, wenn du einen Beitrag zu irgendwas leisten willst, dann solltest du ganz schnell lernen, Menschen für deine Sache zu begeistern und sie nicht mit einer unsympathischen Art vor den Kopf zu stoßen.
                      Ich kann mir nicht vorstellen, dass du so auch nur einen Menschen bewegt hast mehr Bewusstsein zu entwickeln.
                      ich persönlich war jetzt spontan versucht mal eben zu McDonalds zu fahren.

                      • <<Ganz ehrlich, wenn du einen Beitrag zu irgendwas leisten willst, dann solltest du ganz schnell lernen, Menschen für deine Sache zu begeistern und sie nicht mit einer unsympathischen Art vor den Kopf zu stoßen.>>

                        Witzig, ich habe gerade gesten für einen Gastvortrag einen ganze Vortragsreihe angeboten bekommen, weil die Zuhörer begeistert waren.

                        <<Ja, ja, wenn man nichts anderes zu tun hat, als sich zu vernetzen und zu verlinken, Einkaufstouren zu planen, sich Einkaufslisten zu schicken, sorry, aber das ist mir nicht möglich.>>

                        Also bei uns fährt in Rotation alle 2 Monate mal jemand los und holt das Fleisch, sodass man höchstens zweimal im Jahr diese Aufgabe übernehmen muss.

                        Ich finde, deine Argumentation hört sich sehr nach lahmen Ausreden an. Deine Argumente lassen sich, im Groben auf "kenn ich nicht", "kann ich nicht", "will ich nicht", "möchte ich nicht drüber nachdenken", "kritisier doch einfach was anderes" und "ist mir zu anstrengend" reduzieren.

                        Übriges:

                        Eine Dose Tomaten, 1 kg geraspelte Zucchini und ein paar Nudeln und schon hast du auch ein Gericht, das sogar günstiger ist als die Hackfleisch Variante. Und das kann man so verallgemeinern.

                        • Och komm, das ist doch albern.

                          Es mag ja sein,dass du ganz wortgewandt bist und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass zu deinen Vorträgen, wenn es dem um ökologische Ernährung dutzende Menschen kommen! die ähnlich denken wie du. Aber um jemanden zu überzeugen bedarf es doch mehr, meinst du nicht?

                          Glaubt du wirklich,dass du jetzt die besagte Usern hier überzeugt hast? Also ich sehe das nicht.

                          Und erst recht nicht mit deinen selbstbeweihräcuherungen. mag sein, dass du meine Argumente lahm findest. Aber das sind dann wohl die Realitäten denen du dich stellen musst, wenn du andere überzeugen willst. Wenn du der Meinung bist, dass diese nur versuchen sich rauszureden, ihre Einwände nicht ernst zu nehmen sind und du diejenige bist, die das auch beurteilen darf, ja dann wünsche ich dir viel Spaß bei deiner Mission.

                          PS: du willst mir jetzt also erklären, dass 1kg Zucchini den selben Nährwert und sättigungsgrad wie 500 g Hackfleisch haben. DU hast ja massig Ahnung. Chapeau!

                          • Du, ich habe gar nicht vor, Menschen zu überzeugen.

                            Im Normalfall unterhalte ich mich einfach und bei den meisten Unterhaltungen kommt für alle Beteiligten etwas bereicherndes heraus.

                            Natürlich bedarf es mehr, um Leute zu überzeugen. Vor allem erst einmal Menschen, die bereit sind, mitzudenken.

                            Und sicherlich bin ich bereit, Einwänderernst zu nehmen. Wenn es allerdings so weit kommt, dass mir jemand weißmachen möchte, dass Fleisch das günstigste Lebensmittel ist und Hackfleisch hochwertige Nährstoffe liefert und deren letztes Argument "Und du bist doof und albern" lautet, dann frage ich mich tatsächlich, ob diese Leute nicht mal gezwungen werden sollten, wirklich nachzudenken, für sich selbst und mit Hintergrundinformationen.

                            Jetzt mal langsam.

                            Auf meine Frage, warum du hier andere so angehst, kam von dir die Bemerkung, dass du hoffst etwas zu bewegen. Wie willst du das anstellen, wenn du nicht den Anspruch hast überzeugend zu sein.

                            Ich glaube auch , dass du hier etwas verwechselst, beziehungsweise manches gerne überliest. Wenn du mal etwas weniger emotional an die Sache ran gehen würdest, wäre dir wohl aufgefallen, dass ich persönlich wohl andere Maßstäbe anlege an Ernährung, aber durchaus die Argumente anderer, seien diese monitär oder von reiner Bequemlichkeit motiviert, aufnehmen kann.

                            Alles was du machst ist hier billig zu polemisieren. Aber das ist ja an dieser Stelle schnuppe, da du ja anscheinend doch nicht das Ziel hast andere aufzurütteln, sondern es eher um dich geht.

                            Trotzdem amüsiere ich mich ein wenig. Habe ich irgendetwas von hochwertigen Nährstoffen gesprochen? Nein, habe ich nicht. Aber, wer meint vegetarische Ernährung ist eine kostengünstige Alternative ist entweder naiv oder ernährt sich sehr einseitig. Gerade wenn es um Bio Qualität geht. Aber das scheint bei dir ja nur für Fleisch zu gelten. Minderwertiges Gemüse schient ja akzeptabel zu sein.

                            Dass du doof bist, habe ich nicht geschrieben. Erstaunlich, dass du darauf kommst. Mag ja vielleicht ein grundlegendes Problem sein.

                            "du willst mir jetzt also erklären, dass 1kg Zucchini den selben Nährwert und sättigungsgrad wie 500 g Hackfleisch haben. "

                            Isst Du Sauce zu Nudeln oder umgekehrt?

                        Eine Dose Tomaten ist besser als ne Kapsel Kaffee? Wo ist da die Logik? #kratz

                    "Ein Pfund Gehacktes für 2,50, eine Dose Tomaten und ein paar Nudeln und fertig hat man ein Gericht."

                    Man hat doch ein noch gesünderes Gericht, wenn man die 2,50 Euro in Gemüse investiert oder nur ein halbes Pfund Gehacktes verarbeitet, dass nicht aus Massentierhaltung stammt.

                    • ich denke es ist wohl klar, dass es nicht darum geht, was ich persönlich für gesund oder sinnvoll halte, sondern dass vegetarische Ernährung nicht günstiger als Fleisch essen ist.

                      • Es ging auch nicht darum, dass vegetarisches Essen günstiger als Discounterfleisch ist, sondern darum, dass eine Userin erwähnte, sie könne sich kein "vernünftiges" Fleisch leisten und eine andere Userin vorschlug, einfach weniger Fleisch zu essen und dieses eben aus artgerechter Haltung/Produktion.

                        Um dann nicht wegen Billigfleischmangel zu hungern, war die Anregung, die 500g abgepacktest Mett durch Gemüse zu ersetzen.

                        Das ist aber kurz gedacht. denn wenn sie kein günstiges Fleisch kauft, muss sie ja irgendetwas anderes kaufen um satt zu werden. Ob sie nun das wenige Geld was sie hat für Fleisch oder Gemüse ausgibt macht ja nun keinen Unterschied. Am Ende hat sie immer noch kein Geld für hochwertiges Fleisch.

                        Man muss einfach einsehen, wenn Menschen halt kein Geld haben um sich Biofleisch leisten zu können.

                        Und ich bezweifle, dass eine Familie von 1kg Zucchini satt wird.

Top Diskussionen anzeigen