Helfersyndrom?

    • (1) 10.07.14 - 14:39

      Hallo!

      Stellt euch vor ihr habt 10 Bekannte, kennt alle gleich gut, oder schlecht.

      Warum bekommt man bei einem das Gefühl helfen zu wollen, bei den anderen nicht so ausgeprägt? Wenn es ihm schlecht geht?

      Liebe Grüße

      Marion

      Hallo,

      das kommt auf die Situation an.
      Generell helfe ich gerne und schnell.

      Aber vor allem kommt es darauf an, ob diese Bekannte oder der Bekannte mich ebenso unterstützen würde oder es taten. Ich habe Freunde, die sind jederzeit für mich oder uns da, wenn Hilfe gebraucht wird. Das habe ich sehr zu schätzen gelernt und würde dann auch genauso handeln.

      Aber es gibt eben auch Bekannte, die unzuverlässig sind und Ausreden haben.
      Ihnen gegenüber hält sich mein Mitleid und meine Hilfeleistung arg in Grenzen.

      LG Lotta

    Wie kommst du da aufs Helfersyndrom?

    Das Helfersyndrom ist pathologisch (krankhaft), man hilft aus eigenem mangelnden Selbstwertgefühl allem und jedem bis hin zur Selbstaufgabe, Selbstschädigung und völliger Erschöpfung..

    Man überschätzt seine eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen dabei auch sehr oft..

    Dabei ist man sich selber total egal und auch das Umfeld ist egal.. Im Fokus steht nur der, der Hilfe braucht und grad in der heutigen Zeit ist davon im Bekanntenkreis garantiert jederzeit ein Mensch zu finden..

    Man muss zwanghaft helfen (das ist wie eine Sucht), aber es ist nicht auf einzelne Personen fixiert..

    Ich denke, es geht bei dir doch um die Sympathie, die du selbst vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hast.. Weisst ja - wer sich neckt... .. ;-)

Also bei mir kommt das Gefühl helfen zu wollen, wenn jemand Hilfe braucht. Bei engen Freunden bin ich wohl zu mehr Hilfe bereit, aber man muss auch bedenken, was alles daran hängt und ob es dann auch eine Gewissensfrage sein kann.

Was das mit helfersyndrom zu tun hat, versteh ich jetzt nicht so ganz.

hey,

abgesehen von der sympathie hängt das wohl auch damit zusammen, wie sehr man demjenigen auch zutraut sich selbst helfen zu können. es gibt einfach menschen, bei denen man den eindruck hat, die bekommen einfach nichts gebacken wenn man sie alleine lässt, und denen hilft man dann eher, als anderen.

obwohl ich sagen muss, mittlerweile bin ich so weit, dass ich wohl meine hilfe anbiete, aber nur dann wirklich helfe, wenn jemand mich darum bittet bzw. es ausspricht, dass er meine hilfe annimmt.

lg

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